Jorinde (weibl., geb. ca. November 2021) - ein zartes Seelchen in ebensolchem Körper

 

19. Januar 2024

 

Jorinde wurde vermittelt. 

 

 

15. Januar 2024

 

Jorinde wird immer sicherer und kennt inzwischen viele Regeln im Haus. So wandert sie selbstständig auf ihren Platz und legt sich brav hin, bevor es Futter gibt. Sie frisst auch nicht einfach, sondern wartet, bis sie an den Napf darf.

 

Bei Spaziergängen, die nicht in Straßennähe stattfinden, ist Jorinde an der Schleppleine und kommt auch meistens schon angerannt, wenn ich sie rufe. Es sei denn, sie hat eine Maus entdeckt. Da bekommt sie um sich herum gar nichts mit. 

Futtersuchspiele mag sie inzwischen auch sehr gern.

 

Die letzten Tage war sie wetterbedingt im Büro und da liegt sie meistens auch ganz artig neben Fridolin auf der Decke. 

 

Menschen gegenüber zeigt sie zwar noch immer eine gewisse Skepsis, aber alles in allem ist sie eine fröhliche Hündin, die eigentlich nur positive Eigenschaften hat. Auch die ersten Versuche, sie zu bürsten, hat sie über sich ergehen lassen. Allerdings haart sie kaum (was ein sehr angenehmer Kontrast zu Fridolin ist) und wird das wohl nicht so oft ertragen müssen. Meine Kollegin bekommt also einen wirklich tollen Hund und ich hoffe, dass Jorinde sich gut einlebt.

 

 

23. Dezember 2023

 

Hallo Gabi, noch ein kurzes Update vor Weihnachten:

 

Die letzte Woche war die erste „normale“ Woche.

Jorinde durfte (oder musste) mit zur Arbeit weil der Urlaub leider vorbei war. Sie hat das wunderbar gemacht. Die Hütte im Auslauf ist groß genug für beide Hunde und wird auch sehr gut angenommen (ich hatte etwas Sorge, dass Frido sich vertreiben lässt).

 

Die kurzen Aufenthalte im Büro hat sie auch wunderbar gemeistert und ist sogar neugierig, wenn auch vorsichtig auf die meisten Kollegen zugegangen. Das führte dazu, dass Frido, weil er echt eifersüchtig ist und sich gern dazwischen quetscht, wenn Jorinde Aufmerksamkeit bekommt, sich auch auf die Kollegen zubewegt hat und sich wesentlich mehr anfassen und streicheln ließ, als sonst.

 

Über die Feiertage sind wir bei meinen Eltern und die hier vorhandenen Hunde sind überhaupt kein Problem. Also alles in Allem läuft es recht entspannt.

Heute wurden Streicheleinheiten erstmals nicht nur ertragen, sondern auch eingefordert.

 

Schöne Weihnachten dir!

 

Viele Grüße, Lydia

 

 

12. Dezember 2023

 

Jorinde macht schöne Fortschritte und das in einem Tempo, das ich nicht erwartet hätte. Schnelle Bewegungen findet sie weiterhin komisch und wenn ich mich durchs Zimmer bewege, weicht sie aus, aber das Ganze passiert nicht mehr mit solch einer Angst, wie das anfangs der Fall war. Sie ist recht neugierig und kommt immer in die Nähe, wenn ich mich mit Fridolin beschäftige. Heute konnte ich sie erstmals vorsichtig streicheln. Sie hat am Hals sehr weiches Fell! 

 

Aus dem Auto hüpfen klappt schon ganz gut. Bloß beim Einsteigen braucht sie noch Unterstützung. Alle anderen Wege legt sie auch seit einigen Tagen auf den eigenen Pfoten zurück, sodass ich sie glücklicherweise nicht mehr tragen muss.

 

Auf den Spaziergängen ist sie meistens echt gut drauf und auch recht selbstbewusst. Wenn Frido etwas Interessantes erschnüffelt, kommt der Knirps und drängt ihn weg. Sie ist generell sehr aufmerksam und ich kann mir vorstellen, dass da ein gewisser Jagdtrieb zum Vorschein kommen wird. Wir üben schon fleißig die unterschiedlichen Wege zur Arbeit.

 

Am Körpergewicht wird auch gearbeitet. Inzwischen frisst sie ihre Portionen auf (zwar kann sie mit Fridos Geschwindigkeit nicht mithalten, aber das kann kaum jemand), sodass sie hoffentlich bald ein bisschen besser gepolstert ist.

 

Viele Grüße, Lydia

 

 

4. - 7. Dezember 2023

 

 

3. Dezember 2023

 

Die erste Nacht ist ereignislos überstanden. Jorinde bewegt sich nicht von ihrem Platz und würde sich wahrscheinlich gern unsichtbar machen. Fridolin übt sich in höflicher Zurückhaltung und versucht nichtmal Jorindes Futternapf zu plündern, was für ihn, der in unbeobachteten Momenten den Mülleimer im Büro ausräumt, auf der Suche nach dem ein oder anderen Brötchenkrümel, etwas heißen will. Jetzt hoffe ich, dass sie demnächst etwas frisst und trinkt und sich in den nächsten Tagen akklimatisiert.

 

Das Ganze zeigt mir, wie gut sich Frido, der anfangs ähnlich ängstlich und unsicher war, entwickelt hat und lässt hoffen, dass das bei Jorinde auch der Fall sein wird und irgendwann beide „Hoffnungs-Hunde“ fröhlich durch die Welt laufen.

 

Vielen Dank und großen Respekt an alle, die bei der Aktion mitgewirkt und das Ganze möglich gemacht haben! Dank euch haben jetzt ein paar Hunde mehr die Möglichkeit, ein schönes Hundeleben zu führen.

 

 

 

 

 

 

1. Dezember 2023

 

Jorinde ist gerade zwei Jahre alt geworden und hat schon einen langen Weg hinter sich. Sie und ihr Bruder Joringel waren als Welpen sehr ängstlich, dafür haben sie sich toll entwickelt. Schüchtern ist Jorinde immer noch, aber sie wird nun in einer Pflegestelle behutsam an ihr neues Leben herangeführt werden.

 

29. November 2023

 

Jorinde hat eine Schulterhöhe von ca. 50 cm.

 

 

22. September 2023

 

 

10. Juli 2023

 

 

4. Juli 2023

 

Jorinde hat eine Schulterhöhe von ca. 49/50 cm erreicht.

 

 

13. März 2023

 

 

7. Oktober 2022

 

Auch wenn Jorinde (geb. ca. November 2021) noch oft hin- und hergerissen ist, entscheidet sie sich mittlerweile immer öfter FÜR den Kontakt zu den Pflegern. Das war nicht immer so. Anfang 2022 kam sie zusammen mit ihrem Bruder Joringel im Alter von nur wenigen Wochen ins Tierheim in Schumen. Da war sie sehr ängstlich gegenüber fremden Menschen. Und fremd waren wir damals ja alle. Aber diese Zeiten sind vorbei. Zwar bellt sie meistens noch unsicher, wenn man sich nähert, aber sie hat im Laufe der Zeit Vertrauen aufgebaut und ist immer mutiger geworden. Zuerst gab ihr der Zaun zwischen uns Sicherheit, direkter Kontakt war fast unmöglich. Im Mai hat sie dann erstmalig aus der Hand gefressen. Wow, was für ein Erfolg! Da geht auch erfahrenen Tierschützern das Herz auf. Schließlich haben alle mit Geduld darauf hingearbeitet. Sie haben ihr den Raum und die Zeit gegeben, sich zu entwickeln und selber entscheiden zu dürfen.

 

Auch wenn es jetzt schon besser klappt, wird es mit fremden Menschen wahrscheinlich etwas dauern, bis Jorinde sich öffnet. Aber natürlich keine Monate mehr. Die ersten Schritte sind gemacht und die zarte Maus hat verstanden, dass Menschen ihr wohlgesonnen sind und sie nichts zu befürchten hat. An ihrer Körpersprache ist klar zu erkennen, in welcher Gefühlslage sie sich gerade befindet. Und immer öfter weicht die Unsicherheit. Behutsam kann auf dieser positiven Entwicklung aufgebaut werden. 

 

Manchmal schaut sie einen schon etwas vorwitzig an. Eine feine weiße Linie am Kinn unterstreicht das und sieht aus wie ein hauchdünner Ziegenbart. Einzigartig und bezaubernd. Passend dazu sind ihre Vorderbeine bis zur Hälfte weiß gefärbt und erscheinen so ein bisschen wie Festtagssocken. Überhaupt schaut man Jorinde gerne an und kann in ihren Augen den sanften Charakter erahnen, der sich hinter der scheuen Fassade verbirgt. 

 

Wir denken, dass es Zeit ist, ihr ein Leben außerhalb des Tierheims zu zeigen – mit viel Liebe und köstlichem Futter. Denn im Augenblick ist die etwa 47 cm große Hündin noch ein bisschen dünn und könnte gut ein wenig zunehmen. Wenn gemeisterte Aufgaben dann noch mit Leckerchen belohnt werden, hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die knapp einjährige Jorinde bekommt eine Bestätigung und nimmt gleichzeitig zu. Zusätzlich fördert das gemeinsame Training die Bindung und stärkt das Selbstbewusstsein. Dabei sollte man darauf achten, dass man sie zwar heraus-, aber nicht überfordert. 

 

Um das richtige Maß zu finden, lohnt es sich nach professioneller Hilfe Ausschau zu halten. Hundeschulen unterstützen mit Einzelstunden und unterschiedlichen Angeboten. In denen bekommt Jorinde auch Kontakt zu Artgenossen, die sie sehr mag und mit denen sie sich gut versteht – ganz egal, ob Rüde oder Hündin. Die junge Schönheit mag sie alle. Zwei- und Vierbeiner lernen gleichermaßen von- und miteinander. Die Kurse sind immer ein Gewinn: Man trifft Gleichgesinnte, kann sich austauschen und auch mal zu einem Spaziergang verabreden. 

 

Und die Trainer:innen können bei der Gewöhnung an Leine und Halsband helfen und Tipps zu möglichen Problemen geben. Noch ist Jorinde nur mit dem Leben im Tierheim vertraut. Sie trägt zwar schon Halsband und Leine, ist aber beim Spaziergang noch unsicher, legt sich ab und begutachtet erst einmal die Umgebung. Und nicht nur daran muss sie sich noch gewöhnen. Auch das Leben im Haus oder einer Wohnung kennt sie noch nicht. Nicht das Klappern des Geschirrs, wenn man die Spülmaschine ausräumt und auch nicht das muntere Treiben im Straßenverkehr. 

 

Übung macht den Meister und über jede genommene Hürde können Jorinde und ihr neues Frauchen/Herrchen stolz sein. Mit Geduld und Zuneigung werden Sie diese nach und nach nehmen und zu einem einzigartigen Team zusammenwachsen. Die junge Hündin ist gechipt, geimpft und kastriert. Jetzt würde Jorinde gerne mit Ihnen die Welt erkunden und erfahren, welche wunderbaren Abenteuer auf sie warten.

 

 

5. Oktober 2022

 

 

1. Oktober 2022

 

 

26. August 2022

 

 

14. Mai 2022

 

 

12. Mai 2022

 

 

3. - 5. März 2022

 

 

Notfelle der Woche

 

Peer braucht noch einen „Mutmacher“ an seiner Seite. Der hübsche schokobraune junge Rüde wartet und wartet.....

 

Emili ist eine sehr offene, freundlich und liebesbedürftige Hündin, wer gibt ihr ein Zuhause?

 

 

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