Hawaii hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!
Welpen sind süß! Welpen bringen sehr viel Freude ins Haus, sind gleichzeitig aber auch mit sehr viel Arbeit verbunden und fordern Adoptanten sehr.
Erfahrungsgemäß benötigen Welpen im Vergleich zu erwachsenen Hunden eine längere Zeit, stubenrein zu werden. Man muss sie liebevoll, aber konsequent erziehen und sie behutsam an viele Außenreize heranführen. Man darf die Arbeit mit Welpen und die Verantwortung diesen kleinen Hunden gegenüber nicht unterschätzen, weshalb wir Welpen nicht an Familien mit Säuglingen oder Kleinkindern vermitteln.
Sie bekommen mit einem Welpen letztendlich ein weiteres „Kind“ ins Haus, dem man gerecht werden muss.
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Hier finden Sie Informationen für "ältere" Bewerber. Lesen Sie sich diese bitte vor Ihrer Bewerbung durch.
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17. April 2026
16. April 2026
8. November 2025
Hawaiis Geschichte beginnt – wie so viele andere – auf der Straße. Und wie bei einigen ihrer Leidensgenossen führte sie der Hunger dorthin, wo Menschen Lebensmittel aufbewahren: zu einem Kaufland-Markt am Stadtrand von Schumen, in der Region Boyan Bulgaranov. Dort hatte sich eine Hündin mit ihren vier Welpen angesiedelt – wohl in der Hoffnung, dass ab und zu etwas Essbares vom Einkaufswagen fällt. Die Mitarbeiter des Tierheims wurden informiert und machten sich auf den Weg. Die Mutterhündin wurde kastriert und an ihren Platz zurückgebracht, die Welpen kamen in die Obhut des Tierheims.
Leider überlebten nur zwei von ihnen – Hawaii und ihr Bruder Haakon. Wir schätzen, dass die beiden etwa im April 2025 geboren wurden.
Hawaii ist eine tolle Hündin mit viel Potenzial! Sie gehört zu den Hunden, die nicht sofort auf jeden zulaufen, sondern erst einmal beobachten. Sie möchte wissen, mit wem sie es zu tun hat, und öffnet sich dann Schritt für Schritt. Das geht dann auch recht flott. Hat sie Vertrauen gefasst, dann ist sie treu, anhänglich und beständig. Ihr leicht zurückhaltendes Wesen macht sie sehr charmant. Wer sie kennenlernt, spürt schnell, dass in ihr viel Potenzial steckt – sie will lernen, sich entwickeln und ankommen.
Wie soll sie das allerdings in einem Tierheim mit bald 300 Hunden zeigen können? Natürlich geben die Mitarbeiter in Schumen ihr Bestes, doch bei so vielen Tieren bleibt wenig Zeit für individuelle Förderung. Vieles dreht sich ums Nötigste: Futter, Wasser, saubere Ausläufe. Gerade die stilleren Hunde wie Hawaii gehen dabei leicht unter – dabei steckt in ihnen oft so viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht.
Hawaii ist eine sehr liebe, feinfühlige Hündin. Noch etwas zurückhaltend, aber neugierig genug, um sich auf Neues einzulassen. Als sie ihren ersten Spaziergang vor dem Tierheim machte, war das für sie natürlich aufregend und ungewohnt – Leine, Autos, fremde Geräusche. Doch sie lief tapfer mit, blieb immer wieder stehen, um alles aufmerksam zu betrachten, und ließ sich dabei gerne von ihrer Gassigängerin streicheln. Und jedes Mal, wenn sie sich freute, drehte sich ihre Rute wie ein kleiner Propeller. Wer in einer so neuen und stressigen Situation noch Freude zeigen kann, beweist ganz schön viel Mut.
Mitte Oktober hatte Hawaii eine Schulterhöhe von etwa 48 cm, und da sie noch jung ist, wird sie sicher noch ein wenig wachsen. Ihr Körperbau ist zart und elegant, ihr Gesicht sehr hübsch, und ihre Schlappohren sowieso. Sie lebt derzeit friedlich in einer Junghundegruppe, ist also bestens sozialisiert und versteht die Hundesprache sehr gut. Hunde, die im Rudel aufwachsen, lernen früh, wie man kommuniziert, beschwichtigt und Konflikte vermeidet – davon profitiert auch Hawaii sichtbar.
In ihrem zukünftigen Zuhause darf gerne ein Ersthund leben, an dem sie sich orientieren kann. Aber auch als Einzelhund würde sie glücklich werden, wenn sie in einer liebevollen Umgebung ankommen darf. Sie kennt bisher kaum etwas außerhalb des Tierheims, wird aber an der Seite geduldiger und sensibler Menschen sicher schnell lernen. Kleine Rückschritte sollte man immer einkalkulieren, die gehören einfach zum Ankommen dazu.
Hawaii ist bereits gechipt, geimpft und wird vor der Ausreise noch kastriert. Es wäre schön, wenn sie vor dem Winter noch ein Zuhause finden würde. Die Winter in Bulgarien können sehr hart sein – besonders für Hunde wie Hawaii, die kaum Unterwolle haben. Sie gehört einfach nicht in die Kälte, sondern in ein warmes Zuhause, zu Menschen, ihr die Chance auf ein richtiges Hundeleben geben!
Wenn Sie ein schönes Zuhause für unsere freundliche Hawaii haben, füllen Sie bitte unseren Interessenten-Fragebogen aus.
14. Oktober 2025
17. September 2025