Nuts/Otis (männl., geb. ca. Februar 2021) - ist ein pfiffiges Kerlchen!

 

                                                                                                                          Pate werden

 

Otis sucht DRINGEND eine neue Pflege- oder Endstelle!

 

 

31. Januar 2024

 

Otis macht sich wirklich ganz gut in der letzten Zeit! Ich glaube, so langsam ist er aus der Pubertät raus. Man merkt, dass er ruhiger wird. Auch die Impulskontrolle wird besser - das freut uns sehr! Er hat ab und an noch den Drang zu keifen, überlegt es sich dann aber anders. Die Hündin von meinem Freund findet er ganz nett, glaube ich. Ansonsten ist er sehr lernwillig und -fähig. Ein wirklich schlauer und pfiffiger Kerl!

 

Wir sind weiter auf dem Weg und hoffen, dass Otis bald endlich entdeckt wird! Er ist ein prima Kerl, der in den richtigen Händen und in der richtigen Umgebung ein sehr treuer Freund fürs Leben wird!

 

Wenn Sie Otis eine End- oder auch eine Notpflegestelle bieten können, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

27. November 2023

 

 

16. November 2023

 

Wenn Otis Vertrauen gefasst und seine Menschen ins Herz geschlossen hat, gibt es daran nichts mehr zu rütteln!

 

Er ist total verschmust, ausgelassen und macht lustige Faxen. 🙂

 

 

12. November 2023

 

Unser lieber Otis hofft auf ein Weihnachtswunder!

 

Er wartet schon so lange auf ein Zuhause, in dem er wirklich für immer ankommen darf.

 

Otis macht weiterhin Fortschritte auf seiner Pflegestelle und hat sich dort mittlerweile gut eingelebt.

 

Anfangs war er bei jeder Veränderung erstmal sehr verunsichert. Als beispielsweise ein neuer Pensionshund sein Körbchen dabei hatte, hat Otis das Körbchen erstmal angebellt. Mittlerweile schnüffelt er sogar neugierig an neuen für ihn fremden Gegenständen! Also ein weiterer Schritt in die richtige Richtung!

 

Mit bekannten Menschen ist Otis total lieb und verspielt. Er genießt seine Streicheleinheiten sehr. Bei neuen Menschen braucht er mehrere Treffen, um eine Vertrauensbasis aufzubauen. Wobei er keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern macht. Aber wenn er erstmal Vertrauen hat, kann das auch nicht so leicht erschüttert werden. Dies zu erleben, freut uns sehr, denn das bedeutet, dass Otis eine enge Bindung und Vertrauen aufbauen kann und eingehen möchte.

Wo es allerdings noch recht schwierig ist, ist in Bezug auf Begegnung mit anderen Hunden.

 

Wenn er bei einem Spaziergang von den anderen Hunden angebellt wird, bellt er mittlerweile nicht mehr gleich zurück. Wir trainieren, dass er an anderen Hunden vorbei gehen kann und das klappt schon ganz gut.

 

Ziel ist, dass man mit Otis auf Entfernung locker an anderen Hunden vorbeigehen kann. Schön wäre es natürlich, wenn er auch irgendwann entspannt mit anderen Hunden im Rudel mitlaufen könnte. Mit Geduld, regelmäßigem Training und Einfühlungsvermögen wird dies sicher auch irgendwann möglich sein.

 

Es ist jedenfalls sehr schön zu sehen, wie sich ein Hund mit der Zeit ändert und Fortschritte macht. Auch wenn es manchmal nur kleine Fortschritte sind, so sind sie dennoch bedeutsam.

 

Welches Zuhause passend für Otis wäre? Kurz gesagt: je ländlicher und abgeschiedener, desto besser. Otis genießt die ländliche Ruhe bei seiner Pflegestelle, zu viele Reize (z.B. ein städtisches Umfeld) wären nicht das Richtige für ihn. Ideal wäre ein ruhiger Haushalt ohne Kinder und ohne weitere Haustiere.

Die neuen Besitzer sollten in jedem Fall Hundeerfahrung mitbringen, ebenso eine größere Portion Geduld, ein Gespür für Körpersprache beim Hund und Zeit. Zeit, um Otis ankommen zu lassen, Vertrauen aufzubauen und mögliche Rückschritte gelassen zu nehmen.

 

Dafür bekommen sie einen treuen Freund an die Seite, der alles richtig machen möchte, sehr sensibel ist und viel Nähe zu seinen ihm vertrauten Menschen sucht. 

 

 

18. August 2023

 

Es ist mal wieder an der Zeit, von unserem hübschen Otis zu berichten:

 

In seinem gewohnten Umfeld und mit den gewohnten Menschen ist Otis ein wahrer Schatz!

Er ist verspielt, verkuschelt und versucht, alles richtig zu machen. Anfangs war Otis uns gegenüber noch skeptisch (er kannte uns ja schließlich nicht), aber als er merkte, dass er vertrauen kann, öffnet er sich und bindet sich auch erstaunlich schnell an seine Menschen.

 

Sobald es aber nach draußen geht, wird es schwieriger mit ihm... Otis bellt fremde Menschen und Hunde an. Hier sind wir am Üben und machen auch gute Fortschritte, so dass er in diesen Situationen durchaus handelbar ist. Otis braucht aber in jedem Fall ein möglichst ruhiges Umfeld, ohne andere Tiere oder Kinder im Haushalt.

Ebenfalls arbeiten wir an Hundebegegnungen: dazu lasse ich andere Hunde aufs Grundstück und gehe mit Otis zur anderen Tür auf die Straße und arbeite dann durch den Zaun. Er braucht eine souveräne, vertrauensvolle Führung, um ihn in solchen Situationen führen und handeln zu können.

 

Otis rast liebend gern durch den großen Garten und wenn wir dann noch mit ihm "Fangen" spielen, ist er sehr glücklich! Ein ruhiges Zuhause, in dem er richtig runterkommen und entspannen kann, ist sehr wichtig für ihn. Er ist ein schlaues Kerlchen, der in jedem Fall für Kopfarbeit zu haben wäre.

Für Otis suchen wir hundeerfahrene Menschen, die Lust und Zeit haben, mit ihm zu arbeiten und ihn schrittweise an seine schwierigen Situationen heranzuführen.

Dies ist in jedem Fall möglich, erfordert aber Souveränität und Geduld.

 

Er ist ein ganz toller Hund, der leider in den falschen Händen war und deshalb in einigen Situationen (mit fremden Menschen und Hunden) noch sehr überfordert ist.

 

Otis kann jeder Zeit auf seine Pflegestelle in 16359 Biesenthal besucht werden.

 

 

7. August 2023

 

 

23. Februar 2023

 

Wir sind nach einer Woche intensivem Training wieder zurück in Berlin. Die Woche war schön, ereignisreich, aber natürlich auch anstrengend. Ein großer Dank geht an Liane, die uns die Woche begleitet und Otis' Fortschritte so wunderbar festgehalten hat. 

 

Es war toll, Otis auf dieser Reise begleiten zu können und seine Entwicklung zu beobachten. Außerhalb der turbulenten Stadt war er viel aufnahmebereiter und fühlte sich innerhalb seines (vorübergehenden) neuen Rudels schnell viel sicherer und gewann an Selbstvertrauen. Die Woche hat die von uns und vielen anderen getätigte Einschätzung nochmal bestätigt - Otis muss so schnell wie möglich raus aus dem Stadtzentrum. Er braucht Ruhe und Struktur, die es ihm ermöglichen, Vertrauen aufzubauen und zu lernen. 

 

In der letzten Woche hat Otis auf jeden Fall bewiesen, wie schnell er sich an neue Gegebenheiten anpassen und auch Vertrauen zu anderen Hunden und Menschen aufbauen kann. Er ist sozialverträglich, anfangs allerdings ängstlich und bellt erst einmal aus Unsicherheit, das muss man aber nur richtig einordnen und zu händeln wissen. Er ist ein toller und frecher, aber eben auch sehr sensibler und schutzbedürftiger kleiner Kerl.  

 

Neben den räumlichen Gegebenheiten ist bei uns auch weiterhin die Situation mit dem Kater, der bereits mehrere stressbedingte Infektionen hinter sich hat, sehr problematisch. Wir suchen deshalb DRINGEND eine Pflege- oder Endstelle für Otis, um den zwei sensiblen Tierchen ein faires Leben zu ermöglichen. 

 

 

5. Februar 2023

 

Otis - eine intensive aber auch schöne Trainingswoche geht zu Ende!

 

Danke auch an die beiden Frauchen von Otis und ihr Vertrauen und ihre Bereitschaft, mich zusammen mit Otis und meinem Rudel zu begleiten. Otis "Problemverhalten" zeigte sich vor allem im Kontakt mit Artgenossen. Schon aus der Ferne wurde lautstark kommuniziert "kommt mir nicht zu nahe". Die Ansprechbarkeit durch seine Halter war nahezu bei null.

 

Otis war sicht- und hörbar in einem großen Konflikt. Es fehlte bei ihm an Vertrauen, dass andere Hunde seine Individualdistanz und damit auch seine körperliche Unversehrtheit respektierten. Der knapp 60 cm große Rüde sprach jedoch schnell auf souveräne Führung an, war dankbar für Schutz und Sicherheit. Artgenossen waren relativ schnell gar kein Problem mehr für den sensiblen Buben, sofern sich diese respektvoll und ohne Dynamik in seinem unmittelbaren Umfeld bewegten.

 

Aber auch wenn es zwischen den anderen Hunden zu der ein oder anderen temporeichen Spielaufforderung gekommen ist, hat sich Otis sehr bemüht diesem / seinem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Souveräne und ruhige Hunde erkennt Otis schnell und orientiert sich auch an diesen. Hier übernimmt er vor allem die beobachtende Position. Sein Bedürfnis nach Schutz ist stark ausgeprägt. Gerade in den ersten Tagen hat Otis gefühlt alle paar Sekunden seine Menschen abgefragt.

 

Ohne soziales und nachvollziehbares Feedback neigt Otis dazu, schnell in die Verantwortung zu gehen und zu maßregeln. Tempo, Raumverwaltung, Individualdistanz - damit sollte sich seine neue Familie gut auskennen. Von Tag zu Tag wurde Otis entspannter, seine Aufregung / Empörung (😉) über andere Artgenossen wich schnell seiner Neugierde und Bereitschaft sich anzuschließen. Lediglich unkastrierte gleichaltrige Artgenossen sind nicht so ganz nach seinem Geschmack ... da testet und schaut Otis, ob sich nicht doch eine Möglichkeit ergibt mal kurz eine Ansage geben zu können.

Erkennt der Mensch diese Überlegungen von ihm rechtzeitig, ist Otis ohne Probleme davon abzuhalten und widmet sich auch wichtigeren hündischen Themen wie z.B. schnüffeln. Otis möchte sich orientieren, fehlt diese Orientierung übernimmt er schnell Verantwortung und fängt an zu verbellen. In dieser Reaktion ist die Ansprache nicht durch Ablenkung / Umlenkung möglich, Sicherheit und Verantwortung durch den Menschen sind gefragt.

 

Für Otis wäre ein Zuhause im ländlichen Umfeld ideal, gerne auch mit einem souveränen, ruhigen älteren Artgenossen (m/w) ideal. Geduld und Bereitschaft einem Hund zu zeigen "mir kannst du vertrauen", "mir kannst du folgen" sind unabdingbar. Leckerchen, Dressur oder Konditionierung würde Otis sofort mit Problemverhalten quittieren.

 

Ein toller Hund mit viel Potenzial zu einem loyalen Begleiter heranzuwachsen!

 

 

1. - 3. Februar 2023

 

Hier ein paar Eindrücke vom 2. und 3. Trainingstag mit Otis.

 

Er macht sich weiterhin sehr gut und läuft nun schon frei im Rudel mit!

 

 

31. Januar 2023

 

Otis befindet sich gerade in Rostock und darf hier an einem intensiven Hundetraining teilnehmen.

 

Otis zeigt schon am 2. Tag, dass er mit der richtigen Führung und entsprechender Ruhe ganz anders zu händeln ist und sehr gut auf Ansprache reagiert.

 

Hier die Zusammenfassung des zweiten Trainingstages:

 

Wie erwartet hat Otis heute stärker und mit längerem Atem "getestet und ausprobiert". Das Verbellen und nach vorne gehen ist seiner Unsicherheit und Orientierungslosigkeit geschuldet. Tempo, Raum und Individualdistanz sind aus meiner Sicht seine Themen. Otis fühlt sich stark verantwortlich vor allem für eine seiner Frauchen und leidet sichtbar und hörbar, wenn sich diese aus seinem Einflussbereich entfernt. Er fängt dann auch an zu hüten.

 

Er hat ein sehr starkes Bedürfnis abzufragen. Otis macht dies gefühlt alle paar Sekunden. Bekommt er daraufhin ein soziales Feedback und es ist ruhig im Rudel (ohne Dynamik und Respektlosigkeiten) läuft er entspannt nahezu glücklich im Rudel mit.

 

Gerade zum Anfang eines Spazierganges ist es wichtig, bei Otis nichts durch gehen zu lassen, da er fehlende Führung und Orientierung sofort mit Verantwortung quittiert und nach außen kommuniziert - mit Attacken auf andere Hunde.

 

Bei Otis muss man gut zwischen bockig und "jetzt habe ich einen Konflikt" unterscheiden.

 

Das Video ist ein Zusammenschnitt unseres 2-stündigen Spaziergangs, in dem er natürlich auch mehrfach versucht hat meine Hunde Remo und Alva zu attackieren. Mit Alva hatte Otis mehr zu tun. Sie ist aber auch ein extrovertierter Hund, der ein starkes Interesse hat mit anderen Hunden positiv zu integrieren. Otis reagierte nur mit Übersprung, wenn Tempo und Distanzlosigkeit im Spiel waren. Dann waren auch die kommenden Minuten stark geprägt vom Testen und Bocken.

 

Man darf Otis in keinem Fall mit Mitgefühl und Liebe überschütten, denn damit macht man ihn hilflos und führungslos. Otis ist in den letzten 30 Minuten des Spaziergangs nahezu glücklich und selbstbewusst im Rudel mitgelaufen - das ist für den zweiten Trainingstag ein großer Erfolg!

 

 

25. Januar 2023

 

Für ein „wildes“ Stadtleben ist Otis nicht geeignet. Er ist eher ein ruheliebender Naturbursche. Ständig neue Abenteuer erleben wie Agility, Ballspiele, Radfahren oder ähnliches tun ihm nicht gut.

 

Ruhige Spaziergänge, Beständigkeit, die Nase entspannt über den Boden wandern lassen oder in den Wind halten, das wäre eher ganz nach seinem Geschmack.

 

Otis fühlt sich an der Leine bei zu vielen Umweltreizen verunsichert und eingeschränkt. Auch unbekannten Artgenossen möchte er dann lieber, zusammen mit seinen Menschen, weiträumig ausweichen.

 

Er liebt die Zweibeiner (wenn er Zeit hat sie kennenzulernen), egal ob Mann oder Frau und bindet sich schnell. Damit er nicht über die Stränge schlägt, benötigt er jedoch eine ruhige, souveräne und klare Führung. Menschen, die ihm zeigen und sagen können, was er tun darf und was er lieber lassen sollte. Auf sich alleine gestellt ist er schnell überfordert und neigt zu (teil stärker ausgeprägten) Übersprungshandlungen. Das Aufzeigen von Alternativverhalten würde Otis dankbar annehmen, sein Bedürfnis sich am Menschen zu orientieren ist sehr gut erkennbar und wichtig für ein entspanntes Zusammenleben mit ihm. 

 

Er ist wirklich ein richtig toller Kerl und Kumpel. Otis braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Unaufgeregte, souveräne und ruhige Menschen in einem ländlichen Zuhause, optimalerweise mit eigenem Garten. Vielleicht ist Otis ja genau der Typ, den du suchst?

 

 

8. Oktober 2022

 

Wir haben große Fortschritte mit Otis gemacht und denken, dass er sich außerhalb der belebten Straßen Berlins weiter verbessern wird.

Enge Flure und Straßen, in denen Otis Hunde und Menschen manchmal zu nahe kommen und ihn so erschrecken, bereiten ihm noch etwas Probleme. In seiner jetzigen Umgebung haben wir deshalb festgestellt, dass das Tragen des Maulkorbs uns und damit auch ihm mehr Sicherheit gibt.

Zusammen mit unserer Trainerin haben wir das Maulkorbtraining schrittweise aufgebaut und Otis macht das ganz toll!

 

 

9. August 2022

 

 

23. Juni 2022

 

Otis hat eine Schulterhöhe von 60 cm erreicht. Er zeigt sich draußen wieder etwas entspannter. Das Training hat viel bewirkt und die Spaziergänge laufen nun wieder ohne größere Zwischenfälle. Radfahrer und andere Passanten werden ignoriert, es sei denn, sie nehmen Kontakt auf. Auch Hunde sind bei gewissem Abstand kein Problem. Weiter schwierig ist jedoch das Kennenlernen fremder/neuer Menschen, hier muss wirklich intensiv Vertrauen aufgebaut werden. 

 

Verschlechtert hat sich hingegen die Situation mit der Wohnungskatze. Wir leben in einer Zwei-Zimmer-Wohnung ohne Auslauf und müssen diese durch ein Babygitter trennen, um Bob und Otis auseinanderzuhalten. Unser Kater nimmt seit nunmehr fast einem Jahr nicht mehr am "Familienleben" teil, auf der Couch sitzen, morgens ins Bett hüpfen, ausgelassen spielen usw. Dinge, die vorher normal waren sind nicht möglich. Seit Otis zurück ist, zeigt sich Bob zunehmend gestresst und fängt nun auch an dem durch das Zerkratzen von Wänden und Möbeln Ausdruck zu verleihen.  

 

Die getrennte Wohnung schränkt uns auch beim Training ein, da wir nicht ausreichend Platz haben, um Otis einen eigenen Safe Space einzurichten, der das Üben von Begegnungen erleichtern würde. Wir suchen deswegen dringend nach einem neuen Zuhause (Pflegestelle oder Endstelle), in dem er Raum und Zeit bekommt, seine Ängste abzubauen. 

 

 

6. Mai 2022

 

Otis (früher Nuts) durfte vor ca. 3 Wochen in sein neues Zuhause in Berlin ziehen. Das hat uns sehr gefreut, denn aufgrund der angespannten Situation mit der Katze in der Wohnung haben sich die ehemaligen Adoptanten schweren Herzens dazu entschieden, Otis wieder in die Vermittlung zu geben.

 

Leider kam es bereits kurz nach dem Umzug in das neue Zuhause zu Schwierigkeiten mit Otis und die neuen Adoptanten fühlten sich überfordert mit der Situation. Otis konnte dort leider nicht bleiben und sollte schnellstmöglich ausziehen.

 

Glücklicherweise haben die ehemaligen Adoptanten Otis wieder aufgenommen. Aufgrund der angespannten Situation mit der Hauskatze ist diese Notlösung nur eine Zwischenlösung und wir suchen DRINGEND eine kompetente Pflegestelle oder Endstelle für ihn.

 

Hier der erste Bericht von Otis nach dem Rückzug ins "alte" Zuhause:

 

Otis hat bei uns in den letzten Monaten einige Fortschritte gemacht. Durch Training konnte seine Unsicherheit gegenüber Passanten abgebaut werden und seine Körpersprache wurde sehr viel lockerer. Nach Rückkehr von den vorherigen Adoptanten reagierte er auf andere Hunde und teilweise auch auf Passanten (meist Jogger oder Radfahrer) leider wieder mit Bellen und nach vorne gehen. Es verbessert sich aber von Tag zu Tag.

 

In der Wohnung ist er sehr entspannt - wenn der Kater nicht zu sehen ist. Er zeigt allerdings territoriales Verhalten, wenn fremde Menschen die Wohnung (seinen safe space) betreten, er fängt an zu bellen und ist auch nur schwer zu beruhigen. Auch dieses Verhalten hatte sich bei uns in den letzten Monaten verbessert und bedarf Geduld, intensivem Training und stärkerer Sozialisation.

Er zeigt sich als lernwilliger und -fähiger Hund, wenn er sich in sicherer, ruhiger Umgebung befindet. Er ist neugierig und im Park blüht er richtig auf. Unsere Tierärztin beschreibt Otis als sehr sensiblen Kerl, der nicht immer weiß, wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll. Das ist nicht zuletzt auch dem dauerhaften Stress in der Stadt zuzuschreiben.

 

Er braucht jemanden, der ihm Sicherheit gibt und ihn durch schwierige Situationen führt. Wichtig ist eine ruhige Umgebung und hundeerfahrene/geduldige Menschen, die ihm Zeit geben anzukommen und dann gezielt und konstant mit ihm arbeiten.

 

Der Besuch einer kompetenten Hundeschule ist bei Otis Voraussetzung.

 

 

26. April 2022

 

 

7. Dezember 2021

 

Otis ist nun schon fast vier Monate bei uns und hat sich in der Zeit wirklich gut entwickelt. Er ist uns sehr ans Herz gewachsen, doch leider ist er mit der großen Stadt und ihren vielen Geräuschen und Gestalten nie wirklich warm geworden und leider auch nicht mit unserem Kater Bob.

 

Otis kam im August zu uns und war da gerade mal sechs Monate alt. Er ist ein hübscher, wuscheliger Mischling, mit verträumten braunen Augen. Am Anfang war Otis sehr verängstigt und hat sich kaum aus dem Haus getraut, wir mussten ihn die Treppen runtertragen und jeden noch so kleinen Schritt mit einem Leckerli belohnen. Mittlerweile kann man ihn kaum bremsen, wenn die Tür aufgeht und auch draußen erkundet er alles sehr neugierig.

Geräusche von der Straße stören ihn dabei kaum und auch Menschen ignoriert er, solange sie ihn ignorieren. Allerdings können nicht alle widerstehen und so bekommt er manchmal ein lieb gemeintes Lächeln zugeworfen, auf welches er dann mit starkem Bellen reagiert. Er reagiert in diesen Momenten aus seiner Unsicherheit heraus so, er ist dabei keineswegs aggressiv. Besonders Menschen- wie auch Hundekontakt muss noch weiter geübt werden, aber außerhalb der turbulenten Stadt fällt ihm das sicher etwas leichter.

 

Neben dem Laufen an der Leine, was er sehr gut macht, hört er auch schon auf einige Kommandos und auch das allein bleiben fällt ihm nicht schwer. Er legt sich dann ruhig in sein Bettchen und wartet auf seine extra Kuscheleinheiten, die als Belohnung warten. Wir haben ihn, wie es sich für einen Berliner Hund gehört, multilingual trainiert, er hört also auf deutsche sowie englische Kommandos. Otis ist ein schlauer Hund, der schnell und gerne Neues lernt.

 

Nun aber zu den Punkten, die uns leider dazu zwingen, die „kleine“ Maus abzugeben und ein neues Zuhause für ihn zu suchen. Wir wohnen in einem normalen Berliner Mehrfamilienhaus, in dem viel passiert: Menschen laufen die Treppen auf und ab, reden, rauchen, Reinigungskräfte saugen und wischen, fremde Hunde bellen, Babys schreien. Diese Geräusche, die ihn draußen nicht stören, ängstigen ihn drinnen sehr, da er sie nicht einzuschätzen weiß.

Größtes Problem ist aber der Kater, der schon vorher da war und mit dem er sich nicht gut versteht, er jagt ihn durch die Wohnung und schnappt leider auch zu. All diese Umstände stressen ihn sehr und er kommt nie wirklich zur Ruhe. Es entwickeln sich langsam leichte Verhaltensauffälligkeiten (konstantes Bellen und Unruhe), die aus dem ständigen Stresszustand resultieren. Deshalb haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, ihn wieder zur Vermittlung freizugeben, damit er endlich zur Ruhe kommen kann.

 

Zusammenfassend: Otis ist ein süßer, neugieriger Hund, der es liebt zu kuscheln, aber auch sehr aktiv ist und entsprechend gefordert und gefördert werden muss. Er braucht definitiv souveräne Menschen an seiner Seite, klare Regeln und Struktur und muss noch viel lernen, besonders im Umgang mit Menschen. Ideal wäre eine ruhigere Wohngegend, gerne im ländlichen Raum oder mit Garten. Hundeerfahrung wäre auch von Vorteil, Katzen und Kinder sollten besser nicht in der Familie leben.

 

 

2. August 2021

 

Liebe Verena, nur ein kleines Update von Nuts, der nun Otis heißt. Er lebt sich sehr gut ein, hat

sogar schon erste Freunde gemacht. Er ist ein lustiger Kerl. Liebe Grüße Sandra

 

 

30. und 31. Juli 2021

 

Der süße Nuts durfte dem Tierheim in Schumen heute den Rücken kehren und ist die lange Reise nach Deutschland angetreten. Jetzt fängt das bessere Leben für ihn an!

 

 

24. Juni 2021

 

Nuts ist einfach eine coole Socke! Naja, vielleicht eher ein cooles „Söckchen“, denn er ist mit seinen knapp 5 Monaten (geb. ca. Anfang Februar 2021) noch sehr jung und vor allem klein. Das stört Nuts aber überhaupt nicht, denn er marschiert durch die Welt als wäre er ein großer Kerl, der schon viel erlebt hat!

 

Mit Sicherheit hat er auch schon viel erlebt und meistens sind dies auf den Straßen von Bulgarien keine schönen Erfahrungen. Nuts kam als Miniwelpe ins Tierheim in Schumen und wir haben uns anfangs große Sorgen gemacht, ob er es überhaupt schafft. Schließlich wurde er im Winter geboren und in Bulgarien kann es zu dieser Zeit bis zu minus 8 Grad in der Nacht werden! Nuts war so schmächtig und hatte keine Unterwolle... Aber er schien einen so großen Lebenswillen zu haben, dass er die kritische Phase überstanden hat und nun voller Energie und Lebensfreude im Leben steht!

 

Er freut sich über alles, was ihm begegnet und über jeden, auf den er trifft. Ob Zweibeiner oder Vierbeiner, er mag alle. Dabei kann er aber auch manchmal etwas frech sein und er weiß auch, wie man sich durchsetzt. Bei seinem Charme scheint ihm das aber niemand übel zu nehmen. Selbst dann nicht, wenn er „sein“ Futter vor den anderen verteidigt… Das Erlernen der Benimm-Regeln ist für Nuts deshalb in jedem Fall von Vorteil und wir können uns gut vorstellen, dass er es im Handumdrehen erlernen wird.

 

Wir sind uns sicher, dass Nuts ein toller Begleiter sein wird und bestimmt für viele Aktivitäten zu begeistern ist. Das darf natürlich keineswegs darüber hinwegtäuschen, dass er entsprechend seines Alters und Energielevels ausgelastet werden muss. Dazu gehört auch, dass er sich mit seinem hübschen Köpfchen mal so richtig anstrengen sollte, z.B. bei Suchspielen, Fährten lesen etc. 

 

Nuts ist ein kleiner, süßer Clown, der fröhlich durch seinen Auslauf fegt und absolut freundlich zu Menschen ist. Er ist überraschend unerschrocken, dabei kennt er noch nicht viel außerhalb seines kleinen Auslaufs im Tierheim. Auch draußen beim kurzen Spaziergang ließ er sich von vorbeifahrenden Autos nicht beeindrucken, sondern war viel mehr darauf konzentriert, etwas von der Leberwurstpaste abzubekommen! Sein Schwänzchen wackelte dabei unaufhörlich. 

 

Was glauben Sie, was passieren wird, wenn der kleine Nuts das erste Mal über eine Wiese rennen oder durch den Wald hüpfen darf? Seine Rute wird dabei vermutlich ein kleines Schleudertrauma erleiden! :- )

 

Wer dies erleben und Nuts ein schönes Zuhause geben möchte, kann sicher gerne für ihn bewerben. Aber Sie müssen schnell sein – er wird heiß begehrt sein!

Nuts ist geimpft, gechipt und wird kastriert, wenn er alt genug dafür ist.

 

 

10. Juni 2021

 

 

1. Mai 2021

 

 

Notfelle der Woche

 

Der arme Ladakh wird schon drei Jahre alt und sollte das Tierheim dringend verlassen, damit er auch endlich die schönen Seiten des Lebens kennenlernen kann. 

 

Ratz ist das letzte, liebenswerte Drittel des Geschwister-Trios, die in Kürze schon zwei Jahre alt wird und noch nichts außer dem Leben im Tierheim kennengelernt hat.

 

 

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