Alois (männl., geb. ca. Januar 2014) - hatte Lust auf Geflügel und musste das mit einem Auge bezahlen

 

 

Alois hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

21. Dezember 2023

 

Wie viel Leid kann ein Hund ertragen?

Alois hat schon viel Schlimmes und Schmerzhaftes erlebt und ist von seinen Verletzungen gezeichnet… Und trotzdem hat er seine Lebensfreude und Freundlichkeit uns Menschen gegenüber nicht verloren.

 

Vor über zwei Jahren, am 15. September 2021, kam Alois schwerverletzt ins Tierheim in Schumen. Alois war von einem Jäger ausgesetzt worden. In irgendeinem, ihm fremden Dorf. Was soll ein Hund, der nicht versorgt ist und Hunger hat, auch anderes machen als sich Futter zu suchen? In Alois Fall waren es Hühner. Der Bauer erwischte ihn und schlug ihm mit einer Holzlatte das Auge aus.

 

Trotz massiver Schmerzen war Alois so lieb, ließ sich ohne weiteres von Pavlin einfangen und ließ alles tapfer über sich ergehen. Wir waren beeindruckt von seinem liebenswürdigen Wesen. Er war abgemagert und in keinem sehr guten Zustand, bei ca. 65 cm wog er gerade einmal 25 kg.

 

Leider konnten wir Alois Auge nicht retten, es musste entfernt werden. Anfangs wurde er alleine gehalten, später in eine Gruppe integriert. Alois zeigte einen starken Charakter und war der Chef im Auslauf. Trotzdem war die Gruppe friedlich und das Zusammenleben funktionierte gut. Eines Nachts im Juli 2023 gab es in Schumen ein Gewitter – und ein Hund aus dem Nachbarauslauf zerstörte wohl aus Panik den Zaun und bahnte sich den Weg zu Alois. Alois wurde so schlimm gebissen, dass wir am nächsten Morgen dachten er würde uns sterben.

 

Er ist ein Kämpfer und hat es wieder geschafft – aber um den Preis, dass er ein Handicap zurückbehalten hat und sein Hinterbein nicht mehr richtig benutzen kann. Ein Bänder- oder Achillessehnenabriss wurde vermutet und wollten den armen Kerl umgehend operieren lassen. Leider war der Tierarzt, der diese Operation in der Klinik hätte durchführen können, zu der Zeit im Ausland. Nach seiner Rückkehr wurde die Operation immer wieder verschoben. Alois Bein konnte nicht gerettet werden – er wird das Handicap zurückbehalten. Wir sind so uenendlich traurig darüber, denn er hat doch schon so viel leiden müssen… Da Alois sich in Bulgarien befindet, können wir leider nicht sagen, ob er Schmerzen hat. Es ist aber nicht auszuschließen, dass er früher als gesunde Hunde regelmäßig Schmerzmittel braucht.

 

Wir möchten nun alles daran setzen, ihm ein schönes Zuhause zu finden, in dem er einen gemütlichen Lebensabend verbringen darf. Was wünschen wir uns für Alois? Alois ist ein sehr menschenbezogener Hund, der aber auch seinen eigenen Kopf und einen starken Charakter hat. Er braucht Menschen, die Erfahrung mit großen Hunden haben und ihm klare Regeln geben. Er ist kein Anfängerhund. An für sich wünschen wir uns für ihn einen Einzelplatz, er könnte aber auch zu einer freundlichen, nicht dominanten Hündin vermittelt werden, da hatte er bisher keine Schwierigkeiten gezeigt. Bei Rüden wäre uns das Risiko zu groß, dass es nicht harmoniert.

 

Alois genießt Zuwendung und Streichelheinheiten, muss aber auch ausgelastet werden. Da dies vermutlich körperlich aufgrund seines Handicaps nun nur noch bedingt möglich ist, sollte Kopfarbeit auf dem Programm stehen. Er war so ein aktiver und bewegungsfreudiger Hund voller Power, diese gilt es umzulenken. Hier können Sie ein paar Anregungen lesen, die eine Adoptantin aufgeschrieben hat. Interessenten für Alois sollten eine gewisse Statur und Standfestigkeit mitbringend, denn er liebe Kerl hat Kraft und kann auch ordentlich an der Leine ziehen! 

 

Wir sehen Alois nicht in einer Etagenwohnung und wünschen uns eher ein ebenerdiges Zuhause in einem ländlichen Umfeld. Er ist ein stattlicher Rüde, der nicht jünger wird und den man nicht mal einfach so in den ersten oder zweiten Stock trägt. Ein kleiner Garten wäre richtig toll. Kinder sollten keine im Haushalt leben.

 

Einer unserer größten Wünsche zu Weihnachten wäre, dass Alois in seinem Leben, das bisher unter keinem glücklichen Stern stand, noch einmal Glück hat und erfahren darf, was es bedeutet, ein schönes Zuhause zu haben. Alois ist gechipt, kastriert und geimpft. Wir hoffen, dass für unseren Alois dieses Weihnachtswunder wahr werden wird!

 

Wenn Sie Interesse an unserem sehr aktiven, kräftigen Alois haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

19. - 24. September 2023

 

 

5. Juli 2023

 

 

18. - 23. März 2023

 

 

14. März 2023

 

 

26. September 2022

 

 

2. September 2022

 

Alois (geb. ca. Januar 2014) hat eine sehr traurige Geschichte. Er kam am 15. September 2021 mit einem ausgeschlagenen Auge ins Tierheim in Schumen. 

Es gab vorab eine Meldung aus einer Gemeinde in der Nähe von Schumen: ein Hund habe Hühner bei einem Bauern gerissen und sich zudem noch auf dessen Hund gestürzt. Daraufhin hat der erboste Mann dem armen Alois ein Auge ausgeschlagen. Wir haben Alois, wie er von uns genannt wurde, sofort abgeholt. 

 

Wer ist nun schuld? Der Hund? Ganz bestimmt nicht. Wir nämlich, die Menschen, wie so häufig. Alois ist unverkennbar ein Jagdhund, der ausgesetzt wurde. Was soll der arme Hund tun, wenn er hungrig ist? Sich etwas Lebendes fangen. Genau so hat er es ja von seinem Vorbesitzer gelernt, als er zur Jagd benötigt wurde.

 

Bei seiner Ankunft im Tierheim war der etwa 65 cm große Hund völlig abgemagert und wog gerade einmal 25 kg. Sehr erfolgreich scheint er bei der Futtersuche nicht gewesen zu sein. 

 

Sein verletztes Auge war leider nicht zu retten und es wurde ihm deshalb umgehend operativ entfernt. Und obwohl Alois unter starken Schmerzen gelitten haben muss, ließ er alles ganz brav mit sich machen und war dabei zu uns Fremden extrem freundlich. 

 

Alois liebt Menschen, ist sehr offen, genießt unsere Nähe und Streicheleinheiten - trotz seiner schlimmen Erfahrung. Er leidet sehr im Tierheim, da er dort nicht ausgelastet ist und so wenig Kontakt zu Menschen hat. 

Er konnte inzwischen auch endlich in einen Auslauf integriert werden, den er nun mit anderen, etwas älteren Rüden teilt. Es klappt wunderbar!

 

Fest steht, dass er jagdlich ambitioniert ist und entsprechend seiner Anlagen ausgelastet werden sollte. Eine Adoptantin hat einen schönen Artikel geschrieben. Für Tipps zur weiteren Auslastung stehen wir auch zur Verfügung.

 

Man kann mit Jagdhunden richtig Freude haben, auch wenn man sie möglicherweise immer an der Leine führen muss. Sie sind häufig sehr sensibel, immer aber wunderbare Begleiter für aktive Menschen, die Spaß daran haben, ihren "Jagdhund" zu fordern und zu fördern. Alois läuft bereits an der Leine und kennt auch das "Leben draußen", denn daher kommt er ja. Trotzdem muss er noch viel lernen, denn das Leben in einem Haushalt ist ihm noch fremd.

 

Aufgrund seiner Größe möchten wir ihn nicht in einen Haushalt mit kleinen Kindern vermitteln, Teenager sollten kein Problem sein.

 

Alois ist gechipt, geimpft, kastriert und wartet auf seine Familie. Selbstredend ohne Geflügel und andere Kleintiere.

 

 

19. Mai 2022

 

 

11. Mai 2022

 

 

4. März 2022

 

 

16. September 2021

 

 

15. September 2021

 

 

Notfelle der Woche

 

Der arme Ladakh wird schon drei Jahre alt und sollte das Tierheim dringend verlassen, damit er auch endlich die schönen Seiten des Lebens kennenlernen kann. 

 

Ratz ist das letzte, liebenswerte Drittel des Geschwister-Trios, die in Kürze schon zwei Jahre alt wird und noch nichts außer dem Leben im Tierheim kennengelernt hat.

 

 

Spendenkonto

Grund zur Hoffnung e.V.

 

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