Bosse (männl., geb. ca. Mai 2022) - ein freundlicher Herzensbrecher

 

Welpen sind süß! Welpen bringen sehr viel Freude ins Haus, sind gleichzeitig aber auch mit sehr viel Arbeit verbunden und fordern Adopanten sehr. 

 

Erfahrungsgemäß benötigen Welpen im Vergleich zu erwachsenen Hunden eine längere Zeit, stubenrein zu werden. Man muss sie liebevoll, aber konsequent erziehen und sie behutsam an viele Außenreize heranführen. Man darf die Arbeit mit Welpen und die Verantwortung diesen kleinen Hunden gegenüber nicht unterschätzen, weshalb wir Welpen nicht an Familien mit Säuglingen oder Kleinkindern vermitteln.  

 

Sie bekommen mit einem Welpen letztendlich ein weiteres „Kind“ ins Haus, dem man gerecht werden muss.

 

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1. April 2023

 

Ein Boss ist er sicher nicht, der fast einjährige Rüde namens „Bosse“ (geb. ca. Mai 2022). Ganz verspielt ist er, ein bisschen ungestüm, aber dabei immer freundlich. Er mag Menschen und lässt sich gerne sein kurzes, weißes Fell streicheln. Auf den zweiten Blick erkennt man darin hellbraune Flecken. Überall. Fast wie Sommersprossen. Gezählt haben wir sie nicht. Vielleicht haben Sie ja Lust dazu, wenn Sie mit ihm schmusen.

 

Von solchen Schmuseeinheiten hatte er in der Vergangenheit nicht so viele, vielleicht gar keine. Auf jeden Fall zu wenige. Er lebte mit seiner Mutter und seiner Schwester Brooke auf einem Hof in der Nähe von Schumen. Die Besitzer kamen mit der Hündin ins Tierheim, um sie kastrieren zu lassen. Der Nachwuchs war ungewollt und wurde bei dieser Gelegenheit gleich im Tierheim in Schumen gelassen, um sie zu vermitteln. Gesagt, getan – here we go!

 

Bosse hat noch nicht viel kennengelernt. Wir würden ihn als „ungeschliffenen Diamanten“ bezeichnen. Er ist aufgeweckt, an allem interessiert und lernt sicher schnell. Klar, nicht von heute auf morgen. Aber mit ein bisschen Zeit und etwas Geduld, wird der 52 Zentimeter hohe Jungspund nach und nach seine Lektionen lernen. Zuerst steht das Leben in einer Wohnung bzw. einem Haus auf dem Lehrplan. Da er bisher nur auf dem Hof – also wirklich draußen – gehalten wurde, wird das Leben indoor die erste Herausforderung sein. Wenn Sie ihm geduldig zeigen, was Sie von ihm erwarten, wird er diese gut meistern. Behutsam sollte er an alles herangeführt werden. Eins nach dem anderen. Hunde sind Meister in der Anpassung. Deswegen leben sie als Nachfahren des Wolfs seit ungefähr 14.000 Jahren an der Seite des Menschen. Jahrtausende länger als jedes andere Haustier. 

 

Zum Start ist es immer ratsam, sich professionelle Unterstützung eines Hundetrainers zu holen. In Einzelstunden ist genügend Zeit, um auf Fragen und individuelle Wünsche einzugehen. Im Gruppenunterricht hat der Hund soziale Kontakte, schaut sich vielleicht von den anderen etwas ab und man kann sich obendrein noch mit anderen Hundehaltern austauschen. Das ist oft eine Erleichterung, weil man sieht, dass andere ähnliche Themen haben. Das tut gut und so kann man den vierbeinigen Individuen mit mehr Gelassenheit begegnen und lernt, ihnen den nötigen Freiraum zu lassen. In der Hundeschule bekommen unsere treuen Begleiter außerdem die Möglichkeit, mit Artgenossen zu interagieren. Das ist wichtig für sie und es macht Spaß, ihnen dabei zuzusehen. Nebenbei lernt man dabei eine ganze Menge über die Art ihrer Kommunikation. Wirklich interessant! Bosse ist noch nicht erwachsen und der Kontakt zu anderen Hunden tut ihm gut. Er ist sehr gut sozialisiert, altersgemäß verspielt und hat viel Energie. Ein verträglicher Ersthund könnte im Haushalt leben, ist aber kein Muss. Regelmäßigen Kontakt zu anderen Hunden sollte der junge Wildfang auf jeden Fall haben. Auch hier werden Kurse in der Hundeschule angeboten. Dort gibt es die unterschiedlichsten Angebote, die weit über die reine Erziehungsarbeit hinausgehen. Da ist jede Menge Spaß für Hund und Halter garantiert!

 

Ein paar kurze Ausflüge mit Halsband und Leine hat Bosse schon hinter sich gebracht. Zuerst lief es etwas holprig, aber bereits beim zweiten Ausgang klappte es schon deutlich besser. Bosse lernt schnell. Wenn er dann neben verbalem Lob auch noch Leckerchen und Streicheleinheiten bekommt, wird ihm das Lernen sicherlich noch leichter fallen. Übung macht ja bekanntlich den Meister. Das gilt für die ersten Annäherungsversuche im Haushalt ebenso wie für die Lektionen in der Hundeschule. 

 

Bosse ist offen und freundlich, gechipt, geimpft und kastriert – alles in allem „ausreisefertig“. Haben Sie ein Körbchen für ihn frei? Wahrscheinlich wird er anfangs noch etwas schüchtern sein. Sie können sich aber bestimmt mit einer Portion Einfühlungsvermögen und einer Prise Geduld einen festen Platz in seinem Herzen sichern. Auf die Plätze, fertig… losgeschmust!

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause unseren Bosse haben, füllen Sie bitte unseren Interessenten-Fragebogen aus.

 

 

17. März 2023

 

 

13. März 2023

 

 

26. Januar 2023

 

 

Wir suchen GANZ DRINGEND eine Pflegestelle oder Endstelle in einem katzenlosen Haushalt für unseren Nuts/Otis.

 

Sonst muss er leider in eine Hundepension in einen Zwinger, was furchtbar für ihn wäre. Wir haben sogar eine Sponsorin, die die Futterkosten bei einer Pflegestelle übernehmen würde!

 

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Seppi hat viele Jahre im Tierheim gelebt und dann das Glück gehabt, auf eine Pflegestelle zu ziehen. Es wäre so schön, wenn er diese bald gegen eine Endstelle eintauschen dürfte.

 

Curti ist auf einer Pflegestelle und zeigt sich als ganz toller, fröhlicher, aktiver Hund. Er wartet dort auf Kennenlern-Besuch!

 

 

Spendenkonto

Grund zur Hoffnung e.V.

 

Sparkasse Oberhessen

IBAN:

DE22518500790027115152

BIC: HELADEF1FRI

 

oder per paypal

info@grund-zur-hoffnung.org

 





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