Milko (männl., geb. ca. Februar 2012) - hatte bisher nichts Schönes im Leben

 

Milko hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

25. Februar 2022

 

 

28. Januar 2022

 

Milko wartet nun genau 9 Jahre und zwei Monate darauf, dass er der Welt vorgestellt wird! Heute ist also sein großer Tag, was uns für ihn freut, denn er hat es so verdient. So viele Jahre war Milko im Tierheim in Dobrich eingesperrt und wurde sich mehr oder weniger selbst überlassen. Diese Tatsache stimmt uns sehr traurig. Traurig und gleichzeitig auch sehr wütend. 

 

Wütend deshalb, weil Milko in den vielen Jahren nicht einmal die Chance bekommen hat, vermittelt zu werden. Der vorherige Verein, der sich vorletztes Jahr zurückgezogen hat, hat noch nicht einmal versucht, für ihn ein Zuhause zu finden. Das muss an dieser Stelle auch einmal ganz deutlich gesagt werden. 

 

Milko kam am 21.11.2012 als süßer, lebensfroher Junghund ins Tierheim in Dobrich und ahnte da noch nicht, wie lange er dort ausharren sollte. Geboren wurde Milko ca. im Februar 2012. Wie junge Hunde nun einmal sind, so hat auch Milko bestimmt sein neues „Reich“ interessiert und fröhlich erkundet. Er hat dann aber schnell begriffen, dass dieses Reich doch eigentlich sehr klein und begrenzt ist. Und furchtbar eintönig, denn jeder Tag im Tierheim ist genauso langweilig wie der nächste.

 

Die Jahre sind vergangen und Milko arrangierte sich irgendwie mit seinem Leben, was blieb ihm auch anderes übrig? Der liebe Kerl zog sich immer mehr zurück und stand immer in der 2. oder sogar 3. Reihe, wenn man den Auslauf betrat. Engeren Kontakt zu Menschen aufzubauen ist in einem Tierheim mit über 200 Hunden einfach aus Zeitgründen nicht möglich und die Hunde, die vom Wesen her grundsätzlich schüchterner sind, haben es noch schwerer.

 

Bei unserem letzten Aufenthalt im Tierheim im Frühling entdeckten wir eine Schwellung an seinem rechten Vorderbein. Wir beobachteten diese Schwellung und da sie im Sommer größer geworden war, stand fest, dass Milko operiert werden musste. Diese Gelegenheit nutzen wir, um Milko nach der Operation in einen anderen Auslauf zu setzen, der näher an den Räumlichkeiten der Mitarbeiter liegt. So hatten die Mitarbeiter ihn von da an besser im Blick und konnten langsam mehr Kontakt zu ihm aufbauen.

 

Und es hat sich ausgezahlt! Denn Milko hat für seine Verhältnisse ganz tolle Fortschritte gemacht! Er rennt nicht mehr direkt vor den Menschen weg, auch wenn man ihm anmerkt, dass er schon noch recht ängstlich ist. Aber er ist insgesamt viel zutraulicher geworden und kann das Streicheln von Nikolai schon mehr zulassen als noch vor einigen Monaten. Die Entwicklung von Milko zeigt uns wieder, wie wenig es manchmal braucht, um solche Hunde aus der Reserve zu locken und ihnen damit die Chance zu geben, zu zeigen, was eigentlich in ihnen steckt.

 

Milko ist mit seinen Schlappohren und seiner schönen Fellzeichnung noch immer ein hübsches Kerlchen, auch wenn man an seinem weißen Schnäuzchen sieht, dass er kein einfaches Leben hatte. 

 

Es ist traurig zu sehen, wie viele Hunde unter dem vorherigen Verein über viele Jahre im Tierheim in Dobrich eingesperrt waren, ohne dass sich wirklich jemand um sie gekümmert hat. Einige von ihnen konnten wir schon glücklich vermitteln (wie unseren Sashko, unsere Milda, Cherie oder den lieben Tobi).

 

Um zu sehen, ob Milko wirklich bereit für die Vermittlung ist, möchten wir ihn uns beim zeitnahen Besuch im Tierheim noch einmal ansehen. Eines wissen wir allerdings schon ganz genau: Milko ist ein lieber Kerl, der absolut sozialverträglich ist und seine Chance unbedingt bekommen sollte!

 

Milko kennt außerhalb des Tierheims nichts, das Laufen an Leine und Halsband müsste er genauso erlernen wie das Leben in einem Haus oder einer Wohnung. Aber bisher haben es alle unsere Hunde gelernt - Geduld und Ruhe sind hier die Zauberworte!

 

Wir sind schon gespannt, wie er sich beim nächsten Aufenthalt zeigt – vielleicht hat er weitere Fortschritte gemacht und spürt, dass seine Zeit bald kommen wird. Wir wünschen es ihm wirklich von Herzen!

 

Milko ist geimpft, gechipt und kastriert. 

 

Wenn Sie Interesse an dem zurückhaltenden Milko haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

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"Notfelle" der Woche

 

 

Ory ist von klein auf im Tierheim - ihr größter Wunsch zu ihrem 1. Geburtstag: ein eigenes Zuhause! Ory soll endlich aufholen dürfen, wa sie in ihren ersten Lebensmonaten verpasst hat...

 

Bruno ist kein ganz junger Hüpfer mehr und hat schon einiges mitgemacht, zu seinem Glück ist er aber im Tierheim in Schumen gelandet, wo er nun darauf wartet, entdeckt zu werden.

 

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