Joni (weibl., geb. ca. März 2019) - ist von Welpenalter an im Tierheim und macht langsam kleine Fortschritte

 

Joni hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

18. Januar 2023

 

 

18. Dezember 2022

 

Es ist mal wieder dringend Zeit für ein Update zu unserer lieben Joni, denn sie hat letzte Woche einen wahnsinnigen Entwicklungssprung gemacht und wir freuen uns alle sehr mit ihr darüber.

 

Wir haben Joni, nur mit den besten Absichten, letztes Wochenende ihre Stoff-Hundehütte weggenommen, da sie sonst in der Wohnung fast ausschließlich dort drinnen lag und sich wenig am Familienleben "beteiligt" hat. Wir hatten die Hoffnung, dass sie so auch in der 

Wohnung etwas aktiver wird. Sie war allerdings recht schockiert darüber und hat die meiste Zeit dieses Tages zitternd in einer Ecke gesessen und schon am Abend tat sie mir dann so leid, dass ich die Hütte wieder aufgebaut und in ihre gewohnte Ecke gestellt habe - wir wollten das Ganze als "gut gemeint, aber absolut gescheitert" verbuchen.

 

Am nächsten Tag aber konnten wir schon eine Veränderung beobachten. Joni kam immer wieder in die Küche, um zu schauen, was wir dort alles so Spannendes machen und hat sich jedes Mal wie verrückt gefreut, wenn wir sie gekuschelt und angesprochen haben. So ging es über die ganze Woche weiter und das Eis schmolz immer mehr.

 

Zum Ende der Woche liegt Joni nun mit uns und unseren Hunden auf dem Sofa und schläft, schmust und genießt einfach ihre neue Welt außerhalb ihrer Stoffhöhle. Einfach wundervoll und ein ganz klares Zeichen, dass mit Geduld bei Joni noch so viele weitere wundervolle 

Entwicklungssprünge zu erwarten sind... Man muss ihr einfach nur die Zeit geben und sie manchmal eventuell auch liebevoll aus ihrer Komfortzone holen. ;)

 

Eine Sache durften wir noch beobachten - bei uns hat es geschneit und Joni ist davon wahnsinnig begeistert. Die Rute steht gar nicht still vor Freude, wenn sie ausgelassen durch den Schnee rollt und flitzt. Nun fehlt ihr zu ihrem ganz großen Glück nur noch der Mensch, mit dem sie all ihre Freude teilen darf... Sie hat so viel zu geben!

 

Wenn Sie Interesse an der lieben, aber noch etwas zurückhaltenden Joni haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

6. November 2022

 

Es ist mal wieder Zeit ein kurzes Update zu Jonis Entwicklung bei uns zu geben. Joni ist mittlerweile komplett stubenrein und verhält sich auch sonst in der Wohnung ganz wunderbar. Am liebsten liegt sie in ihrer kleinen Kuschelhöhle und verträumt den Tag. Wenn ich aber zum Spielen auffordere, wird Joni zu einem kleinen Welpen und springt vor Freude wild mit dem Schwanz wedelnd durch das Zimmer. Sie ist so liebevoll und freundlich und wenn man sie so in ihrer Freude sieht, rührt sie einen zu Tränen.

 

Mittlerweile haben wir keine festgelegte Gassi-Route mehr, sondern erkunden immer wieder andere Wege und Umgebungen. Ob Wald, Strand oder Wiese - Joni ist neugierig und liebt es ausgelassen über den Boden zu robben oder zu rollen. Besonders im Laub scheint es ihr große Freude zu bereiten.

 

Besuchern bei uns Zuhause begegnet Joni zurückhaltend, aber freundlich. Wir wünschen uns so sehr, dass sie nun ihre eigenen Menschen findet und ein Für-Immer-Zuhause findet, in dem sie so richtig ankommen darf.

 

 

12. Oktober 2022

 

Seit dem letzten Update sind nun bereits fast drei Wochen vergangen, also möchte ich einmal berichten, wie es Joni mittlerweile geht.

 

Die liebe Joni gewöhnt sich Stück für Stück immer besser an unsere wirklich aufregende Welt.

Wir können mittlerweile ohne Zögern an Radfahrern, Joggern und anderen Gassigängern vorbeigehen. Joni läuft meist an durchhängender, entspannter Leine neben mir her und schnuppert gelegentlich, wenn ihr ein Geruch sehr spannend erscheint. Auch das Lösen draußen klappt mittlerweile wunderbar. Sogar in ungewohnter Umgebung fühlt sie sich mittlerweile so sicher, dass sie "ihr Geschäft" draußen erledigen kann. In die Wohnung geht nur noch selten etwas und wenn, dann nur auf ihre Unterlage - die sie für solche Fälle dann immer noch gewissenhaft nutzt. Joni hat in der ganzen Zeit bei uns noch nie irgendwo anders in die Wohnung gemacht. Meine Nerven und die Teppiche sind ihr sehr dankbar. 😉

 

Joni bleibt mit Zoro auch schon stundenweise alleine und wenn ich zurückkomme, sieht alles noch aus wie zuvor. Joni zeigt bei uns bisher also kein Interesse daran die Wohnung umzudekorieren.

 

Im Kontakt mit fremden Artgenossen ist Joni zurückhaltend und freundlich. Wir waren letztes Wochenende eine neue 2-stündige Tour mit Zoro und seiner Schwester Zaya am Strand spazieren und das kleine Rudel hat toll harmoniert. Joni fügt sich ganz schnell in solche Gruppen ein und genießt es sehr. Manchmal zeigt sie sogar schon Tendenzen, dass sie spielen möchte. Sie hüpft dann ein paar Sekunden wie ein Bärenjunges oder eine kleine Ziege auf und ab und es ist so schön und ansteckend ihre Freude zu sehen.

 

Joni macht wirklich stetig Fortschritte und ist eine zauberhafte Hündin. Sie ist definitiv keine Angsthündin - sie durfte einfach nur leider in ihrer Kindheit nichts von der Welt kennenlernen. Das muss man einfach wissen, wenn man sie adoptieren möchte. Man darf Joni mit Geduld und Sensibilität die aufregende Welt zeigen und jeden Tag kleine Erfolge mit ihr feiern und miterleben, wie sie Stück für Stück aufblüht und ihr eigentliches Wesen hinter all der Vorsicht zum Vorschein kommt. Sie ist eine liebevolle, sanfte Hündin mit ganz viel Humor. Sie ist super sozial und gelehrig und liebt es beim Menschen zu sein.

 

Ich wünsche mir für diese zauberhafte Hündin Menschen, die Lust haben mit ihr über kleine Stufen in das neue Leben zu steigen und dabei Schritt für Schritt verlässlich und konsequent an Jonis Seite sind.

Joni verlässt sich auf den Menschen der sie führt und deshalb halte ich es so, wie mein Hundetrainer immer sagt: "Der Weg aus der Angst führt immer durch die Angst hindurch."

Wenn Joni eine Situation draußen Angst macht, dann gehen wir da konsequent und zügig hindurch. Wir nehmen keine Umwege oder lassen Routen weg, weil sie dort das letzte Mal solche Angst vor dem Mülleimer hatte. Wir gehen gemeinsam immer wieder in die Angst und machen so Stück für Stück Platz für Freude, Mut und Offenheit. Das funktioniert absolut wundervoll bei Joni.

Ich schreibe das deshalb so ausführlich, weil ich möchte, dass klar wird, dass Joni kein "schwieriger Fall" oder komplizierter Hund ist. Ich wünsche mir dennoch erfahrene Menschen für Joni, weil sie einfach jemanden braucht, der vorangeht und sich seiner Sache sicher ist. Und irgendwann, da bin ich mir sicher, kennt Joni die Welt und ihren Menschen und geht mit ihm oder ihr ohne zu zögern überall hin.

 

 

25. September 2022

 

Wir waren am Wochenende zusammen in unserem Garten und sie hat alles ganz neugierig erkundet und endlich mal ausgiebig gegrast. :)

 

Heute morgen gab es wieder einen großen Fortschritt - wir waren eine Stunde spazieren und kamen dabei zum ersten Mal richtig gut an blinkenden und lauten Landschaftspflegeautos im Park vorbei und auch die Walker, Jogger und Fahrradfahrer konnten uns unseren Spaziergang nicht kaputt machen. :)

 

Leider sind es recht viele Fotos geworden (Joni ist einfach ein sooo schöner Wolf/Koyote) 

Auf manchen Fotos wirkt es sogar, als würde Joni lächeln. :)

 

 

24. September 2022

 

Joni meistert den Alltag hervorragend!

 

 

21. September 2022

 

Joni ist heute den vierten Tag bei uns und somit kann ich nun ein erstes Update geben.

 

Die kleine Hündin ist ein wahres Überraschungspaket! Ich hatte Jonis Tierheimaufenthalt all die Jahre mitverfolgt und wusste, dass man sie zum Anleinen einfangen musste und dass sie noch scheu im Kontakt zum Menschen ist. Dementsprechend überrascht war ich, als sie mir bereits am ersten Tag immer wieder sanft die Hand leckte und meine Nähe suchte.

 

Man spürt in jeder Stuation mit Joni, dass sie all diese Dinge noch nie erlebt und gesehen hat. Ihre Augen werden groß, manchmal beginnt sie zu hecheln oder dreht kleine Runden um mich - aber bei all dem bleibt sie immer neugierig. Sobald sie die Situation etwas besser einschätzen kann, geht sie vorsichtig darauf zu und ist immer interessiert, was es noch zu entdecken gibt.

 

Da ich mit meinem Sohn alleine lebe und ich Joni erst langsam an das zeitweise Alleinbleiben gewöhnen möchte, muss sie unseren Alltag so gut wie möglich mitmachen. So fährt sie vom ersten Tag an meinen Sohn morgens mit in die Schule und die totale Überraschung für mich: Mittlerweile legt sie sich während der Fahrt hin und steigt ALLEINE ein und wieder aus - unfassbar nach 3 Tagen, finde ich.

 

Wenn wir meinen Sohn zur Schule gebracht haben, fahren wir noch zwei Minuten bis zu einem Wäldchen am Strand. Dort ist morgens kein Trubel und Joni geht bereits einen morgendlichen Spaziergang von einer Stunde mit uns - auch das noch vor wenigen Tagen unvorstellbar für mich! Natürlich hat sie bei all diesen aufregenden Dingen einen tollen Begleiter an ihrer Seite -

Zoro, ebenfalls von Grund zur Hoffnung, ist zwar klein, aber super souverän und Joni orientiert sich gerne an ihm. Er ist ein tolles Vorbild für sie und heute haben sie schon versucht zum ersten Mal miteinander zu spielen.

Generell ist die liebe Hündin super sozial mit anderen Hunden. Sie ist immer beschwichtigend, leckt Schnäuzchen oder ignoriert aufdringliche Hunde. Oft kann sie sich auch noch nicht auf Hundebegegnungen einlassen, da das Umfeld mit all seinen Geräuschen und Bewegungen noch zu stark ablenkt. Sie braucht einfach geduldige Menschen, die ihr die Zeit geben, all die Dinge kennenzulernen, die sie in all den Jahren im Tierheim niemals gesehen hat.

 

Fahrradfahrer, Inlineskater, Menschen auf Krücken, Müllabfuhr und und und... mit Joni fällt mir erstmals auf, wie voll und laut unsere Städte sind. Keine leichte Aufgabe für die sensible Hündin,

aber sie macht es bisher sehr toll.

 

Joni liebt es zu fressen. Dann wird sie ganz aufgeregt und fröhlich und man sieht deutlich, wieviel Lebensfreude in der jungen Hündin steckt und ich freue mich unendlich darauf, wenn sie ihre schützenden Mauern fallen lässt und man diese Freude auch draußen beim Spaziergang sieht. Bisher fühlt sie sich dafür nur in der Wohnung sicher genug.

Das selbe gilt auch für das Lösen. Joni traut sich draußen weder Kot noch Urin abzusetzen, ABER: Ich lege ihr immer ein kleines Rechteck aus Zeitung aus (eine Wickelunterlage geht auch) und sie macht wirklich vollkommen zielsicher 2-3 mal am Tag immer nur darauf. Auch das eine riesen Überraschung und Erleichterung.

 

Wenn wir am Abend schlafen gehen, geht Joni in ihr Körbchen und schläft die ganze Nacht durch. Am Morgen, wenn ich dann aufstehe, kommt sie immer halb verschlafen und trotzdem schon fröhlich und schwanzwedelnd auf mich zu und schleckt mich ab - Katzenwäsche war gestern. ;)

 

Am Tag arbeite ich von zu Hause aus und Joni hat es sich angewöhnt, dann unter meinem Schreibtisch an meinen Füßen zu liegen. Sie bindet sich schnell an eine Bezugsperson.

 

Der Schlüssel ist eine souveräne, aber liebevolle Führung. Joni braucht noch ganz viel Sicherheit, ist super sensibel und lernt schnell. Sie wünscht sich einen Menschen oder ein Paar/Familie (Kinder unbedingt im Teenager-Alter), der ihr Schritt für Schritt die Welt zeigt, ihr liebes, sensibles Wesen erkennt und wertschätzt und dabei dennoch konsequent durch alle Situationen führt. Verantwortungsbewusster Umgang mit dem Thema "Sicherheit des Hundes" als oberste Priorität ist hierbei Pflicht.

 

Noch eine letzte Situation, die mich sehr gerührt hat: Am ersten Tag nach Jonis Ankunft schien Joni das Anziehen des Sicherheitsgeschirrs noch große Angst zu bereiten. Ihre Augen wurden riesig und sie hechelte stark - ließ aber alles über sich ergehen. Heute hatte ich gerade Zoro angezogen und danach Jonis Geschirr in der Hand, um sie zu suchen. Da dreh ich mich um und sie sitzt bereits neben mir und wartet ganz entspannt darauf angezogen zu werden. :)

 

Joni ist eine zauberhafte, sehr liebevolle Hündin, die in den letzten Tagen bewiesen hat, dass sie ihre Chance auf ein glückliches Leben außerhalb des Tierheims nutzen möchte - dazu fehlen ihr jetzt nur noch ihre Menschen.

 

Jonis Traumzuhause liegt eindeutig im ländlichen Raum (eventuell ruhige Stadtrandlage). Vielleicht wird sie uns auch hier mit einer großen Entwicklung überraschen, aber bisher sehe ich, dass sie sich im Wäldchen beim Spazierengehen langsam löst und auch mal schnuppert, an Straßen oder überlaufenden Fußgängerwegen allerdings die blanke Panik in ihrem Gesicht steht.

 

Es sind einfach (noch) viel zu viele Eindrücke, Geräusche, Gerüche. Natürlich braucht jede Entwicklung ihre Zeit und die soll Joni auch definitiv bekommen, aber manche Sachen werden vielleicht niemals zum Highlight. Ich bin mir sicher, dass sich eine so sensible Hündin wie

Joni in einem ruhigen Umfeld sehr viel wohler fühlen wird.

 

 

18. - 21. September 2022

 

 

17. - 18. September 2022

 

 

 

 

 

16. September 2022

 

Unsere Joni hat es endlich geschafft und einen Pflegeplatz gefunden! Nach vielen Jahren im Tierheim durfte sie sich heute auf die Reise machen, denn ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Sie war anfangs so ängstlich, dass wir sie nicht anfassen konnten, aber sie hat sich zu einer neugierigen Hündin entwickelt, die auch schon mal von sich aus in den Kontakt geht. Wir sind gespannt auf ihre weitere Entwicklung - und sie ist bereit für IHRE Menschen!

 

18. Mai 2022

 

 

14. Mai 2022

 

 

1. - 5. März 2022

 

 

17. Februar 2022

 

 

30. August 2021

 

 

27. August 2021

 

Joni mit Anton

 

 

10. August 2021

 

Joni hat es geschafft! Sie hat all ihren Mut zusammen genommen, ist über ihren eigenen Schatten gesprungen und öffnet sich immer mehr! 

 

Bei meinem letzten Aufenthalt im Tierheim in Schumen im Frühling 2021 hat Joni sich von ihrer besten Seite gezeigt. Sie hat wahnsinnig große Fortschritte gemacht und ist keineswegs mehr so ängstlich wie noch vor einem Jahr. Das heißt nicht, dass sie total offen ist und darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie eine eher zurückhaltende Hündin ist, die in ihrem Leben noch nicht viel außer dem Tierheim kennengelernt hat. Aber sie zeigt mittlerweile viel Potential und hat mich im Frühjahr 2021 sehr überrascht. Joni kam auf mich zu und hat mir Leckerli aus der Hand gefressen! 

 

Wenn ich mich auf einen Baumstamm in der Mitte des Auslaufs gesetzt habe, kamen nach und nach alle Hunde an. Joni (geb. ca. März 2019) gehörte zu den mutigeren der Gruppe, sie näherte sich vorsichtig und leckte mir sogar die Hand. Sie ist wirklich eine ganz sanfte und liebe Hündin und nun bereit für die Vermittlung. 

 

Wichtig ist in jedem Fall, dass man keine Erwartungen an sie hat und sie von sich aus kommen lässt. Sie wird Zeit benötigen, sich in einem Haushalt zurechtzufinden und an alles Neue zu gewöhnen. Ein souveräner Ersthund, der ihr die Eingewöhnung erleichtert, wäre schön, ist aber keine Voraussetzung. Ein wenig Erfahrung mit Hunden sollten mögliche Interessenten mitbringen und auch Verständnis, wenn Joni immer mal wieder einen kleinen Rückschritt macht. Das ist vollkommen normal. 

 

In einer großen und lauten Stadt sehen wir sie nicht, aber in einer ruhigen Gegend auf dem Land wird Joni sich nach und nach an alles gewöhnen. Der Kontakt zu ihren Artgenossen ist wichtig für sie, da sie sich im Tierheim als sehr soziale Hündin zeigt, die auch gerne mit ihren Kumpels durch den Auslauf tobt. Das, was die Hunde sich untereinander „geben und zeigen“, können wir Menschen nicht ersetzen. Deshalb sollte sie unbedingt Kontakte mit anderen jüngeren, verspielten Hunden haben – wenigstens auf Spaziergängen, in der Hundeschule oder auf Hundespielwiesen. 

 

Joni ist gechipt, geimpft und kastriert – sie könnte das Tierheim mit unserem nächsten Transport verlassen… 

 

 

29. April 2021

 

 

24. April 2021

 

 

6. April 2021

 

 

4. April 2021

 

 

2. April 2021

 

 

30. März 2021

 

 

19. März 2021

 

 

14. Januar 2021

 

Obwohl der Text von Joni gerade einmal einen Monat alt ist (er entstand wenige Tage vor dem Versuch, sie auszuführen) gibt es nun schon ein Update, denn es gibt klitzekleine Fünkchen von Hoffnung.

 

Es war eine schwierige Aufgabe, Joni in ihrem Auslauf einzufangen und anzuleinen, aber draußen zeigte sie sich dieses Mal sogar recht mutig!

 

Joni (geb. ca. März 2019) war von Anfang an recht ängstlich, aber sie beginnt Fortschritte zu machen! Hatten wir sie vor kurzem noch unter „Paten gesucht“ eingestellt, sind wir seit dem letzten Versuch, sie zu einem kleinen Spaziergang zu bewegen, nun der Ansicht, dass Joni durchaus Potential hat, sich weiterhin positiv zu entwickeln. 

 

Es ist uns ganz wichtig, dass wir bei unseren Einschätzungen über einen längeren Zeitraum wirklich Entwicklungspotential bei den Hunden sehen. Wir holen keine absoluten „Angsthunde“ nach Deutschland, denn wir wissen, dass es auch Hunde gibt, die sich nie in einem Haushalt wohlfühlen würden. In einem solchen Fall ist weder dem Hund noch den Menschen geholfen, die ein solch ängstliches Tier aufnehmen. Wichtig ist, dass die Interessenten wissen, auf was sie sich einlassen, dass viel Geduld und Einfühlungsvermögen nötig sein wird. Trotzdem kann es bei sehr ängstlichen Hunden auch bei dem Menschen, der den Hund aufnimmt, zur Überforderung kommen. 

 

Deshalb suchen wir für Joni einen ruhigen, kinderlosen Haushalt in einer ländlichen Gegend. Da sie in ihrem ersten Lebensjahr außer dem engen Kontakt zu Artgenossen nichts kennengelernt hat und in ihrem Wesen unsicher ist, wäre sie mit allem anderen überfordert. Hundeerfahrung ist für ängstliche Hunde wie Joni sehr wichtig, denn sie braucht Sicherheit und Souveränität, die Sie ihr geben müssen. 

 

Ein souveräner Ersthund, an dem sie sich orientieren kann, wäre eine wunderbare Hilfe für Joni. 

 

Alle Voraussetzungen für die Ausreise – Kastration, Impfpass und Mikrochip – bringt Joni mit.

 

 

7. Dezember 2020

 

 

3. Dezember 2020

 

Joni (geb. ca. März 2019) kam im Mai oder Juni 2019 schon als kleiner Welpe gemeinsam mit ihrer Schwester Joana ins Tierheim in Schumen. Über ihre Zeit, bevor sie ins Tierheim kamen und wo sie geboren wurden, ist uns leider nichts bekannt. Anfangs hatten beide Hautprobleme, die jedoch unter ärztlicher Behandlung und der sicherlich besseren Ernährung, als sie sie vorher hatten, bald ausgeheilt waren. Die Schwestern waren vielleicht 6 oder 8 Wochen alt. Für sehr junge Hunde ist das Leben im Tierheim gar nicht schön. Zunächst müssen sie isoliert gehalten werden, da sie keinen Impfschutz haben. Die Tierheimmitarbeiter versuchen die Welpen so vor Krankheiten zu schützen bis sie stabil genug sind um geimpft zu werden. 

 

Gerade für die sehr jungen Hunde ist es so wichtig, positive Kontakte zu Menschen zu haben, Vertrauen und Geborgenheit kennenzulernen und streichelnde Hände zu spüren. Manche Hunde nehmen es leichter und sie bleiben ein Stück weit offen für Neues. Wie ihre Schwester Joana gehört auch Joni leider nicht dazu.

 

Sie war von Anfang an extrem ängstlich, zog sich vor den Menschen zurück sobald man sich ihr näherte. So hat sie in der so wichtigen Prägephase keine oder nur sehr wenige Erfahrungen sammeln können, keine Impulse erfahren dürfen, die in einem Leben außerhalb des Tierheims alltäglich sind. 

 

Joni maß im März ca. 46 cm und entwickelte sich zu einer bildhübschen, wolfsfarbenen, schlanken Schönheit. Ihre ausdrucksstarken braunen Augen zeigen leider immer etwas Scheu, wenn sie merkt, dass die Kamera auf sie gerichtet ist. 

 

Im Frühjahr 2020, nun fast ein Jahr alt, haben wir Joni gefangen, um sie einmal mit nach draußen zu nehmen. Sie war panisch und extrem ängstlich, ließ aber alles über sich ergehen und schnappte auch nicht nach uns. Bei dem Versuch, sie mit Leine und Halsband vertraut zu machen, zeigte sie sich vollkommen überfordert, konnte kaum einen Schritt an der Leine laufen und musste erst einmal an einen etwas ruhigeren Ort getragen werden. Dort ließ sie zwar Berührungen zu, zeigte aber das ganze Repertoire an Beschwichtigungssignalen mit Kopf wegdrehen, Blinzeln, Maullecken und Ohren anlegen um zu signalisieren, dass ihr dies zu viel ist. Joni zeigt keinerlei Ansätze, sich der für sie ungemütlichen Situationen durch Aggression oder Abwehrschnappen zu entziehen und lässt wirklich alles friedlich über sich ergehen, aber sie war zu keinem Schritt zu bewegen und konnte die Umgebung vor lauter Angst wohl gar nicht wahrnehmen.

 

Leider ist im Tierheim Schumen mit etwa 200 Hunden nur selten Zeit, sich mit den einzelnen Hunden zu befassen. Beim Säubern der Gehege oder bei der Fütterung der Hunde holen sich die weniger scheuen Fellnasen ihre Streicheleinheiten. Es bleibt aber leider keine Zeit, gezielt mit einzelnen Hunden zu arbeiten und ihnen zu zeigen, das Streicheln und Nähe schön sein können. Dafür braucht es viel Zeit. 

 

Im Sommer, als einige Ehrenamtlich aus Deutschland sich diese Zeit einmal nehmen konnten, sahen wir winzige Fortschritte im Verhalten von Joni. Beim Betreten des Geheges war sie in der letzten Ecke verschwunden. Als Fenja jedoch eine Weile ruhig dort saß, wagten sich auch die scheueren Hunde etwas näher, darunter auch Joni. Sie kam vorsichtig angehuscht, schnupperte an der jungen Frau, sobald Fenja sich jedoch bewegte, wurde der Rückwärtsgang eingelegt. Aber wir werten dies als ersten Fortschritt, als freiwillige Annäherung an uns Menschen. Wir alle hoffen, dass wir darauf aufbauen können und irgendwann der Knoten auch bei Joni platzt. So mancher von den scheuen Hunden konnte so den Weg nach Deutschland in ein liebevolles Zuhause finden, auch nach Jahren der Zurückgezogenheit. 

 

Mit ihren Artgenossen ist Joni sehr sozial, denn sie hat die Hundekommunikation von der Pike auf gelernt. Sie spielt gerne mit den anderen Hunden in ihrem Gehege und zeigt sich dabei sehr bewegungsfreudig. Sie ist schon lange geimpft, gechipt und auch kastriert. 

 

Wenn Joni noch mehr von ihrer Scheu verliert, können wir auch wagen, ein Zuhause in Deutschland für sie zu suchen, dies muss aber bei Menschen sein, die viel Geduld haben, der jungen Hündin die Welt jenseits des Tierheims behutsam näher zu bringen

 

 

3. Oktober 2020

 

 

1. Oktober 2020

 

 

24. September 2020

 

 

11. Juli 2020

 

 

16. April 2020

 

 

3. März 2020

 

 

29. Februar 2020

 

 

23. Februar 2020

 

 

17. Juni 2019

 

 

Wir suchen GANZ DRINGEND eine Pflegestelle oder Endstelle in einem katzenlosen Haushalt für unseren Nuts/Otis.

 

Die Katze leidet sehr unter ihm und zieht sich immer mehr zurück. Wer kann hier kurzfristig helfen?

 

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Die süße Ferry ist die letzte von vier Schwestern, die noch im Tierheim wartet. Wir wünschen ihr so sehr, dass auch sie bald nach Deutschland ausreisen darf!

 

Unsere sehr anhängliche Lory sucht DRINGEND ein Zuhause, denn sie leidet im Tierheim. Sie möchte gern mehr Zeit an der Seite ihres Menschen verbringen!

 

Spendenkonto

Grund zur Hoffnung e.V.

 

Sparkasse Oberhessen

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