Ary (weibl., geb. ca. Dezember 2019) - ist noch viel zu ängstlich für eine Vermittlung

 

Ary hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

7. August 2021

 

Schon über ein Jahr leben Ary, ihre Geschwister und Mutter Carina im Tierheim in Schumen. Dies hat – leider – auch einen Grund, denn außer zwei Schwestern, die etwas offener waren und schon vermittelt werden konnten, sind Ary und ihre vier Geschwister alle ziemlich ängstlich. 

 

Wir gehen davon aus, dass die Menschen auf dem Hof, auf dem die Hunde geboren wurden und kurz nach ihrer Geburt lebten, die Welpen entweder nicht gut behandelt oder keinerlei Kontakt zu ihnen aufgenommen haben. Die Bulgarien, die bat, dass wir die Hunde im Tierheim in Schumen aufnehmen und im Gegenzug regelmäßige Spenden versprach, stellte – entgegen ihres Versprechens – die Zahlungen bald wieder ein.

 

Ary wurde etwa im Dezember 2019 geboren. Sie hat im vergangenen dreiviertel Jahr große Fortschritte gemacht, ist aber nach wie vor dem Menschen gegenüber sehr zurückhaltend. Sie vertreibt sich die Zeit gerne damit, zwischen dem Auslauf, in dem ihre Geschwister leben und dem Nachbarauslauf hin- und herzuklettern. Sie mag beide Gruppen und spielt mal hier und mal dort mit ihren Artgenossen. Sie bringt auch viel Neugierde mit und beobachtet alles, was außerhalb ihres Auslaufs vor sich geht.

 

Wir können sogar sagen, dass Ary sich dem Menschen von sich aus nähert, wenn es Leckerli gibt. Sie kommt, schnuppert, nimmt Leckereien, aber sobald man versucht, ihr ein Halsband anzulegen und sie an die Leine zu nehmen, nimmt sie Reißaus. Wir hoffen natürlich sehr, dass sie mit der Zeit ihre Angst weiter abbaut und uns immer mehr vertraut. Ary ist eine junge Hündin, die nicht im Teirheim alt werden soll. Es ist traurig genug, dass sie ihre Junghundezeit eingesperrt verbringen musste.

 

Ary könnte vermittelt werden, wenn Interessenten Erfahrung mit ängstlichen Hunden mitbringen und sehr viel Geduld haben um Ary alle Zeit zu geben, die sie braucht, um Mut zu fassen und anzukommen. Man darf keinerlei Erwartungen an ängstliche Hunde stellen und nicht enttäuscht sein, wenn der Hund auch mal wieder einen Rückschritt macht. Das ist völlig normal und sollte akzeptiert werden. 

 

Aufgrund ihrer Ängstlichkeit vermitteln wir Ary ausschließlich in einen ruhigen, kinderlosen Haushalt in einer ländlichen Gegend. Städtischer Trubel würde sie zusätzlich stressen und möglicherweise absolut überfordern. 

 

Ary ist gechipt, geimpft und kastriert. Im Tierheim wird weiterhin mit ihr gearbeitet und wir werden über Fortschritte berichten!

 

 

24. April 2021

 

 

13. April 2021

 

 

6. April 2021

 

 

4. April 2021

 

 

1. April 2021

 

 

23. März 2021

 

 

2. Dezember 2020

 

Ary kam im Mai 2020 gemeinsam mit ihrer Mutter Carina und sechs Geschwistern ins Tierheim in Schumen.

 

Eine Frau rief an und bat, dass man die Hündin und ihre Welpen aufnehmen würde, sie lebten bei Nachbarn und diese kümmerten sich nicht um die Hunde. Die Anruferin hatte so viel Gutes über das Tierheim Schumen gelesen und auch auf Facebook gesehen und würde der lieben Hündin und den Kleinen so sehr wünschen, dass sie ein schönes Zuhause in Deutschland bekommen würden. Sie selbst hat in Deutschland gearbeitet und spendete kurzfristig, stellte die von ihr zugesagten Zahlungen für die von uns aufgenommenen Hunde aber bald wieder ein. 

 

Die Junghunde wurden ca. im Dezember 2019 geboren. Leider haben sie bei ihren Besitzern keine positiven Erfahrungen mit Menschen und Umweltreizen gemacht und reagieren heute – bis auf Amara, die schon vermittelt wurde – sehr ängstlich und scheu. Kontakt zu uns lässt Ary überhaupt nicht zu.

 

Wenn Menschen ihr Gehege betreten, gelingt es Ary immer, sich ins letzte Eck hinter eine Hütte zurückzuziehen und sich zu verstecken. Es ist so schade, dass sie in ihrer Welpenzeit nicht gelernt hat, Vertrauen zu Menschen aufzubauen. Die Vernachlässigung in den ersten Monaten ihres Lebens wird sie ihr ganzes Hundeleben lang verfolgen. Manchmal sind fehlende Erfahrungen genau so folgenreich für die Psyche wie schlechte. Im Tierheim ist leider auch zu wenig Zeit sich intensiv um die zu wenig sozialisierten Hunde zu kümmern, sind es doch zu viele, die die Aufmerksamkeit bräuchten. 

 

Im Tierheim lebt sie friedlich mit gleichaltrigen Rüden und Hündinnen zusammen, kann auch wie ein "normaler" Junghund mal Gas geben und mit ihren Hundekollegen herumtoben. Sie ist gechipt, geimpft und mittlerweile auch kastriert, wäre von daher bereit für eine Reise in ein schöneres Hundeleben. Wegen ihrer extremen Schüchternheit möchten wir aber im Moment von einer Vermittlung noch Abstand nehmen.

 

Angsthunde brauchen sehr besondere Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die auch bereit sind sehr lange die Sicherung des Hundes zu übernehmen. Ein entlaufener, scheuer Hund ohne jedwede Bindung zum Menschen läuft Gefahr, Verkehrsopfer zu werden oder monate-/jahrelang wieder verwildert auf der Straße oder in der Natur um sein Überleben kämpfen zu müssen. Dies möchten wir natürlich nicht. Im Tierheim lebt sie sicher, wird medizinisch versorgt und bekommt die Zeit, die Angst zu überwinden, wenn es vielleicht auch etwas länger dauert. 

 

 

11. September 2020

 

 

7. Juli 2020

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Luka muss das Tierheim so schnell wie möglich verlassen. Der liebe Rüde hatte schon einmal ein Zuhause in Bulgarien und leidet sehr unter der Situation im Tierheim - lautes Gebell, viele Hunde... aber am schlimmsten scheint für den lieben Kerl der seltene Kontakt zum Menschen zu sein. Luka wünscht sich so sehr eine Bezugsperson und wird bestimmt ein echter Begleiter fürs Leben...

 

 

Purita hat in ihrem Leben gewiss schon viele Erfahrungen gemacht - und nicht immer nur Gute. Die Hündin sucht daher nun dringend ein Zuhause, wo sie sich mit liebevoller, konsequenter Unterstützung ihren Ängsten stellen kann. Wer hat Geduld und Erfahrung und möchte diese wundervolle Hündin auf ihrem Weg begleiten?

 

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Grund zur Hoffnung e.V.

 

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