Edi und Fredi (männl., geb. ca. Mai 2014) - sieben lange Jahre im Tierheim... es ist an der Zeit, dass die Brüder es einmal schön haben!

 

26. Juni 2022

 

Hallo Verena,

wir möchten mal wieder von Paulchen (Edi) & Timmi (Fredi) berichten.

 

Letzte Woche waren wir für 7 Tage am Ledrosee in Italien (Nähe Gardasee). Die beiden Jungs haben die Fahrt von fast 600 km gut überstanden. Wir haben in dieser Woche einiges Neues mit den beiden gemacht. Unter anderem waren wir am Hundestrand am Ledrosee. Beide haben das wirklich super gemacht. Sie haben sich nicht von anderen Hunden verunsichern oder vom Bellen anstecken lassen. Sie lagen auf unseren oder ihren Handtüchern im Schatten, haben sich entspannt oder geschlafen.

 

Wenn wir Essen gingen, hatten wir immer ihre Decke oder die Handtücher dabei. Dies gibt ihnen Sicherheit und sie wissen, wo sie sich ablegen können. Beide legten sich innerhalb kürzester Zeit brav hin. Es hilft ihnen auch sich wieder zu entspannen und runterzufahren.

 

Wir haben auch eine kleine Wanderung von ca. 6 km und 400 Höhenmeter gemacht. Das Schnuppern im Wald und auf den Wegen, das Klettern in unwegsamen Geländen hat vor allem Timmi sehr viel Spaß gemacht. Auch Paulchen war sehr mit schnuppern beschäftigt.

 

Einen Tag sind wir auch nach Venedig gefahren. Im Nachhinein muss ich sagen: dies sollte man seinem Hund nicht zumuten. Wir haben im Parkhaus auf der Insel geparkt und sind dann mit dem Wasserbus bis zur Anlegestelle „Markusplatz“ gefahren. Beide sind das erste Mal mit einem Schiff gefahren. Ihnen war nicht wohl dabei, aber wir konnten sie beruhigen. Als wir ankamen waren dort Unmengen an Menschen und es war auch sehr warm. Wir sind dann ca. 200 Meter zum Markusplatz gelaufen. Dort haben wir uns bei einem Cafe in den Schatten gesetzt. Wir haben ihre Decken ausgepackt und beide haben sich sofort daraufgelegt. Auch in ganz stressigen Situationen gibt ihnen ihre Decke immer wieder die Möglichkeit runterzufahren. Wir haben im Schatten in Ruhe einen Eiscafe getrunken. Leckerchen und Wasser gab es für Timmi und Paulchen auch. Eigentlich wollten wir noch zur Rialtobrücke, aber da so viele Touristen unterwegs waren, haben wir beschlossen die Tour abzubrechen und den beiden nicht noch mehr Stress auszusetzen. Wir sind dann mit dem Wasserbus wieder zurück zum Parkhaus gefahren. Dort haben wir uns erstmal hingesetzt und ihre Decke ausgepackt. Sie kamen dann auch innerhalb kürzester Zeit wieder zur Ruhe. Unser Fazit für diesen Tag – Venedig mit Hund oder Kind – muss echt nicht sein.

 

Die darauffolgenden Tage haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und sind nur spazieren gegangen oder waren am Hundestrand.

Wir haben uns in den Tagen am Ledrosee immer wieder Wege gesucht, wo wir beiden ohne Leine laufen lassen konnten. Dies ist gerade für Timmi wichtig, denn er schnuppert sehr gerne und sieht es als Zeichen des Vertrauens.

 

Timmi ist jedoch kein „Sommerhund“ – ihm machen die warmen Temperaturen zu schaffen. Paulchen steckt das besser weg. Er legt sich gerne auch mal in die Sonne.

 

Es gab weder bei der Hin- noch bei der Heimfahrt von beiden fiepsen oder winseln. Beide machen das wirklich toll. Steigen immer wieder ein und aus ohne zu protestieren. Sie fahren gerne und auch lange Strecken mit dem Auto.

 

Das Laufen ohne Leine funktioniert sehr gut. Sie können zwar keine Kunststücke, aber die Kommandos Sitz, Bleib, Zurück, Stopp, Weiter, Frei, Komm oder Komm hier klappen meist zuverlässig.

Inzwischen können auch beide ohne Leine in den Garten (der nicht vollständig eingezäunt ist) und lassen sich meist auch abrufen, wenn etwas Interessantes am Nachbargrundstück ist. Im Garten gibt es natürlich viel zu erkunden, was besonders Timmi freut. Paulchen liegt lieber im Rasen und lässt es sich gut gehen.

 

Timmi und Paulchen sind jetzt ca. 9 Monate bei uns und ich muss sagen wir sind beeindruckt was „ältere“ Hunde noch alles lernen und dies innerhalb kürzester Zeit.

 

Viele Grüße

Tanja & Udo

 

 

21. März 2022

 

Hallo Verena,

 

gestern waren wir mit Tim & Paul das erste Mal auf Gut Aiderbichl in Deggendorf.

Es war eine ganz neue Erfahrung für die beiden. Wir wissen nicht, ob sie jemals zuvor Ziegen, Schafe, Kühe, Esel, Schweine oder Pferde gesehen haben.

Beide waren sehr aufgeregt - haben es aber ganz toll gemacht.

 

Nach kurzer Zeit konnten sie sich auch wieder beruhigen und konnten ruhig in der Sonne liegen. Wir sind immer wieder beeindruckt, wie toll die beiden dies machen, obwohl sie wenig in ihrem früheren Leben kennenlernen durften.

 

Liebe Grüße

 

 

23. Januar 2022

 

Paulchen (Edi) & Timmi (Fredi) – Das Leben nach dem Tierheim

 

Nach vier Monaten:

 

Beide haben in den letzten 2 Monaten grandiose Fortschritte gemacht!

Allein lassen auch über ein paar Stunden hinweg ist kein Problem mehr (sie werden trotzdem noch mit der Webcam beobachtet)

Beim Füttern gibt es keinerlei Futterneid, es wird auch nicht das Näpfchen des anderen geplündert

Liegengelassene Leckerchen des anderen werden gleich eingesammelt

Hundebegegnungen von Timmi verlaufen in der Regel inzwischen ohne Ziehen an der Leine, es wir zwar teilweise gefiept oder gebrummt. Gebellt nur, wenn der andere Hund anfängt. Wenn der Hund sympathisch ist, wird auch gerne mal geschnuppert. Bei Paulchen funktionieren Hundebegegnungen ohne Probleme

Lange Autofahrten meistern sie mit Bravour (10 Stunden Rückfahrt durch Stau von Eckernförde)

Erstmaliges Laufen ohne Leine am Ostseestrand (wir waren so stolz auf die beiden)

Laufen ohne Leine in einem weitläufigen Stadtpark in Nürnberg mit viel Hundekontakt. Der Hundekontakt funktioniert ohne Leine problemlos. Abruf funktioniert – wenn auch nicht immer sofort – meist zuverlässig

Sie zeigen erste Anzeichen, dass sie spielen möchten, manchmal miteinander oder auch beim Freilaufen mit anderen Hunden

Kommandos wie „Stopp“, „Bleib“ und „Weiter“ funktionieren meist mit und ohne Leine

Das Verlassen der Wohnung klappt inzwischen gut geordnet. Timmi sitzt so vor der Wohnungstür, dass die Tür problemlos geöffnet werden kann. Er geht erst nach Befehl los. Paulchen wartet, bis sein Bruder losgeht.

 

Die beiden Jungs haben in den letzten Wochen einen richtigen Entwicklungs-Sprung gemacht. Obwohl beide schon 7 Jahre alt sind, lernen sie gerne und öffnen sich auch uns gegenüber immer mehr!

 

 

31. Dezember 2021

 

Timmi und Paulchen grüßen aus dem Urlaub!

 

 

16. November 2021

 

Timmi und Paulchen geht es gut. Paulchen ist sehr auf uns bezogen.

Timmy freut sich auch bei Besuch sehr.

 

 

17. Oktober 2021

 

Paulchen (Edi) und Timmi (Fredi) – Das Leben nach dem Tierheim

 

Nach der sechsten Woche:

 

Leinenführigkeit wir besser. Auf bestimmten Strecken haben wir wie von selbst eine lockere Leine.

Das geordnete Verlassen der Wohnung klappt inzwischen super.

Auch schaffen es beiden, die Strecke bis zur ersten Grünanlage ohne Markieren und Pipi zu machen zu überwinden.

Paulchen reagiert auf Besucher immer vorsichtiger – wir haben keine Ahnung, warum dies jetzt so ist.

Paulchen orientiert sich sehr an Timmi. Überwiegend bei den Spaziergängen.

1,5 Stunden waren beiden alleine. Wir waren beim Nachbarn und haben sie mit der Kamera beobachtet.

Positive Hundebegegnungen hatten wir 2 x in dieser Woche. Einmal wurde die Pudel-Dame gar nicht groß beachtet. Das andere mal war er am Anfang etwas stürmisch, hat sich dann aber beruhigt. Durfte auch schnuppern und war bei zweiten mal etwas zu stürmisch. Die Hundedame hat ihn dann angebrummt und er hat sich abgewendet.

 

Nach der fünften Woche:

 

Wir trainieren immer wieder Hundebegegnungen mit dem Nachbarshund.

Paulchen zeigt inzwischen immer wieder Angst vor Männern. Dies war anfangs nicht so. Die erste Zeit ist er immer aufgeschlossen auf jeden zugegangen.

Wenn einer von uns alleine mit beiden spazieren geht verläuft dies meinst geordnet und rücksichtsvoll.

Paulchen legt sich jetzt auch auf die Seite und lässt sich den Bauch kraulen.

Vormittags üben wir immer wieder mal „Alleine sein“ für kurze Zeit.

Das geordnete Verlassen der Wohnung klappt gut. Timmi sitzt in einem gewissen Abstand vor der Wohnungstür und wartet bis es los geht und stürmt nicht direkt zur Tür raus.

 

Nach der vierten Woche:

 

Treppensteigen ist für Timmi jetzt kein Problem mehr. Wir haben das Problem gefunden. Er geht jetzt mit und ohne Leine die Treppe hoch. Zwar noch etwas unsicher, aber das wird schon noch.

Wir üben das geordnete Verlassen der Wohnung. Stehenbleiben vor der Wohnungstür bis diese geöffnet ist. Warten bis die Tür dahinter auch wieder geschlossen ist.

Das Laufen mit lockerer Leine wird zunehmen bei beiden besser. Auch wenn einer von uns mit den zwei Jungs alleine geht, werden die Spaziergänge zunehmen entspannter. Sie laufen stückweise immer wieder schön nebeneinander und schauen aufeinander.

Hundebegegnungen sind für Paulchen kein Problem. Für Timmi werden sie etwas besser, da er sich oft nicht mehr so lange aufregt. Die zweite Begegnung mit einem Yorkshire-Terrier war sehr schön für ihn. Er war vorsichtig-freudig und durfte schnuppern. Ich glaube das hat ihn sehr viel gegeben. Danach war er sehr lieb und zutraulich.

Paulchen schläft nicht mehr im Körbchen im Schlafzimmer. Wir sind noch am Herausfinden warum das so ist. Beide kommt immer mit, sobald wir ins Bett gehen, aber Paulchen geht dann wieder ins Wohnzimmer.

Beim Einsteigen ins Auto springt Timmi immer in die Box, anfangs nur wenn wir weggefahren sind, inzwischen auch wenn wir wieder nach Hause fahren. Paulchen macht das manchmal – liegt vielleicht auch an den kurzen Beinchen das er nicht immer mag.

 

 

29. September 2021

 

Wir finden es immer wieder faszinierend, wie schnell sich „ältere“ Hunde anpassen und einleben. Das erste Mal in ihrem Leben (nach 7 Jahren Tierheim) in einer Wohnung und nach ein paar Stunden stubenrein. Bereits am 3. Tag könnte man meinen, die beiden sind schon länger bei uns und hätten nie im Tierheim gelebt. Jeder Tag bringt uns ein Stück näher zusammen und weiter in der Entwicklung. 

 

Für uns ist es das erste Mal, dass wir zwei Hunde gleichzeitig haben. Bisher hatten wir immer „alte“ Hunde aus dem Tierschutz aus Ungarn. Blondi war 12 Jahre als sie zu uns kam und hatte Tumore, Leistenbruch und war fast blind. Wir hatten sie noch 1,5 Jahre. Franzi hatten wir mit 15 Jahren bekommen. Sie lebte noch 3,5 Jahre bei uns. Wobei sie die ersten 2 Jahre in vollen Zügen genießen konnte. Dann wurde sie taub und bekam Demenz. Auch hier haben wir die Erfahrung gemacht, dass diese innerhalb weniger Stunden „stubenrein“ waren und sich schnell eingewöhnt hatten. Franzi lebte mindestens 6 Jahre vor ihrer Adoption in einem Tierheim in Ungarn hatte wahrscheinlich nie ein richtiges Zuhause.

 

Was uns dazu bewogen hat dieses Mal zwei Fellnasen zu adoptieren? 

Der Gedanke daran, dass wir Menschen auch sozialen Kontakt mit Unseresgleichen brauchen. 

 

Warum haben wir nicht zwei unterschiedliche Hunde nacheinander adoptiert? 

Wir finden es so schön wie sich die beiden Brüder ergänzen. Sie lernen voneinander, sie orientieren sich aneinander und geben sich gegenseitig Sicherheit. Sie sind in jeder Lebenslage ein eingespieltes Team. Die zwei zu trennen wäre für beide schrecklich gewesen. 

 

Würden wir dies wieder tun? Ja und zwar genau so.

 

Gerne berichten wir künftig über die Entwicklung und das neue Leben der beiden „in die Jahre gekommenen Geschwister-Hunden“. 🙂

 

Liebe Grüße,

Udo

 

 

Paulchen (Edi) & Timmi (Fredi) – Das Leben nach dem Tierheim

 

Nach der dritten Woche:

·      Timmi legt sich inzwischen mehrmals täglich beim Streicheln und Kuscheln auf den Rücken. Dabei drückt er den Kopf nach hinten und schließt die Augen.

·      Treppensteigen ist für Timmi immer noch ein Problem. Er geht zwar schon ein paar Stufen hoch, bleibt dann aber stocksteif stehen. Dafür haben sie gelernt, dass man nicht als erster durch die Tür geht, wartet bis die Tür zu ist und nicht gleich los läuft.

·      Hundebegegnung sind für Timmi immer noch anstrengend. Er zerrt, knurrt, bellt und springt in die Leine. Wir haben das Gefühl, dass es manchmal besser ist, aber wir werden hier noch viel dran arbeiten müssen – professionelle Hilfe ist bestellt J. Für Paulchen sind die Begegnungen nicht so anstrengend. Er schnuppert schon mal und lässt sich auch beschnuppern.

·      Das Laufen an der Leine wird besser. Abschnittweise läuft Timmi entspannt und ohne straffer Leine neben einem her. 

·      Lecker sind vor allem Kaninchenohren. Zumindest steht Timmi da total drauf. Paulchen frisst sie auch – aber Wiener und Käse sind auch gut J

·      Wir versuchen das Klicker-Training einzusetzen. Bei Paulchen funktioniert es ganz gut. Timmi springt jedoch nicht so gut auf Leckerchen an und dreht den Kopf oft weg und zeigt Desinteresse. 

·      Haben uns einen Weidezaun (ohne Strom) besorgt und diesen im Garten aufgestellt. Hier können sich beide ohne Leine – natürlich mit Aufsicht und GPS-Sender – frei bewegen. Beide haben sich dann nach einiger Zeit auf ihre Decke gelegt und geschlafen.

·      Das Laufen an der Schlepp-Leine gefällt beiden sehr. Paulchen ist inzwischen vorsichtiger, da Timmi ihn öfter mal umläuft und dann ist er in der Leine gefangen. Paulchen schaut genau, ob er über die Leine gehen kann oder nicht. In den Wiesen rennen die beiden und fliegen nur so über das Gras – wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben.

 

Nach der zweiten Woche:

·      Treppensteigen wird besser – Paulchen läuft rauf und runter – Timmi nur runter

·      Autofahren klappt problemlos – Timmi spring von selbst in die Box im Auto – Paulchen hat es auch schon einmal geschafft 

·      Hundebegegnungen sind für Timmi immer noch schwierig. Es gibt einige Hunde wo es besser klappt, aber toll ist es noch nicht. Paulchen geht die Begegungen entspannter an.

·      Beim Laufen an der Leine glaubt Timmi der Boss zu sein. Man muss ihn immer wieder einbremsen. Paulchen ist aufmerksamer und schaut ab und an hoch zum anderen Ende der Leine. Die Befehle „Stop“ und „Weiter“ klappen schon ganz gut.

·      Leckerchen werden jetzt öfters mal genommen – toll sind kleine Scheiben Wiener Würstchen.

·      Besuche bei Freunden ist kein Problem – solange die Ausgeh-Decke dabei ist. Nach wenigen Minuten liegen beide drauf und schlafen oder nehmen eine Kaustange zu sich.

·      Beide sind jetzt sehr aufgeschlossen und lassen sich auch von „Fremden“ sofort streicheln

 

Die erste Woche im neuen Zuhause:

·      Beide waren nach wenigen Stunden stubenrein.

·      Autofahren klappt problemlos.

·      Spaziergänge werden gerne gemacht. Wenn wir die Leinen holen, stehen beide bereit.

·      Beide laufen sehr schön an der Leine - ohne ziehen und zerren.

·      Hundebegegnungen sind für Timmi noch etwas schwierig, aber wir arbeiten daran. Paulchen ist hier ein bisschen aufgeschlossener.

·      Beide achten sehr aufeinander, vor allem bei den Gassi-Runden. Timmi läuft gerne als erster. Paulchen lieber dahinter, versucht aber den Anschluss nicht zu verlieren. An vorderer Position fühlt es sich oft unsicher und wartet dann auf Timmi.

·      Im Garten sind beide so entspannt, dass sie sich nach kurzer Zeit auf ihre Decke legen und ruhen.

·      Dass das Sofa tabu ist, akzeptieren beide. Gelegentlich kommt es vor das Paulchen in Euphorie doch mal hoch hüpft, aber dann auch gleich wieder runterspringt. 

·      Treppen sind teilweise noch ein Problem. Runter geht seit 3 Tagen gut, rauf ist noch schwierig 

·      Das Futter konnten wir ohne Probleme umstellen. Trockenfutter wurde von vornherein von Timmi verweigert. 

·      Leckerchen werden von Paul mehr, von Timmi ab und an genommen. 

·      Bellen der Nachbarshunde wird überwiegend ignoriert – manchmal wir auch „Laut“ gegeben, kurz danach ist aber wieder Ruhe.

·      Wenn wir Besuch erhalten, wird dieser mit „wedeln“ von Paulchen begrüßt und geht auch gleich hin. Timmi sieht sich dies lieber aus sicherer Entfernung an und wartet etwas ab, bis er sich streicheln lässt. 

 

 

8. September 2021

 

 

6. September 2021

 

Die ersten Tage von Paulchen (Edi) & Timi (Fredi)

 

Samstag:

Wir waren pünktlich am vereinbarten Treffpunkt in Landsberg. Der Transporter kam und es wurden die hinteren Türen geöffnet. In den Boxen waren viele Hunde – darunter auch unsere beiden. Sie wurden aus ihrer Box geholt und uns in den Arm gedrückt. Wir haben beiden dann direkt in ihre Transportbox bei uns ins Auto getragen. Timi hat sich gleich durch die Decke, die in der Box lag, gerieben. Paulchen hat erst ein bisschen geguckt. Wir haben uns dann gleich auf den Heimweg gemacht. Die beiden machten keinen besonders aufgeregten Eindruck und haben nur geguckt. Kurz darauf haben sie sich die Decke zurechtgezogen und sich draufgelegt. Einige Sekunden später waren bereits die ersten Äuglein zugefallen. Die Fahrt in Transporter war bestimmt sehr anstrengend für alle. Die Fahrtzeit nach Hause betrug ca. 2,5 Stunden. Die meiste Zeit haben die beiden verschlafen :-)

 

Zuhause angekommen, haben wir zuerst Paulchen aus der Box geholt. Dieser war ganz aufgeregt und sprang uns schon fast entgegen. Timi dagegen hat sich in das hinterste Eck verkrochen und wollte nicht aussteigen. Wir haben ihn vorsichtig aus der Box geholt und in die Wohnung getragen. Zuerst wurde alles beschnuppert. Es wurde gleich das Sofa im Wohnzimmer erkundet. Die beiden hatten riesigen Durst von der langen Fahrt. Das erste Pipi hat natürlich nicht lange auf sich warten lassen. Jeder hat innerhalb von 2-3 Stunden 2 Mal Pipi in die Wohnung gemacht und dann war das Thema auch schon durch. Alle weiteren „Geschäftchen“ wurden im Garten verrichtet. Paulchen hat dann ein bisschen Trockenfutter zu sich genommen. Timi wollte nichts. Wir haben den Garten am Samstag mehrmals an der Leine erkundet. Spät abends (als niemand mehr unterwegs war) haben wir dann eine Runde um den Block gemacht. Nach kurzer Zeit haben wir bereits gemerkt das Paulchen (der kleine) die „Rampensau“ ist und Timi (der große) oftmals lieber „unsichtbar“ wäre. Wenn Timi mal zum Streicheln kommt, drängt sich Paulchen gleich dazwischen. Ob sich in den Vordergrund zu drängen oder seinen Bruder zu beschützen, können wir noch nicht einschätzen. Wir achten aber darauf, dass jeder gleich viel Streicheleinheiten bekommt. Paulchen läuft jedem aufmerksam nach und geht auch freundlich gleich zu jedem hin. Timi fühlt sich wohl, wenn er in einem der Körbchen liegt.

 

Sonntag:

Die Nacht ist prima verlaufen. Beide sind nachts mal aufgestanden und kurz umhergelaufen und haben sich dann wieder in ihre Körbchen gelegt. Um 7 Uhr sind wir aufgestanden und sind gleich in den Garten gegangen. Da beide einen fitten Eindruck vermittelt haben, sind wir einmal um den Block gelaufen. Beide haben ihre Notdurft verrichtet und danach gab es Futter. Timi hatte bis jetzt noch keinen Appetit. Wir haben dann eine Dose Nassfutter geöffnet und beiden eine kleine Portion gegeben – das Nassfutter kam besser an als das Trockenfutter  :-)  Wir haben dann gefrühstückt und die beiden – als hätten sie nie etwas anderes gemacht – haben sich in die Körbchen zurückgezogen und sich ausgeruht. Wir achten darauf, dass sie am Anfang viele Ruhephasen haben. Die Fahrt war sehr anstrengend für beide. Paulchen ist jedoch immer gleich unterwegs sobald sich etwas tut – Timi beobachtet lieber mal aus dem Körbchen heraus. Nur wenn wir beide (Tanja und ich) den Raum verlassen, folgt er uns. Mittags haben wir noch eine Runde um den Block gedreht. Anschließend waren wir dann mit Schleppleinen im Garten auf Erkundungs-Tour. Auch das Hundekissen im Garten wurde schnell als Platz für ein Schläfchen genutzt – beiden haben sich Rücken an Rücken draufgelegt und eine halbe Stunde geschlafen. Beim Abendessen lagen Sie wieder in ihren Körbchen und haben geruht, während wir gegessen haben. Wir haben danach die kleine Gassi-Runde angetreten und sie haben sich dabei auch gelöst. Beim Fernsehen bleiben sie auch beide brav in ihren Körbchen. Bevor wir ins gegangen sind, haben wir nochmals den Garten aufgesucht und jeder konnte nochmal seine Notdurft verrichten.

 

Die Geschichte für Montag folgt :-)

 

Wir finden es immer wieder faszinierend, wie schnell sich „ältere“ Hunde anpassen und einleben. Das erste Mal in ihrem Leben (nach 7 Jahren Tierheim) in einer Wohnung und nach ein paar Stunden stubenrein. Bereits am 3. Tag könnte man meinen, die beiden sind schon mehrere Monate bei uns und hätten nie im Tierheim gelebt. Das Sofa ist – im Moment noch – tabu. Auch wenn beide gerne hochspring - weil sie das von den Hundehütten im Tierheim kennen, so versuchen wir ihnen eine alternative zu bieten. Auf dem Balkon steht eine Holzhütte, die wir für unsere frühere Hündin Franzi gebaut haben. Diese wird inzwischen gerne von Paulchen als Aussichtspunkt genutzt :-)

 

 

4. September 2021

 

 

3. September 2021

 

Wir können es nicht fassen und sind so glücklich darüber - Edi und Fredi haben ein Zuhause gefunden und dürfen zusammen bleiben! Nach mehr als sieben langen Jahren im Tierheim wird der Traum endlich wahr!!!

 

 

22. Juli 2021

 

Es ist uns unbegreiflich, wie es dazu kommen konnte, dass Edi und Fredi, zwei absolut süße und freundliche Hunde, sieben lange Jahre im Tierheim ausharren mussten und nicht vermittelt wurden! An den Hunden liegt es nicht, denn Edi (ca. 32 cm und 8 kg) und sein Bruder Fredi (ca. 44 cm) sind zwei handliche, fröhliche, aber anfangs ein wenig zurückhaltende Rüden. Sie kamen im Sommer 2014 mit nur wenigen Wochen ins Tierheim in Dobrich, aus dem wir sie im Frühling 2021 übernommen haben.

 

Leider haben die beiden nie etwas außerhalb des Tierheims kennengelernt und fangen – auch mit 7 Jahren – in einem Zuhause bei Null an. Aus diesem Grund wünschen wir uns für die beiden ein ruhiges Zuhause in einer eher ländlichen Gegend. Kinder sollten keine im Haushalt sein, das könnte die beiden unter Umständen überfordern.

 

Edi zeigt sich bei fremden Männern ein wenig ängstlich, bei uns Frauen öffnete er sich schneller und folgte uns sogar, als wir ihn das erste Mal an Halsband und Leine mit vor das Tierheimgelände genommen haben. Fredi hingegen war bei seinem ersten Ausflug an Halsband und Leine noch ängstlicher als Edi, aber Übung macht bekanntlich den Meister!

 

Wenn ich in den Auslauf kam, kamen die Brüder fröhlich auf mich zu und genossen Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Besonders Edi konnte nicht genug bekommen! Auch für Leckerli waren sie zu haben und nahmen diese gern aus der Hand.

 

Wir würden die Brüder gern zusammen vermitteln, da sie bisher immer zusammen waren und auch in ihrem Auslauf oft beieinander liegen. Wir sind uns sicher, dass sie sich gut an das Leben in einer Wohnung oder einem Haus gewöhnen würden. Es ist schon eine Aufgabe, zwei Hunde auf einmal aufzunehmen, aber es ist machbar! Unser Team steht Ihnen bei Fragen oder für Tipps auch nach der Vermittlung zur Seite!

 

Es handelt sich ja um zwei wirklich kleine Hunde – wo EIN kleines Körbchen Platz findet, passt bestimmt noch ein ZWEITES kleines Körbchen dazu. Vielleicht reicht ja auch ein großes.  :-) 

Und Edi und Fredi sind zwei Goldstücke, soviel steht fest!

 

Die Brüder sind gechipt, geimpft, kastriert. Viele Habseligkeiten besitzen sie nicht, eigentlich gar keine, und wären im Handumdrehen bereit für die Ausreise.

 

 

5. Mai 2021

 

 

5. Mai 2021

 

 

30. April 2021

 

 

25. April 2021

 

 

2. April 2021

 

 

24. März 2021

 

Edi hatte heute seine Zahnsanierung.

 

22. März 2021

 

 

21. März 2021

 

 

19. März 2021

 

Fredi

 

 

Edi

 

 

17. März 2021

 

Edi und Fredi (geb. ca. Mai 2014) haben ein trauriges Schicksal. Mit nur wenigen Wochen kamen sie als klitzekleine Würmchen schon ins Tierheim in Dobrich, die ersten Bilder liegen uns vom 1. Juli 2014 vor. Es ist unglaublich, aber die beiden Brüder verbringen bald sieben lange Jahre im Tierheim!

 

Es ist nun an der Zeit – und uns eine Herzensangelegenheit – dass Edi und Fredi ENDLICH IHR Zuhause finden und das Tierheim sowie ihr Geburtsland für immer hinter sich lassen dürfen! 

 

Nach Angaben der Tierheim-Mitarbeiter sollen die beiden ein enges Verhältnis miteinander haben, weshalb wir uns wünschen, dass sie ein großes Herz erweichen, das Platz für Edi und Fredi findet! Groß sind sie nicht, und da, wo ein kleines Hundekörbchen hinpasst, ist bestimmt auch Platz für ein zweites!

 

Edi und Fredi verhalten sich Menschen gegenüber noch sehr zurückhaltend, sie konnten nie eine enge Bindung zu einer Bezugsperson aufbauen. In einem großen Tierheim bleibt für den einzelnen Hund leider nicht viel Zeit – und der Kontakt ist ganz besonders für junge Hunde enorm wichtig.

 

Umso mehr haben es Edi und Fredi verdient, Liebe und Geborgenheit erfahren zu dürfen! Man muss aber davon ausgehen, dass man hier wirklich bei Null anfängt. Außerhalb ihrer kleinen Welt, der des Tierheimgeländes, haben sie nie etwas kennengelernt.

 

Sie werden in Kürze in das Tierheim in Schumen umziehen und dort Schritt für Schritt an ein neues Leben gewöhnt werden. Als erstes sollen sie lernen, an Halsband und Leine zu laufen und einen kleinen Flecken der Welt außerhalb des Zauns zu erkunden. 

 

Unsere Erfahung hat uns oft gezeigt, dass auch „ältere“ Hunde noch viel lernen – und sich auch an die Bequemlichkeit eines Lebens in einem modernen Haushalt gewöhnen. Sicherlich wird es einige Zeit brauchen, bis sie wirklich ankommen und Vertrauen fassen, aber jeder Schritt nach vorne wird ein kleiner Erfolg sein! Möchten Sie Edi und Fredi dabei an die Pfote nehmen?

 

Beide Hunde sind kastriert, gechipt und geimpft. Sie wären im April ausreisebereit!

 

 

13. März 2021

 

 

22. Februar 2021

 

 

27. Oktober 2020

 

Edi

 

Fredi

 

1. Juli 2014

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Unsere kleine, freundliche Akira wartet sehnsüchtig auf IHRE Menschen...

 

Ernie möchte im nächsten Schuljahr die Schulbank in Deutschland drücken!

 

Katze Minu sucht ein neues Zuhause, da ihre Familie auswandern wird. Sie ist es gewohnt, Freigang zu haben und ist gern mit Herrchen, Frauchen und den Hunden kleine Runden Gassi mitgelaufen.

 

Hier finden Sie alle Vorstellungs-Clips unserer Herzenshunde

 

 

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