Ary (weibl., geb. ca. Dezember 2019) - ist noch viel zu ängstlich für eine Vermittlung

 

Ary hat eine Patun gefunden. Vielen Dank dafür!

 

2. Dezember 2020

 

Ary kam im Mai 2020 gemeinsam mit ihrer Mutter Carina und sechs Geschwistern ins Tierheim in Schumen.

 

Eine Frau rief an und bat, dass man die Hündin und ihre Welpen aufnehmen würde, sie lebten bei Nachbarn und diese kümmerten sich nicht um die Hunde. Die Anruferin hatte so viel Gutes über das Tierheim Schumen gelesen und auch auf Facebook gesehen und würde der lieben Hündin und den Kleinen so sehr wünschen, dass sie ein schönes Zuhause in Deutschland bekommen würden. Sie selbst hat in Deutschland gearbeitet und spendete kurzfristig, stellte die von ihr zugesagten Zahlungen für die von uns aufgenommenen Hunde aber bald wieder ein. 

 

Die Junghunde wurden ca. im Dezember 2019 geboren. Leider haben sie bei ihren Besitzern keine positiven Erfahrungen mit Menschen und Umweltreizen gemacht und reagieren heute – bis auf Amara, die schon vermittelt wurde – sehr ängstlich und scheu. Kontakt zu uns lässt Ary überhaupt nicht zu.

 

Wenn Menschen ihr Gehege betreten, gelingt es Ary immer, sich ins letzte Eck hinter eine Hütte zurückzuziehen und sich zu verstecken. Es ist so schade, dass sie in ihrer Welpenzeit nicht gelernt hat, Vertrauen zu Menschen aufzubauen. Die Vernachlässigung in den ersten Monaten ihres Lebens wird sie ihr ganzes Hundeleben lang verfolgen. Manchmal sind fehlende Erfahrungen genau so folgenreich für die Psyche wie schlechte. Im Tierheim ist leider auch zu wenig Zeit sich intensiv um die zu wenig sozialisierten Hunde zu kümmern, sind es doch zu viele, die die Aufmerksamkeit bräuchten. 

 

Im Tierheim lebt sie friedlich mit gleichaltrigen Rüden und Hündinnen zusammen, kann auch wie ein "normaler" Junghund mal Gas geben und mit ihren Hundekollegen herumtoben. Sie ist gechipt, geimpft und mittlerweile auch kastriert, wäre von daher bereit für eine Reise in ein schöneres Hundeleben. Wegen ihrer extremen Schüchternheit möchten wir aber im Moment von einer Vermittlung noch Abstand nehmen.

 

Angsthunde brauchen sehr besondere Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die auch bereit sind sehr lange die Sicherung des Hundes zu übernehmen. Ein entlaufener, scheuer Hund ohne jedwede Bindung zum Menschen läuft Gefahr, Verkehrsopfer zu werden oder monate-/jahrelang wieder verwildert auf der Straße oder in der Natur um sein Überleben kämpfen zu müssen. Dies möchten wir natürlich nicht. Im Tierheim lebt sie sicher, wird medizinisch versorgt und bekommt die Zeit, die Angst zu überwinden, wenn es vielleicht auch etwas länger dauert. 

 

 

11. September 2020

 

 

7. Juli 2020

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Barbi und Bambi teilen ein trauriges Schicksal - die beiden kleinen Hündinnen leben bereits 7 lange Jahre im Tierheim. Sie kamen als junge Hunde zusammen dorthin und stehen sich seither zur Seite. Zu gerne möchten wir das Unmögliche möglich machen für die beiden zurückhaltenden Hündinnen und ihnen ein Leben außerhalb des Tierheims ermöglichen. Dazu suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, Geduld und viel Herz...

 

Mio ist eine wirklich arme Socke. Der liebe Rüde lebt mittlerweile unfassbare 10 Jahre im Tierheim und das möchten wir nun unbedingt ändern. Nicht nur, dass Mio von anderen Hunden gemobbt wird, er ist auch einfach zu alt, um im harten Tierheimalltag zu bestehen. Es wird Zeit, dass er endlich einmal im Leben etwas Schönes erleben darf...

 

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