Tätigkeitsbericht 2021

 

 

                                         Rückblick auf das Jahr 2021

                                  Kastration, das "A" und "O" im Tierschutz

                                    

 

Liebe Unterstützer, liebe Tierfreunde,

 

wir danken Ihnen von Herzen für Ihre treue und großzügige Unterstützung im vergangenen Jahr für unsere Tierschutzarbeit in Bulgarien.

 

Für uns alle und insbesondere auch für den Tierschutz war das Jahr 2021 das zweite „Corona“-Jahr in Folge. Die Pandemie „begleitet“ uns alle seit nunmehr zwei Jahren und hat unsere Arbeit an einigen Punkten erschwert. Wir hoffen, dass sich alles langsam wieder ein wenig normalisiert, auch wenn ein Ende leider immer noch nicht in Sicht ist…

 

 

 

Wir möchten Ihnen auch einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2021 geben. Aller Widrigkeiten zum Trotz konnten in Schumen und Umgebung 1.474 Hunde und Katzen kastriert werden, davon 573 Hunde und 901 Katzen. Zudem haben wir ein Kastrationsprogramm in Rumänien gestartet. In den ersten neun Monaten des Programms wurden 192 Hunde und Katzen kastriert, davon 166 Katzen und 26 Hunde.

 

 

Damit haben wir – auch dank Ihrer Spenden – sehr viel Leid verhindert, denn in Ländern wie Bulgarien und Rumänien mit einer sehr hohen Zahl an herrenlosen Tieren und einer sehr geringen Impfquote sind schlimme und oft tödlich endende Infektionen weiterhin präsent. Die Jungtiere sind extrem anfällig und leiden stark. Medizinische Hilfe erhalten sie nur, wenn sie das Glück haben, gefunden und ins Tierheim gebracht zu werden. Viele sterben langsam und qualvoll und unbemerkt. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kastrationsanstrengungen auch in Zeiten von Corona unverändert fortführen.

 

Wie jedes Jahr haben alle Hunde im Tierheim ihre Parasitenprophylaxe (gegen Würmer, Flöhe, Zecken) sowie ihre jährliche Nachimpfung erhalten. Auch damit konnten wir wieder einen Beitrag leisten und verhindern, dass mögliche Infektionen von einem auf andere Hunde übertragen werden.

 

Es war auch wieder möglich, zahlreichen Hunden dringend benötigte Operationen in Deutschland zu ermöglichen.

 

 So litt unser kleiner Herby unter einem lebensbedrohlichen Herzfehler. Als er auf seine Pflegestelle nach Deutschland kam, war er gerade fünf Monate jung. Der Herzfehler wurde rasch diagnostiziert und die komplizierte Operation, die nur in zwei Kliniken in Deutschland durchgeführt wird, konnte auch dank einer großen Spendensammlung realisiert werden. Herby hat nun sein ganzes Leben noch vor sich und benötigt nicht einmal mehr Herzmedikamente!

 

Unsere liebe Draschka war der zweite große Notfall. Wir haben sie aus einem anderen Tierheim in Bulgarien übernommen, in dem sie 11 lange Jahre lebte – sie kam im Alter von wenigen Wochen schon ins Tierheim. Sie konnte in Deutschland am Kreuzband und einer Patella-Luxation operiert werden. Außerdem wurden ihr Schrauben sowie eine Platte entfernt, die in ihr Gelenk reichten und der armen Draschka über Jahre Schmerzen verursacht hatten. Nach all diesen Strapazen durfte sie für immer auf ihrer Pflegestelle bleiben!

Grund zur Hoffnung e.V. ist auch in einer Notsituation eingesprungen, da ein anderer Verein sich im Jahr zuvor aus einem anderen bulgarischen Tierheim zurückgezogen hat.

 

Was wir in dem Tierheim vorgefunden haben, hat uns sehr traurig gestimmt und uns wieder einmal gezeigt, dass Tierschutz nicht gleich Tierschutz ist. Keiner der Hunde hatte einen ordentlichen Impfschutz und es gab sehr viele alte Hunde, die ihr ganzes Leben im Tierheim verbracht haben – ohne jemals die Chance auf Vermittlung bekommen zu haben. Bis zu elf Jahren mussten einige dort ausharren. Wir haben 15 Hunde, die über 8 Jahre im Tierheim eingesperrt waren, übernehmen und vermitteln können. Zudem haben wir für einige weitere Handicap-Hunde und Schmerzpatienten gute Zuhause gefunden. Viele dieser Hunde haben dringend medizinische Hilfe benötigt, um die sich der vorherige Verein leider nicht gekümmert hat.

 

Sie sehen, es war wieder ein sehr „volles“ und ereignisreiches Jahr, das wir nicht zuletzt auch dank Ihrer Unterstützung bewältigen konnten. Wir danken Ihnen, dass Sie unsere Arbeit – und damit die Tiere in Not – auch in dieser schwierigen Phase weiterhin unterstützt haben und hoffen auf ein weiteres gemeinsames Jahr mit Ihnen an unserer Seite.

 

Ihr Team von

Grund zur Hoffnung e.V.

 

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"Notfelle" der Woche

 

 

Unsere kleine, freundliche Akira wartet sehnsüchtig auf IHRE Menschen...

 

Ernie möchte im nächsten Schuljahr die Schulbank in Deutschland drücken!

 

Katze Minu sucht ein neues Zuhause, da ihre Familie auswandern wird. Sie ist es gewohnt, Freigang zu haben und ist gern mit Herrchen, Frauchen und den Hunden kleine Runden Gassi mitgelaufen.

 

Hier finden Sie alle Vorstellungs-Clips unserer Herzenshunde

 

 

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