Juditha hat Paten gefunden. Vielen Dank dafür!
6. Mai 2026
Was sollen wir sagen – wir verstehen ehrlich gesagt nicht, warum Juditha ihr „Für-immer-Zuhause“ noch nicht gefunden hat.
Sie ist so eine Hündin, die man sehr ins Herz schließt und die etwas ganz Besonderes ist. Wenn sie einmal Vertrauen gefasst hat, dann richtig. Sie sucht die Nähe, orientiert sich stark an „ihrem“ Menschen und bleibt am liebsten einfach dabei, ganz unaufgeregt, aber sehr verbindlich und absolut lieb. Man merkt einfach, wie wichtig ihr diese Bindung ist.
Genauso ist sie auch mit anderen Hunden. Juditha begegnet wirklich jedem Hund freundlich und offen. Kein Knurren, kein Stress – stattdessen immer ein freundliches, offenes und ehrliches „Hallo“. Und das ist alles andere als selbstverständlich, wenn man weiß, dass sie im Tierheim nicht gerade gute Erfahrungen gemacht hat und dort ziemlich gemoppt wurde. Umso schöner ist es zu sehen, dass sie sich diese Freundlichkeit bewahrt hat.
Was mir an ihr besonders auffällt bzw. gefällt: Sie hat so eine Art „Blick fürs Ganze“. Sie mag es, wenn alle zusammen sind, Menschen wie Hunde. Beim Spazierengehen schaut sie immer wieder, ob noch alle da sind, wartet auch mal oder schließt wieder auf. Nicht hektisch oder kontrollierend, sondern eher so, als würde sie ihr kleines Rudel einfach gern beisammen haben. Das hat etwas sehr Ruhiges und Zugewandtes.
Draußen ist sie ansonsten unkompliziert unterwegs. Der Rückruf klappt richtig gut und wenn sie über die Wiesen flitzt, sieht man einfach, wie viel Freude in ihr steckt.
Ein Thema gibt es allerdings weiterhin: Kinder verunsichern sie sehr. Da reagiert sie mit Angst, braucht kurz einen Moment und orientiert sich dann stark an ihrem Menschen. Mit souveräner Führung kommt sie zwar schnell wieder runter, aber wir sehen sie trotzdem nicht in einem Zuhause mit Kindern. Das wäre für sie einfach zu viel Stress. Für Juditha wünschen wir uns Menschen, die ihre feine Art zu schätzen wissen, die ihr Sicherheit geben und gleichzeitig Freude daran haben, eine so enge Bindung aufzubauen. Sie bringt dafür alles mit.
Wer sie kennenlernen möchte: Juditha lebt aktuell auf ihrer Pflegestelle in Freiburg und kann dort jederzeit besucht werden.
Wenn Sie ein schönes Zuhause für unsere süße Juditha haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.
23. Februar 2026
Wenn ich heute auf Juditha schaue, kann ich kaum glauben, wie sehr sie sich in den letzten Monaten noch einmal weiter entwickelt hat. Sie wird bei mir auf der Pflegestelle immer mehr zu einer richtigen Traumhündin. Und sie ist wieder einmal der beste Beweis dafür, dass Zeit, Geduld und ruhiges Üben oft viel mehr bewirken als jedes „Schnell-schnell“. Manchmal braucht es einfach nur den Raum, in dem ein Hund in seinem Tempo ankommen darf.
Die deutlichste Veränderung sehe ich im Umgang mit Menschen. Juditha kannte einige meiner Bekannten von Anfang an – sie waren regelmäßig da, haben sie in Ruhe gelassen, nichts von ihr erwartet. Lange Zeit blieb sie trotzdem vorsichtig, eher im Hintergrund. Und dann, ganz plötzlich, war es, als sei bei ihr der Knoten geplatzt. Inzwischen passiert es tatsächlich, dass sie freudig zur Tür läuft, wenn es klingelt, und die Menschen begrüßt, die sie kennt. Dieses selbstverständliche, fröhliche Entgegenlaufen – das hätte ich mir vor einiger Zeit kaum vorstellen können.
Überhaupt wird sie immer anhänglicher. Aus der zurückhaltenden Beobachterin wird auch bei anderen Menschen zunehmend eine kleine Schmusebacke. Wenn sie einmal Vertrauen gefasst hat, genießt sie Nähe sehr. Und sie zeigt auch auf eine ganz süße Art und Weise, wenn sie noch nicht genug hat. :-)
Auch in für sie schwierigeren Situationen macht sie weiterhin Fortschritte. Ganz zaghaft beginnen wir inzwischen mit belohnungsorientiertem Arbeiten über Leckerchen – und das ist wirklich bemerkenswert. Früher waren Leckerli für sie schlicht uninteressant, sobald draußen irgendetwas Unbekanntes passierte. Die „furchteinflößende Außenwelt“ hatte ihre volle Aufmerksamkeit, Futter war Nebensache. Dass sie nun in solchen Momenten nun entspannt bleibt und ein Leckerchen nehmen kann, ist für mich ein echtes Highlight. Es zeigt, dass sie lernt, sich trotz Unsicherheit zu regulieren und mir immer mehr zu vertrauen.
Was ich an Juditha aber von Anfang an besonders schätze: Ich habe in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal auch nur ansatzweise eine unfreundliche Reaktion gegenüber anderen Hunden erlebt. Wirklich nie. Und das, obwohl sie im Tierheim gemoppt wurde. Sie ist mit allen verträglich, begegnet Artgenossen freundlich und souverän und liebt es, mit ihren Hundefreunden über die Wiese zu flitzen. Da sieht man einfach, wie viel Lebensfreude in ihr steckt.
Für mich ist es wunderschön, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen. Juditha ist kein Hund, der sich in den Vordergrund drängt. Aber wer ihr Zeit gibt, bekommt eine unglaublich feine, soziale und liebevolle Begleiterin an die Seite. Und: ihre Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende!
Sie kann jeder Zeit auf der Pflegestelle in Freiburg besucht werden.
8. Januar 2026
4. Januar 2026
In den letzten Wochen hat sich bei unserer hübschen Juditha unglaublich viel getan. Sie war schon immer eine ganz besondere Hündin, doch aktuell überrascht sie uns immer wieder mit tollen Entwicklungen.
Der größte Fortschritt zeigt sich morgens und das ist wirklich etwas Besonderes. Wenn ich Juditha inzwischen zur Morgenrunde rufe, kommt sie freudig ums Eck gerannt, um mit den anderen Hunden mitzugehen. Das passiert nun seit vier bis fünf Wochen ganz konstant.
Früher war das ganz anders: Sobald die anderen Hunde angeleint waren, war das für Juditha das Signal, sich unter das Bett ins letzte Eck zurückzuziehen. Wenn ich dann mit den anderen wiederkam, musste ich sie lange ermutigen, überhaupt wieder hervorzukommen – nur um direkt vor dem Haus auf dem Grünstreifen ein hastiges, verängstigtes Pipi zu machen.
Inzwischen läuft Juditha morgens entspannt mit, schnüffelt interessiert und macht das richtig gut. Ein wirklich toller und wichtiger Fortschritt. Auch die wenigen Menschen, denen wir begegnen, meistert sie mittlerweile problemlos, das war vor ein paar Wochen auch noch anders.
Natürlich gibt es auch nach wie vor mal einen schlechten Tag bei ihr, an dem Juditha wieder unsicherer ist und sie scheinbar alles ängstigt. Mittlerweile zeigt sich dabei eine klare Reihenfolge ihrer Ängste: Besonders schwierig sind für sie kreischende Kinder, joggende Menschen sowie Personen, die von hinten auf sie zukommen. Das „Problem“ haben allerdings viele Hunde aus dem Tierschutz und mit der Zeit und Übung wird sich dies sicherlich auch noch verbessern.
Nach wie vor sehen wir Juditha nicht in einer Stadt und auch nicht in einer Familie mit Kindern. Ein ruhiges, eher ländliches Zuhause wäre für sie ideal. Ein vorhandener Ersthund darf sehr gerne da sein, ist aber keine Voraussetzung. Wichtig sind für Juditha jedoch regelmäßige und positive Sozialkontakte zu anderen Hunden, da sie so gerne mit Hunden spielt und rennt.
Zuhause ist Juditha nach wie vor eine sehr liebe, entspannte und verschmuste Hündin, die sich sehr eng an ihren Menschen bindet.
13. Dezember 2025
31. Oktober 2025
Ich kann es eigentlich kurz machen:
Juditha ist und bleibt einfach eine ganz besondere Hündin. Sie ist liebenswert, sozial, verspielt und sehr anhänglich – man kann sie einfach nur gernhaben. Es ist schön zu sehen, wie sie sich hier weiterentwickelt und immer ein Stückchen sicherer wird.
In den letzten Wochen hat sie wieder kleine, aber wichtige Fortschritte gemacht. Ganz neu ist, dass sie jetzt auf das Wort „Such!“ reagiert.
Das hat sie sich bei meinen beiden anderen Hunden abgeschaut und sie hat richtig Spaß daran! Wenn ich Leckerlis auf den Boden werfe, sucht sie begeistert und freut sich jedes Mal, wenn sie eines findet. Das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit, ist für sie aber ein echter Entwicklungsschritt, vor allem draußen. Vor kurzem war das nämlich noch gar nicht möglich, da sie zu sehr damit beschäftigt war, ihre Umgebung im Blick zu behalten.
Leckerlis direkt aus der Hand nimmt sie bisher nur selten, aber auch da sehe ich Fortschritte. Es ist schön zu beobachten, dass sie sich mehr und mehr traut und immer neugieriger wird.
Das „Scannen“ draußen beim Spaziergang ist nach wie vor ihr „Problemchen“, d.h., dass sie bei fremden Menschen, die ihr entgegenkommen, nach wie vor etwas verunsichert ist.
Aber auch hier hat sie Fortschritte gemacht. Begegnungen mit anderen Menschen und Hunden verunsichern sie längst nicht mehr so wie am Anfang. Man merkt, dass sie langsam Vertrauen fasst und Situationen besser einschätzen kann.
Natürlich ist sie manchmal noch vorsichtig, aber sie lernt stetig dazu und das in ihrem ganz eigenen Tempo.
Juditha bleibt insgesamt eine ganz liebe, sensible Hündin, die in einem reiz ärmeren Umfeld sicher am besten aufgehoben wäre. Dort kann sie so richtig ankommen und zeigen, wie wunderbar sie ist.
Ich freue mich jeden Tag über die Fortschritte, die sie macht – manchmal sind sie klein, und kleine Rückschritte sind auch mal dabei. Aber das ist eben so und ist auch ok für die Zeit, die sie erst in Deutschland ist.
Und genau das macht sie ja auch so besonders: Sie entwickelt sich behutsam, aber stetig. Zu Hause ist sie total gelöst und sehr entspannt.
Wer ihr mit Geduld und Einfühlungsvermögen begegnet, bekommt mit Juditha eine unglaublich liebevolle und loyale Begleiterin.
21. September 2025
Juditha hat in den letzten Wochen eine wirklich enge Bindung zu mir aufgebaut und es ist eine Freude zu sehen, wie toll sie alles macht. Für mich ist sie inzwischen zuverlässig abrufbar – wir üben immer dann, wenn sich die Gelegenheit ergibt, und sie zeigt dabei große Lernfreude.
Auch meine Nachbarin ist immer wieder erstaunt, welche Fortschritte Juditha schon gemacht hat. Aus dem anfänglich zurückhaltenden Hundemädchen ist eine liebevolle, fröhliche und wunderbare Begleiterin geworden. Immer öfter gibt es Spaziergänge, an denen sie draußen richtig entspannt wirkt und Begegnungen mit Menschen – auch mit entgegenkommenden Radfahrern – gelassen meistert. Natürlich verläuft ihre Entwicklung nicht geradlinig, sondern in Wellen. Es gibt auch Momente, in denen sie etwas gestresster reagiert. Besonders schwierig sind für sie Menschen, die von hinten kommen oder an uns vorbeifahren. Das verunsichert sie noch am meisten, doch panisch wird sie dabei nicht. Mit der Leine lässt sie sich dennoch gut führen und mit weiterer Übung sowie einer souveränen Begleitung wird sie auch diese Herausforderung meistern.
In solchen Situationen bleiben wir am liebsten stehen – das beruhigt sie am besten. Mit dem Kommando „warte“ fühlt sie sich sicher und auch ein „nein“ versteht sie bereits und reagiert darauf. Besonders schön ist, dass sie so sehr auf ihre Menschen bezogen ist. Sie hat eine unglaublich liebe, süße Art im Umgang mit Menschen, sodass man sie einfach nur gern um sich hat.
Mit anderen Hunden zeigt sie sich bisher sehr entspannt – und das trotz ihrer schwierigen Vorgeschichte, in der sie gemobbt wurde. Sie spricht die Hundesprache hervorragend, begegnet anderen Vierbeinern abwartend freundlich und ist, wenn es passt, auch immer zu einem kleinen Spielchen aufgelegt.
Auch wenn es noch einzelne Momente gibt, in denen sie ein bisschen unsicher ist und weiter an Sicherheit gewinnen darf, so ist Juditha für mich schon jetzt eine absolut tolle Hündin!
13. - 15. September 2025
9. August 2025
Es gibt Neues von unserer lebensfrohen Juditha zu berichten!
Die 10 Tage im Hegau (in Baden-Württemberg) bei meiner Mutter haben Juditha sehr gut getan!
Sie hatte viel Freude im Hegau - auch weil sie viel Gelegenheit zum freien Spiel mit meinen anderen Hunden hatte. Sie spielt so voller Freude und Elan mit anderen Hunden, das macht so einen Spaß ihr dabei zuzusehen! Sie ist absolut sozial und kennt die Hundesprache sehr gut.
Sie mag es auch sehr, wenn ich selbst renne. Sie bekommt dann immer einen ganz freudigen Gesichtsausdruck und will spielen - mit mir und mit meinen Hunden!
Das konnte sie dort ausführlich, denn es gab dort genügend Landschaft und wenig Menschen. Sie hatte fast die ganze Zeit richtig gute Laune!
Die wenigen Menschen, denen wir (an der Leine) begegnet sind, ist sie mit weit weniger Furcht begegnet als ich es noch von Freiburg (dort lebt sie sonst) kannte. Wieder in Freiburg zurück, ist es leider fast so, als müssten wir gerade nochmal von vorne anfangen: jeder Radfahrer, jeder Skater, Menschen von ganz weit weg - das irritiert sie wieder mehr.
Hier in der Gegend, in der ich wohne, ist leider immer was los, also ist sie doch recht vielen Reizen ausgesetzt. Auch bei Kindern zeigt sie sich noch ängstlich.
Deshalb wünschen wir uns für Juditha eine ruhigere Wohngegend, gerne ländlich mit weniger Reizen. Da wird sie mit Sicherheit noch mehr aufblühen! Natürlich bekommt man die Unsicherheiten mit regelmäßigem Training auch in den Griff, zumal Juditha sich sehr am Menschen orientiert und eine schöne Bindung aufbaut. Aber in einer trubeligen Stadt sehen wir sie in keinem Fall.
Ansonsten hat sie sich wirklich bestens mit meinen vorhandenen Hunden eingelebt! Es gibt ständig Küsschen und Sympathiebekundungen beiderseits. Die drei haben so eine süße Art und Weise miteinander umzugehen. Ein Ersthund wäre deshalb überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Ansonsten ist es wichtig, dass Juditha weiterhin viele Hundekontakte hat.
Juditha hat sich auch bestens an unsere Regeln in der Wohnung gewöhnt und hatte auch keinerlei Schwierigkeiten, im Haus meiner Mutter mit den Gegebenheiten klarzukommen.
Inzwischen lässt sie sich auch mit Leckerlis motivieren und weiß auch, was das Kommando "Suchen" bedeutet. Das nutze ich für kleine Konzentrationsaufgaben. Allerdings mag sie nicht über Baumstämme hüpfen oder sonst balancieren - obwohl es ihr meine Hunde vormachen. Das scheint ihr noch ein wenig unheimlich zu sein. Auch ins Auto muss ich sie hinein heben, aber im Auto fährt sie prima mit!
Zusammengefasst:
Unser Zusammensein hat eine neue, weitere und vor allem sehr positive Stufe erreicht. Für all die anderen Dinge, die ihr draußen noch ein bisschen zu schaffen machen, braucht es noch etwas Geduld. Aber so toll, wie sie sich in der kurzen Zeit, die sie erst in Deutschland ist, eingelebt hat, sind wir da ganz optimistisch!
1. August 2025
20. Juli 2025
Juditha hatte jetzt ein paar Mal die Möglichkeit auf einer sicher eingezäunten Freilaufwiese richtig Gas zu geben und mit anderen Hunden zu spielen und zu toben.
Es geht einem richtig das Herz auf zu sehen, wie ausgelassen sie spielt und wie toll sie mit den Hunden klar kommt!
16. Juli 2025
Die hübsche Juditha (ca. 52 cm) ist nun seit zwei Wochen in Deutschland und schlägt sich in ihrem neuen Leben schon richtig gut! Dafür, dass sie bisher kaum mehr als das Tierheim kennengelernt hat, meistert sie alles mit erstaunlicher Gelassenheit. Spaziergänge, zur Ruhe kommen im Haus, vorsichtige Annäherung an die beiden anderen Hunde der Pflegestelle, sich bürsten lassen – all das klappt schon richtig prima. Natürlich gibt es für sie noch viel zu lernen und auch sicherer zu werden, aber was kann man nach zwei Wochen auch schon erwarten?
Nach dem langen Transport war Juditha zunächst ziemlich durch den Wind – kein Wunder, denn so eine Reise ist für Hunde extrem stressig. Sie wissen ja nicht, was passiert, und vor allem nicht, dass nun endlich der schöne Teil ihres Lebens beginnt! Doch Juditha hat schnell verstanden, was ein strukturierter Alltag bedeutet und hat sich wunderbar eingefügt.
Anfangs war sie bei Spaziergängen noch etwas zögerlich, doch das legte sich desto mehr Übung sie bekam. Inzwischen zeigt sie sich neugierig und interessiert bei den Runden draußen. Was besonders schön ist: Von Anfang an hat sie sehr auf ihr Rudel geachtet. Wenn einer der anderen Hunde zurückblieb, blieb auch sie stehen und wollte warten. Sie ist offen für kleine Abenteuer, verlässt gerne mal die gewohnten Wege und geht querfeldein. Besonders liebt sie es, kurze Strecken zu rennen – das Pflegefrauchen baut das jetzt regelmäßig in die Spaziergänge ein. Vielleicht beginnt hier eine Jogger-Karriere?
Etwas schwer tut sich Juditha noch mit fremden Menschen, die ihr unterwegs begegnen. Dann bekommt sie Angst und möchte am liebsten fliehen. Das kennen wir von vielen unserer Hunde – mit Geduld, Übung und einer souveränen Führung wird sich das sicher legen. Schließlich kennen die Hunde das Laufen an der Leine nicht und können nicht ausweichen, wenn sich jemand nähert. In den letzten Tagen war schon eine deutliche Verbesserung zu sehen: Juditha wirkte entspannter. Übung macht eben die Meisterin!
Hat sie erst einmal Vertrauen gefasst – wie zum Pflegefrauchen und deren Freundin – zeigt sie sich sehr offen, verschmust und einfach nur liebenswert. Sie hat eine ganz süße Art, sich anzuschmiegen und Nähe zu suchen. Ihr aktuelles Lieblingshobby: Sie sucht sich ein Spielzeug aus der „Spiele-Kiste“, wirft es begeistert in die Luft und holt es sich dann wieder. Vielleicht entdeckt sie ja noch ihre Freude am Apportieren? Auch Zerrspiele mag sie sehr und geht dabei schön in Interaktion mit dem Pflegefrauchen. Das Bürsten genießt sie ebenfalls – sie macht das ganz toll mit. Und sieht jetzt natürlich noch viel hübscher aus!
Wenn Juditha Ruhe braucht, zieht sie sich gerne auch mal unter das Bett zurück. Auch im Auto kommt sie gut zur Ruhe und fühlt sich dort richtig wohl – Ausflügen mit dem Auto steht also nichts im Weg. 😊
Mit den beiden vorhandenen Hunden versteht sie sich sehr gut! Sie hat die Regeln schnell akzeptiert, zum Beispiel beim Füttern. Da möchte sie gerne die Erste sein – sie hat im Tierheim lange genug zurückstehen müssen. Wichtig ist, dass sie lernt, kurz zu warten – und das klappt inzwischen richtig gut. Kein hibbeliges Hin- und Herlaufen mehr!
Wie man im Video sieht, wurde Juditha in den letzten Monaten im Tierheim von den anderen Hunden stark gemobbt und immer wieder in die Ecke gedrängt. Wie belastend diese Zeit für sie gewesen sein muss, mag man sich kaum vorstellen. Umso schöner ist es zu sehen, dass sie trotzdem so sozial verträglich geblieben ist und sich bei Hundebegegnungen offen zeigt. Besonders freut uns, dass sie seit etwa einer Woche erste zaghafte Spielaufforderungen an die anderen Hunde richtet. Die Videos sprechen für sich…
Juditha wird sicher noch etwas Zeit brauchen, um ganz im neuen Leben anzukommen. Der Start ist jedenfalls gelungen – jetzt sucht sie Menschen, die sie mit Geduld und Einfühlungsvermögen weiter begleiten. Der Besuch einer Hundeschule und eine liebevolle, aber konsequente Erziehung sind für sie wichtig. Wir sehen Juditha nicht in einem Haushalt mit Kindern oder in einer trubeligen Stadt. Über einen souveränen Ersthund würde sie sich sicher freuen – das ist aber kein Muss.
Juditha hat in ihrem jungen Leben schon viel ertragen müssen. Jetzt drücken wir ihr ganz fest die Daumen, dass sie bald ihr Für-immer-Zuhause findet! Wer sich für sie entscheidet, bekommt eine freundliche, liebenswerte und lebensfrohe Begleiterin fürs Leben.
Wir sind gespannt, welche Entwicklungen sie noch machen wird – und welche schönen Seiten an ihr noch zum Vorschein kommen. Sie kann jeder Zeit auf ihrer Pflegestelle in 79102 Freiburg besucht werden.
14. Juli 2025
Juditha fährt gerne Auto!
10. Juli 2025
Erste zarte Annäherungsversuche zwischen Juditha und den anderen beiden Hunden auf der Pflegestelle.
2. - 5. Juli 2025
27. Juni 2025
Juditha hatte Glück und hat einen Pflegeplatz in Deutschland gefunden. Sie durfte heute den Transport nach Deutschland antreten und damit beginnt nun ein guter Lebensabschnitt für sie.
26. Juni 2025
23. Juni 2025
17. Juni 2025
Die arme Juditha ist ein Mobbing-Opfer geworden und muss das Tierheim schnellstmöglich verlassen...
17. Februar 2025
14. Februar 2025
Juditha ist eine sehr menschenbezogene Hündin. Sie genießt die Nähe und kuschelt gern. Aktuell hat sie eine Schulterhöhe von ca. 52 cm und wiegt etwa 20 kg.
12. Februar 2025
12. September 2024
Juditha hat eine Schulterhöhe von aktuell ca. 48/49 cm erreicht.
30. August 2024
Die kleine Juditha (geb. ca. Mai 2024) wurde mit ihren vier Brüdern Julius, Justus, Jimmy und Jonathan im Mai 2024 von einem Mann auf einem Friedhof gefunden. Mutterseelenallein. So kamen die Welpen ziemlich abgemagert und keinem sonderlich guten Zustand ins Tierheim in Schumen.
Während unseres Aufenthalts im Juni brachten wir den Welpen (zusätzlich zu dem Trockenfutter) Dosenfutter, damit sie Extraportionen Futter und mehr Nährstoffe bekommen. Die Winzlinge stürzten sich wie wild darauf. Diese Prozedur wurde ab sofort zwei- bis dreimal täglich wiederholt. Auch Juditha schmeckte das Dosenfutter sehr gut.
Uns Menschen gegenüber ist sie sehr freundlich, vielleicht noch ein wenig zurückhaltend. Möglicherweise könnte sie bei Fremden einen Moment brauchen um Vertrauen zu fassen, aber sie ist noch so jung und bringt viel Potenzial mit. Im Tierheim haben die jungen Hunde leider nicht die Möglichkeit, eine enge Bindung mit Menschen einzugehen.
Wie Sie sehen, begann das Leben von Juditha und ihren Brüdern leider nicht auf der Sonnenseite, aber wir möchten alles daransetzen, damit sich das ganz schnell ändert und Juditha eine liebe und geduldige Familie findet.
Sie ist – wie alle Welpen – ein niedliches Hundemädchen, das viel Freude ins Haus bringen wird. Bei all dem sollten Sie sich aber auch vor Augen führen, was es bedeutet, einen Welpen aufzunehmen. Bei all dem Schönen wird ein Welpe nach einer Eingewöhnung mit Sicherheit auch Flausen im Kopf haben. Er wird wachsen, die Pubertät durchlaufen, an Sicherheit gewinnen. Es ist neben den schönen Momenten auch eine große Verantwortung und die Erziehung wird viel Arbeit machen. Welpen machen auch mal Blödsinn, der uns zum Lachen bringt und es ist wunderschön, sie bei der Entwicklung zu begleiten. Für die Zwerge gibt es einfach so viel zu entdecken und alles ist so spannend!
Es wird auch Situationen geben, in denen Juditha – besonders am Anfang – möglicherweise unsicher ist und an die Pfote genommen werden muss. Sie kennt außer dem sehr begrenzten Tierheimleben bisher nichts und hat einiges aufzuholen, was andere Hunde, die in Haushalten groß werden, von klein an erleben. Dafür bringt sie aber die wunderbare Eigenschaft eines guten Sozialverhaltens mit. Das ist viel wert! Denn sie lebt in einer Gruppe mit gleichaltrigen Welpen zusammen und es wird gespielt, getobt, gekuschelt und gemeinsam gefressen. Dieses positive Verhalten sollte sie unbedingt beibehalten, weshalb es sehr wichtig ist, dass sie auch nach einer Vermittlung regelmäßig Kontakt zu anderen Hunden hat.
Ein Ersthund darf gerne schon im Haushalt leben, über den würde Juditha sich bestimmt freuen und könnte sich besonders in der Anfangsphase an ihm orientieren. Sie wird aber auch als Einzelhund zurecht kommen. In der Anfangszeit erwarten wir von Interessenten viel Geduld und Einfühlungsvermögen für das neue Familienmitglied – wir werden nicht müde, dies zu wiederholen.
In Kürze sind wir auch wieder vor Ort und werden sehen, wie Juditha sich entwickelt hat! Sie ist gechipt, geimpft und kann nach der Kastration mit etwa sechs Monaten ausreisen. Wir hoffen, dass unsere niedliche Juditha entdeckt wird und nach der Kastration nicht mehr lange auf ihre Adoption warten muss!
19. Juli 2024
8. Juli 2024
13. Juni 2024
10. Juni 2024