Sicherheitshinweise

 

 

Sicherheitsgeschirr - Die ersten Tage und Wochen nach der Ankunft

 

 

Hilfreiche Tipps für ein erfolgreiches Miteinander von Mensch und Hund

 

Viele Menschen wünschen sich einen Hund und die Freude ist groß, wenn endlich ein Hund gefunden wurde, der zum Leben von Frauchen und/oder Herrchen passt.

 

Tierheimhunde sind dabei etwas ganz Besonderes. Sie bauen oftmals eine sehr enge Bindung zu uns Menschen auf. Wer sich für einen solchen Hund entscheidet, nimmt eine große Verantwortung wahr, ein ganzes Hundeleben lang.

 

Hunde, die lange Zeit im Tierheim gelebt haben, müssen erst lernen, mit der Menschenordnung zurecht zu kommen und ihren Platz im Rudel zu finden. Dazu braucht Mensch vor allem Einfühlungsvermögen, ganz viel Geduld und Verständnis, wenn etwas nicht gleich klappt und vor allem die Einsicht, dass es lange dauern kann, bis ich meinen Partner fürs Leben erzogen habe. Das ist sicher eine große Herausforderung, aber auch eine Bereicherung, die viel Freude und Spaß bereitet.

 

Leider passiert es immer wieder, dass eben solche Hunde, die besonders lange im Tierheim gelebt haben und teilweise auch junge Hunde, die im Tierheim ohne engen Kontakt zum Menschen aufgewachsen sind, noch scheu und sehr ängstlich sind. Diese Hunde können auf Geräusche und/oder unerwartete Begegnungen im noch fremden Zuhause, im Garten oder beim Gassigehen panisch reagieren und voller Angst davonlaufen. Das muss nicht sein. Das richtige Equipment hilft dabei, dass der gerade erst ins Herz geschlossene Vierbeiner nicht verloren geht.

 

 

 

Ein Erfahrungsbericht

 

Im September 2015 wurde unsere kleine Leni Teil unseres Lebens. Sie wuchs im Tierheim auf, war gerade 7 Monate alt, sehr lieb mit einem ganz sanften Wesen. Ihr Vertrauen mussten wir erst gewinnen, denn sie war am Anfang noch sehr misstrauisch und extrem geräuschempfindlich. Ans Spazierengehen war erst einmal nicht zu denken. Gassi gehen hieß: ab in den Garten. Raus ging es ohne Probleme, wieder hinein - das entpuppte sich als (überwindbare) Hürde. Einfallsreichtum (und manchmal auch Kondition) war gefragt. Die ersten Male musste sie von uns wieder eingefangen werden. Raus ging es immer im Geschirr, ja richtig, wir hatten uns von Anfang an für ein Geschirr entschieden, ein Halsband schien uns nicht sicher genug.

 

Einfangen? Es war so, Leni gefiel es in unserem naturnahen Garten mit den verwinkelten Wegen, den Büschen und Bäumen, hinter denen man sich verstecken konnte. Freiwillig wieder mit rein kommen? Nein! Leckerchen helfen sicher? Nein! Es blieb also nur das Einfangen. Das machten wir ein paar Mal, immer in der Hoffnung, dass es besser wird. Es wurde besser, denn als nächstes ließen wir sie nur noch mit Geschirr und Leine raus - die Leine konnte man schneller greifen als einen Hund, der extrem flink und wendig ist und Haken schlägt wie ein Feldhase!

 

Es dauerte nicht lange, da kam sie freiwillig mit ins Haus, Leni war angekommen. Ihr Rudel hatte ihr dabei geholfen, also nicht nur wir Zweibeiner, zum Rudel gehören weitere Hunde. Also beschlossen wir, das Gassi gehen auszuweiten und die Wiesen und den Wald zu erobern. Kein Problem, schon nach kurzer Zeit lief Leni brav an Geschirr und Leine und eroberte die Welt. Dann kam der Tag als uns beim Spaziergang ein Reiter mit Pferd begegnete. Wir gingen instinktiv ein Stück zur Seite, so dass der Reiter keine Berührungspunkte zu uns hatte. Glaubten wir. Leni reagierte total panisch, sprang an der Leine wild umher, reagierte auf keinen Befehl mehr und begann, sich aus dem Geschirr herauszuwinden. In letzter Sekunde griffen wir beherzt das Geschirr und hielten sie mit aller Kraft fest. Vom Pferd war zum Glück nichts mehr zu sehen.

 

 

Ein Geschirr, aus dem sich ein Hund herauswinden kann? Das war schlecht!

 

Wieder zu Hause recherchierten wir im Internet und fanden schließlich ein passendes Geschirr, sehr viel teurer als die anderen, konzipiert für Leute, die mit ihren Hunden wandern und klettern, das deshalb besonders stabil und vor allem ausbruchsicher ist. Das gibt es in verschiedenen Ausführungen, Farben und Größen und wächst sogar mit. Unsere Leni liebt ihr Geschirr, es gibt ihr Halt und Sicherheit und sieht sogar toll aus. Leidvolle Erfahrungen bleiben uns somit erspart!  J

 

Geschirr:

 

 

Marke – Ruffwear    

 

Hunde der Woche 

 

Taina (geb. ca. Februar 2015) ist eine knapp 54 cm große süße, bewegungsfreudige Hündin voller Energie! Ihr Wesen kann man als offen und freundlich beschreiben und auch mit ihren Artgenossen ist Taina gut sozialisiert.

Die junge Hündin ist gechipt, geimpft und kastriert und würde das Tierheim gerne verlassen und gegen eine Endstelle eintauschen!

 

Colin (geb. ca Juli 2014) ist ein hübscher, ganz lieber und bescheidener Rüde, der im Frühling 2017 ins Tierheim nach Schumen kam. Anfangs zeigte er sich als sehr ruhiger, ängstlicher Hund. 

Mittlerweile ist er richtig aufgetaut!

Colin ist gechipt, geimpft und kastriert und ist somit reisebereit – nur sein Ticket nach Deutschland in eine liebe Familie fehlt ihm noch zu seinem Glück!

 

 

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