Tony (weibl., geb. Februar 2015) - zurückhaltend und sehr vorsichtig, aber neugierig

 

 

 

27. Februar 2018

 

Die kleine Tony entwickelt sich sehr gut, fordert immer aktiv ihre Streicheleinheiten ein. Stubenrein ist sie auch mittlerweile. Wir bereuen es absolut nicht, sie aufgenommen zu haben. Ein total lieber Hund, sie geht gerne spazieren (aber wir lassen sie noch nicht ohne Leine laufen, da benötigt sie noch Zeit). Sie mag großes Hundegewusel (z.B. auf der Wiese) nicht, das hat sie mit Leni gemeinsam. Die beiden verstehen sich mittlerweile auch ganz gut, die Zickereien haben aufgehört.

 

Und sie hängt sehr an Gabi, sie ist immer ganz außer sich vor Freude, wenn Gabi nur den Raum betritt (da lässt sie mich immer stehen ☺). Lustig anzusehen... Also insgesamt ein kleiner, glücklicher Hund.

 

 

2. Februar 2018

 

Tony geht es gut, ich habe einen Schatten :-), Tony folgt mir überall hin. Sie hat zu uns eine sehr starke Bindung aufgebaut, insbesondere zu mir.

 

Wir überlegen, Tony für immer bei uns aufzunehmen. Wir lieben die Kleine und möchten ihr eine erneute Trennung ersparen.

 

Tony Möhre gehört zu uns. Sie hat ihre Familie gefunden!

 

 

Januar 2018

 

Tony ist ein liebenswerter Hund mit ganz viel Charme und großen, treuen Kulleraugen.

Sie hat in den letzten Wochen einige Fortschritte gemacht. 

 

So läuft sie prima an der Leine und trägt dabei ein Sicherheitsgeschirr, aus dem sie sich auch bei völliger Panik nicht herauswinden kann. Allerdings läuft sie nach wie vor nicht an der Straße, ihre Angst ist da einfach noch zu groß. Im Wald und auf der Wiese ist sie sehr neugierig und schaut sich alles sehr genau an. Sie bleibt während des Spaziergangs oft stehen und schaut zurück- sie ist sehr aufmerksam und vorsichtig. Hundefreunden gegenüber zeigt sie sich aufgeschlossen, den Menschen gegenüber bleibt sie misstrauisch und weicht instinktiv zurück, wenn jemand versucht, sie zu streicheln. Es sind für Tony Fremde und Fremde sind für Tony alle, außer Herrchen und Frauchen. Auch Freunden und Verwandten der Familie gegenüber bleibt sie argwöhnisch, wenn sie in IHR Territorium eindringen, sprich: wenn sie zu uns zu Besuch kommen. Das ist bisweilen anstrengend, da sie ihnen gegenüber in ein Dauerbellen hineingleitet und unruhig hin und her läuft. Wir arbeiten daran 😉.

 

Lange Spaziergänge mag sie nicht, nach einer Viertelstunde beginnt sie zu jammern und freut sich tierisch, wenn es zurück nach Hause geht. Ihr Zuhause übt eine große Anziehungskraft auf sie aus, besonders ein magischer Ort: die Küche! Dort wird das Hundefutter gebunkert, die Leckerchen sind dort zu finden und überhaupt riecht es da total lecker! Wenn Frauchen oder Herrchen in der Küche zu tun haben, darf Tony manchmal mit rein, also auf die andere Seite des Hundegitters; und weil sie dort so brav sitzt und wartet, bekommt sie auch mal ein Leckerchen zwischendurch, das hat sie sich dann wirklich verdient 😊.

 

Autofahren mit Tony? Kein Problem. Allerdings sollte man immer reichlich Haushaltstücher dabei-haben, denn sie übergibt sich regelmäßig; ansonsten sitzt sie im hinteren geschützten Bereich des Autos und genießt die vorbeiziehenden Bilder.

Tony macht bereits brav „Sitz“ und übt den Befehl „Bleib“. Der ist für Herrchen und Frauchen sehr wichtig, da Tony lernen muss, sich nicht immer sofort mit ihrem ganzen Körpergewicht in den Napf zu drücken, wenn es Futter gibt. 

 

Tony ist ein ausgesprochen angenehmer Begleithund, wenn wir bei Verwandten oder Freunden zu Besuch sind. Alle lieben sie, denn da zeigt sie nur ihre Schokoladenseite, die aber auch den größten Teil ihrer Persönlichkeit ausmacht.

 

Mit den Hunden auf der Pflegestelle versteht sie sich jetzt gut, mit den Katzen gab es noch nie wirklich Probleme. Wenn Tony oben bei Frauchen schläft (ihr Körbchen steht neben Frauchens Stuhl), möchte sie allerdings weder von Hunden, noch von Katzen gestört werden. Sonst wird sie ungnädig: dann kann sie schon mal grummeln oder die Zähne fletschen. War bisher aber immer harmlos. 

 

Tony ist ein wachsamer Hund, sie schlägt an, wenn sie draußen etwas hört. Manchmal müssen wir sie dann bremsen, vor allem, wenn sie beim Bellen von den Hunden der Pflegefamilien unterstützt wird. Tony spielt nicht, kein einziges Spielzeug konnte sie bisher dazu animieren. Sie bekommt dafür aber regelmäßig ihre fünf Minuten, in denen sie wild durch das Haus läuft und das macht ihr offensichtlich viel Spaß. Für uns ist ihre Freude ansteckend!

Mit den Hunden „ihres“ Rudels bleibt sie mehrere Stunden allein und freut sich wahnsinnig, wenn erst Frauchen und später Herrchen nach Hause kommen. Die werden dann von ihr überschwänglich begrüßt: sie winselt, hüpft um uns herum und an uns hoch, klammert sich an uns, leckt uns die Hände und möchte uns am liebsten nicht mehr loslassen. Manchmal verliert sie dann auch ein Freudenpipi. 

 

Ihre Stubenreinheit lässt immer noch zu wünschen übrig. Wir hatten es schon fast geschafft! Aber wenn es draußen sehr nass ist und in Strömen regnet, stürmt sie zwar zum Gassigehen raus, um sich dann aber direkt umzudrehen und wieder ins Haus zu rennen. Ihre Geschäfte macht sie dann im Haus. Auch wenn wir sie jede Stunde rausschicken und auch beim Spazierengehen macht sie ganz selten und höchstens ein Pipi, aber kein großes Geschäft. Auch Schimpfen und direktes hinausführen hat bisher nicht geholfen. Scheint eine Kopfsache zu sein; wir brauchen hierbei wohl noch ein wenig Geduld 😊.

 

 

31. Oktober 2017

 

Tonys Weg ins neue Leben (ein Bericht der Pflegestelle)

 

1. Tag

Wir sind mit Tony zu Hause angekommen. Die erste Herausforderung ist die Vorstellung in unserem Rudel. Frank holt Shanti. Mit Shanti entscheidet sich alles, denn sie ist die Leithündin. Shanti freut sich, weil wir wieder da sind. Immerhin waren wir gut 3 Stunden weg. Am Abend! Shanti sieht Tony - und wedelt mit dem Schwanz, es wird sich beschnuppert - das Eis ist gebrochen. 

 

Spannend war es dann im Haus, dort wurde Bekanntschaft mit den anderen Rudelmitgliedern geschlossen. Alles lief glatt.

Tony wirkte erschlagen (kein Wunder nach dem langen Transport und so vielen neuen Eindrücken). Und so stand sie nun über eine Stunde im Türrahmen. Einer von uns beiden blieb immer bei ihr. Null Uhr waren alle ziemlich fertig. Tony hatte viel Durst und trank begierig. Mit großem Appetit fraß sie das ihr angebotene Futter. Gute Nacht (Wir konnten Tony nicht dazu bewegen mit uns nach oben zu kommen. Sie blieb alleine unten. Nachts gehört das Haus unseren Katzen).

 

2. Tag

Tony hat Fortschritte gemacht. Sie läuft nicht mehr vor uns weg - das Mißtrauen schwindet. Sie läßt sich von uns streicheln. Die Akzeptanz der anderen Hunde des Rudels ihr gegenüber ist groß. Nur Leni ist noch nicht aufgetaut. Am schönsten ist für uns zu sehen, dass dieser kleine Hund schwanzwedelnd auf uns zukommt. 

Tony schläft jetzt mit oben bei uns, sie hat ihren Platz neben unserem Bett, dort liegt ihre Schlafmatte.

Gabis Hand war in der ersten Nacht immer  bei ihr, das gab ihr Sicherheit. Tony stand ein paar Mal zwischendurch auf und suchte Gabi. Dann war auch Gabi wach und redete Tony gut zu und streichelte sie. Kurze Zeit später legte sich Tony hin und schlief weiter. Mit dem Weckerklingeln war Tony wach. Und wackelte mit dem Schwänzchen.

 

3. - 6. Tag

Tony geht an der Leine in den Garten. Anfangs sehr mißtrauisch - sie kennt keine Pflanzen, keine Bäume, keine Vögel und Schmetterlinge … die Geräusche sind sehr vielfältig - alles ist neu. Und Tony ist neugierig, sie beschnüffelt alles sehr intensiv. Das war es dann aber auch mit „an der Leine“ irgendwo hinzugehen.

 

Auf einmal wurde Tony unglaublich besitzergreifend, was sich darin äußerte, dass sie unsere Hunde zähnefletschend attackierte. Zwei Tage hielt dieses Verhalten an, unser Fedo musste mehrfach erziehen und auch schlichten (er geht bei Raufereien immer schlichtend dazwischen, tolles Verhalten von ihm); dabei wurde Tony unterwürfig und de-eskalierte sofort. Uns bereitete Tonys Verhalten große Sorgen. Wir überlegten, welche Konsequenzen das hätte, falls sie ihre Aggressionen den anderen Hunden gegenüber nicht abstellen würde.

 

Doch schon am nächsten Tag veränderte sich alles - Tonys Stellung im Rudel war geklärt - die Hierarchie hergestellt. Seitdem ist Tony wie ausgewechselt - sie ist sehr lieb, akzeptiert alle Hunde ohne Knurren und Zähnefletschen, sie ist sehr anhänglich und total verschmust. Ihr Schwänzchen ist immer oben und steht nicht mehr still. Ihr sehr gestresster Gesichtsausdruck ist verschwunden. Sie begleitet uns auf Schritt und Tritt - und sie frisst für ihr Leben gern. Das hilft uns bei ihrer Erziehung und bei der Verabreichung ihrer Tabletten gegen ihre Ehrlichiose. 

 

Für uns ist momentan ist ihre Sozialisierung das wichtigste. 

Natürlich gibt es auch immer noch Probleme: sie geht nicht Gassi, macht ins Haus 

(zum Glück immer an die gleiche Stelle). Dort legen wir vorsorglich immer Tücher für sie bereit. 

An der Leine geht sie bestenfalls die 10m bis zur Gartentür. An der Gartentür ist immer Schluß, sie verläßt das Grundstück nicht! Sie zieht es immer zurück zum Haus. 

 

Tony hat noch viele Ängste. Fußgänger machen ihr Angst, Geräusche machen ihr Angst, die Dunkelheit draußen macht ihr Angst, Autos machen ihr Angst und wir machen ihr Angst wenn wir andere Kleidung tragen. Verlustängste hat sie auch. 

 

Sie kennt natürlich auch noch keine Kommandos… und sie steigt Treppen zwar hoch, aber nicht wieder runter (wir tragen sie dann runter und 17kg können verdammt schwer sein). Wir haben Ruhe und Geduld - in zwei Wochen soll Tony lernen, Treppen nicht nur hoch, sondern auch runter zu steigen.

Das und ihre Stubenreinheit sind unser nächstes Etappenziel. Dann sehen wir weiter.

 

7. Tag

Gestern sind wir mit ihr in den Steinbruch gefahren - ein weitläufiges Waldgebiet mit asphaltierten und normalen Waldwegen, sehr ruhig, ohne lärmende Autos, nur sehr wenige Spaziergänger.

Wir hatten unsere sehr ausgeglichene Sam dabei, die ihr ein wenig Sicherheit geben sollte. Tony lief - anfangs zögerlich, die Nase über dem Boden. Dann straight, immer geradeaus. Ein paar Meter laufen, kurz innehalten, sich umschauen, wittern - dann weiterlaufen. Knapp zwei Kilometer weit sind wir gekommen und waren total begeistert. Tony auch. Alles hatte prima geklappt, nicht einen Laut hat sich von sich gegeben (Zuhause bellt sie überhaupt nicht). Der Spaziergang hat uns gezeigt, wir sind auf dem richtigen Weg. 

 

Es geht voran, in sehr kleinen Schritten. Schon jetzt ist unsere Tony nicht mehr die Tony, die wir vor einer Woche auf einem Rastplatz in Empfang genommen haben. Sie hat sich gut entwickelt und fühlt sich wohl.

 

 

14. Oktober 2017

 

Tony ist gut auf ihrer Pflegestelle angekommen. Jetzt soll sie sich erst einmal von dem langen Transport erholen und sich an das Leben in einem Zuhause gewöhnen.

 

 

2. Juni 2017

 

 

31. Mai 2017

 

 

6. März 2017

 

Tonys erster Spaziergang war nicht so sehr von Erfolg gekrönt. Die sanfte Hündin durfte zum ersten Mal in ihren zwei Jahren, die sie im Tierheim in Schumen verbracht hat, das Tierheim verlassen. Sie war vollkommen überfordert und wollte sich nicht vom Fleck bewegen. Dafür zeigte sie aber, dass sie wirklich ein ganz sensibles Wesen hat und mit ihrem Schwänzchen wedelt während sie sich streicheln lässt.

 

 

21. September 2016

 

 

 

18. April 2016

 

Aktuelle Fotos von Tony aus dem April... Sie sieht aus, als ob sie in die Kamera lächelt...

 

01. März 2016

 

Ein aktuelles Video von Tony, Roger und Charlie.

 

3. Februar 2016

 

Tony wurde etwa Anfang Februar 2015 geboren. Sie ist eine sehr nette und ruhige, aber aufmerksame Hündin. Sie lässt sich schwer einfangen, aber wenn man sich eine Weile in ihrem Gehege aufhält, ist sie eine der ersten, die zusieht und neugierig beobachtet, was um sie herum geschieht.

 

Tony taucht dann ganz plötzlich und still hinter einem auf und sieht zu. Dabei hält sie jedoch etwa eine Armlänge Abstand. Wenn man sie fängt, spürt man, wie angespannt sie ist, sie ist aber so lieb und würde nicht beißen. Ihr fehlt einfach ein bisschen Zeit und Training.

 

Besonders für junge Hunde wie Tony, die noch Potential haben, ihre Zurückhaltung abzulegen, wäre es besonders wichtig, das Tierheim zu verlassen. Denn je länger sie ohne viel Menschenkontakt im Tierheim sind, desto scheuer werden sie und desto mehr schwindet die Chance, dass sie das Tierheim jemals verlassen dürfen.

 

Wenn sie allerdings erst einmal erfährt, was es heißt, eine Beziehung zu einem Menschen aufzubauen, wird sie genau wie die anderen Hunde, die offener sind, ein treuer und angenehmer Begleiter werden. 

 

Tony ist gechipt, geimpft und kastriert und könnte sofort auf die Reise gehen.

 

 

15. September 2015

 

 

23. Juli 2015

 

 

Ende Mai 2015

 

 

 

 

Hunde der Woche 

 

Rona (geb. ca 2009) ist von Welpenalter an im Tierheim in Schumen – also seit fast 9 Jahren!

Wir können absolut nur Gutes über die liebe, menschenbezogene und wunderschöne Hündin sagen und können umso weniger verstehen, warum unsere Rona in ihrem Leben noch nicht mal eine einzige Adoptionsanfrage hatte. Die tapfere Hündin ist kastriert, gechipt und geimpft und würde so gerne die Chance erhalten zu zeigen, was für ein wundervoller Familienhund und Begleiter in ihr steckt. Sie hat es so sehr verdient!

 

Madlin (geb. Sep. 2015) ist eine freundliche und liebenswerte Hündin, die leider schon ihr ganzes bisheriges Leben im Tierheim verbringt. Sie mag Menschen und die seltenen Spaziergänge und hätte so gerne mehr von beidem.

Madlin ist gechipt, geimpft und kastriert und somit reisebereit –

Ihr größter Wunsch wäre ein Ticket zu ihrer eigenen Familie und einem warmen Körbchen.

 

 

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