Welpen sind süß! Welpen bringen sehr viel Freude ins Haus, sind gleichzeitig aber auch mit sehr viel Arbeit verbunden und fordern Adoptanten sehr.
Erfahrungsgemäß benötigen Welpen im Vergleich zu erwachsenen Hunden eine längere Zeit, stubenrein zu werden. Man muss sie liebevoll, aber konsequent erziehen und sie behutsam an viele Außenreize heranführen. Man darf die Arbeit mit Welpen und die Verantwortung diesen kleinen Hunden gegenüber nicht unterschätzen, weshalb wir Welpen nicht an Familien mit Säuglingen oder Kleinkindern vermitteln.
Sie bekommen mit einem Welpen letztendlich ein weiteres „Kind“ ins Haus, dem man gerecht werden muss.
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Hier finden Sie Informationen für "ältere" Bewerber Ü60. Lesen Sie sich diese bitte vor Ihrer Bewerbung durch.
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21. Mai 2026
Mmh, bei unserem Anjo darf gerne geraten werden, welche Rassen hier wohl mitgemischt haben. Ein bisschen Irish Setter? Oder vielleicht sogar ein Cocker Spaniel oder ein Flatcoated Retriever? Bei Straßenhunden, deren Vergangenheit im Dunkeln liegt, bleibt das letztlich immer ein Geheimnis. Aber eigentlich spielt das auch überhaupt keine Rolle. Denn sowohl optisch als auch von seinem Wesen her bringt dieser junge Rüde einfach alles mit, was man sich von einem tollen Begleiter wünscht.
Anjo ist ein richtig cooler, aufgeschlossener Kerl. Er geht völlig unvoreingenommen auf Menschen zu, egal ob Mann oder Frau, ob vertraut oder völlig fremd. In einem Land wie Bulgarien, in dem Straßenhunde im Alltag oft auf Ablehnung stoßen, ist dieses Vertrauen in die Menschen alles andere als selbstverständlich. Es ist ein echtes Geschenk und zeigt, was für ein feines Gemüt in diesem Junghund steckt.
Seinen allerersten Spaziergang draußen an der Leine hat er richtig toll gemeistert. Er lief vom ersten Versuch an erstaunlich gut mit, war neugierig auf die Welt außerhalb der Tierheimmauern und suchte immer wieder von sich aus den Blickkontakt zu seiner Spaziergängerin. Zu sehen, wie viel Freude ihm dieser kleine Ausflug bereitet hat, macht ein bisschen wehmütig: Was würde Anjo nur dafür geben, statt des tristen Tierheimgeländes bald einen echten Wald oder eine große, grüne Wiese zu erkunden?
Anjo wurde ca. im November 2025 geboren. Im März wurde er von einer tierlieben Unterstützerin des Tierheims am Stadtrand von Schumen gefunden, genauer gesagt in der Region um Grivitza oder Boyan Bulgaranov. Er war dort, wie es im Moment leider wieder viel zu oft vorkommt, wohl einfach ausgesetzt und sich selbst überlassen worden. Die Finderin fackelte nicht lange, nahm das hilflose Hundekind mit und brachte es ins Tierheim Schumen. Hier ist er erst einmal in Sicherheit und bekommt nun (hoffentlich bald!) die wichtigste Chance seines Lebens: die Reise in ein eigenes, schönes Zuhause in Deutschland.
Aktuell hat er eine Schulterhöhe von ca. 51 cm, natürlich wird er noch ein bisschen wachsen.
Im Tierheim ist Anjo super in seine Junghundegruppe integriert und zeigt sich sehr verspielt. Wenn man beobachtet, wie die jungen Hunde immer wieder ausgelassen durch ihren – leider viel zu kleinen – Auslauf flitzen, sieht es fast so aus, als würden sie für ein paar Minuten komplett vergessen, wo sie eigentlich sind.
Damit er seine tolle soziale Ader behält, sollte er auch im neuen Zuhause unbedingt weiterhin regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen haben. Gemeinsame Runden mit Hundekumpels, der Besuch einer Hundeschule oder einer Junghundegruppe wären genau das Richtige für ihn und sind wichtig für seine weitere Entwicklung.
Wir hoffen so sehr, dass dieser lebensfrohe und unkomplizierte Hundejunge schnell entdeckt wird. Anjo hat es mehr als verdient, das Tierheim bald hinter sich zu lassen und endlich ein ganz normales, schönes und unbeschwertes Hundeleben zu führen. Anjo ist geimpft, gechipt und wird vor der Ausreise noch kastriert.
Wenn Sie ein schönes Zuhause für diesen fidelen Hundejungen haben, füllen Sie bitte unseren Interessenten-Fragebogen aus.
23. April 2026
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12. April 2026