Luis (männl., geb. ca. Juni 2025) - hatte keinen guten Start ins Leben, jetzt soll es aber besser werden!

 

 

Welpen sind süß! Welpen bringen sehr viel Freude ins Haus, sind gleichzeitig aber auch mit sehr viel Arbeit verbunden und fordern Adoptanten sehr. 

 

Erfahrungsgemäß benötigen Welpen im Vergleich zu erwachsenen Hunden eine längere Zeit, stubenrein zu werden. Man muss sie liebevoll, aber konsequent erziehen und sie behutsam an viele Außenreize heranführen. Man darf die Arbeit mit Welpen und die Verantwortung diesen kleinen Hunden gegenüber nicht unterschätzen, weshalb wir Welpen nicht an Familien mit Säuglingen oder Kleinkindern vermitteln.  

 

Sie bekommen mit einem Welpen letztendlich ein weiteres „Kind“ ins Haus, dem man gerecht werden muss.

 

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Hier finden Sie Informationen für "ältere" Bewerber. Lesen Sie sich diese bitte vor Ihrer Bewerbung durch.

 

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16. April 2026

 

 

6. - 11. April 2026

 

 

7. November 2025

 

Heute möchten wir unseren Luis vorstellen – oder wie ihn unsere Tierheimleiterin Zlatina liebevoll nennt: „малко полярно мече“, was auf Bulgarisch „kleiner Eisbär“ bedeutet. Und dieser Spitzname passt wirklich perfekt! Mit seinem dichten, weißen Fell, den dunklen, treuen Augen und den weichen Schlappohren sieht er tatsächlich aus wie eine Mini-Ausgabe eines Eisbären – einfach zum Dahinschmelzen.

 

Doch hinter diesem süßen Aussehen verbirgt sich ein kleines Hundekind, das schon in seinem jungen Leben zu viel erlebt hat. Der kleine Luis, der ca. im Juni 2025 geboren wurde, war ganz allein in einem Dorf in der Nähe von Schumen unterwegs und wurde dort gefunden – hilflos, verloren und völlig auf sich gestellt. Das Wort „unterwegs“ klingt dabei fast zu harmlos, denn in Wahrheit wurde er einfach ausgesetzt. Ein Mann aus dem Dorf Belokopitovo entdeckte ihn glücklicherweise, nahm sich seiner an und brachte ihn ins Tierheim in Schumen. Für solche Menschen sind wir immer unendlich dankbar – Menschen, die nicht wegsehen, sondern handeln, wenn ein Tier in Not ist.

 

Im Tierheim angekommen, verstand Luis die Welt nicht mehr. Plötzlich war alles fremd – die vielen Hunde, die ungewohnten Geräusche, die neuen Menschen. Kein Wunder also, dass er zunächst sehr verunsichert und zurückhaltend ist. Noch weicht er uns aus, zieht sich zurück und möchte am liebsten unsichtbar sein. Wir vermuten, dass er bisher keine oder vielleicht auch keine guten Erfahrungen mit Menschen gemacht hat. Sein zartes Wesen zeigt deutlich, wie sensibel er ist und wie sehr er Sicherheit und Zuwendung braucht.

 

Wenn man ihn jedoch behutsam einfängt oder vorsichtig auf den Arm nimmt, lässt er alles brav über sich ergehen. Kein Knurren, kein Bellen – nur ein kleiner, stiller Hund, der nicht weiß, was passiert, und dem man am liebsten sofort sagen möchte: „Es ist alles gut, kleiner Mann. Du bist jetzt in Sicherheit.“

 

An der Leine zu laufen findet Luis momentan noch unheimlich. Wenn man es versucht, erstarrt er, legt sich wie versteinert hin und würde sich am liebsten in Luft auflösen. Aber das ist völlig normal bei jungen Hunden, die noch nie eine Leine kennengelernt haben und plötzlich mit all den neuen Eindrücken konfrontiert werden. Wir haben schon viele solcher Hunde erlebt – und immer wieder staunen wir, wie sie mit der Zeit aufblühen, Vertrauen fassen und schließlich voller Freude durchs Leben gehen.

 

Im Tierheim ist ein gezieltes Training leider kaum möglich – bei fast 300 Hunden fehlt einfach die Zeit, um sich intensiv um jeden einzelnen zu kümmern. Umso wichtiger wäre es, dass Luis bald ein liebevolles Zuhause findet, in dem man ihm mit Geduld, Einfühlungsvermögen und Ruhe zeigt, dass die Welt gar nicht so schlimm ist, wie sie ihm bisher erschienen sein muss. In einem sicheren Umfeld, mit Menschen, die ihn in seinem Tempo ankommen lassen, würde er sicher schnell Fortschritte machen.

 

Mit anderen Hunden versteht sich Luis wunderbar. Wie alle Welpen ist er sehr sozial, lebt in einer Gruppe mit gleichaltrigen Hunden und kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen gut zurecht. Im Tierheim geben ihm seine Hundekumpels Sicherheit – wenigstens muss er seine Tage nicht allein verbringen.

 

Doch wir wünschen uns so sehr, dass der kleine „Eisbär“ bald mehr erleben darf: regelmäßigen Kontakt zu Menschen, Hände, die ihn streicheln, und eine Umgebung, in der er ohne Angst die Welt entdecken kann. Seine wertvolle Welpenzeit sollte er nicht im Tierheim verbringen müssen.

 

Luis ist gechipt, geimpft und wird vor seiner Ausreise noch kastriert. Wir hoffen sehr, dass 2025 sein Jahr wird – das Jahr, in dem er endlich ankommen darf. Vielleicht wird ja schon der nächste Transport derjenige, bei dem der kleine Luis mit an Bord ist! Denn dieser kleine „Eisbär“ hat es so sehr verdient, endlich glücklich zu sein.

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für unseren noch schüchternen Luis haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

14. Oktober 2025

 

 

5. - 9. Oktober 2025

 

 

 

Notfelle der Woche

 

Wir suchen DRINGEND ein Plätzchen für unsere sensible und lebendige Alina In mancher Situation ist sie noch unsicher und braucht deshalb hundeerfahrene Menschen. 

 

DRINGEND! Seit über 5 Jahren wartet unser lieber Dorian nun schon auf sein Wunder! Er ist ein feiner Rüde, anfangs vielleicht noch etwas zurückhaltend, aber wenn man ihm Zeit gibt, freut er sich mit Sicherheit über ausgiebige Spaziergänge in Wald und Flur.

 

 

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