Alon (männl., geb. ca. Dezember 2019) - zeigt eine gewisse Neugierde

 

4. März 2022

 

 

30. August 2021

 

 

29. August 2021

 

 

28. August 2021

 

 

29. Juli 2021

 

Alon (geb. ca. Dezember 2019) ist nun schon über eineinhalb Jahre alt und hat noch nicht viel Schönes in seinem Leben erlebt. Er kam mit wenigen Monaten mit seiner Mutter Carina und seinen sechs Geschwistern ins Tierheim in Schumen. Von Anfang an ließen er und vier seiner Geschwister keinerlei Kontakt zum Menschen zu, weshalb sie immer noch im Tierheim leben. Die beiden Schwestern, die etwas offener waren, sind schon vermittelt.

 

Während meines Aufenthalts in Schumen im Frühling 2021 verbrachte ich bewusst mehr Zeit im Auslauf von Alon und seinen Geschwistern, um sie zu beobachten und ein wenig mit ihnen zu arbeiten. Ich setzte mich auf einen Baumstumpf und ließ die Hunde einfach kommen. Anfangs beobachtete Alon mich aus der Entfernung, zeigte sich aber insgesamt neugierig und überwand seine Angst. Wenn ich ruhig da saß und mich nicht bewegte, schnüffelte er alles ab und knabberte mir sogar ganz vorsichtig in die Hand. Sobald ich meine Hand aber bewegte oder nach ihm ausstreckte, zog er sich ganz schnell zurück und rannte weg. 

 

Obwohl Alon sich sehr handscheu zeigte, war ein weiterer Fortschritt, dass er mir schließlich die Leckerli aus der Hand nahm. Er wurde immer ein wenig mutiger und kam immer wieder um an mir zu schnuppern.

 

Dies sind für einen so ängstlichen Hund große Schritte, über die ich mich sehr gefreut habe. Als Zlatina aber versuchte, ihn zu fangen und an Halsband und Leine herauszunehmen, rannte er weg. Es war bisher nicht möglich, ihn an Halsband und Leine zu gewöhnen. Wir geben uns aber Mühe, weiterhin stückchenweise Vertrauen aufzubauen. Es liegt noch ein langer Weg vor uns, aber wir sind hoffnungsvoll, dass auch Alon eines Tages die Chance auf ein Zuhause bekommen wird.

 

 

29. April 2021

 

Alon mit seinem Bruder Anton (links).

 

 

27. April 2021

 

 

24. April 2021

 

 

6. April 2021

 

 

4. April 2021

 

 

30. März 2021

 

 

19. März 2021

 

 

7. Dezember 2020

 

Alon kam im Mai 2020 gemeinsam mit seiner Mutter Carina und sechs Geschwistern ins Tierheim in Schumen. Eine Frau rief an und bat, dass man die Hündin und ihre Welpen aufnehmen würde, sie lebten bei Nachbarn und diese kümmerten sich nicht um die Hunde. Die Anruferin hatte so viel Gutes über das Tierheim Schumen gelesen und auch auf Facebook gesehen und würde der lieben Hündin und den Kleinen so sehr wünschen, dass sie ein schönes Zuhause in Deutschland bekommen würden. Sie selbst hat in Deutschland gearbeitet und spendete kurzfristig, stellte die von ihr zugesagten Zahlungen für die von uns aufgenommenen Hunde aber bald wieder ein. 

 

Die Junghunde wurden ca. im Dezember 2019 geboren. Leider haben sie bei ihren Besitzern keine positiven Erfahrungen mit Menschen und Umweltreizen gemacht und reagieren heute sehr ängstlich. Alon ist immer noch sehr scheu und lässt überhaupt keinen Kontakt zum Menschen zu.

 

Als wir ihn im August das erste Mal mit Halsband und Leine vor das Tierheim geholt hatten, war er überfordert und wollte keinen Schritt gehen. Auch von der Leberwurstpaste ließ er sich nicht locken.

 

Es ist so schade, dass er in seiner Welpenzeit nicht gelernt hat, Vertrauen zu Menschen aufzubauen. Die Vernachlässigung in den ersten Monaten seines Lebens wird ihn sein ganzes Hundeleben lang verfolgen, manchmal sind fehlende Erfahrungen genau so folgenreich für die Psyche wie schlechte. Im Tierheim ist leider auch zu wenig Zeit sich intensiv um die zu wenig sozialisierten Hunde zu kümmern, sind es doch zu viele, die die Aufmerksamkeit bräuchten. 

 

Alon macht keinerlei Ansätze, sich der Situationen durch Aggression oder Abwehrschnappen zu entziehen. Aber er zeigt auch im Moment keine Fortschritte Vertrauen aufzubauen, muss in seinem Gehege eingefangen werden, kommt von sich aus keinen noch so vorsichtigen Schritt auf den Menschen zu.

 

Im Tierheim lebt er friedlich mit Rüden und Hündinnen zusammen, kann auch wie ein "normaler" Junghund mal Gas geben und mit seinen Hundekollegen herumtoben. Er ist gechipt, geimpft und mittlerweile auch kastriert, wäre von daher bereit für eine Reise in ein schöneres Hundeleben. Wegen seiner Schüchternheit möchten wir aber im Moment von einer Vermittlung Abstand nehmen.

 

Angsthunde brauchen sehr besondere Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die auch bereit sind sehr lange die Sicherung des Hundes zu übernehmen. Ein entlaufener scheuer Hund läuft Gefahr, Verkehrsopfer zu werden oder monate-/jahrelang wieder verwildert irgendwie auf Straße oder in der Natur um sein Überleben kämpfen zu müssen. Dies möchten wir natürlich nicht. Im Tierheim lebt er sicher, wird medizinisch versorgt und bekommt die Zeit, seine Angst zu überwinden, wenn es vielleicht auch etwas länger dauert.

 

 

4. Oktober 2020

 

 

24. August 2020

 

 

7. Juli 2020

 

Wir suchen GANZ DRINGEND eine Pflegestelle oder Endstelle in einem katzenlosen Haushalt für unseren Nuts/Otis.

 

Die Katze leidet sehr unter ihm und zieht sich immer mehr zurück. Wer kann hier kurzfristig helfen?

 

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"Notfelle" der Woche

 

Lala war als Welpe ziemlich vorsichtig, hat sich aber toll entwickelt und geht jetzt von sich aus in Kontakt mit uns. Ihr größter Weihnachtswunsch ist ein eigenes, liebevolles Zuhause in ruhiger Wohngegend!

 

Fyna ist zu einem unserer Notfälle geworden, weil sie versucht, aus ihrem Auslauf zu klettern. Das ist in einem großen Tierheim sehr gefährlich. Wir hoffen, dass sie schnell ausreisen und das Leben in Deutschland kennenlernen darf! 

 

Katze Minu sucht ein neues Zuhause, da ihre Familie auswandern wird. Sie ist es gewohnt, Freigang zu haben und ist gern mit Herrchen, Frauchen und den Hunden kleine Runden Gassi mitgelaufen.

 

Spendenkonto

Grund zur Hoffnung e.V.

 

Sparkasse Oberhessen

IBAN:

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oder per paypal

info@grund-zur-hoffnung.org

 





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