*** FINA-Blog ***

 

 

 

 

1. Januar 2015 oder "Die Katze hat 'nen Kater"

 

Lasst mich heute einfach liegen,

die Party gestern war so lang,

ich wär zwar gerne noch geblieben,

doch auf einmal war mir Angst und Bang'.

Das Getöse und Geballer,

sind für Katzenohr'n zu laut.

Und das laute Feiern aller,

hat mich dann echt umgehaut... !

Trotzdem wünsche ich von Herzen,

jedem Mensch und jedem Tier,

ein Jahr voll Glück und ohne Schmerzen,

oh ja, DAS wünsch' ich mir.

 

Happy New Year !!!

Eure Neujahrs-Fina

 

 

 

 

Ziemlich beste Freunde ...

 

 

"Meine kleine Freundin. Wenn Du mir ins Gesicht schnurrst, werde ich ganz ruhig. Nichts tut mir mehr weh. Alles ist gut. Danke, dass Du bei mir bist."

 

"Meine große Freundin. Wenn Du mich hälst, dann weiß ich, dass ich keine Angst mehr haben muß und dass es Menschen gibt, denen man vertrauen kann. Danke, daß Du mir ein Zuhause gegeben hast."

 

 

 

 

 

 

 

 



07. Dezember 2014  - Finas Becky-Blog. Oder: "Weihnachtsbäckchen statt Weihnachtsplätzchen"


Hallo. Ich bin Becky. Und nun schon fast seit einem Jahr hier in Deutschland. Vorher, da war ich noch ganz klein, war ich allein auf einer großen Straße in Bulgarien. Die machte mir Angst. Weil sie laut war. Und weil ich allein war. Und immer Hunger hatte. Und dann kam ich in ein Tierheim in Rousse. Das war ok. Da war es wenigstens nicht so kalt. Und ich habe was zu essen bekommen. Und dann irgendwann hieß es, ich ziehe um. In ein neues Zuhause. In MEIN neues Zuhause. Nach Deutschland. War ne ganz schön lange und anstrengende Reise. Aber komischerweise hatte ich gar keine Angst. Und dann war auf einmal alles gut. Hier, in Deutschland. Hier habe ich ein immer warmes Plätzchen. Werde viel geschmust. Habe eine (zickige) Mitbewohnerin ("Hey - pass auf, was Du sagst, Du kleine Ratte" - Anmerkung Fina!). Und heute haben sie mir so ne dämliche weiß-rote Bommelmütze aufgesetzt und mich "Weihnachtsbäckchen" genannt. Und ich soll Euch allen einen "schönen 2. Advent" wünschen.... was immer das auch heißen mag. Und hier brennen neuerdings lauter Kerzen. Das finde ich schön. Ich wünschte, all die Straßentiere, die noch immer auf den kalten Straßen herumlaufen und täglich nach Futter suchen müssen und immer Angst haben und oft frieren hätten ein solch warmes Kerzenlicht. Für mich sind es Lichter der Hoffnung. Und solange das Licht der Hoffnung noch brennt, geben wir nicht auf. Geben wir Euch nicht auf. Und auch ihr - haltet durch. Denn ihr seht an mir: Es kann der Tag kommen, an dem auf einmal ein kleines Wunder passiert... und dann landet auch ihr in einem so warmen Zuhause, wo man Euch lieb hat, auf Euch aufpasst .... UND EUCH DÄMLICHE ZIPFELMÜTZEN AUFSETZT ;-)

 

Und die Moral von der Geschicht:

Ich zünde an für Euch ein Licht.

Soll sagen, ich vergess' Euch nicht.






"Ein Leben ohne Katze ist zwar möglich. Aber sinnlos!"

 

19. Oktober 2014 - heute rede ICH !

 

So! Wenn Fina meint, sich monatelang aus allem raus zu halten und nicht mehr zu bloggen, dann übernehme ICH das heute mal! Mir reicht's! Habt ihr schon einmal davon gehört, dass Schlafentzug im Allgemeinen als Foltermethode gilt? Nun, ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es stimmt! Der Katzenbestand hat sich mittlerweile auf 3 erhöht. 3 gegen 2! 3 foltern - 2 werden gefoltert! Jede! Nacht!

 

2:30 Uhr - Lautes Maunzen ertönt von außen durch das gekippte Schlafzimmerfenster. Schlafunterbrechung die Erste. Fina. Total benommen und im Dunkeln nach den Hausschlappen fischend schlurfe ich zur Terrassentür. Tür auf. Fina rein. Tür zu. Next Stop: Küche. Fina hat Hunger. Obwohl auf der Terrasse bereits zweieinhalb Mäuse liegen. Egal. Fina ist jetzt müde und legt sich schlafen.

 

03:15 Uhr - Unruhiges Treteln auf meinen Beinen. Schlafunterbrechung die Zweite. Becky. Becky hat nun ausgeschlafen. Möchte raus. Wo sind die Hausschlappen? Egal. Dann eben kalte Füße. Terrassentür auf. Becky raus... nein - Becky doch nicht raus. Becky in Küche. Hat Hunger. Während ich ihr den Napf fülle, kommt durch die noch immer geöffnete Terrassentür der Kater rein. Will spielen. Und schmusen. Und - klar - fressen.

 

03:27 - Becky raus. Kater raus. Ich ins Bett. Ein Blick auf die Uhr verrät, noch 3 Stunden bis der Wecker klingelt. So. Los. Schnell einschlafen. Los jetzt. Schlaf doch endlich ein.....

 

04:45 - Die Schlafzimmertür wird aufgestoßen... trappel trappel trappel - Stille. Trappel Trappel Trappel - Stille. TRAMPEL TRAMPEL TRAMPEL - MAUNZ MAUNZ MAUNZ - FINA!!! Sie ist wach und möchte nun doch bitte gerne wieder raus. Ohne Hausschlappen und ohne die Augen zu öffnen tapse ich zur Terrassentür. Fina raus. Ich - ins Bett. Böse Gedanken kommen in mir auf: Gleich morgen früh zur Post, alle Katzen in ein Paket und one-way nach Bulgarien geschickt! (Anmerk. d. Red.: Man möge mir diese Gedanken, die ich selbstredend NICHT in die Tat umsetzen werde, nachsehen...)

 

05:30 !!!!! SCHLAFUNTERBRECHUNG DIE .... 17. ?? 18.??? Ich weiß es nicht mehr!!! Mein Gehirn hat sämtliche Funktionen eingestellt. Roboterähnlich reagiere ich auf das klägliche Rufen Beckys draußen vorm Schlafzimmerfenster und lasse sie rein. Sie kuschelt sich sofort auf meine Bettdecke, schnurrt behaglich und ist innerhalb von 2 Minuten fest eingeschlafen. Im Gegensatz zu mir. ICH MUSS AUF TOILETTE. Und jetzt wird's nochmal richtig akrobatisch. Damit das süße kleine Kätzchen, das gerade quer über meinen Beinen schläft, nicht GEWECKT wird, schäle ich mich unter Anwendung höchster Körperbeherrschung aus der Decke. Die Schlangenfrauen des chinesischen Staatszirkus könnten sich bei mir noch was abschauen!!! Ich ziehe das linke Knie laaangsam hoch bis zum rechten Ohr, stütze dabei mit der rechten Hand die Katze, nun folgt das rechte Bein, Katze laaangsam ablegen, linken Fuß vorsichtig aufsetzen - geschafft. Cat keeps on sleeping. Mission accomplished!

 

05:37 - ENDLICH schlafen..... für ganze 60 Minuten. Dann ertönt mein Wecker! Ich fass' es nicht. Ein Blick in den Spiegel zeigt mir: Ich bin in dieser Nacht um Jahre gealtert. Schwarze, hängende Augenlider, eine Laune zum Amoklaufen und Nackenverspannungen so hart wie Kruppstahl sind das Resultat.

 

Und die Moral von der Geschicht: Guantanamo ist ein Wellness-Hotel gegen DAS hier. Aber - hey - Schlaf ist was für Weicheier! Hauptsache, die Katzen sind glücklich oder wie sagt man so schön: ALLES FÜR DIE KATZ' !!!

 


29. August 2014


Die 10 Gebote einer Katze an ihren Menschen

 

Mein Leben dauert 15 bis 20 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.

 

Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.


Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon.

 

Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.

 

Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine Freunde - ich habe nur Dich.

 

Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie.

 

Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass meine Krallen Dir mit Leichtigkeit böse die Hand zerkratzen könnten, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.

 

Ehe Du mich „unwillig" schiltst, „bockig" oder „faul", bedenke: Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder ich habe ein verbrauchtes Herz.

 

Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein.

 

Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: „Ich kann so was nicht sehen“ oder „es soll in meiner Abwesenheit geschehen“. Alles ist leichter für mich mit Dir.


 

25. August 2014

 

 

 

 

Wer eine Katze hat,

 

braucht das Alleinsein nicht zu fürchten.

 

- Daniel Defoe -

 

21. August 2014 - Er kam, sah… und blieb

 

Leute, ich bin enttäuscht. Mein Aufruf zum „Namens-Findungs-Casting“ für unseren schwarzen Neuzugang hat ja mal null Rückmeldungen gebracht! Fazit: Der Schwarze ist noch immer ohne Namen!

 

Stattdessen hat er mittlerweile etwas anderes: VERTRAUEN.

Er lässt sich von der Zweibeinerin:

- Zecken an sämtlichen Körperstellen entfernen,

- auf den Arm nehmen und streicheln,

- auf ihren Schoß ziehen und gönnt sich dort ein Nickerchen,

- seine morgendliche Arznei verpassen, um die Schmerzen in seinem Humpelbeinchen zu behandeln.

 

Und von mir lässt er sich beschnuppern. Schließlich muss ich testen, ob ich ihn riechen kann. Wenn ja, darf er bleiben!

 

Aber ich glaub’, er bleibt sowieso. Wer bitte geht denn hier schon freiwillig weg?! 24-Stunden-All-inclusive. Das Rundum-Sorglos-Paket. Sonnenterrasse in Top-Lage. Prima Personal. Was will Katze mehr?!

 

Wenn einer geht, dann nur, weil er über die Regenbogenbrücke gehen muss. Aber wie man sieht: Irgendwann zieht wieder eine neue Samtpfote ein. Egal ob wir aus Bulgarien eingeflogen werden, von der Straße gerettet werden oder einfach aus dem Nichts auftauchen. Irgendwie sind wir hier alle immer herzlich willkommen.

 

 

07. August 2014 - FINA SUCHT DEN SUPERNAMEN!

 

Ich erkläre das Casting für eröffnet! Nein, ich suche nicht nach der schönsten Katze Deutschlands oder nach der, die am lautesten "singen" kann. Vielmehr suchen wir nach einem NAMEN. Für den Kater. Der ist nämlich noch immer hier, holt sich mehrmals täglich Mahlzeiten inkl. Streicheleinheiten bei den Zweibeinern ab und geht anschließend wieder auf Tour mit der kleinen Roten. Ich habe mich mittlerweile auch an ihn gewöhnt. Oder besser gesagt, damit abgefunden, dass ich hier dauernd weitere Mitbewohner vor die Nase gesetzt bekomme. Aber solange ich hier die Nummer 1 bin, soll mir das recht sein. Hach, ich plappere schon wieder viel zu viel. Also: Es geht um einen Namen für den Kater! Die Suche danach gestaltet sich recht kompliziert.

 

Im Angebot waren:

 

BRUNO. Brunos aber sind GROSS und RUND und irgendwie bärig. Aber der Kater ist ja eher klein und dürr und..... "heuschreckig".

 

WILLI. Hm. Auch nicht so passend. Willis sind irgendwie alt und tolpatschig und haben ein eingerissenes Ohr und 'ne Augenklappe von früheren Kriegs-Verletzungen oder so...

 

FINDUS. Vom englischen "find us". Sehr passend. Denn immerhin hat er uns gefunden. Aber  einer der Zweibeiner fand die Idee doof. Doofer Zweibeiner.

 

BLACKY. Becky und Blacky - ha ha - neeee,  geht gar nicht!

 

ELMO. What??? Elmo??? Klingt außerirdisch. Elmo vom Kampfstern Galaktika. Nein. Weiter.

 

HENRI. Oh ja - Henri. Zart, klein, fein..... Kommt schon mal in die engere Auswahl! (Zusammen mit Findus, ob's der Zweibeiner nun mag oder nicht!)

 

TOM. Hat die Katrin vorgeschlagen. Katrin hat fundiertes Hintergrundwissen in Sachen Literatur und wusste, dass die Freundin von TOM SAWYER nämlich BECKY heißt. Und da unsere rote Becky den Kater ja immerhin hier angeschleppt hat und die beiden seitdem nur noch im Doppelpack unterwegs sind, würde das ja passen. Herzallerliebst. Also. Tom kommt zusammen in den "Recall". Mit Findus und Henri...

 

Gibt's noch weitere Ideen??? Falls ja, dann schreibt mir! Facebook, E-mail... ich bin ja 'ne multimediale Katze. Freue mich auf Anregungen.

 

Bis bald,

Eure FINA

(die übrigens mal Kristina hieß..... - Glück gehabt, würd' ich sagen ;-)

 

 

27. Juli 2014 - Da bin ich wieder!

 

Breaking News!!! Trommelwirbel!!! Roter Teppich!!! Blitzlichtgewitter!!! Die Fina-Blog-Fans können aufatmen! ICH BIN WIEDER ONLINE!!!

 

Nein, ich war nicht zwischenzeitlich wieder nach Bulgarien gereist. Krank war ich auch nicht (abgesehen von den lästigen Grasmilben. Puäh!). Ich hatte eine ... nennen wir es mal ... kreative Pause! Schreib-Blockade. Terminlich zu sehr eingeschränkt (irgendjemand muss sich schließlich mehrmals täglich um die ansteigende Mäuse-Population kümmern).

 

Also Leute, ruhig bleiben. Mich gibt es noch und ich werde auch in Kürze wieder ein bisschen regelmäßig von mir hören lassen! Pfote drauf! Doppel-Schwör!

 

Herzallerliebste Grüße von

Eurer Fina (und Becky. Und EmilHenryBrunoFritz ... wer DAS ist, wird noch nicht verraten ;-)

 

 

26. April 2014 - Beckys Boyfriend

 

Leute, Leute – ihr wundert Euch wahrscheinlich schon, warum ich schon so lange nicht gebloggt habe! Das liegt daran, dass hier gerade der Bär brummt. Täglich passiert hier was. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Vielleicht mit einer Geschichte, die mir (und der Zweibeinerin) im ersten Moment einen kleinen Schrecken eingejagt hat: Ich habe einen Geist gesehen…. Naja, nicht wirklich.


So ziemlich genau 1 Jahr nachdem mein großer, schwarzer Mitbewohner Nero über die Regenbogenbrücke gegangen ist, tauchte hier eine Art Reinkarnation von ihm auf. Schwarz. Mit kleinem weißen Fleck auf der Brust. Grüne Augen. Haargenau wie unser Nero.


Ein hübsches junges Pracht-Katerchen. Auf Brautschau! Ziemlich aktiv auf Brautschau sogar. Denn – er is‘ noch ein richtiger KERL, wenn ihr versteht, was ich meine. Da war nämlich noch nix mit „schnipp-schnapp – Eierchen ab“. Die sind noch ziemlich präsent! Ungewollte Schwangerschaften vorprogrammiert! Das geht mal GAR nicht, wenn ihr mich fragt!


Und unser Bäckchen hat sich natürlich direkt in den Kerl verknallt. Und jetzt kommt er seit 2 Wochen morgens, mittags und abends und turtelt mit ihr durch die Gärten. Die Zweibeinerin versucht, ihn ein wenig mit Futter zu locken. Er hat auch nen gesunden Appetit und is voll mit Zecken. Wer weiß, wie lange er schon auf Liebes-Tour ist. Ist ja sicher kräftezährend. Und woher er kommt.


Zweibeinerin denkt über Lebendfalle nach. Um Kerlchen einzufangen. Und zu schauen, ob er irgendwo ausgebüchst ist und vielleicht ein Zuhause hat (Nach dem Motto „ich war ein Wohnungskatze“).


To be continued………

 

P.S. Übrigens habe ICH mir neulich das Vorderbein verstaucht und humpele seitdem. So eine Sch... aber auch! Wo und wie ich das geschafft habe, habe ich den Zweibeinern aber nich erzählt. Die regen sich schon genug auf ;) Ihr seht also, hier wird's gerade nicht langweilig. Und die nächste OBERHAMMER-GESCHICHTE kommt - vielleicht schon morgen...

 

 

Lion und der alte Baum - Rettungsaktion in Gummistiefeln

 

Karben. Eine dramatische Rettungsaktion in den frühen Morgenstunden ereignete sich in den vergangenen Tagen. Kater Lion (Anmerkung Fina: ein echt hübscher Kerl) meinte, todesmutig auf einen Apfelbaum klettern zu müssen. Einmal oben angekommen, merkte er allerdings, dass der Baum seine besten Tage bereits hinter sich hatte und die Ästchen morsch waren und schon brachen, sobald er sie mit einem seiner Barthaare berührte!. Jetzt sind wir Katzen ja nicht nur gute Kletterer, sondern auch gute "von hoch oben herunterspringen-Könner". Hat er aber wohl vergessen. Der Lion. In seiner Aufregung. Wie neulich, als er auch vergass, dass er eigentlich über eine 1 Meter hohe Hecke springen kann. Da musste ihn die Gabi aber drüber hiefen... Also, zurück zum "Baum des Todes". Da hockte er nun fest. Schrie, rief, jammerte ... eine ganze Nacht lang. Als er am nächsten Morgen noch immer nicht zu Hause war, ist seine Katrin ihn dann suchen gegangen. Geträu dem Motto "oben hui, unten pfui" hat sie sich zu ihrem Büro-Kostüm die ollen Gummistiefel übergestülpt, ne Klappleiter geschnappt  und hat den guten Lion unter Einsatz ihres Lebens vom Baum gepflückt.

 

Und die Moral von der Geschicht:

Die Scheibe Brot fällt immer auf die Marmeladenseite. Und Katzen immer auf ihre Pfoten. In diesem Sinne Lion: nächstes Mal trau Dich einfach. Denn immerhin bist Du eine Katze! Die mutigsten, elegantesten und unkaputtbarsten Geschöpfe auf diesem Planeten.

 

 

 

 30. März 2014 - "Die Nachkontrolle"

 

An diesem wunderschönen, sonnigwarmen Sonntag wurden Becky und ich gewaschen, gebügelt und ich glaube, am liebsten hätte unser zweibeiniges Personal uns noch ein rosa Schleifchen ums Ohr gebunden. Damit wir auch fein sind für den wichtigen Besuch, der sich angekündigt hatte. Die Gabi und die Katrin waren nämlich da. Zur Nachkontrolle. Diese Nachkontrollen bei vermittelten Tieren sind äußerst wichtig, hab ich gehört. Da müssen die Verantwortlichen vom Tierschutzverein peinlich genau überprüfen, ob das vermittelte Tier (in unserem Fall also die kleine rote Becky) auch wirklich liebevoll und artgerecht mit ihren Adoptanten umgeht!!

Was die Gabi und die Katrin u.a. geprüft haben waren:

- Sind an den Händen der Adoptanten eventuelle Spuren von Mißhandlungen durch kleine scharfe Katzenkrallen zu finden?

- Lässt Becky die Adoptanten nachts mindestens 4 Stunden am Stück schlafen?

- Ärgert Becky die Adoptanten, indem sie lebende Mäuse in die Wohnung schleppt?

- Lässt Becky die Adoptanten in Ruhe Abendbrot essen oder klaut sie ihnen die (vegane) Wurst vom Brot?

Was mich wundert: Die Adoptanten haben sich trotz aller o.g. Mißstände nicht beschwert und sind noch immer bei uns. DAS MUSS LIEBE SEIN. Danke!!! Und natürlich auch DANKE an die Gabi und die Katrin für ihre wirklich gute und intensiv durchgeführte Nachkontrolle.

 

 


14. März 2014 - "to be registriert or not be registriert - DAS ist hier die Frage"

 

Ich will es ja gerne verstehen, aber ich tu's nicht! Immer wieder kriege ich mit, wie Menschen ach so verzweifelt ihre ach so geliebten Fellnasen oder Samtpfoten suchen, die ihnen ausgebüchst sind. "Meine Katze ist eine reine Wohnungskatze - die geht niiiie raus". Ja. Klar. Wir Katzen sind es ja auch von Natur aus gewohnt, faul auf Federkern-Sofas zu dösen statt in freier Wildbahn Mäuse und Vögel zu jagen. ES IST IN UNSEREN GENEN VERANKERT. Und wenn sich eine Gelegenheit ergibt, dann wird sie genutzt. Punkt. Aus die Maus. Aber das ist ja nicht mal das Allerschlimmste. Das Allerschlimmste am verlustig gegangenen Tierchen ist, dass es nicht registriert ist! Da lese ich dann von Hunden oder Katzen, die zwar gechippt, aber eben nicht registriert sind. HÄ? WAS bitte macht DAS für einen Sinn? Das wäre ja so, als würdet IHR Euren Personalausweis in der Mitte durchschneiden, die eine Hälfte brav bei Euch tragen und die andere Hälfte in den Müll werfen. Macht auch keinen Sinn, oder? Also. Is' doch ganz einfach: www.tasso.net !

 

Und die Moral von der Geschicht:

Registrierung Deines geliebten Vierbeiners bei tasso: kostenlos.

Wiederfinden bei Ausbüchsen: unbezahlbar!

 

 

12. März 2014 - Becky und ich ...

 

"Einen guten Freund erkennt man daran, dass es auch schön ist, mit ihm zu schweigen"

 

 

 

  

11. März 2014 - "Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen" (Albert Einstein)

 

Wenn ihr meinen Blog aufmerksam verfolgt, dann wisst ihr, dass wir am 7. März eine Kerze für unseren lieben Nero angezündet haben. Und am 8. März wurden erneut viele, viele Kerzen angezündet. Für die armen Hunde-Seelen in Rumänien. Die grundlos und vor allem legal abgeschlachtet werden. Auf brutalste Weise. Oder in rumänischen Todeszellen frierend, hungernd, schutzlos und voll von Angst und Verzweiflung auf eben dieses gleiche Schicksal warten. Mittlerweile bin ich nur noch froh für diejenigen, die es schon geschafft haben, die es hinter sich haben. Die nun als kleiner, heller Stern am Himmel leuchten und nie mehr Schmerzen oder Angst haben müssen.

So vielen konnte und kann nicht geholfen werden. Auch wenn es Menschen gibt, die anders sind als die korrupten und blutrünstigen Teufel in Rumänien. Die helfen. Die Tiere von der todbringenden Straße holen. Die sie kastrieren, versorgen, aus Todeszellen holen. In Sicherheit bringen. Die auf die Straße gehen. So wie am vergangenen Samstag in Frankfurt und vielen anderen Städten Europas. Und ihre Stimme denen geben, die keine haben. Die laut werden. Die aufrütteln. Die aufklären. Und die vor allem nicht AUFGEBEN!

 

Dafür bin ich Euch dankbar. Sehr. Macht BITTE weiter. Wir brauchen Euch!

 

Hätte ich einen Wunsch frei, dann würde ich mir wünschen, dass alle Menshen, die grausam gegenüber Tieren sind, für nur eine einzige Minute fühlen, was das Tier fühlt, sehen, was das Tier sieht, leiden, wie das Tier leidet. Ich bin mir sicher, das würde sie für den Rest ihres Lebens verändern.

 

Ich danke Euch fürs Lesen.

Eure Fina.

 

 


07. März 2014 - Heute zünden wir eine kleine Kerze an

 

Für Nero. Unseren Schwarzen. Der heute vor einem Jahr zur falschen Zeit am falschen Ort war.

Nero, Du wunderschönster Kater. Du stolzer und tapferer Freigänger-Kämpfer. So viele Kämpfe hast Du gewonnen. Fast wöchentlich. Gegen eine üble Virus-Erkrankung. Gegen andere starke Kater in Deinem Revier. Sogar gegen einen Marder, der Dir wirklich böse Verletzungen zugefügt hat.  Und dennoch bist Du immer erhobenen Hauptes nach Hause gekommen.

Nur Deinen letzen Kampf, den hast Du verloren. Gegen ein Auto. Und WIR haben DICH verloren.

Du warst Kumpel. Du warst Seelenverwandter. Und nun bist Du Schutzengel für Fina und Becky.

Danke, dass Du uns als Dein Zuhause ausgesucht hast und wir 3 Jahre Deine Familie sein durften, bevor Du am 07. März 2013 über die Regenbogenbrücke gegangen bist.

 

 

24. Februar 2014 - mein 4-Wochen-Resumée


Jetzt ist die Kurze schon seit 4 Wochen bei uns zu Hause. "Ob das Bäckchen denn schon gewachsen sei, seit ihrer Ankunft", hat die Gabi gefragt. Gewachsen??? Aus Bäckchen ist mittlerweile eine Backe geworden! Wenn sie so weiterfuttert und proportional dazu wächst, ist sie bald so groß wie der Couchtisch... aktuelles Gewicht: 2,1 kg.

Wie auch immer - ich muss sagen: finde es gar nicht so schlecht, dass die Kurze hier eingezogen ist. Klar, manchmal nervt sie. Aber wenigstens habe ICH nach wie vor die Pole-Position. Beim Mittagsschlaf lieg ich auf dem Bauch der Zweibeinerin. Die Kurze etwas weiter unten auf den Beinen. Nachts im Bett liege ich auf dem HALS der Zweibeinerin. Die Kurze etwas weiter weg in der Armbeuge.

Aber egal, wer hier wo schläft - wichtig ist, dass wir hier ein ganz feines Zuhause gefunden haben.

Und ich hoffe soooo sehr für all die Fellnasen und Samtpfoten, die noch auf kalten, lieblosen und gefährlichen Straßen jeden Tag gegen Kälte, Hunger und Tod kämpfen müssen, dass sie irgendwann auch so viel Glück haben werden wie die kleine Becky und ich...

 

Und die Moral von der Geschicht:

Adoptiere aus dem Tierheim und kaufe nicht!

 

Also dann, bis die Tage - ich schreib wieder, keine Frage!

 

 

12. Februar 2014 -  "Mittagsschlaf zu dritt"

 

So viel Freigang üben scheint die Kurze wohl müde zu machen. Auf jeden Fall hat sie sich doch ganz dreist beim letzten Mittagsschlaf auf die Zweibeinerin direkt hinter mich gelegt. Mich hat's auch gar nicht gestört.

Nur die Zweibeinerin konnte sich eine geschlagene Stunde lang nicht bewegen und klagte über Blutstau, Krampfadern, eingeschlafene Beine und dass ihre Blase zu platzen drohte. Aber auch DAS hat mich nicht gestört. Habe den Mittagsschlaf zu dritt sehr genossen. Und Becky auch.

 

Also dann, bis die Tage - ich schreib wieder, keine Frage!

 

 

11. Februar 2014 - "Becky macht ihr Freigänger-Seepferdchen"

 

Ich muss neidlos zugestehen: Die Neue ist sowas von angstfrei! Sie lässt sich mühelos von der Zweibeinerin dieses schwarze Etwas um Hals und Bauch anlegen und darf dann damit nach draußen!

Und da flitzt sie dann umher. Fängt Steinchen, klettert auf Büsche und Bäume, schnuppert sich quer durch Hof und Garten. Mut hat 'se! Hut ab.

 

ICH finde es ja lächerlich. Pah! Katze an Leine! Hunde gehören an die Leine. Die sind nämlich auch weitaus weniger intelligent als wir Katzen und würden sich ohne Leine wahrscheinlich verlaufen und NIE WIEDER zurückfinden.

 

Deswegen glaube ich auch ganz fest, dass Becky nur noch solange an die Leine muss, bis sie etwas größer ist und nicht mehr Gefahr läuft, von Spatzen weggeschnappt zu werden oder in Mäuselöcher zu fallen! Und dann, ja DANN, darf auch sie ganz und gar Freigänger-Katze sein und ihre große, neue Welt da draußen entdecken.

 

 


04. Februar 2014 - Tag 18 (!) mit der Neuen

 

Also Leute, ich weiß ja nicht - irgendwie ist mir die Tatsache, dass ich mein Revier nun mit der Kurzen teilen soll, auf den Magen geschlagen. Ich fühle mich wie durchgekaut und ausgespuckt und möchte eigentlich nur meine Ruhe.

 

Weil meine Zweibeinerin sich immer Sorgen macht und mein Ruhebedürfnis komisch fand, hat sie mich zum Tierarzt geschleppt. Der meinte, meine Lymphdrüsen seien geschwollen und mein Immunsystem müsste mal aufgebaut werden. Ich habe keine geschwollene Lymphdrüsen - ich hab "SOOO nen dicken Hals" - wegen Becky! Wie auch immer - ich bekomme jetzt täglich eine flüssige Immunaufbau-Kur in den Hals gedrückt - na herzlichen Dank auch!!!!

 

Nicht gerade förderlich für mein ohnehin schon angeknackstes Verhältnis zwischen mir und meiner Zweibeinerin. Ich lasse sie eben spüren, dass man mir nicht einfach so eine kleine Rote vor die Nase setzen kann.

 

Wenngleich ich den ständig umher flitzenden Zwerg ja ganz interessant finde. Vor allem, was sie so alles anstellt und beide Zweibeiner dann immer ganz aufgelöst durch die Wohnung hechten und versuchen, Blumenvasen, brennende Kerzen, diverse Möbelstücke, Weingläster (gefüllt!!!!) oder appetitlich angerichtete Lachs-Brote (Abendessen der Zweibeiner) vor ihr in Sicherheit zu bringen.

 

Meistens gewinnt die Kurze! Find ich gut! Katzen an die Macht!

 

Also dann, bis die Tage - ich schreib wieder, keine Frage!

 

 

03. Februar 2014

 

Mit Freuden habe ich vernommen:

alle Dokumente sind geprüft und angenommen.

 

Der Verein heißt ab sofort genau:

"Grund zur Hoffnung" - mit dem Zusatz eV!

 

Euer Einsatz der gilt Mensch und Tier.

Ihr macht aus "Du" und "ich" ein "Wir"!

 

Ich wünsche Euch Ausdauer, Glück und Kraft.

Dass ihr alle Eure Ziele schafft.

 

Oder - frei nach Gandhi - einem weisen Mann ohne Geld:

"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt".

 

Gedichtet - heute nur für EUCH Vereins-Gründungsmitglieder,

von Eurer Fina

 

 

26. Januar 2014

 

Die Neue is' da. Oder: "Beckys lange Reise ins Glück"

 

An alle meine zahlreichen Fans da draußen: Es tut mir leid, dass ihr so lange auf einen neuen Blog warten musstet - aber ich musste mich erstmal sammeln! Seit dem 18. Januar ist hier zu Hause nämlich alles anders. 

Die NEUE ist eingezogen! Becky aus dem Tierheim in Rousse, Bulgarien. Eine ganz schön lange Reise hat sie da auf sich genommen, die Kleine. Und mittlerweile habe ich kapiert - die bleibt! Die geht nicht mehr weg. Anfangs fand ich sie ganz schön doof und konnte sie nicht riechen (im wahrsten Sinne des Wortes - Leute - ich sag's Euch - "rosenfrisch" ist anders!!!). Naja, so nach einer Woche kann ich schon mal ein erstes Fazit über unsere neue Mitbewohnerin abgeben: Sie ist ganz okeeeeeeee. Wenns Futter gibt, nervt sie total. Weil sie ihr kleines rosa-rot-getigertes Schnäuzchen ständig in MEINEN Teller reinsteckt. Lösung: Ich speise jetzt hoch oben auf dem Küchentisch. Da kommt se' noch nicht hin. Ist noch zu klein - HA HA HA. Toben kann man ganz gut mit ihr. Leider hat sie mir meinen Lieblings-Schlafplatz im Bett meiner Zweibeinerin abgeluchst. Aber hey - sie ist ja auch immerhin noch ein Baby und noch nicht so ne große, coole Socke wie ich. Wenn auch noch leicht zähneknirschend sag ich trotzdem: herzlich Willkommen, kleine Becky, in Deinem neuen Zuhause. Du hast es jetzt endlich geschafft! Genau wie ich. Weg von den Straßen Bulgariens, raus aus dem Tierheim und hinein in eine gemeinsame Zukunft mit mir und den Zweibeinern hier. Bin gespannt, was ich mit Dir noch so alles anstellen kann ;-)

 

Also dann, bis die Tage. Ich schreib wieder - keine Frage!

 

17. Januar 2014

 

Also, EIGENTLICH hatte ich schon Feierabend. War quasi schon im Wochenend-Modus. Aber meine Auftraggeber verlangten nach einem Blog. Also guuuut - hier isser:

 

Heutiges Blog-Thema: Der Countdown läuft..... bis zur Ankunft unserer neuen Adoptivkatze Becky aus Bulgarien! Soll morgen Abend hier eintreffen. ICH bin noch ganz cool. Habe schon mal Qualitätstest gemacht und das neue Katzenspielzeug und diverse Kratz- und Kuschel-Höhlen begutachtet. Für gut befunden.

Im Gegensatz zu MIR befindet sich meine Zweibeinerin seit heute morgen allerdings am Rande des Wahnsinns! Heute morgen ging der Transport von Rousse / Bulgarien los. Mit - ich glaube 9 HUNDEN und EINER BECKY.... Ganz schön lange Reise für die Fellnasen und das Samtpfötchen. Aber sie haben 2 sehr gute und liebe Chauffeure. Und seit meine Zweibeinerin weiß, dass der Transporter mittlerweilde das BÖSE LAND (Rumänien) hinter sich gelassen hat, ist sie ETWAS ruhiger (kann aber auch daran liegen, dass sie aus lauter Verzweiflung angefangen hat, am Katzen-Baldrian zu schnüffeln...).

 

Wir sind auf jeden Fall alle gespannt auf die kleine, rote, Neue. Sei tapfer! Du schaffst das. Und wenn Du diese Reise hinter Dir hast, dann wird alles gut!

 

So, aber JETZT is' Feierabend. Gute Nacht.

 

Also dann, bis die Tage, ich schreib wieder - keine Frage.

 

 

09. Januar 2014

 

Stellt Euch vor: es gibt (!) fliegende (!!) Mäuse (!!!) Noch nie zuvor gesehen. Musste ich natürlich jagen und haben. Aber die Flugmaus hat sich in einen kleinen Spalt in der Sockelleiste der Terrassentür gerettet. Da kam ich nun nicht mehr an sie ran. Schlecht für mich. Allerdings saß SIE einen Tag und eine Nacht eingequetscht darin fest. Schlecht für SIE. Gelebt hat'se aber trotzdem noch. Meine Zweibeinerin hat einen riesen Zirkus veranstaltet, als sie sie entdeckte. Hat lauter Menschen angerufen: die Gabi, den Tierarzt, den NABU. Und das Tierheim Wetterau. Die haben dann auch sofort einen Rettungshelfer (per Rettungshubschrauber?) geschickt. So lange wollte meine Zweibeinerin aber nicht warten, weil sie Angst hatte, dass die Flugmaus erstickt. Also wurde die komplette Sockelleiste abmontiert. So war die Flugmaus wenigstens nicht mehr eingeklemmt. Und die Rettungshelferin vom Tierheim Wetterau hat sie dann gaaanz vorsichtig mit Daumen und Zeifefinger im Genick gepackt und in 'ne Kiste gesetzt. Da HAT die aber ihr Mäulchen aufgerissen. Und gefaucht (Angeberin). Und ihre Flügel komplett entfaltet.... Junge, Junge, hätte ich gewusst, wie groß die Dinger sind, ich hätte die Pfoten davon gelassen!

Die vom Tierheim meinte, es sei sogar ein Exemplar, das unter Naturschutz steht. Meine Zweibeinerin hat sich geärgert, dass sie kein Foto von dem imposanten Tierchen geschossen hat. Aber - hey - keine Sorge: damit ihr Euch die Flugmaus so richtig vorstellen könnt, habe ich sie für Euch gemalt (siehe Bild :)

 

Und die Moral von der Geschicht':

Mäuse mit Flügel jag' ich besser nicht.

 

Also dann, bis die Tage. Ich schreib wieder - keine Frage!

 

 

01. Januar 2014

 

oder: „Heute haben sogar die Menschen einen Kater, die eigentlich gar keine Katze besitzen“!

Die Menschen behaupten ja, das beste Mittel gegen Kater seien eingelegte Heringe!
Also ich weiß ja nicht… ich bin zwar eine Katze und kein Kater, aber wenn ich mir vorstelle, dass man mir einen eingelegten Hering vor die Nase hält – das würde mich doch eher anlocken statt vertreiben?! Die Menschen sind halt komisch!

Da veranstalten Sie ein riesen Getöse und Gepolter und Krachen, Quietschen, Pfeifen und Knallen! Und warum der ganze Hokuspokus? Weil ein neues Jahr begonnen hat. Da feiern sie einen Neubeginn, stecken ihre ganze Hoffnung in ein neues, frisches, unverbrauchtes Jahr, dass ihnen regelmäßig alle 365 Tage geliefert wird. Und dann? Machen die Meisten doch nix außer „viel Lärm um Nichts“. Vorsätze werden gemacht, über Bord geworfen, es wird weiter gejammert, lamentiert, geschimpft und geklagt. Dann aber gibt es auch wiederum einige Exemplare der Gattung Mensch, die doch was bewegen. Ihre Augen öffnen, sehen, verstehen, handeln und helfen! Und das ganz ohne Hokuspokus. Ich bin tierisch froh, dass es solche Menschen gibt! Denn solange es die gibt, habe sogar ich noch allen GRUND ZUR HOFFNUNG, dass die Welt hier und da ein wenig besser gemacht wird.


Ach übrigens:
„Katzen erreichen mühelos, was den Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen." (Ernest Hemingway)

Also dann, bis die Tage. Ich schreib wieder – keine Frage!

 

 

20. Dezember 2013

 

Ich bin STINKSAUER - wie man an meinem Gesichtsausdruck nur unschwer erkennen kann! Nein, nicht wegen des miesen Wetters, was einem auch die Laune verderben kann. Sondern wegen einer Person, die ihren 1/2 jährigen Mops auf Ebay VERKAUFEN will. In einem bunten Soritments-Angebot mit Waschmaschine, Sofa und Smartphone! Als "Weihnachtsgeschenk inkl. viel Zubehör". Ja ISSES DENN ZU FASSEN?! Dieses widerliche Verhalten sollte bestraft werden. Zudem finde ich, dass Ebay solche Anzeigen SPERREN sollte! Was denken denn manchen Menschen, was sie mit uns machen können? HALLO? Wir sind FÜHLENDE und LIEBENDE Familien-Mitglieder und keine Geschenk- artikel!

 

 

 

 

So. Da bin ich. Fina. Weiblich. 3 Jahre jung. Kategorisiert unter der Rasse „Europäisch Kurzhaar“. Ich selbst ordne mich mittlerweile als Glückskatze ein! Geboren irgendwo auf den unbarmherzigen und lieblosen Straßen Bulgariens wurde ich von Tierschützern aufgesammelt und durfte im Spätsommer 2012 zu meiner Adoptions-Familie nach Deutschland ausreisen. Mit einem riesigen VOGEL aus Stahl. Das muss man sich mal vorstellen! ICH in dem Bauch eines Vogels – normalerweise gehört das andersrum! Auf jeden Fall residiere ich nun mit meinem 2beinigen Personal glücklich, geliebt, gekuschelt, (n)immer satt und meistens müde in einer mittelhessischen Kleinstadt.

 

Und SCHWUPPS auf einmal bin ich BLOGGERIN! Wie es dazu kam? Nun, einerseits finde ich diesen Laptop ziemlich interessant und gemütlich. Zweitens bin ich eine extrem kommunikative Katze. Ich rede. Oft. Und laut. (Anmerkung des 2beinigen Personals: so oft und so laut, dass sie einen manchmal in den Wahnsinn treibt!!!).

 

Und weil ich nun mal viel zu sagen habe, darf ich sogar ab sofort ganz offiziell hier auf der Website von „Grund zur Hoffnung“ bloggen. Wow…. Von den Straßen Bulgariens zur ersten Blog-Cat Mittelhessens! DAS nenn ich mal 'ne Erfolgs-Story!

 

Macht Euch also auf was gefasst. Ich werde bloggen. Bis die Pfoten glühen. Über das Wetter. Über das akute Aussterben der Mäuse in meinem heimischen Garten. Über meinen Alltag mit meinem 2beinigen Personal. Aber vor allem auch über Themen, die mich bewegen, beschäftigen und die an die Öffentlichkeit müssen! Und selbstverständlich auch über aktuelle Aktionen von „Grund zur Hoffnung“.

 

Also dann, bis die Tage. Ich schreib‘ wieder – keine Frage!

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

DRINGEND!

Charlotte ist ein echtes Goldstück! Die liebe Hündin hat den ersten großen Schritt in ein tolles Hundeleben bereits gemeistert und lebt nun seit einigen Monaten auf einer Pflegestelle in Deutschland. Wir wünschen uns nun aber, dass das liebe Hundemädchen endlich ihr eigenes Für-Immer-Zuhause beziehen und bei erfahrenen Menschen so richtig ankommen darf.

 

Troll weiß noch nichts von seinem Glück, aber in wenigen Tagen darf sich der liebe Rüde auf den Weg nach Deutschland machen und den kalten Zwinger des Tierheims gegen ein kuscheliges Körbchen auf einer Pflegestelle tauschen. Wir wünschen uns, dass der fröhliche Hundejunge dort nicht lange warten muss und schnell entdeckt wird...

 

 

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