Cilla (weibl., geb. ca. Mai 2020) - ist einfach nur liebenswert

 

 

 

17. Oktober 2023

 

Liebe Frau Flückiger,

 

heute komme ich endlich dazu, Ihnen wieder einen kleinen Bericht über unsere Cilla zu geben:

 

Es ist jetzt bis auf wenige Tage 3 Jahre her, dass wir Cilla in Wismar an der Ostsee am 01.11.2023 bei ihrer wunderbaren Pflegefamilie abgeholt haben. Seitdem hat sie sich prächtig entwickelt von einer vollkommen verängstigten kleinen Hundeseele zu einer selbstbewussten und wunderhübschen Hundedame, wenn auch die Ängste aus ihren ersten schlimmen Lebensmonaten immer mal wieder hochkommen.

 

Um ihre Panikattacken vor fremden Menschen zu mildern – sie umkreiste und grölte lauthals fast alle Menschen an, die wir beim Spazierengehen trafen, verfolgte Jogger und Radfahrer und hörte auf keine Abruf - , haben wir insgesamt 4 sehr gute Hundetrainerinnen „verbraucht“, die aber jede für sich ein wenig zu einem besseren Verhalten von Cilla beigetragen haben. Erst nach 2 Jahren hat es dann bei Cilla buchstäblich Klick gemacht. Sie kam, wenn wir sie riefen, sie wusste, dass sie zu uns gehörte, bellte beim Wandern fast niemanden mehr an und ignorierte Jogger und Radfahrer.

Wenn aber Freunde, Handwerker usw. zu uns kamen, also in ihr Reich eindrangen, kam die Panik zurück. Wir haben dann geschimpft mit Pfui und Nein, was sie aber höchstens aufgeregter machte. Wir haben uns dann angewöhnt, sie mit „alles ist gut“ zu beruhigen. Das hat viel besser funktioniert, sie kam dann zu uns, ließ sich anleinen oder in ein Zimmer für sich alleine bringen, wo sie total ruhig blieb. Das ist bis heute überwiegend so geblieben. Aber damit können wir gut umgehen.

 

Denn ansonsten ist Cilla so ein verschmuster Hund, total brav und sooo lieb. Wenn wir sie beim Wandern zu uns rufen – manchmal ist sie halt einfach ein bisschen zu weit weg – kommt sie voller Freude fast lachend auf uns zugerannt mit flatternden Ohren, auch das eine Schlappohr steht dann hoch, dass uns jedesmal das Herz aufgeht.

 

Nach unserem Umzug von Grünwald nach Schliersee ins Josefstal war sie die ersten Wochen sehr verstört, wollte nur noch im Garten bleiben und auch nachts nur im Wohnzimmer mit Blick in den Garten schlafen. Wir haben sie einfach gewähren lassen. Nach einigen Wochen kam sie dann aber nachts doch zu uns ins Schlafzimmer, wo sie neben unseren Betten auch in Grünwald schon immer geschlafen hat, und das ist bis heute so geblieben.

 

Beim täglichen Gassigehen hat Cilla auch hier wieder neue Hunde kennengelernt, mit denen sie rennt, spielt und regelrecht rumschmust. Sie kann es immer nicht erwarten, wieder rauszukommen. Wenn sie merkt, jetzt geht’s gleich los, weicht sie uns nicht mehr von der Seite, springt wie verrückt herum und quietscht fast mehrstimmig in den tollsten Tönen. Es ist hier ja auch für Sie eine so fantastische Gegend mit Bergen, großen Wiesen, dem Schliersee und vielen Bächen, wo es viel mehr zum Schnuppern und Rennen gibt als in Grünwald. In den nahen Hachelbach springt sie voller Übermut rein und raus, fischt Äste oder auch Tennisbälle vom nahen Tennisplatz raus und ist einfach nur glücklich. Siehe Foto Nr. 1

 

Auch fährt Cilla unheimlich gern mit dem Auto mit, weshalb wir sie so gut wie immer mitnehmen. So auch bei unserem Ausflug mit Bekannten in die Berge auf den Siglhof. Dort gibt es Kühe, Ziegen und Hühner. Die Hühner dürfen in dem wunderschönen Gast-Garten frei rumlaufen. Natürlich war Cilla an dem schweren Gartentisch angebunden. Wir hatten gerade alle Kaffee und Kuchen serviert bekommen, als der schwere Tisch einen Meter weiter abhob und wir alle mit Kaffee überschüttet wurden. Cilla, die sich in allen Gasthäusern immer unterm Tisch oder einer Bank verkriecht und sich bis zum Weggehen tadellos verhält, hatte alle Ängste vergessen und war mit Tisch und Leine hinter einer Henne her. Die konnte sich glücklicherweise laut gackernd retten. Mit einer Rolle Küchenpapier vom Wirt hatten wir dann ordentlich zu tun. Cilla wurde ermahnt und gab den Rest des Nachmittags, allerdings erst nach einem weiteren, aber nicht so heftigen Versuch, zu unser aller Glück Ruhe. Nun ja, wir müssen unsere sonst so gesittete Cilla wohl doch noch ein bisschen besser überwachen.

Ansonsten jagt sie auch gerne Eichhörnchen hinterher und versteht nicht, dass sie nicht den Baum hinter ihnen raufkommt. Auch bei Vögeln versteht sie nicht, dass sie eben nicht fliegen kann. Zu komisch, wie sie all diesen versucht hinterherzukommen. Da dreht sie beim Hochspringen so manche Pirouette.

 

Vor kurzem waren wir auf einer Alm hoch oben in den Bergen bei St. Johann in Österreich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Dahin konnten wir Cilla zum ersten Mal nicht mitnehmen. Wir hatten das Riesen-Glück, sie hier ein paar Straßen weiter für die eine Nacht unterbringen zu können bei Eva, die selbst zwei Hunde und eine Katze hat und immer mal wieder Hunde aufnimmt.

Zusammen haben wir zum Kennenlernen eine Wanderung unternommen und bei Eva in deren Haus ein paar Stunden verbracht. Dort hat sich Cilla gleich mit den beiden Hunden angefreundet und getobt und gespielt. Die Katze war Hunde gewöhnt und hat Cilla vollständig ignoriert. Cilla, die freche Katzen-Jägerin, hat diese Katze dann auch links liegen lassen, aber nicht ihr Futter, das frei rumstand. Das war dann gleich weg!

 

Cilla war dann zwei Tage und die Nacht dazwischen dort, war dann aber doch sehr gestresst. Sie hat nichts gefressen, nur den Leckerlis dort konnte sie nicht widerstehen. Letztendlich hat sie aber alles gut überstanden, und inzwischen sind die beiden Hunde Cillas beste Freunde, mit denen sie rumrast, rumkugelt und rumschmust. Zum Glück treffen wir uns immer mal wieder zu gemeinsamen herrlichen Wanderungen mit allen Hunden. Siehe Foto Nr. 2.

 

Alles in allem können wir sagen, dass Cilla sich in ihrem neuen Zuhause nach jetzt gut 3 Monaten sehr gut eingelebt hat und ein richtig glücklicher und zufriedener Hund ist. Anbei ein Foto in ihrem neuen Garten, den sie liebt und natürlich bewacht. Siehe Foto Nr. 3. Auch die Familie ist oft hier. Cilla liebt alle, besonders wenn sie von unseren kleinen Enkelkindern mit Leckerlis verwöhnt und gestreichelt wird.

 

Mein Mann und ich wünschen Ihnen alles alles Gute und viel Kraft. Die braucht es sehr, wenn man mit so viel Elend konfrontiert wird. Man kann halt nicht die ganze Welt retten, aber jede einzelne gute Tat ist umso wichtiger für diese eine Tierseele. Wenn man sich in Ihrer Situation darauf konzentriert, kann man mit frohem Herzen sicher weitermachen.

 

Alles Liebe

 

Ihre Margot H. und Ernst A.

 

 

21. September 2021

 

 

Liebe Frau Flückiger und liebe Frau Große,

 

vielen Dank für Ihre Geduld. Hier nun ein kleiner Bericht über unsere Cilla und einige Fotos.

 

Cilla ist nun etwas über 9 Monate bei uns. Sie hat sich zu einem wunderschönen Hund entwickelt mit schwarzem Rücken und Kopf, sonst schwarz-braun gestromt, einem immer noch kindlichem Gesichtsausdruck und inzwischen gute 16 Kilo schwer und 50 cm groß!! (mit 10 Kilo und 40 cm groß ist sie zu uns gekommen). Mit dem einen Stehohr und dem anderen Schlappohr bringt sie fast alle Leute zum Schmunzeln. Und ihr regelrecht eleganter Gang – tänzelnd und leicht federnd auf ihren zierlichen Beinen - wird auch oft bewundert.

 

Zu Beginn hat sie sehr viel Angst vor fast allem gehabt. Inzwischen weiß sie, dass sie ihr Zuhause bei uns hat. In kritischen Situationen – z. B. wenn Menschen sich zu ihr herunterbeugen oder sie einem anderen Hund lieber aus dem Wege gehen möchte - , versucht sie keine Flucht mehr, sondern kommt ganz nah an uns heran. Auch wenn sie die Nase voll hat vom vielen Herumtollen mit den vielen anderen Hunden auf unserer nahen Hundewiese und ich kurz im Gespräch mit anderen Hundehaltern war, ist sie schon mal ganz allein die Straße hinunter nach Hause getrottet und hat mich dort vor unserer Haustür erwartet. Da war ich baff!

 

Wir hatten inzwischen einige Trainer und trainieren noch. Denn Cilla ist ein Sturkopf 1. Klasse. Wir rufen sie, aber wenn sie gerade was anderes im Sinn hat oder einfach noch im Garten bleiben will, dreht sie ab in die Büsche und kommt nicht mehr raus. Jogger, Radfahrer und Menschen, die ihr aus uns völlig rätselhaftem Grund zweifelhaft vorkommen, bellte sie früher fürchterlich an. Das hat uns so manche Beschimpfung eingebracht. Das ist zum Glück schon seltener geworden. Dann gibt es noch einen süßen, kleinen struppigen Hund auf unserer Hundewiese. Wenn Cilla diese Hündin namens Paula nur wittert, gerät sie in totale Panik, so dass ich sie kaum noch halten kann. Das muss noch trainiert werden. Auch könnte Cilla schon ganz manierlich bei Fuß gehen. Aber wenn sich dieser kleine Sturkopf etwas anderes vorgenommen hat, wird es doch noch ziemlich schwierig. Also es gibt noch einiges an Arbeit, die allerdings auch Spaß macht, denn schließlich gibt es ja auch Fortschritte.

 

Auch sonst sorgt unsere quicklebendige, lebenslustige Cilla für so manch andere Überraschungen:

Mit Bienen und anderen fliegenden Zeitgenossen steht Cilla auf Kriegsfuß. Sie schnappt und beißt nach ihnen, was urkomisch aussieht und natürlich überwiegend erfolglos bleibt. Einmal hat sie eine Biene im Gras erwischt. Der hat das wohl nicht besonders gut gefallen und sie in den Fuß gestochen. Cilla jammerte ein wenig und hinkte eine kurze Zeit, die Arme. Ihrem Jagdeifer hat das allerdings kaum Abbruch getan.

 

In unserem Garten haben wir in einer Ecke zur Straße einen Komposter aus Holzbalken. Diese schweren Holzbalken transportiert Cilla gerne einen nach dem anderen ab und benagt ihn genüsslich auf einem gemütlichen Platz im Garten. Es war ein schönes Spiel für sie: Abbau durch sie und Wiederaufbau durch uns. Dann gab es eine Variante: Eines Morgens stand sie ganz oben auf dem Kompost wie der Gockel auf dem Mist. Cilla hatte eine super Rundumsicht, besonders in Richtung Hundewiese. Diese ist von uns nur rund 100 m weit weg und von dort hört sie natürlich sehr gut das fröhliche Getümmel ihrer Hundefreunde. Zur Straße wird der Komposter durch eine dicke, aber niedrige Mauer begrenzt. Nur ein kleiner Schritt, und Cilla wäre auf der Mauer und mit einem Sprung auf der Straße und ab in die Freiheit. Dem mussten wir Einhalt gebieten und zogen ein ca. 1 m hohes Rosengitter um den Komposter. Nach ein, zwei Wochen war das Gitter etwas eingedrückt, sah für uns aber noch ganz gut aus, was ein Irrtum war.

 

Eines schönen, sonnigen Sonntagmorgens – wir hatten Cilla gleich nach dem Aufstehen in den Garten gelassen – gellten nicht enden wollende Schreie durch den Garten. Noch im Nachthemd raste ich raus. Beim Versuch über das Rosengitter zu springen, hatte Cilla es zwar auf die Komposterseite geschafft, war aber mit einer Pfote im Draht hängen geblieben. Da hing sie nun in Schräglage mit dem Draht im Fell der Pfote und schrie aus Leibeskräften. Ich stützte Cilla ab, was ihr vorübergehend Erleichterung verschaffte und schrie nach meinem Mann. Der rannte herbei, ebenfalls im Nachtgewand und nahm mir Cilla ab und Cilla hörte auf zu kreischen. „Los schnell“ schrie nun er, „hol rasch eine Zange aus dem Keller“. Die richtige in dem Durcheinander vom Werkzeug zu finden, dauerte etwas. Inzwischen erklang immer wieder mal Cillas gellendes Geschrei, denn bei dem Gewicht von rund 16 Kilo erlahmte der Arm meines Mannes natürlich ab und zu ein wenig, was zu erneutem gellendem Geheule führte. Endlich war ich mit der Zange da, ein Knipser und Cilla war befreit und humpelte im Garten in die nächsten Büsche. So humpelte sie noch zwei Tage, aber man sah keine Verletzung in der Pfote. Und es war völlig rätselhaft, wie sich der Draht vom oben runden Rosengitter unter ihr Fell verhaken konnte. Egal, Cilla gesundete vollständig, der Zaun um den Komposter wurde wieder gerichtet und von Cilla nur noch misstrauisch von weitem beäugt und komplett gemieden.

 

Cilla wälzt sich gerne im Schlamm oder anderen übel riechenden Merkwürdigkeiten. Also muss sie natürlich ab und zu mal gewaschen werden. Das ist für sie eine Qual, leider dadurch auch für uns. Das erste Mal hatten wir es in der Wanne im Badezimmer versucht. Mein Mann ist groß und stark, aber Cilla in der Wanne irgendwie ruhig zu halten, war auch für ihn eine Riesenherausforderung. Ich konnte Cilla mit der Dusche kaum nass bekommen und einschäumen, aber das Shampoo schon fast nicht mehr vollständig abduschen. Für Cilla war es ein Kampf auf Leben und Tod und so sahen mein Mann und ich und das Badezimmer hinterher auch aus. Alles klatschnass von oben bis unten einschl. komplettes Bad. Wir mussten dann selber unter die Dusche und das Bad komplett säubern und trocken legen. Das wollten wir dann nicht noch einmal erleben. Also wusch ich Cilla in der Waschküche mit sehr nassen Tüchern und wenig Shampoo. Beim zweiten Mal ging es schon leichter und später, als es wärmer wurde, haben wir es dann im Garten erledigt. Da machten wir den Fehler, sie in das Planschbecken für unsere Enkelkinder hineinzubekommen. Um es abzukürzen, das Planschbecken war danach kaputt, ich hatte einen ziemlichen Kratzer am Arm, mein Mann und ich waren auch wieder gut geduscht, aber Cilla war einigermaßen sauber geworden und uns nicht allzu böse. Ein schöner Erfolg.

 

Bürsten ist leider auch nicht so ihr Ding, aber besser zu händeln. Wenn Sie merkt, dass ich die Bürste hole – und das merkt sie offenbar schon, wenn ich nur dran denke - , ist sie in den Büschen verschwunden und kommt lange nicht mehr raus. Also muss ich listig sein. Ich tue ganz harmlos und hänge sie an die Leine und die wiederum befestige ich am Terrassenstuhl. Und schon geht’s los, was Cilla dann auch tatsächlich nach kurzer Zeit nicht mehr so schrecklich findet. Wir hoffen, sie gewöhnt sich noch an alles…

 

Ja, liebe Frau Flückiger. So wird es bei uns nicht langweilig. Aber Cilla hat einfach so ein verschmustes, liebes Wesen, dass man ihr nichts krumm nehmen kann. Soviel Freude ist mit ihr wieder in unser Leben eingekehrt, schon der Morgen beginnt mit einem Lächeln – wir hatten 7 Jahre keinen Hund mehr, der Abschied war damals nach 16 Jahren so schwer, dass wir lange nicht zu einem neuen Hund bereit waren. Und nun ist wieder alles einfach schön.

 

Wir hoffen, dass es Ihnen gut geht und Sie Ihr gutes Werk weiter erfolgreich tun können. Wenn wir bedenken, welche Ängste in Cilla manchmal wieder aus ihrer Vergangenheit hochkommen und sie rückfällig in ihrem Verhalten werden lassen, kann man Ihre Arbeit gar nicht hoch genug einschätzen.

 

Alles Liebe Ihnen und Ihrem Team

 

Ihre

Margot H. und Ernst A. mit Cilla

 

 

13. November 2020

 

Liebe Frau Flückiger,

die Hundeschule muss noch warten, obwohl die liebe, aber sehr temperatmentvolle Cilla ein bisschen Disziplin braucht. Aber für die Hundeschule müssen wir sie von der Leine lassen können, was wir sicher die nächsten 3 Monate nicht machen wollen. Außerdem darf sie ruhig mal über die Strenge schlagen. Sie ist dann ganz betreten, wenn wir sie ermahnen. Das machen wir sehr, sehr vorsichtig, zwar deutlich, aber nicht heftig. Sie reagiert nämlich sehr sensibel, die süße Maus.

Dieses süße Hundemädchen ist ein echter Sonnenschein. Wir wollten nicht mehr ohne sie sein und sind super glücklich.

Wir sind begeistert von Ihrem Verein, wie Sie sich für diese armen Wesen einsetzen und vor allem wie unglaublich verantwortungsvoll Sie Ihre Arbeit durchführen trotz des damit sicherlich verbundenen großen Mehraufwands.

 

 

8. November 2020

 

Cilla sendet erste Grüße...

 

 

3. November 2020

 

Nach kurzer Zeit auf ihrer Pflegestelle hat es Cilla schon geschafft: Sie wurde vermittelt und ist gut in ihrem neuen Zuhause angekommen. Jetzt darf das liebe Hundemädchen so richtig losleben!

 

 

26. Oktober 2020

 

Die süße Cilla ist nun bereits über eine Woche bei uns und ich möchte einmal über ihre Entwicklung berichten.

 

Cilla taut immer mehr auf. Sie freut sich unendlich, wenn sie mich sieht und ich mich mit ihr beschäftige. Sie tapst dabei mit ihren langen, grazilen Beinchen ganz aufgeregt um einen herum und der ganze Körper wackelt vor Freude hin und her.

 

Wenn wir Cilla gerade keine Aufmerksamkeit schenken, kringelt sie sich in ihrem Körbchen zu einer kleinen Rolle zusammen und ruht sich aus.

 

Das kleine Hundemädchen ist mittlerweile so mutig geworden. Sie möchte immer und überall dabei sein und genießt auch die für sie noch neuen Spaziergänge in vollen Zügen. Sie erschnuppert sich die Welt und nimmt neugierig, aber sehr vorsichtig, Kontakt zu fremden Hunden auf. Ihr Geschäft verrichtet sie nach so kurzer Zeit bereits komplett draußen.

 

Cilla ist sehr clever und möchte gerne beschäftigt werden. Wenn sie sich eine Zeit langweilt, dann sucht sie sich manchmal auch Beschäftigung und trägt unsere Schuhe in ihr Körbchen oder zieht ihrem Kuscheltier ganz genüsslich jedes Haar einzeln aus. :D

 

Sie ist eine sportliche Hündin und hätte sicher viel Freude z.B. an ausgiebigen Wandertouren und Kopfarbeit.

 

Das süße Hundemädchen hat sich mittlerweile auch an die Katzen gewöhnt und wäre durchaus in einen Haushalt mit "hundefesten" Katzen zu vermitteln.

 

Kinder sollten schon größer sein, da die schnellen und unkontrollierten Bewegungen jüngerer Kinder sie noch erschrecken.

 

Mit Cilla adoptiert man eine kleine "Gute-Laune-Tüte", die das Leben unheimlich bereichert und das Herz leichter macht.

 

 

20. Oktober 2020

 

Die kleine Cilla lebt nun seit drei Tagen bei uns auf der Pflegestelle und meistert ihr neues Leben mit Bravour.

 

Das zarte Hundemädchen (oder doch eher Rehkitz?) ist aufgeweckt und erkundet neugierig Haus und Garten. Sie liebt es durchs Gras zu flitzen und zu schnuppern. Mit Tamira, ihrer Pflegestellen-Schwester, tobt sie auch gerne mal etwas, aber es nimmt nie überhand.

 

Cilla weiß, dass sie sehr schlank ist und möchte scheinbar unbedingt etwas daran ändern: Sie liebt es zu futtern. Mit Leidenschaft widmet sie sich jeden Tag ihrem Napf und das kleine Schwänzchen steht beim Fressen kaum still vor Freude.

Wir finden Cillas Figut eigentlich recht perfekt - 1 kg geht bestimmt noch auf die Rippen - aber ihr ganzes Wesen ist sehr feenhaft und passt somit zu diesem schlanken, filigranen Körper. Ihr Fell ist unbeschreiblich weich und im Licht schimmert es schokoladenbraun und nicht schwarz.

Außerdem sind wir begeistert von ihrem Knickohr. Ein Ohr steht und eins hängt bei dem süßen Hundemädchen.

 

Sie ist eine zurückhaltende, eher ruhige Hündin und drängelt sich niemals in die erste Reihe.

Wenn aber die Katzen durch den Garten laufen, kommt sie in Schwung und flitzt hinterher. Zum Glück sind unsere Katzen "Hunde erprobt" und so verliert Cilla schnell die Freude am Hinterherlaufen. Im Haus ist das Aufeinandertreffen kein Problem. (Katzen in Cillas Haushalt sollten aber Hunde kennen und nicht panisch vor ihr davon laufen.)

 

Zu Kindern ist das Hundemädchen sanft, aber schon eher ängstlich. Kinder sollten bei ihr definitiv im Teenager-Alter sein und ihre Zurückhaltung respektieren. Sie ist kein Kuscheltier oder Spielzeug!

 

Auch ihr Geschäft verrichtet Cilla nach der kurzen Zeit schon fast ausschließlich draußen. Wir sind wirklich begeistert, wie schnell sie sich an ein Leben im Haus anpasst.

 

Cilla ist ein zauberhaft sanftes Wesen und wird sicher eine ganz wundervolle, treue Begleiterin.

 

 

16. Oktober 2020

 

Die süße Cilla durfte sich heute auf den Weg nach Deutschland machen. Sie wird dort mit Tamira auf einer Pflegestelle in 23968 Wismar die aufregende Welt außerhalb des Tierheims kennenlernen. Sobald sie sich etwas eingelebt hat, wird sie sich auch über Besuch freuen...

 

 

8. Oktober 2020

 

Cilla kam im Sommer 2020 gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Ciara und ihrer Mutter Carolina ins Tierheim in Schumen. Alle drei hatten Fieber, wurden aber sofort behandelt und haben sich glücklicherweise schnell wieder erholt.

 

Cilla wurde ca. im Mai 2020 geboren. Sie hat aktuell eine Schulterhöhe von 40 cm, könnte noch ein wenig wachsen, hat aber insgesamt eine sehr schmale Figur.

 

Die zarte Hündin hat ein absolut liebenswertes Wesen, sie ist etwas vorsichtig, aber kam ab dem zweiten oder dritten Mal, das ich in ihrem Auslauf war, sofort auf mich zu. Sie beginnt schnell sich zu öffnen und zu binden und sucht dann die Nähe zu ihrem Menschen. Das ist im Vergleich mit dem Juli, als sie relativ neu im Tierheim war, ein sehr großer Fortschritt.

 Draußen traut sie sich mittlerweile auch ein paar Schritte zu gehen, im Juli wäre das noch undenkbar gewesen. Man sieht eine ganz positive Entwicklung bei der kleinen Cilla – umso dringender wäre es für sie, bald ihr Zuhause zu finden, damit sie früh gefördert werden und die Welt entdecken kann.

 

Mit ihren Artgenossen gibt es keinerlei Probleme, sie teilt ihren Auslauf mit anderen jungen Hunden. Insgesamt zeigt sie ein eher ruhiges Wesen, es könnte aber durchaus sein, dass sie noch auftaut, wenn sie erst richtig in ihrem Zuhause angekommen ist.

 

Cilla ist gechipt, geimpft und kastriert – ihrer Ausreise steht also nichts mehr im Wege!

 

 

30. September 2020

 

 

25. September 2020

 

Cilla wurde heute kastriert und döst noch im Aufwachraum.

 

 

12. Juli 2020

 

Cilla hat leider Fieber. Deswegen wird sie im Behandlungsraum untersucht.

 

 

Notfelle der Woche

 

Peer braucht noch einen „Mutmacher“ an seiner Seite. Der hübsche schokobraune junge Rüde wartet und wartet.....

 

Emili ist eine sehr offene, freundlich und liebesbedürftige Hündin, wer gibt ihr ein Zuhause?

 

 

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