Elani (weibl., geb. ca. Dezember 2020) - braucht noch sehr viel Mut und muss lernen zu vertrauen

 

Elani hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

Elani ist reserviert!

 

 

17. Mai 2024

 

Elani (geb. ca. Dezember 2020) hat mit ihren dreieinhalb Jahren noch nichts Schönes erlebt. Als sie gerade einmal wenige Wochen alt war, kam sie mit ihrer Mutter Lorena und sage und schreibe acht Geschwistern ins Tierheim in Dobrich. Seitdem harrt sie dort der Dinge und nimmt ihr Schicksal tapfer an…

 

Ihre Mutter Lorena sorgte sich liebevoll um die Bande, von der leider nur drei Welpen überlebten: Etna (wurde schon vermittelt), Elton (darf in Kürze auf eine Pflegestelle nach Deutschland ziehen) und die liebe Elani. Es tut uns in der Seele weh, dass sie als letzte zurückbleiben muss und wir hoffen, dass sie ihrer Mutter und ihren Geschwistern bald folgen und nach Deutschland ausreisen darf. Zumal die drei Geschwister von Anfang an sehr eng miteinander waren und man sie im Tierheim immer zusammen gesehen hat: wo einer war, waren auch die anderen beiden.

 

Elani war eine sehr ängstliche Hündin, die uns stets auswich und keinen Kontakt zu uns gesucht hat. Die Tierheim-Mitarbeiter berichten, dass sie sich positiv entwickelt und sogar ein wenig geöffnet hat. Die hübsche, langbeinige Hündin wurde positiv auf Herzwurm getestet und musste eine langwierige Behandlung durchmachen, die glücklicherweise in Kürze abgeschlossen sein wird. Durch die anfängliche tägliche Tablettengabe wurde Elani sozusagen in diesen Kontakt „gezwungen“ – und siehe da, die Mitarbeiter berichten, dass sie dadurch Fortschritte gemacht hat! Kleine, aber immerhin!

 

Wichtig wäre für sie in jedem Fall, dass sie mehr und vor allem auch regelmäßigen Kontakt zum Menschen hat, damit sie sich weiter positiv entwickeln kann. Ihre Schwester Etna hat anfangs auch etwas Zeit gebraucht, läuft inzwischen aber schon ohne Leine und ist ein richtig fröhlicher Hund geworden! Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen sind die Zauberwörter!

 

Aufgrund ihrer Schüchtern- und Unsicherheit vermitteln wir Elani ausschließlich in einen ruhigen, kinderlosen Haushalt in einem ländlichen Umfeld. Städtischer Trubel würde sie maßlos überfordern.

 

Elani ist im Tierheim groß geworden und hat leider in ihrem bisherigen Leben noch nichts kennengelernt: weder das Leben in einem Haushalt, noch das Laufen an Halsband oder Geschirr und Leine, Außenreize sind ihr ebenso fremd wie z.B. die Geräusche von Fön oder Staubsauger. Man sollte sich vor einer Adoption bewusst machen, dass ein Hund wie Elani viel Zeit brauchen wird um sich in den für uns normalen Alltag einzuleben. Wenn man ihr diese Zeit jedoch zugesteht, wird man mit einem wunderbaren, liebenswerten und treuen Hund belohnt werden! Wir finden es immer ganz besonders, einen ängstlichen Hund auf dem Weg zu begleiten, anzuleiten und sich über jeden noch so kleinen (Fort-)Schritt zu freuen.

 

Dafür bringt Elani eine völlige Verträglichkeit mit anderen Hunden mit und ist bestens sozialisiert. Ein souveräner, freundlicher Ersthund würde ihr sicherlich die Eingewöhnung in einem Zuhause erleichtern, ist aber keine Bedingung. Wichtig ist für die liebe Hündin aber, dass sie weiterhin regelmäßig Kontakt zu Artgenossen hat, sei es in einer Hundeschule oder bei gemeinsamen Spaziergängen.

 

Sie hat nach Angaben des Tierheims eine Schulterhöhe von ca. 52 cm und wiegt ca. 15 kg.

 

Elani ist schon lange für die Ausreise vorbereitet (gechipt, geimpft, kastriert) und wartet immer noch geduldig, bis sie endlich an der Reihe ist. Vielleicht fühlen gerade SIE sich angesprochen und möchten Elani helfen, eine ebenso glückliche Hündin wie ihre Schwester Etna zu werden?

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für unsere schüchterne Elani haben, füllen Sie bitte unseren Interessenten-Fragebogen aus.

 

 

8. - 11. Januar 2024

 

Seitdem Elani gegen Dirofilariose behandelt wird und über einen Monat zweimal täglich „erzwungenen“ Kontakt mit den Mitarbeitern hatte, hat sie ein bisschen mehr Vertrauen gewonnen. Nikolai kann sich ihr schon nähern, ohne dass sie sofort Reißaus nimmt. Unsicher ist sie noch, aber sie kann Berührung gut zulassen.

 

 

16. Juni 2023

 

 

27. Februar 2023

 

Unsere Elani, die ungefähr im Dezember 2020 geboren wurde, kam mit ihrer Mutter Lorena und acht Geschwistern im Frühling 2021 ins Tierheim in Dobrich. Ja, 2021! In Kürze kann man von einem zweijährigen Jubiläum sprechen, allerdings keinem erfreulichen. Mama Lorena, die Glück hatte und bereits vermittelt wurde, hat sich liebevoll um ihre Welpen gekümmert. Leider haben von den acht Geschwistern nur Elani, Etna und Elton überlebt. Elani hat sich zu einer hübschen Hündin mit schmalem Körperbau und langen, schlanken Beinen entwickelt. Allerdings würden wir sie in die Kategorie hübscher „Angsthund“ einstufen, aber mehr dazu im Text.

 

Ein Problem des Tierheims in Dobrich besteht darin, dass die Ausläufe dort sehr groß und weitläufig sind und Hunde wie Elani viele Möglichkeiten haben, den Mitarbeitern, sprich Menschen, aus dem Weg zu gehen und den Kontakt zu meiden. Das Team vor Ort hat bedauernswerterweise auch keine Zeit, sich um jeden einzelnen Hund so zu kümmern, wie es nötig wäre, um Fortschritte zu erzielen. Die Schüchternen bleiben sozusagen auf der Strecke. Trotzdem möchten wir Ihnen diese vorstellen, denn sie sollen ihre Chance bekommen, sich in einem liebevollen, geduldigen Zuhause eingewöhnen zu dürfen. Für all unsere ängstlichen Kandidaten gilt generell: Sie werden nur als Zweithund in eine Familie ohne kleine Kinder vermittelt. Ein souveräner Artgenosse sollte jedoch immer vorhanden sein und das neue Domizil sollte ländlich gelegen sein.

 

Elani ist die schüchternste der drei, um nicht zu sagen die ängstlichste. Interessenten sollten Erfahrung mit ängstlichen Hunden mitbringen und viel Zeit und Geduld. Es wird wahrscheinlich ein längerer Weg werden, bis Erfolge sichtbar sind, aber es lohnt sich allemal. Und IMMER sollte man bedenken und sich darüber im Klaren sein, dass ein Hund, egal aus welchem Tierheim er nun kommt, eine Weile braucht, um sich an alles Neue zu gewöhnen. Er verliert ja plötzlich sein ganzes soziales Umfeld, verlässt von jetzt auf gleich seine kleine Welt, in der er sich relativ sicher und wohl fühlte und befindet sich dann nach einem knapp zweitägigen Transport gefühlt „auf dem Mond“. Da stürzt eine kleine Hundewelt ein.

 

Ein weiterer negativer Umstand in Dobrich besteht darin, dass es leider nicht möglich ist, die Hunde einmal aus der Gruppe herauszunehmen und an Halsband und Leine zu gewöhnen, sei es auch nur für kurze Spaziergänge. Denn direkt vor dem Tierheim verläuft eine Schnellstraße, die ihrem Namen alle Ehre macht.

 

Lesen Sie gerne hierzu vorab einen Erfahrungsbericht über den Umgang mit ängstlichen Hunden.

 

Doch nun wieder zurück zu Elani. Sie zeigt im Tierheim ein sehr ruhiges Wesen, läuft mal von A nach B, ruht viel oder erkundet und erschnüffelt den großen Auslaufbereich. Was soll sie sonst auch tun?

 

Sie ist bestens mit anderen Hunden sozialisiert. Wenn sie ansonsten keine Gelegenheit hatte, etwas zu lernen, so doch die Hundesprache von klein auf. Ist ja auch wichtig! Es ist durchaus zu erwarten, dass Elani immer ein wenig zurückhaltend bleibt, aber die Schreiberin dieser Zeilen kann und möchte auch Mut machen, einem solchen Hund eine Chance zu geben. Hat sie doch selbst u.a. zwei Hunde mit ganz unterschiedlichen Ängsten adoptiert, die anfangs am liebsten aus dem Fenster gesprungen wären. Heute sind die beiden Hündinnen (eine hat dem Tierheim vor 5 Jahren, die andere vor fast 3 Jahren den Rücken gekehrt) vollwertige, sanfte, unkomplizierte, trotz kleiner „Macken“, die nicht der Rede wert sind, geliebte Familienmitglieder. Sie haben sich, so gut sie es jeweils konnten und jede auf ihre Weise, eingelebt, genießen alles, was man ihnen bietet und sind glücklich. Das Frauchen auch.

 

Wir beraten Sie sehr gerne ausführlich vor einer Vermittlung, sollte Ihnen einer unserer jungen und ängstlichen Hunde gefallen, und geben unsere Erfahrungen an Sie weiter. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch nach der Vermittlung immer zur Seite. Unsere Schützlinge sind uns wichtig und unser Ziel ist es, dass Zwei- und Vierbeiner dauerhaft glücklich werden. 

 

Elani ist gechipt, geimpft, kastriert und, obwohl sie es nicht weiß, dass wir sie hier bewerben, unter kompetenter Anleitung und ohne große Erwartungshaltung seitens der Interessenten zur Ausreise bereit ist.

 

 

10. - 11. Oktober 2022

 

 

6. - 7. Mai 2022

 

 

25. - 26. Februar 2022

 

 

3. Januar 2022

 

 

26. November 2021

 

Sind Lorena und ihre Hundekinder Elton, Elani und Etna nicht eine schöne Hundefamilie? Die drei – damals noch kleine Würmchen – kamen am 23. März 2021 mit ihrer Mutter und sechs weiteren Geschwistern in das Tierheim in Dobrich. 

 

Leider haben nur diese drei von den insgesamt neun Geschwistern überlebt. Welpen sind, nach unserer sehr leidvollen Erfahrung, besonders in Ländern mit hoher Streunerpopulation und niedrigen Impfquoten extrem anfällig für lebensbedrohliche Erkrankungen wie z.B. Parvovirose. Auch Staupe ist in Bulgarien leider noch weit verbreitet. Deshalb werden wir nicht müde zu betonen, wie immens wichtig Kastrationen sind, um das Leid und das qualvolle Sterben der vielen Welpen zu verhindern!

 

Schön ist, dass die kleine Hundefamilie zusammen bleiben konnte, auch wenn das Tierheim natürlich kein schöner Ort für sie ist. Lorena hat sich aber so liebevoll um ihre Welpen gekümmert und dafür gesorgt, dass sie den Umständen entsprechend gut aufgewachsen sind. Mittlerweile sind die drei „Kleinen“ auch ordentlich gewachsen und reichen vielleicht schon bald an die Größe ihrer Mutter heran. Lorena bringt es immerhin auf eine Schulterhöhe von ca. 60 cm, da fehlen Elton, Elani und Etna – trotz ihrer langen Beine – allerdings doch noch ein paar Zentimeter. :- )

 

Etna, Elani und Elton sind alle sehr hübsche Junghunde, jeder von ihnen hat etwas Besonderes an sich. 

 

Leider bringt das Aufwachsen in einem Tierheim auch mit sich, dass die Hunde in den ersten wichtigen Lebensmonaten keine Außenreize mitbekommen und deshalb nichts kennen außer den vier „Wänden“ ihres Auslaufs. Auch einen Kontakt zu Menschen aufzubauen ist schwierig, denn dafür fehlt unseren Mitarbeitern leider die Zeit bei so vielen Hunden im Tierheim.

 

Elani und Etna sind beide noch sehr ängstlich und lassen wenig Kontakt zum Menschen zu. Wenn wir den Auslauf betreten und auf sie zugehen, weichen sie erst einmal zurück. Wir haben es immer mal wieder versucht in Kontakt mit ihnen zu treten, damit sie merken, dass ihnen nichts passiert und vom Menschen nichts Böses ausgeht.

 

Kleine Fortschritte konnten wir so auch schon erreichen! Immerhin schnuppern Elani und Etna mittlerweile vorsichtig an Nikolais Hand, eine gewisse Portion Neugierde ist also vorhanden! Allerdings wird es sicherlich noch eine Weile dauern, bis wir sie streicheln können, denn sie sind immer noch im Fluchtmodus, wenn sie in unserer Nähe sind.

 

Aber mit „Geduld und Spucke“, wie es so schön heißt, werden auch Elani und Etna ihren Weg gehen und ihre Angst verlieren. Da sind wir ganz zuversichtlich, denn die vielen Erfahrungen bei unseren Vermittlungen haben uns gezeigt, dass aus ängstlichen Hunden sehr wohl selbstbewusste und mutige Hunde werden können! Vorausgesetzt man bringt die Geduld mit und – optimalerweise – auch ein bisschen Erfahrung mit ängstlichen Hunden. Eine ländliche Gegend und ein ruhiges, kinderloses Zuhause wären für Etna und Elani wichtig. Ein souveräner Ersthund würde ihnen bei der Eingewöhnung im neuen Zuhause sicherlich helfen. Denn Hunde orientieren sich meistens am liebsten an anderen Hunden.

 

Mit den anderen Hunden in ihrem Auslauf kommen Etna und Elani bestens zurecht! Die Hundesprache haben sie von klein auf gelernt und beherrschen sie einwandfrei. 

 

Wir wünschen den lieben Schwestern von Herzen, dass sie bald entdeckt werden und ihre Schüchternheit kein Hindernis darstellt, ihnen eine Chance zu geben…

 

Etna und Elani sind geimpft, gechipt und kastriert und bereit, die große, weite (Hunde-)Welt kennenzulernen!

 

 

13. November 2021

 

 

12. November 2021

 

 

27. Oktober 2021

 

 

21. August 2021

 

 

20. August 2021

 

 

19. August 2021

 

 

18. August 2021

 

 

15. Juni 2021

 

 

20. Mai 2021

 

 

19. Mai 2021

 

 

31. März 2021

 

 

26. März 2021

 

 

Notfelle der Woche

 

Der kleine Taju wartet im Tierheim, leider nicht im Bälle-Spieleparadies, darauf, von seinen Adoptanten entdeckt und nach Deutschland geholt zu werden!

 

Mao lebt nun schon eine ganze Weile auf ihrer Pflegestelle und hat wunderbare Fortschritte gemacht. Mao ist absolut bereit, in ihre Endstelle zu ziehen!

 

SOS - Notfall für Kater Loki

 

 

Spendenkonto

Grund zur Hoffnung e.V.

 

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