Reny (weibl., geb. ca. Juni 2005) - läuft die Zeit davon...

 

24. Juli 2021

 

Reny ist nach wie vor sehr vorsichtig und ängstlich in ihr fremden Situationen.

Die Operation, der dadurch notwendige Kragen und die etwas zwickende Wunde hat ihr Vertrauen in uns wieder

beeinträchtigt. Schon vorher ließ sie sich nicht gerne hochnehmen, nun hat sie Angst davor, da es sie wohl geschmerzt hat. Wenn sie sich jedoch sicher fühlt, kann sie uns " freudestrahlend" begrüßen, wenn wir in die Wohnung kommen. Mit dem Leben im Rudel kommt sie mittlerweile gut zurecht, die Hunde gehen freundlich aufeinander zu.

 

Wir leben hier ja wirklich was langweilig: die Gassis, wegen unserer Hundemeute lieber abgelegen als auf Strecken an denen man ständig Mensch/Hund/ Fahrrad und Ähnliches trifft.

 

Dies kommt der kleinen Füchsin natürlich sehr entgegen. Kurze Runden in unserem kleinen Dorf bewältigt sie, muss aber bei Geräuschen und auf sie zukommenden Autos oder Menschen die Rute einklemmen und kann erst mal gar nicht voran. An der Hauptverkehrsstraße ist sie von LKW's und schnellen/ lauten Autos sehr beeindruckt!

 

Wir bekommen wenig Besuch, haben keine Kinder die ein- und ausgehen und verreisen auch so gut wie gar nicht.

 

Die Hunde müssen nicht in der Stadt unterwegs sein oder uns in ein Restaurant begleiten.

Eigentlich finden wir, das Reny bei uns genau richtig ist und möchten sie deshalb gerne bei uns behalten......

 

Liebe Grüße

Anke & Tina

 

 

19. Juli 2021

 

Auch unsere arme Reny, die sechs lange Jahre im Tierheim in Dobrich saß, aus dem wir sie übernommen haben, musste sich einer Operation unterziehen. Ihr wurden zwei Mammatumore entfernt. 

 

Reny hat die Operation glücklicherweise erst einmal gut überstanden, schläft aber noch viel und ist noch ein wenig wackelig auf den Beinen. 

 

Sie hat es auf dem Heimweg vom Tierarzt schon geschafft, den Kragen abzubasteln und mal zu schauen, was denn da jetzt an ihrem Bauch los ist. Nun muss der Kragen so richtig feste geschnallt werden, dies macht ihr natürlich etwas Angst. 

 

 

13. Juni 2021

 

Reny hat sich inzwischen ein wenig hier eingelebt. Sie ist insgesamt noch misstrauisch, kann Halsband/Geschirr nicht gut leiden. Wenn sie aber unterwegs ist, ist sie interessiert.

 

Im Garten und auch im Haus sucht sie unsere Nähe, wenn wir fort sind, wartet sie ruhig

im Eingangsbereich und wir werden wedelnd begrüßt! Wenn wir sie streicheln und Pause machen, stubst sie uns an, weiterzumachen...

 

Sie hat nun auch angefangen, sich in der Wohnung mehr zu bewegen, mit unseren anderen Hunden hat/sucht sie aber nach wie vor kaum Kontakt.

 

Reny ist stubenrein, fährt ohne Probleme im Auto mit. Draußen ist sie noch schreckhaft, hat wahrscheinlich in ihrem vorherigen Leben nicht viel kennengelernt. Im Haus ist sie aber sehr entspannt, hat keinerlei Stress mit Haushaltsgeräuschen und kann schnarchend entspannen.

 

Die tierärztliche Untersuchung ergab keinerlei Anhalt für eine Herzschwäche, so recht glauben, dass Reny schon 16 Jahre alt ist, können wir alle nicht!

 

 

7. Juni 2021

 

Reny ist ein ganz feines Mädchen!

Sie liegt den ganzen Tag in ihrem Körbchen und beobachtet, was so passiert!

Die Box konnten wir am ersten Abend schon wegräumen, das Bettchen ist wohl gemütlicher!

 

Wenn es raus geht, wird sie vorsichtig angeleint und muss erst einmal ein wenig gezwungen werden mitzukommen.

Da sie beim ersten Mal sehr panisch reagiert hat und auch eine dunkelblaue Zunge hatte, als sie an Halsband und Geschirr die Leinen hatte, führen wir sie im Moment nur am Geschirr mit den zwei Leinen. Sie hechelt oft, ob das nun stressbedingt, oder vielleicht kardial bedingt ist, können wir noch nicht abschätzen. Husten tut sie aber nicht. Wir werden es in Kürze abklären lassen. Wenn sie einmal ins Laufen gekommen ist, ist sie sehr neugierig, schnüffelt alles ab. Dann geht auch die Rute in " Normalstellung"!

 

Mit unseren Hunden nimmt sie fast keinen Kontakt auf, unsere lassen sie auch komplett in Ruhe.

Hände und streicheln sind ihr noch etwas unheimlich, sie lässt es zu - aber von Genießen ist noch nichts zu sehen.

 

 

5. Juni 2021

 

Liebe Gabi,

 

Reny ist wohlbehalten heute Mittag bei uns angekommen.

Mit der Leine hat sie im Moment noch arge Probleme, bekommt Panik, wenn sie zu sehr eingeschränkt wird.

Im Garten, an langer Schleppleine, ging es schon viel entspannter.

In der Wohnung hat sie fürs erste ihre Transportbox als Rückzugsort, den sie auch gerne annimmt!

 

Liebe Grüße

Anke

 

PS: Das Foto, finde ich, zeigt schon einen ganz anderen Ausdruck als gestern Morgen bei Abreise!

 

 

 

 

4. Juni 2021

 

Reny durfte dem Tierheim heute den Rücken kehren und darf auch ihr Heimatland für immer verlassen. Nun wartet eine Pflegestelle auf sie, in der sie erst einmal in aller Ruhe an- und zur Ruhe kommen darf.

 

Wir freuen uns unendlich, dass Reny diese Chance noch bekommt!

 

30. April 2021

 

Reny (geb. ca. Juni 2005) lebt nun schon sechs lange Jahre im Tierheim in Dobrich, in dessen Eingangsbereich sie am 6. Juni 2015 zurückgelassen wurde. Es ist nun wirklich an der Zeit, dass sich ihr Blatt wendet und sie noch einmal in ihrem Leben erfahren darf, dass ein Hundeleben auch schöne Seiten haben kann.

 

Wir suchen für Reny, die noch ein wenig schüchtern ist, ein ruhiges, kinderloses Zuhause. Andere Hunde dürfen gerne vorhanden sein, wenn sie nicht zu aufgedreht sind, denn Reny mag es lieber ruhig und gemütlich. Da wir keine Informationen über ihre Vorgeschichte haben und nicht einschätzen können, wie sie mit viel Verkehr und Trubel umgehen würde, wünschen wir uns ihr Zuhause in einer ländlichen Gegend.

 

Reny ist noch zurückhaltend, aber man kann sie „einfangen“ und streicheln. Ganz entspannt ist sie dabei noch nicht, aber in einem großen Tierheim wie dem in Dobrich bleibt den Mitarbeitern leider wenig Zeit für die einzelnen Hunde. Und in einer großen Gruppenhaltung haben die schüchternen so gut wie keine Chance, auch mal in der ersten Reihe zu stehen.

 

Die süße Hündin bricht aus medizinischen einen Rekord. Ende März sind der Tierarzt aus dem Schumener Tierheim, die Tierheimleiterin und ich für einen „Zahnsanierungs-Tag“ nach Dobrich gefahren. Reny war eine der Patientinnen und ihr mussten von ihren 42 sage und schreibe 21 Zähne entfernt werden! Alle Zahnpatienten, die nun so gut wie keine Zähne mehr haben, werden jetzt im Auslauf für alte Hunde untergebracht und bekommen zukünftig eingeweichtes Trockenfutter gemischt mit Nassfutter.

 

Noch schöner wäre, wenn sie dieses nach der Mahlzeit in einem kuscheligen Körbchen verdauen könnte…

 

Halsband und Leine kennt Reny noch nicht und wird in einem Zuhause bei Null anfangen. Stubenreinheit (wobei die Erfahrung uns immer wieder zeigt, dass erwachsene und ältere Hunde das in Null-Komma-Nix lernen), Alltagsgeräusche, Spaziergänge, alles wird neu für sie sein. Aber wenn man sie mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen an die Pfote nimmt, wird Reny alles peu à peu lernen.

 

Sie ist gechipt, geimpft und kastriert – nun fehlt ihr noch ihr Ticket nach Deutschland, das hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt…

 

 

14. April 2021

 

 

31. März 2021

 

Die arme Reny hat den traurigen Rekord gebrochen... 21 Zähne mussten dem armen Schatz entfernt werden, aber sie hat alles gut überstanden und es wird ihr nun viel besser gehen!

 

 

26. März 2021

 

 

25. März 2021

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Norma ist unglücklich im Tierheim. Ihre Halter waren gestorben und so wurde sie mit ihren Welpen im Tierheim abgegeben. Die Kleinen sind schon vermittelt, aber Norma wartet noch auf ihr ruhiges Zuhause.

 

 

Whity verbringt schon sein ganzes Leben im Tierheim. Das ist viel zu lange. Wir können nicht verstehen, dass dieser tolle Hund immer unentdeckt blieb. Er ist freundlich, sozial und einfach ein feiner Kerl.

 

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