Fenno (männl., geb. ca. Mai 2021) - bildhübsch, aber noch recht ängstlich. Er benötigt dringend regelmäßigen und engen Kontakt zu uns Zweibeinern.

 

Welpen sind süß! Welpen bringen sehr viel Freude ins Haus, sind gleichzeitig aber auch mit sehr viel Arbeit verbunden und fordern Adopanten sehr. 

 

Erfahrungsgemäß benötigen Welpen im Vergleich zu erwachsenen Hunden eine längere Zeit, stubenrein zu werden. Man muss sie liebevoll, aber konsequent erziehen und sie behutsam an viele Außenreize heranführen. Man darf die Arbeit mit Welpen und die Verantwortung diesen kleinen Hunden gegenüber nicht unterschätzen, weshalb wir Welpen nicht an Familien mit Säuglingen oder Kleinkindern vermitteln.  

 

Sie bekommen mit einem Welpen letztendlich ein weiteres „Kind“ ins Haus, dem man gerecht werden muss.

 

 

30. März 2022

 

Fenno und seine Schwester Frieda (geb. ca. Mai 2021) hatten Glück im Unglück. Sie kamen im Sommer 2021 zusammen mit zwei weiteren Geschwistern und ihrer Mutter ins Tierheim in Schumen. Die kleine Hundefamilie hielt sich im Zentrum von Schumen auf und wurde dem Tierheim gemeldet. So wendete sich das Blatt für die Welpen – leider nur für zwei der vier, denn die anderen beiden waren krank und schwach und sind gestorben. Die Mutter war vor lauter Angst so „wild“, dass sie kastriert und wieder an ihren Platz zurückgebracht wurde. Die Welpen blieben zur Vermittlung.

 

Fenno ist auch ein noch sehr ängstlicher Junghund. Er hat in den ersetn Lebenswochen natürlich auch die Angst seiner Mutter vor Menschen gespürt und hatte vermutlich keinen Kontakt zu Zweibeinern. Jede Erfahrung, auch die nicht gemachten, prägen junge Hunde. Sie können immer noch lernen Menschen zu vertrauen, in einem großen Tierheim wie dem Schumener mit ca. 200 Hunden ist aber leider ein enger Kontakt mit einzelnen Hunden nicht möglich. Und aus diesem Grund wäre es dringend für Fenno, dass er das Tierheim bald verlassen und zu lieben, einfühlsamen und geduldigen Menschen ziehen dürfte.

 

Wir sehen Fenno in einem ruhigen Haushalt, der in einem ländlichen Umfeld liegen sollte. Bei unserem ersten Gassi-Versuch oder eher Ausflug vor das Tierheim war der liebe Kerl absolut überfordert und wie versteinert. Er machte sich ganz klein und wäre am liebsten unsichtbar gewesen… Trotz seiner Angst ließ er alles ganz brav über sich ergehen, wir konnten ihn in seinem Auslauf einfangen, anleinen, nach draußen tragen. Und das bei einer Schulterhöhe von jetzt schon 60 cm. 

 

Auch, wenn er uns gegenüber extrem zurückhaltend und auch noch misstrauisch ist, ist er mit seinen Artgenossen sehr gut sozialisiert und kommt gut mit ihnen aus. Ein vorhandener Ersthund, an dem er sich in einem Zuhause orientieren könnte, würde ihm die Eingewöhnung erleichtern. In jedem Fall müssen Interessenten viel Geduld mitbringen und Fenno die Zeit zugestehen, die er braucht, um sich einzuleben. Wir gehen davon aus, dass Fenno etwas länger brauchen wird. Aufgeben gilt nicht!

 

Da Fenno mit hoher Wahrscheinlichkeit anfangs noch nicht spazieren gehen wird, wäre ein Garten ideal. In diesem sollte er sich jedoch nicht unbeaufsichtig aufhalten, bis nicht eine solide Vertrauensbasis zu seinen Menschen geschaffen und ein Teil seiner Angst überwunden ist.

 

Fenno ist gechipt, geimpft und kastriert. Einer Ausreise steht also nichts mehr im Weg!

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für unseren noch ängstlichen Fenno haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

01. März 2022

 

 

17. Februar 2022

 

 

12. Januar 2022

 

 

5. November 2021

 

 

2. September 2021

 

 

27. August 2021

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Gisi ist eine wirklich süße Junghündin, die sich gut mit ihren Artgenossen versteht. Sie ist leider im Tierheim aufgewachsen, nun aber bereit für ein neues Abenteuer! 

 

Luny ist die letzte von fünf Geschwistern, die noch auf ihre Familie wartet. Alle anderen inklusive ihrer Mutter durften schon ausreisen. Nun wartet nur Luny noch auf ihr Glück!

 

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