Alon (männl., geb. ca. Dezember 2019) - lässt noch keinen Kontakt zum Menschen zu

 

 Alon hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

7. Dezember 2020

 

Alon kam im Mai 2020 gemeinsam mit seiner Mutter Carina und sechs Geschwistern ins Tierheim in Schumen. Eine Frau rief an und bat, dass man die Hündin und ihre Welpen aufnehmen würde, sie lebten bei Nachbarn und diese kümmerten sich nicht um die Hunde. Die Anruferin hatte so viel Gutes über das Tierheim Schumen gelesen und auch auf Facebook gesehen und würde der lieben Hündin und den Kleinen so sehr wünschen, dass sie ein schönes Zuhause in Deutschland bekommen würden. Sie selbst hat in Deutschland gearbeitet und spendete kurzfristig, stellte die von ihr zugesagten Zahlungen für die von uns aufgenommenen Hunde aber bald wieder ein. 

 

Die Junghunde wurden ca. im Dezember 2019 geboren. Leider haben sie bei ihren Besitzern keine positiven Erfahrungen mit Menschen und Umweltreizen gemacht und reagieren heute sehr ängstlich. Alon ist immer noch sehr scheu und lässt überhaupt keinen Kontakt zum Menschen zu.

 

Als wir ihn im August das erste Mal mit Halsband und Leine vor das Tierheim geholt hatten, war er überfordert und wollte keinen Schritt gehen. Auch von der Leberwurstpaste ließ er sich nicht locken.

 

Es ist so schade, dass er in seiner Welpenzeit nicht gelernt hat, Vertrauen zu Menschen aufzubauen. Die Vernachlässigung in den ersten Monaten seines Lebens wird ihn sein ganzes Hundeleben lang verfolgen, manchmal sind fehlende Erfahrungen genau so folgenreich für die Psyche wie schlechte. Im Tierheim ist leider auch zu wenig Zeit sich intensiv um die zu wenig sozialisierten Hunde zu kümmern, sind es doch zu viele, die die Aufmerksamkeit bräuchten. 

 

Alon macht keinerlei Ansätze, sich der Situationen durch Aggression oder Abwehrschnappen zu entziehen. Aber er zeigt auch im Moment keine Fortschritte Vertrauen aufzubauen, muss in seinem Gehege eingefangen werden, kommt von sich aus keinen noch so vorsichtigen Schritt auf den Menschen zu.

 

Im Tierheim lebt er friedlich mit Rüden und Hündinnen zusammen, kann auch wie ein "normaler" Junghund mal Gas geben und mit seinen Hundekollegen herumtoben. Er ist gechipt, geimpft und mittlerweile auch kastriert, wäre von daher bereit für eine Reise in ein schöneres Hundeleben. Wegen seiner Schüchternheit möchten wir aber im Moment von einer Vermittlung Abstand nehmen.

 

Angsthunde brauchen sehr besondere Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die auch bereit sind sehr lange die Sicherung des Hundes zu übernehmen. Ein entlaufener scheuer Hund läuft Gefahr, Verkehrsopfer zu werden oder monate-/jahrelang wieder verwildert irgendwie auf Straße oder in der Natur um sein Überleben kämpfen zu müssen. Dies möchten wir natürlich nicht. Im Tierheim lebt er sicher, wird medizinisch versorgt und bekommt die Zeit, seine Angst zu überwinden, wenn es vielleicht auch etwas länger dauert.

 

 

24. August 2020

 

 

7. Juli 2020

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Barbi und Bambi teilen ein trauriges Schicksal - die beiden kleinen Hündinnen leben bereits 7 lange Jahre im Tierheim. Sie kamen als junge Hunde zusammen dorthin und stehen sich seither zur Seite. Zu gerne möchten wir das Unmögliche möglich machen für die beiden zurückhaltenden Hündinnen und ihnen ein Leben außerhalb des Tierheims ermöglichen. Dazu suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, Geduld und viel Herz...

 

Mio ist eine wirklich arme Socke. Der liebe Rüde lebt mittlerweile unfassbare 10 Jahre im Tierheim und das möchten wir nun unbedingt ändern. Nicht nur, dass Mio von anderen Hunden gemobbt wird, er ist auch einfach zu alt, um im harten Tierheimalltag zu bestehen. Es wird Zeit, dass er endlich einmal im Leben etwas Schönes erleben darf...

 

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