Kiran (männl., geb. ca. März 2017) - seine Seele spiegelt sich in seinen sanften Augen

 

 

 

10. Juni 2020

 

Hallo Verena,

ja, ein Unterschied zwischen "vorher" und "nachher" ist definitiv zu erkennen. Aber es wäre auch traurig, wenn das nicht der Fall wäre.

 

Fridolin ist wirklich ein toller Hund. Zwar hat er manchmal Blödsinn im Kopf, wenn er allein zu Hause ist und dekoriert etwas um, aber das kam seit einigen Wochen glücklicherweise nicht mehr vor. Ansonsten etwickelt er sich fast schon zu einem kleinen Zirkusaffen und lernt echt schnell. Wenn ich dran denke, dass er anfangs wirklich nichts konnte und nichtmal ein "Sitz" hinbekommen hat.. Bloß beim "Peng" muss er noch an seinen schauspielerischen Fähigkeiten arbeiten, weil "tot" sieht er nicht aus, wenn er dabei mit dem Schwanz wedelt..

 

Viele Grüße und alles Gute!

Lydia

 

P.S. Frido hat heut das Hütchen-Spiel für sich entdeckt. Anfangs wusste er nicht so genau, wie er die Leckerlies unter den umgedrehten Joghurtbechern rausbekommt. Jetzt hebt er sie schön vorsichtig hoch und tut sie beiseite..

 

 

10. April 2020

 

Hallo Gabi,

hier läufts ganz gut mit Frido und Spaziergänge finden - jedenfalls auf bekannten Strecken - größtenteils ohne Leine statt. Am Hof sind die großen Maschinen immer noch recht gruselig für ihn. Aber Kühe auf der Weide sind ok, sofern sie nicht neugierig auf ihn zu kommen.

Ab und an gibt's auch eine "gemischte Spielgruppe" mit dem Hund eines Kollegen und einem aufgepäppelten Ferkel auf einer eingezäunten Wiese.

Diverse Grundkommandos funktionieren inzwischen recht gut. Im Alltag gibts zwar immer wieder Dinge, die ihn verunsichern und Situationen, in denen er gern stiften gehen würde, aber alles in allem ist Fridolin ein echter Glücksgriff und ich bin froh, dass er bei mir gelandet ist.

Viele Grüße und alles Gute euch!

Lydia

 

25. März 2020

 

Hallo Gabi,

ja, sehr gerne können wir uns mal treffen. Wobei das Virus-Ende ja noch nicht wirklich in Sicht ist. Ich bin gespannt, wie lang das gehen wird.

Der Vorteil bei der ganzen Sache ist aber, dass ich momentan reduziert arbeite und viel Zeit für lange Spaziergänge habe.

Fridolin nimmt sich auch in letzter Zeit immer mal wieder ein paar Zecken mit heim. Ich hoffe, das gekaufte Anti-Zecken-Zeug hilft. Seinen Ohren geht's wieder gut. Es waren übrigens Ohrmilben, die laut Tierarzt von Hund zu Hund übertragen werden oder beim Spazierengehen aufgesammelt werden.

Beim Spazierengehen kommt die Leine auf überschaubarem und bekanntem Gelände inzwischen auch schon mal ab (davor hatte ich ja am Anfang echt Angst) und er flitzt dann wie ein Irrer über die Wiese.....

 

Viele Grüße

Lydia

 

16. März 2020

 

Hallo Gabi,

Fridolin geht es gut. Er hat jetzt sein King-Size-Bett bekommen. Die Kiste von unserer ersten Hündin war doch etwas eng und wenn er sich ausgestreckt hat, hing immer irgendein Körperteil aus der Kiste.

Jetzt, nach gut zwei Wochen, wedelt er auch schon mal mit den Schwanz, wenn er mich sieht. Da bilde ich mir natürlich was drauf ein :)

 

Viele Grüße,

Lydia

 

29. Februar 2020

 

Hallo Gabi,

Fridolin hat heute ansatzweise das Prinzip des Snack-Balls verstanden und das Teil ordentlich durch die Bude geschoben. Man muss allerdings so tun, als ob man ihn dabei nicht beobachtet. Sonst ist er irritiert und hört auf.

Dir ein schönes Restwochenende!

Viele Grüße, Lydia

 

 

28. Februar 2020

 

Hallo Gabi,

hier nun schon mal ein paar Bilder.

Ich hatte ja lang überlegt, ob Kiran einen anderen Namen bekommt und hab nun beschlossen, nachdem das "n" am Ende mehrmals für Verwirrung gesorgt hat und "Kira" für ein Mädchen gehalten wurde, dass Kiran jetzt Fridolin ist.

Er taut immer mehr auf und wird entspannter. Ein paar Blumentöpfe hat er auch schon von der Fensterbank geräumt, als er sturmfrei hatte. Aber davon abgesehen funktioniert das Alleinbleiben, wenn ich einkaufe o.Ä. bisher ganz gut. Geschirr-Anziehen ist ihm noch etwas unheimlich, aber er lässt es über sich ergehen.

Jetzt liegt er wieder schlafend in seiner Kiste....

 

Viele Grüße

Lydia

 

25. Februar 2020

 

Kiran hat es nun geschafft - und durfte in seine Endstelle ziehen! Endlich darf er ankommen und lernen, wie schön ein Hundeleben auch sein kann!

 

 

15. Januar 2020

 

Es ist mal wieder an der Zeit, von unserem Kiran zu berichten! 

 

Kiran ist richtig gewachsen, meint die Pflegestelle! Und damit meint sie nicht seine Schulterhöhe, denn mit fast drei Jahren ist Kiran (geb. ca. März 2017) natürlich schon ausgewachsen. JAber Kiran hat sich in den letzten Wochen weiterhin ganz toll entwickelt! Er hat schon 4 Kilo zugenommen und sieht dadurch natürlich schon viel besser aus. Aber auch seine Haltung und die Art und Weise, wie er sich bewegt, zeigen, dass er viel selbstbewusster und offener geworden ist. Das freut uns sehr, denn im Tierheim hat er sich oft ganz klein gemacht und geduckt, wenn man ihn anfassen wollte. 

 

Kiran scheint sich in der Tat das erste Mal in seinem Leben richtig wohl zu fühlen und kann nun endlich richtig Hund sein! Er scheint gerade auch ein bisschen die Pubertät nachzuholen und manchmal Spaß daran zu haben, die anderen Hunde zu piesacken. Aber es bleibt alles im Rahmen und er ist nach wie vor sehr sozialverträglich und liebt es mit seinen neuen besten Freunden zu spielen. Vor allem die Hündinnen haben es ihm angetan. J

 

Nach dem Spielen zieht er sich aber auch immer mal zurück in eines der Körbchen und dann hört und sieht man erstmal nichts mehr von Kiran. Bis zum Zeitpunkt der Fütterung! Dann stellen sich seine Ohren auf und er kann es kaum erwarten, bis er an der Reihe ist. Er zeigt aktuell etwas Futterneid und würde die anderen Hunde auch von seinem Napf wegknurren in der Sorge, dass ihm jemand sein geliebtes Futter klauen könnte. Wir finden dieses Verhalten allerdings nicht verwunderlich, da Kiran in seiner Vergangenheit wirklich gehungert haben muss. Im Moment wird er auch alleine gefüttert, um keine unnötigen Streitigkeiten zu provozieren. Wir sind uns sicher, dass Kiran mit der Zeit verstehen wird, dass er sein Futter nicht verteidigen muss und genug für alle da ist. 

 

Das Pflegefrauchen beschreibt Kiran als „zarte Seele“, da er im Umgang mit Menschen sehr sanft ist und anfangs noch etwas Aufforderung braucht um zu kuscheln. Fasst er allerdings zu jemandem Vertrauen, ist er ganz offen, lässt sich gerne streicheln und genießt dabei die Nähe sehr. Bei fremden Menschen, die ihn streicheln wollen und im ersten Moment nicht darauf achten, dies nicht „von oben“ zu tun, duckt er sich noch und verfällt kurz in die devote Haltung von früher. 

 

Wir finden es bemerkenswert, wie sich Kiran in der kurzen Zeit von nur 4 Wochen entwickelt hat! In ihm steckt viel Potenzial und die Familie, die sich für ihn entscheidet, bekommt einen tollen und liebenswerten Kerl, der nun endlich erfahren darf wie schön das Leben eigentlich ist!

 

Kiran kann auf seiner Pflegestelle in 63762 Großostheim besucht werden. 

 

 

31. Dezember 2019

 

 

27. Dezember 2019

 

Die Fotos sagen ja eigentlich schon alles: Kiran geht es sehr gut auf seiner Pflegestelle und blüht richtig auf! Er wurde gebadet und hat das alles ganz brav über sich ergehen lassen. Anschließend wurde er mit einer kuscheligen Decke eingewickelt und war so zufrieden wie vermutlich noch nie in seinem Leben. Endlich ist da jemand, der sich um ihn kümmert. 

 

Kiran hat schnell verstanden, dass ein Kopfkissen auch unter den Kopf gehört. :-)

 

Kiran hat sich in der kurzen Zeit, die er in Deutschland ist, schon sehr gut entwickelt. Er kuschelt sehr gerne, ist offen und ganz freundlich im Umgang mit Menschen. Und vor allem sehr unkompliziert, denn er macht alles freudig mit. Mit den anderen Hunden auf der Pflegestelle kommt er prima zurecht und hat sich erstaunlich schnell integriert. 

 

Er hat nach wie vor riesigen Hunger und man hat das Gefühl, dass er alles nachholen möchte, was er so lange entbehrt hat. Auch die Pflegestelle meint, er sei ein super Hund, der sich mehr und mehr zum Traumhund entwickelt. Das glauben wir gerne! 

 

16. Dezember 2019

 

Unser lieber Kiran hatte das große Glück vor zwei Tagen das Tierheim und damit auch den kalten Winter in Bulgarien für immer hinter sich zu lassen!

 

Und das war auch wirklich dringend, denn Kiran ist immer noch extrem dünn und muss deshalb bei den eiskalten Temperaturen im Tierheim in Schumen sehr gelitten haben.

 

Kiran wird nun auf seiner Pflegestelle liebevoll umsorgt und wird heute erst einmal gebadet. Er hat noch ganz stumpfes und schuppiges Fell, was mit Sicherheit seiner traurigen Vergangenheit auf der Straße geschuldet ist.

 

Kiran konnte sein Glück nicht fassen, als er aus dem Transporter gehoben wurde und die erste Nacht in seinem Leben auf einem weichen und warmen Bett schlafen durfte. Er wedelte ununterbrochen vor Freude und blühte sofort auf! Kiran zeigte sich sofort als ganz unkomplizierter Rüde.

 

Und das Schöne ist, dass Kiran riesigen Appetit hat! Er bekommt nun mehrmals am Tag seine Futterportionen und wir hoffen, dass er bald ein paar Kilos zulegen wird. Die Pflegestelle ist auch ganz begeistert von ihm und seinem lieben und sanften Wesen.

 

Mit den anderen Hunden in der Pension kommt er prima zurecht und hat sich direkt gut integriert.

Wir sind alle ganz froh, dass Kiran nun so lieb versorgt wird und er nie wieder frieren muss!

Zu seinem absoluten Glück fehlt ihm jetzt nur noch ein „Für-immer-Zuhause“, in dem er alles nachholen darf, was er bisher bitterlich entbehren musste.

 

Die Familie, die sich für ihn entscheidet, kann sich auf einen ganz liebevollen und besonderen Hund freuen!

 

 

 

14. Dezember 2019

 

Unser zarter Kiran hat das Tierheim in Schumen noch dieses Jahr verlassen dürfen und gegen eine Pflegestelle in 63762 Großostheim eingetauscht. Er wartet dort auf Besuch!

 

Die lange Reise hat er gut überstanden und hat sich erst einmal in einem Körbchen ausgeruht.

 

27. November 2019

 

 

25. September 2019

 

 

20. Oktober 2019

 

Liebe Tierfreunde,

heute stellen wir den jungen Kiran vor. Ein Blick in seine Augen erzählt schon sehr viel: vom Schicksal eines Straßenhundes, eines ganz sanften, vorsichtigen Hundes. Er hat schon viel gelitten in seinen ersten zwei Lebensjahren. Wir schätzen, dass er im März 2017 geboren wurde.

 

Gefunden wurde bzw. aufgefallen ist er erst, als er sich kaum noch bewegen konnte und nur noch im Gras lag. Er hatte zwei große, offene Wunden an beiden Hinterbeinen und kaum noch Kraft sich Futter zu suchen. Er war extrem abgemagert und offenbar zu schwach zum Weiterlaufen. Er musste aufgeben.

 

Sein Fell, seine Pfoten, alles an ihm war schmutzig. Sein trauriger Anblick hat einen Anwohner dazu gebracht, sich im Tierheim zu melden, damit jemand dem Tier hilft. Vielleicht ging es auch nur darum, den Anblick von Leid nicht länger ertragen zu müssen.

 

So fuhren unser Tierarzt Angel mit der Tierheimleiterin Zlatina los zu dem Platz im Dorf Smyadovo, an dem Kiran nicht mehr weiter konnte. Sie brachten den entkräfteten schüchternen Hund ins Tierheim. Hier konnten seine Wunden gut behandelt werden und Kiran konnte sich ausruhen und wieder zu Kräften kommen. Als wir im September in Schumen waren, haben wir Kiran sogar täglich noch eine Extraportion guten Nassfutters gegeben. Ganz bescheiden, langsam und genüsslich hat er sein Leckerli geschlabbert. 

 

Langsam nahm Kiran zu und es ging ihm sichtlich besser. So konnten wir auch die Kastration und alle nötigen Impfungen durchführen. 

 

Kiran hat sich von Anfang an mit allen Hunden sehr sozial gezeigt. Auch mit Menschen ist er immer ruhig und lieb und sucht sogar die Nähe als wollte er sich bedanken für seine Rettung. Über sein Verhalten können wir wirklich nur Positives berichten.

 

Kiran kennt Halsband und Leine nur von ein paar wenigen Ausflügen. Spazieren gehen ist ihm dadurch wahrscheinlich noch etwas unheimlich. Leider haben wir im Tierheim auch nicht genug Zeit, regelmäßig zu üben. Für Kiran wäre es so schön, wenn er nun eine eigene Familie finden könnte. Ein bisschen Liebe und Aufmerksamkeit und ein eigenes Zuhause hätte er so sehr verdient und er ist noch so jung und kann alles lernen. 

 

Kiran ist sofort bereit zur Ausreise in ein besseres Leben. 

 

 

19. September 2019

 

 

17. September 2019

 

 

16. September 2019

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Madison verbringt leider bereits den Großteil ihres Lebens im Tierheim. Trotzalledem hat sie sich in den letzten Jahren immer weiter-entwickelt und es ist an der Zeit, dass die liebe, zurückhaltende Hündin endlich ihre Chance bekommt...

 

Jonah lebt seit dem Welpenalter im Tierheim und konnte noch nicht viel von der Welt außerhalb seines Zwingers kennenlernen. Dabei hat er so viel Freude am Leben und würde lieber heute als morgen sein Köfferchen packen und den tristen Tierheimalltag hinter sich lassen. Wer gibt dem lieben Hundejungen diese Chance und nimmt ihm bei seinen ersten Schritten an die Pfote?

 

 

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