Edi und Fredi (männl., geb. ca. Mai 2014) - sieben lange Jahre im Tierheim... es ist an der Zeit, dass die Brüder es einmal schön haben!

 

8. September 2021

 

 

6. September 2021

 

Die ersten Tage von Paulchen (Edi) & Timi (Fredi)

 

Samstag:

Wir waren pünktlich am vereinbarten Treffpunkt in Landsberg. Der Transporter kam und es wurden die hinteren Türen geöffnet. In den Boxen waren viele Hunde – darunter auch unsere beiden. Sie wurden aus ihrer Box geholt und uns in den Arm gedrückt. Wir haben beiden dann direkt in ihre Transportbox bei uns ins Auto getragen. Timi hat sich gleich durch die Decke, die in der Box lag, gerieben. Paulchen hat erst ein bisschen geguckt. Wir haben uns dann gleich auf den Heimweg gemacht. Die beiden machten keinen besonders aufgeregten Eindruck und haben nur geguckt. Kurz darauf haben sie sich die Decke zurechtgezogen und sich draufgelegt. Einige Sekunden später waren bereits die ersten Äuglein zugefallen. Die Fahrt in Transporter war bestimmt sehr anstrengend für alle. Die Fahrtzeit nach Hause betrug ca. 2,5 Stunden. Die meiste Zeit haben die beiden verschlafen :-)

 

Zuhause angekommen, haben wir zuerst Paulchen aus der Box geholt. Dieser war ganz aufgeregt und sprang uns schon fast entgegen. Timi dagegen hat sich in das hinterste Eck verkrochen und wollte nicht aussteigen. Wir haben ihn vorsichtig aus der Box geholt und in die Wohnung getragen. Zuerst wurde alles beschnuppert. Es wurde gleich das Sofa im Wohnzimmer erkundet. Die beiden hatten riesigen Durst von der langen Fahrt. Das erste Pipi hat natürlich nicht lange auf sich warten lassen. Jeder hat innerhalb von 2-3 Stunden 2 Mal Pipi in die Wohnung gemacht und dann war das Thema auch schon durch. Alle weiteren „Geschäftchen“ wurden im Garten verrichtet. Paulchen hat dann ein bisschen Trockenfutter zu sich genommen. Timi wollte nichts. Wir haben den Garten am Samstag mehrmals an der Leine erkundet. Spät abends (als niemand mehr unterwegs war) haben wir dann eine Runde um den Block gemacht. Nach kurzer Zeit haben wir bereits gemerkt das Paulchen (der kleine) die „Rampensau“ ist und Timi (der große) oftmals lieber „unsichtbar“ wäre. Wenn Timi mal zum Streicheln kommt, drängt sich Paulchen gleich dazwischen. Ob sich in den Vordergrund zu drängen oder seinen Bruder zu beschützen, können wir noch nicht einschätzen. Wir achten aber darauf, dass jeder gleich viel Streicheleinheiten bekommt. Paulchen läuft jedem aufmerksam nach und geht auch freundlich gleich zu jedem hin. Timi fühlt sich wohl, wenn er in einem der Körbchen liegt.

 

Sonntag:

Die Nacht ist prima verlaufen. Beide sind nachts mal aufgestanden und kurz umhergelaufen und haben sich dann wieder in ihre Körbchen gelegt. Um 7 Uhr sind wir aufgestanden und sind gleich in den Garten gegangen. Da beide einen fitten Eindruck vermittelt haben, sind wir einmal um den Block gelaufen. Beide haben ihre Notdurft verrichtet und danach gab es Futter. Timi hatte bis jetzt noch keinen Appetit. Wir haben dann eine Dose Nassfutter geöffnet und beiden eine kleine Portion gegeben – das Nassfutter kam besser an als das Trockenfutter  :-)  Wir haben dann gefrühstückt und die beiden – als hätten sie nie etwas anderes gemacht – haben sich in die Körbchen zurückgezogen und sich ausgeruht. Wir achten darauf, dass sie am Anfang viele Ruhephasen haben. Die Fahrt war sehr anstrengend für beide. Paulchen ist jedoch immer gleich unterwegs sobald sich etwas tut – Timi beobachtet lieber mal aus dem Körbchen heraus. Nur wenn wir beide (Tanja und ich) den Raum verlassen, folgt er uns. Mittags haben wir noch eine Runde um den Block gedreht. Anschließend waren wir dann mit Schleppleinen im Garten auf Erkundungs-Tour. Auch das Hundekissen im Garten wurde schnell als Platz für ein Schläfchen genutzt – beiden haben sich Rücken an Rücken draufgelegt und eine halbe Stunde geschlafen. Beim Abendessen lagen Sie wieder in ihren Körbchen und haben geruht, während wir gegessen haben. Wir haben danach die kleine Gassi-Runde angetreten und sie haben sich dabei auch gelöst. Beim Fernsehen bleiben sie auch beide brav in ihren Körbchen. Bevor wir ins gegangen sind, haben wir nochmals den Garten aufgesucht und jeder konnte nochmal seine Notdurft verrichten.

 

Die Geschichte für Montag folgt :-)

 

Wir finden es immer wieder faszinierend, wie schnell sich „ältere“ Hunde anpassen und einleben. Das erste Mal in ihrem Leben (nach 7 Jahren Tierheim) in einer Wohnung und nach ein paar Stunden stubenrein. Bereits am 3. Tag könnte man meinen, die beiden sind schon mehrere Monate bei uns und hätten nie im Tierheim gelebt. Das Sofa ist – im Moment noch – tabu. Auch wenn beide gerne hochspring - weil sie das von den Hundehütten im Tierheim kennen, so versuchen wir ihnen eine alternative zu bieten. Auf dem Balkon steht eine Holzhütte, die wir für unsere frühere Hündin Franzi gebaut haben. Diese wird inzwischen gerne von Paulchen als Aussichtspunkt genutzt :-)

 

 

4. September 2021

 

 

3. September 2021

 

Wir können es nicht fassen und sind so glücklich darüber - Edi und Fredi haben ein Zuhause gefunden und dürfen zusammen bleiben! Nach mehr als sieben langen Jahren im Tierheim wird der Traum endlich wahr!!!

 

 

22. Juli 2021

 

Es ist uns unbegreiflich, wie es dazu kommen konnte, dass Edi und Fredi, zwei absolut süße und freundliche Hunde, sieben lange Jahre im Tierheim ausharren mussten und nicht vermittelt wurden! An den Hunden liegt es nicht, denn Edi (ca. 32 cm und 8 kg) und sein Bruder Fredi (ca. 44 cm) sind zwei handliche, fröhliche, aber anfangs ein wenig zurückhaltende Rüden. Sie kamen im Sommer 2014 mit nur wenigen Wochen ins Tierheim in Dobrich, aus dem wir sie im Frühling 2021 übernommen haben.

 

Leider haben die beiden nie etwas außerhalb des Tierheims kennengelernt und fangen – auch mit 7 Jahren – in einem Zuhause bei Null an. Aus diesem Grund wünschen wir uns für die beiden ein ruhiges Zuhause in einer eher ländlichen Gegend. Kinder sollten keine im Haushalt sein, das könnte die beiden unter Umständen überfordern.

 

Edi zeigt sich bei fremden Männern ein wenig ängstlich, bei uns Frauen öffnete er sich schneller und folgte uns sogar, als wir ihn das erste Mal an Halsband und Leine mit vor das Tierheimgelände genommen haben. Fredi hingegen war bei seinem ersten Ausflug an Halsband und Leine noch ängstlicher als Edi, aber Übung macht bekanntlich den Meister!

 

Wenn ich in den Auslauf kam, kamen die Brüder fröhlich auf mich zu und genossen Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Besonders Edi konnte nicht genug bekommen! Auch für Leckerli waren sie zu haben und nahmen diese gern aus der Hand.

 

Wir würden die Brüder gern zusammen vermitteln, da sie bisher immer zusammen waren und auch in ihrem Auslauf oft beieinander liegen. Wir sind uns sicher, dass sie sich gut an das Leben in einer Wohnung oder einem Haus gewöhnen würden. Es ist schon eine Aufgabe, zwei Hunde auf einmal aufzunehmen, aber es ist machbar! Unser Team steht Ihnen bei Fragen oder für Tipps auch nach der Vermittlung zur Seite!

 

Es handelt sich ja um zwei wirklich kleine Hunde – wo EIN kleines Körbchen Platz findet, passt bestimmt noch ein ZWEITES kleines Körbchen dazu. Vielleicht reicht ja auch ein großes.  :-) 

Und Edi und Fredi sind zwei Goldstücke, soviel steht fest!

 

Die Brüder sind gechipt, geimpft, kastriert. Viele Habseligkeiten besitzen sie nicht, eigentlich gar keine, und wären im Handumdrehen bereit für die Ausreise.

 

 

5. Mai 2021

 

 

5. Mai 2021

 

 

30. April 2021

 

 

25. April 2021

 

 

2. April 2021

 

 

24. März 2021

 

Edi hatte heute seine Zahnsanierung.

 

22. März 2021

 

 

21. März 2021

 

 

19. März 2021

 

Fredi

 

 

Edi

 

 

17. März 2021

 

Edi und Fredi (geb. ca. Mai 2014) haben ein trauriges Schicksal. Mit nur wenigen Wochen kamen sie als klitzekleine Würmchen schon ins Tierheim in Dobrich, die ersten Bilder liegen uns vom 1. Juli 2014 vor. Es ist unglaublich, aber die beiden Brüder verbringen bald sieben lange Jahre im Tierheim!

 

Es ist nun an der Zeit – und uns eine Herzensangelegenheit – dass Edi und Fredi ENDLICH IHR Zuhause finden und das Tierheim sowie ihr Geburtsland für immer hinter sich lassen dürfen! 

 

Nach Angaben der Tierheim-Mitarbeiter sollen die beiden ein enges Verhältnis miteinander haben, weshalb wir uns wünschen, dass sie ein großes Herz erweichen, das Platz für Edi und Fredi findet! Groß sind sie nicht, und da, wo ein kleines Hundekörbchen hinpasst, ist bestimmt auch Platz für ein zweites!

 

Edi und Fredi verhalten sich Menschen gegenüber noch sehr zurückhaltend, sie konnten nie eine enge Bindung zu einer Bezugsperson aufbauen. In einem großen Tierheim bleibt für den einzelnen Hund leider nicht viel Zeit – und der Kontakt ist ganz besonders für junge Hunde enorm wichtig.

 

Umso mehr haben es Edi und Fredi verdient, Liebe und Geborgenheit erfahren zu dürfen! Man muss aber davon ausgehen, dass man hier wirklich bei Null anfängt. Außerhalb ihrer kleinen Welt, der des Tierheimgeländes, haben sie nie etwas kennengelernt.

 

Sie werden in Kürze in das Tierheim in Schumen umziehen und dort Schritt für Schritt an ein neues Leben gewöhnt werden. Als erstes sollen sie lernen, an Halsband und Leine zu laufen und einen kleinen Flecken der Welt außerhalb des Zauns zu erkunden. 

 

Unsere Erfahung hat uns oft gezeigt, dass auch „ältere“ Hunde noch viel lernen – und sich auch an die Bequemlichkeit eines Lebens in einem modernen Haushalt gewöhnen. Sicherlich wird es einige Zeit brauchen, bis sie wirklich ankommen und Vertrauen fassen, aber jeder Schritt nach vorne wird ein kleiner Erfolg sein! Möchten Sie Edi und Fredi dabei an die Pfote nehmen?

 

Beide Hunde sind kastriert, gechipt und geimpft. Sie wären im April ausreisebereit!

 

 

13. März 2021

 

 

22. Februar 2021

 

 

27. Oktober 2020

 

Edi

 

Fredi

 

1. Juli 2014

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Norma ist unglücklich im Tierheim. Ihre Halter waren gestorben und so wurde sie mit ihren Welpen im Tierheim abgegeben. Die Kleinen sind schon vermittelt, aber Norma wartet noch auf ihr ruhiges Zuhause.

 

 

Whity verbringt schon sein ganzes Leben im Tierheim. Das ist viel zu lange. Wir können nicht verstehen, dass dieser tolle Hund immer unentdeckt blieb. Er ist freundlich, sozial und einfach ein feiner Kerl.

 

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