Inari (männl., geb. ca. Juli 2021) - hat in seinem kurzem Leben schon viel Leid erlebt

 

Inari hat Paten gefunden. Vielen Dank dafür!

 

9. Mai 2022

 

Inari misst 53 cm.

 

 

12. März 2022

 

Inari (geb. ca. Juli 2021) ist noch kein Jahr alt und hat in seinem jungen Leben schon einiges mitgemacht. Aber dazu später.

 

Der liebe Hundejunge misst schon 53 cm und wird noch etwas wachsen. Wir gehen davon aus, dass er ein größerer Hund werden wird. Wie viele andere Hunde in Bulgarien kamen er und ein Geschwisterchen als Welpen einer Hofhundedame auf die Welt. Leider befanden die Halter es nicht für nötig, die Hündin vorher kastrieren zu lassen, trotz unseres kostenlosen Kastrationsangebots. Nun war der ungewünschte Nachwuchs da und wurde Ende Dezember, in der besonders kalten Zeit, ins Tierheim in Schumen abgeschoben – allerdings unter der Auflage, dass die Mutter kastriert würde! Immerhin nahmen die Halter die Hundemutter nach dem Eingriff wieder mit. 

 

Für die Welpen sah es nicht ganz so gut aus. Inaris Geschwisterchen hatte Parvovirose und hat es nicht geschafft. Der süße Inari war zäh und hat überlebt. Bei meinem Aufenthalt im Tierheim im Februar 2022 fiel uns seine Fehlhaltung und sein verschobenes Becken auf. Die Röntgenaufnahmen ergaben, dass er schon sehr jung eine Beckenfraktur hatte mit einem zusätzlich ausgerenkten Hüftgelenk. Das Becken ist massiv schief gestellt. Wie diese Fraktur entstanden ist, wissen wir leider nicht. 

Leider kommen wir bei der Röntgenaufnahmequalität in Bulgarien mit der Beurteilung nicht weiter und würden ihn deswegen gerne bei unserem Tierarzt Roger Wagner in 61118 Bad Vilbel vorstellen, gründlich untersuchen, ordentliche Röntgenaufnahmen anfertigen und bei Bedarf operieren lassen. Die Kosten dafür trägt Grund zur Hoffnung e.V.

 

Klar ist, dass ein Handicap zurückbleiben wird und er höchstwahrscheinlich früher als andere Hunde regelmäßig Schmerzmittel benötigen wird.

 

Nun aber zu etwas Positivem: Inari hat trotz seiner schlimmen medizinischen Geschichte ein sehr liebes und freundliches Wesen. Er ist uns zugetan und nicht ängstlich. Auch mit den anderen Hunden in seinem Auslauf versteht er sich gut und spielt schön mit seinen gleichaltrigen Kumpels.

 

Seinen ersten Spaziergang draußen vor dem Tierheim fand Inari noch ein wenig unheimlich. Er lief noch unsicher und geduckt, denn alles war ihm neu und er musste die vielen Eindrücke erst einmal verarbeiten. Augrund seiner Vorgeschichte wird er nie ein Leistungssportler werden, wir sehen ihn deshalb nicht bei extrem sportlichen Menschen. Er wird weder joggen noch am Fahrrad mitlaufen können, stundenlange Wanderungen wird er möglicherweise auch nicht meistern. Über regelmäßige Spaziergänge in normalem Tempo wird er sich aber freuen. Es gibt ja auch ausreichend weitere Möglichkeiten, Hunde geistig auszulasten, wir helfen Ihnen gerne mit Tipps.

 

Wir wünschen dem liebenswerten Kerlchen, dass er schnell entdeckt wird und seine Familie findet. Die wichtigen Kriterien zur Ausreise bringt er mit, denn er ist gechipt, geimpft und bereits kastriert.

Wenn Sie ein schönes Zuhause für unseren Inari haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

18. Februar 2022

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Gisi ist eine wirklich süße Junghündin, die sich gut mit ihren Artgenossen versteht. Sie ist leider im Tierheim aufgewachsen, nun aber bereit für ein neues Abenteuer! 

 

Luny ist die letzte von fünf Geschwistern, die noch auf ihre Familie wartet. Alle anderen inklusive ihrer Mutter durften schon ausreisen. Nun wartet nur Luny noch auf ihr Glück!

 

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