Yoni hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!
9. Mai 2026
Yoni ist eine dieser Hündinnen, bei denen man automatisch einen Moment länger hinschaut. Vielleicht wegen ihrer süßen Schlappohren. Vielleicht wegen des besonderen „Ridge“ auf ihrem Rücken, der aussieht wie ein langgezogener Wirbel, richtig toll! Oder einfach wegen dieses offenen, strahlenden Gesichtsausdrucks, mit dem sie einen ansieht, als würde sie gleichzeitig vorsichtig fragen und hoffen. Fest steht jedenfalls: Yoni ist wirklich etwas Besonderes. Eine wunderschöne junge Hündin mit toller Maske, sportlicher Figur und einem ganz eigenen Charme, den man schwer beschreiben kann, wenn man ihn nicht selbst erlebt hat.
Geboren wurde Yoni etwa im November 2023. Als winziger Welpe kam sie ganz alleine ins Tierheim in Schumen, Bulgarien. Ohne Mutter und ohne Geschwister. Wenn man sich vorstellt, wie verloren so ein kleines Hundekind gewesen sein muss, wird einem schon schwer ums Herz. Gerade Welpen brauchen doch eigentlich Nähe, Sicherheit und jemanden, an den sie sich kuscheln können. Yoni hatte all das nicht. Und trotzdem hat sie sich durchgekämpft.
Seit ihrer Welpenzeit lebt sie nun also im Tierheim. Zwischen vielen anderen Hunden, in einem Alltag, der laut, hektisch und oft auch traurig ist. Gerade die wichtigen Dinge, die junge Hunde eigentlich kennenlernen sollten - verschiedene Umweltreize, enge Bindung zu Menschen, Sicherheit im Alltag - konnte Yoni dort kaum sammeln. Aber das bedeutet nicht, dass es zu spät ist. Ganz im Gegenteil. Hunde können so unglaublich viel nachholen, wenn man ihnen Zeit gibt und Verständnis entgegenbringt.
Am Anfang war Yoni sehr vorsichtig, schon fast ängstlich. Sie lief vor uns davon und wollte am liebsten Abstand halten. Und ehrlich gesagt: Wer könnte es ihr verdenken? Im Tierheimalltag mit über 250 Hunden bleibt einfach viel zu wenig Zeit für den einzelnen Hund. Natürlich geben alle Mitarbeitenden ihr Bestes, aber oft geht es erstmal darum, alle Hunde zu versorgen, Wasser und Futter bereitzustellen, sauberzumachen und zusätzlich noch kranke oder verletzte Hunde zu betreuen. Für Mensch und Tier ist das jeden Tag eine Herausforderung.
Umso schöner ist es zu sehen, welche Entwicklung Yoni in den letzten Monaten gemacht hat. Sie ist noch immer eine eher zurückhaltende Hündin, aber sie hat einen riesigen Schritt nach vorne geschafft, und darauf sind wir wirklich stolz. Vor allem, weil sie es sich selbst erarbeitet hat!
Wenn wir heute Leckerchen im Auslauf verteilen, steht Yoni inzwischen in der ersten Reihe statt nur irgendwo weit hinten. Sie möchte dabei sein, möchte auch etwas abbekommen und traut sich immer mehr zu. Manchmal stellt sie sich sogar auf die Hinterbeine und nimmt die Leckerli direkt aus der Hand. Für viele klingt das nach einer Kleinigkeit, für Yoni ist das ein großer Fortschritt.
Direkte Berührungen findet sie noch nicht ganz geheuer. Wenn die Hand zu nah kommt, weicht sie oft erstmal zurück. Aber man merkt deutlich, dass sie möchte. Sie braucht einfach Menschen, die ihr keinen Druck machen und nichts von ihr erwarten. Menschen, die verstehen, dass Vertrauen nicht eingefordert werden kann, sondern einfach wachsen muss. Gerade sensible Hunde wie Yoni zeigen oft von ganz alleine immer mehr von sich, wenn man ihnen die Zeit gibt, die sie brauchen. Ein ruhiger, strukturierter Alltag, liebevolle Konsequenz und Geduld werden ihr dabei enorm helfen.
Und gleichzeitig steckt in Yoni auch noch unglaublich viel Lebensfreude und Energie. Sie ist eine sportliche junge Hündin, die sich bewegen möchte und definitiv Beschäftigung braucht. Vor Freude hüpft sie manchmal wie ein kleiner Flummi am Zaun entlang und man sieht sofort, wie viel Potenzial in ihr steckt. Mit den richtigen Menschen wird sie bestimmt große Freude daran haben, gemeinsam unterwegs zu sein, die Welt zu entdecken und nach und nach immer mutiger zu werden.
Mit anderen Hunden ist Yoni gut verträglich. An der Leine war sie vor einiger Zeit noch recht unsicher, aber auch hier gilt: Übung, Geduld und Routine machen unglaublich viel aus. Wir haben schon so viele Hunde erlebt, die anfangs kaum wussten, wie man an der Leine läuft. Und irgendwann ganz selbstverständlich Spaziergänge genießen konnten. Warum sollte Yoni das also nicht auch schaffen? Wir glauben fest daran!
Für Yoni wünschen wir uns eher ein ruhigeres, ländliches Zuhause ohne kleine Kinder. Menschen, die sie ankommen lassen und Freude daran haben, gemeinsam mit ihr kleine und große Fortschritte zu erleben.
Ihr besonderes Markenzeichen bleibt natürlich der kleine Ridge auf ihrem Rücken. Vermutlich hatte irgendwo in ihrer Ahnenreihe einmal ein Ridgeback seine Pfoten im Spiel.
Yoni ist gechipt, geimpft, kastriert und jederzeit bereit, in den Transporter zu springen. Ziel? Ein Zuhause, in dem sie endlich dazugehören darf.
Wenn Sie ein schönes Zuhause für unsere noch etwas ängstliche Yoni haben, füllen Sie bitte unseren Interessenten-Fragebogen aus.
11. April 2026
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28. Juni 2025
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21. Mai 2024
Yonis Geschichte beginnt wie viele unserer jungen Hunde. Sie kam als Welpe ins Tierheim in Schumen und hat dort ihre ersten Lebensmonate, abgeschottet von allen möglichen Reizen und Eindrücken, verbracht. Sie kennt, auch das ist kein Novum, noch nichts außer der Tierheimumgebung. Wir schätzen, dass sie im Monat November 2023 geboren wurde, damit nun schon sechs Monate alt ist, und wir hoffen, dass ihre Zeit im Tierheim bald ein Ende haben wird.
Yoni war anfangs sehr ängstlich und ließ sich bei unserem Aufenthalt im März dieses Jahres immer noch nicht anfassen. Sie lief im Auslauf vor uns davon. Es fand sich tatsächlich eine Ehrenamtliche, die eine Weile täglich in diesem Auslauf Zeit verbrachte und sich um die Hunde kümmerte. Sie verteilte u.a. auch Leckerlis und dadurch taute Yoni ein wenig auf und kam sogar zu ihr. Ein kleiner Erfolg zeichnete sich ab, doch um den „Knoten zum Platzen“ zu bringen, braucht es regelmäßigen Kontakt.
Nun wurde Yoni zum ersten Mal für einen klitzekleinen Ausflug an der Leine mit vor das Tierheim genommen, allerdings musste sie dafür doch noch eingefangen werden. Die ersten 20-25 Minuten saß sie draußen nur regungslos auf dem Gras und beobachtete all das Fremde. Diese Zeit gab man ihr natürlich. Man muss wissen, dass die Straße vor dem Tierheim eine große Herausforderung bedeutet, denn rund um das Tierheim hat sich Industrie angesiedelt und es herrscht reger Verkehr. Viele laute und für die Hunde beängstigende Lastwagen brausen rücksichtlos vorbei. Trotz allem, nach dieser langen Beobachtungsphase taute Yoni ein klein wenig auf und lief sogar ein paar Schritte, wenn auch noch verhalten. Man kann sehen, wie unsicher sie noch ist.
Uns Menschen gegenüber ist sie auch noch ziemlich zurückhaltend und um das zu ändern, wäre ein liebevolles Zuhause dringend notwendig. Wir suchen für Yoni eine geduldige Familie ohne Kinder, die ihr alle Zeit der Welt zugesteht, um sich in einem Haushalt einzuleben und die ihr ebenso geduldig die große, für Yoni noch bedrohlich wirkende, Welt zeigt. Das neue Zuhause sollte eher ländlich sein.
Yoni hat nicht nur eine interessante und hübsche Fellfarbe, sondern auch jetzt schon lange, schlanke Beine. Sie wird selbstverständlich noch wachsen. Das Besondere an ihr, man sieht es auf den ersten Blick: sie hat einen „Ridge“. Ihre Mama oder ihr Papa könnten aus der Gattung der Rhodesian Ridgebacks stammen.
Yoni ist sehr gut verträglich mit ihren Artgenossen, denn sie teilt den Auslauf mit vielen anderen jungen Hunden. Zur Erleichterung bei der Eingewöhnung darf natürlich gerne ein souveräner Ersthund in der Familie leben.
Yoni ist gechipt, geimpft und wird vor der Ausreise noch kastriert. Sie ist bereit für die Ausreise und wir würden uns freuen, wenn sie irgendwann unbedarft und fröhlich über eine Wiese rennt und sie sich den Wind um die Nase wehen lässt.
16. Mai 2024
16. - 17. März 2024