Marsha (weibl., geb. ca. Oktober 2018) - ist immer noch sanft, aber der Trubel im Tierheim setzt ihr zu. Es wird Zeit für sie zu gehen...

 

20. Januar 2024

 

Seit 14. Januar 2021 lebt Marsha, die geschätzt im Oktober 2018 irgendwo im Nirgendwo geboren wurde, nun schon im Tierheim in Dobrich. Das sind nun exakt 36 lange und eintönige Monate. Sie wurde zusammen mit Welpen in der Hundeklappe entsorgt. Sehr wahrscheinlich hatten ihre Besitzer es leid, sich zweimal im Jahr um Nachwuchs kümmern zu müssen und so luden sie gleich alle Hunde mitten im kalten Winter ab.

 

Marsha hatte anfangs viel Stress im Tierheim. Sie war den Trubel nicht gewöhnt und sie wollte auch eigentlich keinen Kontakt mit Menschen. Nikolai mochte sie und ihm gegenüber war sie offen, aber uns wollte sie auf Abstand halten. Meist hat sie sich dann in eine Hundehütte zurückgezogen. Im November 2021 (siehe Video) hat sie sich richtig gefreut, wenn Nikolai kam, war fröhlich, sprang um ihn herum und konnte richtig albern sein. Doch im Laufe der Zeit hat sich ihr Verhalten geändert und sie wurde zunehmend zurückhaltender. 

 

Nikolai hat Marsha dann umgesetzt. Sie lebt nun seit einiger Zeit direkt vor dem Gebäude. Dort passiert viel mehr, der menschliche Kontakt findet häufiger statt und sie hat seitdem wieder gute Fortschritte gemacht. Insgesamt ist sie aber eine ruhige und zurückhaltende Hündin.

 

Nikolai beschreibt Marsha als sehr liebe und gut sozialisierte Hündin. Sie kommt gut mit anderen Hunden aus, zeigt sich aber im Umgang mit ihnen zurückhaltend. Marsha braucht einen ruhigen Haushalt ohne Kinder, bevorzugt im ländlichen Bereich. In einer Großstadt würde sie „eingehen wie ein Primelchen“. Ein klein wenig Hundeerfahrung wäre gut, aber gaaaaanz viel Geduld und Einfühlungsvermögen sind ein Muss.

 

Wir wissen nicht, was sie in ihren ersten drei Lebensjahren erlebt hat, bevor sie ins Tierheim kam. Wir müssen davon ausgehen, dass sie noch nie in einem Haus gelebt hat, bestenfalls auf einem Hof. In der Regel kümmert man sich – wenn überhaupt – nur gut um Rassehunde, die es in Dobrich natürlich auch gibt.

 

Marsha kennt weder Halsband noch Leine, denn daran kann man sie in Dobrich nicht gewöhnen. Spaziergänge, selbst kurze, sind nicht möglich, da das Tierheim direkt an einer Schnellstraße liegt.

 

Man sollte wissen, dass, wenn Marsha ankommt, sich ein Türchen hinter ihr schließt. Sie wird ihr bekanntes und soziales Umfeld verlieren. Sie können sie dabei unterstützen, nach ihrer Ankunft ein neues Türchen zu öffnen, indem Sie ihr liebevoll und geduldig all das zeigen, was sie bisher nie kennenlernen durfte. Es wird für Marsha ein Neuanfang, der natürlich durch einen netten, nicht zu wilden, Hundefreund erleichtert werden könnte.      

 

Marsha ist gechipt, geimpft, kastriert und wir wünschen uns für sie (selbst kann sie es nicht), dass das mit dem alten und neuen Türchen bald klappt. 

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für Marsha haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

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Notfelle der Woche

 

Der arme Ladakh wird schon drei Jahre alt und sollte das Tierheim dringend verlassen, damit er auch endlich die schönen Seiten des Lebens kennenlernen kann. 

 

Ratz ist das letzte, liebenswerte Drittel des Geschwister-Trios, die in Kürze schon zwei Jahre alt wird und noch nichts außer dem Leben im Tierheim kennengelernt hat.

 

 

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