Alex (männl., geb. ca. Juni 2011) - zeigt sich im Tierheim als ruhiger, ausgeglichener Hund

 

4. September 2021

 

Liebes Team von „Grund zur Hoffnung“,

 

wie versprochen, melde ich mich wieder, wenn alles grün geworden ist. Allerdings ist es bereits wieder Herbst, wofür ich mich entschuldigen möchte. Die Zeit ist an uns nur so vorbei gerannt. Der Alex ist nun 9 Monate bei mir, hat sehr große Fortschritte gemacht und wird langsam eine Persönlichkeit. Ich nehme ihn so an, wie er ist und er genießt die ihm entgegen gebrachte Aufmerksamkeit. Er hat nach anfänglichem Misstrauen nun gemerkt, dass er mir vertrauen kann.

 

Nach wie vor kommt bei ihm das Streicheln vor dem Fressen. Auch nach vollendetem Fellwechsel ist das regelmäßige Bürsten geblieben, was er sehr genießt. Das ist auch erforderlich, da ich endlich dahinter gekommen bin, welche Rassen in ihm stecken. Er ist ein American Akita – Bulldoggen – Mix und braucht durch sein dichtes feines Fell regelmäßige Pflege, damit er nicht verfilzt und sich keine Hautkrankheiten einstellen. Der Effekt dabei ist, dass ich nun auch an sein Heiligtum darf – den Popo. Niemand sonst darf da dran. Bis zum Jahresende werde ich ihn auch noch dahin kriegen, dass ich mich um seine Wolfskrallen kümmern kann. Alle anderen sind wunderbar kurz geworden durch das Laufen auf unterschiedlichen Untergründen.

 

Durch den lang anhaltenden Starkregen war Alex der erste Hund in meinem Haus, der ein Regencape anziehen musste. Das war nötig, weil ich diesen Hund trotz mehrerer Handtücher nicht trocken rubbeln konnte. Das Fell ist einfach zu dicht und fein. Zwischenzeitlich hat er eine kleine Hautirritation und eine Ohrenentzündung gut überstanden. Da ich eine gut ausgestattete Tierapotheke habe und genügend Erfahrung mit Hunde-Wehwehchen besitze, sind diese beiden Sachen schnell abgeheilt. Zwecks Impfung habe ich mich entschlossen, einen Hausbesuch meines alten Tierarztes zu bestellen, der leider nicht mehr in Naumburg sondern nur noch in Weißenfels praktiziert. Bei den hiesigen Tierärzten darf der Halter nicht mit in den Behandlungsraum und das lasse ich nicht zu. Dann verlieren sie eben einen Kunden.

 

Mit steigenden Temperaturen wurden seine Laufstrecken kürzer, was ich ihm nicht übel genommen hatte. Er soll nur soweit laufen, wie sein Leistungsvermögen auch reicht. Er hat verstanden, dass er nicht jeden Tag eine bestimmte Strecke laufen muss, sondern bei Ermüdung jederzeit abbrechen kann. Es ist egal, wohin wir gehen, denn unsere Stadt ist bis in den Stadtkern hinein grün. In 100 m Entfernung gibt es einen mittelalterlichen Stadtgraben, der zur Hälfte die Altstadt umgibt. Dort gehen auch sehr viele Hundehalter mit ihren Hunden spazieren und lassen die Hunde (je nach Vertrauen und Abrufbarkeit) von der Leine. Seine Furcht vor der großen Fontäne im Stadtpark hat sich nach 4 Versuchen auch gelegt. Was mich beunruhigt, ist seine Reaktion auf die Geräusche vom Übungsplatz des Schützenvereins, der außerhalb der Stadt liegt. Das Stakkato der Schüsse erschreckt den Alex sehr. Ich sehe dann die Angst in seinen Augen, obwohl diese Geräusche für Menschen nur schwach zu hören sind, wenn der Straßenlärm weg ist. Auch bei Gewitter zittert er immer noch wie Espenlaub und ist nur schwer zu beruhigen. Er weiß aber ganz genau, dass ich alles mit ihm gemeinsam durchstehe und er mit seiner Angst nicht alleine ist.

 

Um sein Immunsystem zu stärken, bekommt er zusätzlich Lysin ins Futter und für Haut und Fell Lachsöl. Das bekommt ihm gut und schmeckt ihm auch. Damit Sie einen Eindruck von seinem jetzigen Leben bekommen, hänge ich ein paar Bilder an. Darauf ist unter Anderem sein Lieblingsweg entlang eines stillgelegten Bahngleises zu sehen. Diesen Weg liebt er sehr. Auch die Straße, in der wir wohnen und unser Haus können Sie sehen. Ich denke, dass der Alex angekommen ist. Er kennt schon sehr viele Hunde und ist unter den Hundehaltern sehr beliebt, weil er selbst die neurotischsten Kläffer zur Ruhe bringt. Wenn ich den Hundehaltern sage, dass sich der Hund immer so verhält, wie sein Halter, dann sind sie beleidigt. Mein Hund zeigt ihnen aber, dass ein entspannter Halter auch den Hund entspannt. Der Hund will alles richtig machen und deswegen befindet sich das Problem immer am anderen Ende der Leine.

 

Mit diesem abschließenden Gedanken möchte ich mich für heute verabschieden. Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst und noch viele Vermittlungserfolge. Bleiben Sie alle gesund.

 

Viele Grüße aus Naumburg (Saale)

 

Irene G. und Alex

 

 

10. März 2021

 

Liebes „Grund zur Hoffnung“ – Team,

nachdem 3 Monate vergangen sind, möchte ich wieder einmal ein wenig über die Fortschritte von Alex berichten. Obwohl er immer noch zeitweise Albträume hat, schläft er schon wesentlich ruhiger. Auch sein Gang ist etwas besser geworden. Allerdings vermute ich, dass er am rechten Vorderfuß eine alte schlecht verheilte Verletzung und daher ab und zu Schmerzen hat, weswegen er manchmal hinkt. Einmal war es so schlimm und er hat derart geweint, dass ich ihm eine Voltaren-Packung mit einer selbsthaftenden Bandage angelegt habe. Wider Erwarten hat er meine Verarztung ohne Widerstand geduldet und er hat gemerkt, dass das gut geholfen hat. Er weiß, dass ich ihm niemals wehtun würde.

Mit dem Futter muss ich auch aufpassen, da er nicht alles gleich gut verträgt. Das ist aber bei älteren Hunden normal. Die bekommen schnell Durchfall, wenn das Futter nicht zu ihrem individuellen Verdauungssystem passt. Dann schaffe ich mit etwas Futtercellulose Abhilfe.

Am besten verträgt er das Wildmenü von der Firma Seitz GmbH und als Snack getrocknetes Rinderherz. Das liebt er sehr. Bei diesem Futter bleibe ich jetzt auf Dauer. Rinderohren und nicht riechenden getrockneten Pansen als Snack lehnt er ab.

 

Der Alex ist ein ängstlicher Hund und wird es wohl auch auf Dauer bleiben, weil diese Prägung zu lange und zu stark war. Darüber kann auch die Verträglichkeit mit anderen Hunden nicht hinweg täuschen. Es gibt in unserer Stadt Grundstücke mit pöbelnden Hunden, an denen wir nur vorbei gehen können, wenn ich zwischen Alex und dem anderen Hund laufe. Dann gebe ich ihm die Sicherheit, die er braucht.

Nachmittags kommt er nun auch freiwillig, um das Geschirr anzuziehen und das Herumbocken hat ebenfalls aufgehört. Er hat gemerkt, dass er damit nicht durchkommt. Ab und zu wechselt er nun schon die Gangart und läuft kleine Strecken zügiger. Das ist ein Zeichen, dass seine Muskulatur im Aufbau ist. Er wird allerdings noch ein paar Monate brauchen, bis er richtig Freude am Laufen haben wird.

Momentan ist Fellwechsel. Ich hätte nie gedacht, dass der Opa Alex so einen großen Haufen Fell abwirft; jedenfalls mehr, als seine Vorgänger. Das kann durchaus damit zusammen hängen, dass die bulgarischen Winter sehr viel härter sind als unsere und daher auch das Winterfell reichlicher entwickelt ist. Zweimal am Tag wird ausgemistet, denn Alex ist eine Mimose und weint, wenn es zu sehr juckt. Das ist ja auch nicht schön, wenn es überall juckt und er kommt nicht überall dran. Auch dafür bin ich eben da und er genießt das Bürsten wirklich sehr.

 

Abschließend kann ich noch mitteilen, dass der Alex überall sehr beliebt ist und durch sein gestromtes Fell als schöner Hund bewundert wird. Ich hoffe, dass er noch lange bei mir sein wird und gesund bleibt. (Wie schnell das anders werden kann, habe ich bei Lutz erlebt.) Im Anhang erhalten Sie noch einige Bilder. Wenn es wärmer wird und alles wieder grün ist, werde ich mich wieder mit neuen Bildern melden.

 

Bis dahin bleiben Sie alle gesund. Liebe Grüße aus Naumburg.

Irene G.

 

 

25. Dezember 2020

 

Liebes Team von „Grund zur Hoffnung“,

nun sind 2 Wochen vorüber und der Alex ist zumindest in meinem Grundstück zu Hause angekommen. Die übrige Umgebung ist ihm allerdings trotz regelmäßigem Ausgang immer noch ziemlich fremd, da selbst die Luft eine andere ist. Das zeigt sich besonders, wenn ich am Morgen die Balkontür zum Lüften öffne. Dann steht er zunächst in der Balkontür mit erhobenem Kopf, schaut in den Himmel, schnuppert und tritt dann erst vorsichtig auf den Balkon hinaus, um nach beiden Seiten blickend den eventuell Vorübergehenden mitzuteilen:

DAS IST MEINS, GEHT WEITER!

Was dieser Hund so erlebt hat, kann ich nur vermuten. Wenn Hunde schlafen und träumen, sieht man oft Laufbewegungen. Der Alex allerdings sprintet regelrecht und der linke Mundwinkel zuckt nervös. Möglicherweise hat man ihn irgendwo zurückgelassen, eventuell sogar Urlauber. Dass der Alex eine Wohnung kennt und weiß, dass man da sein Geschäft nicht rein macht, spricht ebenfalls dafür. Er hat sich von Anfang an gemeldet, wenn er musste. Auch kennt er Kindergärten, in die es ihn mit allen Fasern hinein zieht. Vermutlich war er so ein Familien-immer-dabei-Hund und könnte durchaus auch etwas älter sein, als 8 oder 9 Jahre.

 

Wenn wir morgens um 8.oo Uhr starten, braucht er für die vergleichsweise geringe Strecke sehr viel Zeit, um alles zu untersuchen. Die intensive Nasenarbeit ist sehr anstrengend für ihn. Trotzdem bleibt er gründlich und will immer weiter laufen, weil er besonders Autos inspiziert. Dabei vergisst er natürlich, dass er auch wieder nach Hause muss und das ist meist auf einem anderen Weg dieselbe Strecke noch einmal.

Und da hatten wir gleich in der ersten Woche den ersten Konflikt: er wollte in eine andere Richtung als ich, was ich ihm jedoch nicht durchgehen ließ. Die Chefsache haben wir beim zweiten Mal endgültig geklärt, da er doch ein wenig bockig ist, wenn es nicht nach seinem Kopf geht; jedoch ist er nicht dominant. Das liegt allerdings an der Mischung seiner Gene, denn es steckt eine gehörige Portion englische Bulldogge in ihm drin. Ich habe den direkten Vergleich, da in unserer Straße eine reinrassige englische Bulldogge wohnt. Die Körpergröße mit den kurzen kräftigen Beinen und Füßen sowie der kompakte Brustkorb sprechen eindeutig dafür. Nur das Gesicht sieht eben anders aus – nicht so, als ob er aus dem Fenster gefallen wäre. Sein Gesicht ist viel schöner. An der Leine läuft er bei Fuß, als ob er nie etwas Anderes getan hätte.

Er ist wie ich: gründlich und etwas bockig, so dass wir gut zusammen passen.

 

Er hat jetzt begriffen, dass ihm niemand etwas wegnimmt, er nicht zurück stecken muss und vor der Katze bleibt er einfach stehen, weil er mit ihr nichts anfangen kann. Im Verein hatte ich ihn auch schon zweimal mit. Dort hat er sich vorbildlich benommen. Auch bei meinem Futterhändler hat er sich sehr gut verhalten. Dort liegen Rinderohren, Schweineohren, Schlünde, Ochsenziemer, getrocknetes Rinderherz und andere leckere Sachen in Reichweite in den Warenträgern. Er geht hin, schnüffelt, aber nimmt nichts aus den Fächern. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dieser Hund salonfähig ist.

Dieser Hund hatte einmal eine Erziehung genossen und ein Zuhause gehabt. Dort ist man wahrscheinlich nicht noch einmal spät nach draußen gegangen. Um 22.oo Uhr kann ich ihn dazu jedenfalls nicht mehr bewegen. Trotzdem hält er bis morgens durch. Es ist gut, dass er jetzt wieder ein Zuhause hat. Es wird aber lange dauern, bis seine Nervosität nachlässt. Im Moment nimmt er immer noch viel Gras auf, was nicht für Mangelernährung sondern für Nervosität steht.

 

Das war meine erste Einschätzung nach 2 Wochen, die nicht endgültig ist. Sicher werde ich noch so einige Überraschungen mit Alex erleben, weil er auch ein kleiner Trickser ist. Dazu aber beim nächsten Mal mehr.

Bis dahin wünsche ich Ihnen allen schöne Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr.

 

Viele liebe Grüße aus Naumburg

Irene G.

 

 

6. Dezember 2020

 

Guten Morgen Frau Albert,

wir sind gestern Abend um 21.15 Uhr zu Hause angekommen. Zunächst hat Alex aufgrund der Dunkelheit nur den Vorgarten und den Eingangsbereich erkundet und sich erleichtert. Erwartungsgemäß hatte er Probleme mit der Treppe zum 1. OG, aber das habe ich mit sanfter Gewalt hinbekommen. Mit meinem Wüterich, der wesentlich größer war, hat es schließlich auch funktioniert.

Einmal oben, ist er dann zwar vorsichtig, dennoch neugierig in alle Räume gelaufen. Die Katze hat er einfach nicht zur Kenntnis genommen, weshalb sie dann mit einem dicken Schwanz beleidigt abgezogen ist. Nach Fütterung und Trinken hat er sich in der ersten Nacht in meinen Sportraum begeben. Als vertrauensbildende Maßnahme habe ich ihm noch mit meiner Klickbürste das Fell etwas gepflegt, was er auch toll fand.

 

Heute früh sind wir um 8.00 Uhr zunächst zur Gartenbesichtigung gestartet und danach hat sich der erste Kontakt mit seinen zukünftigen Hundekumpels ergeben. Das habe ich gleich genutzt und wir sind zusammen mit dem Terrier die erste Naumburg-Runde gelaufen. Er hat das sehr genossen. Um 9.00 Uhr waren wir zurück. Die Treppe war jetzt nicht mehr so problematisch. Ein kleiner Schubs und dann ging das wie von selber. Jetzt liegt er in der Stube, satt und zufrieden. Er ist sehr lieb und ein wunderschöner Hund. Vielen Dank.

Der Alex weiß noch nicht, dass er das Erlebnis von heute Morgen jetzt immer haben kann. Ich freue mich schon darauf, zu sehen, wie er aufblühen wird.

Abschließend noch ein paar erste Bilder. Ich werde mich wieder melden, wenn er völlig aufgetaut ist.

 

Liebe Grüße an Sie alle von

Irene G.

 

4. Dezember 2020

 

Alex schaut in die Kamera, als ob er gar nicht versteht, was los ist - er weiß es ja auch nicht, aber endlich hat er auch einmal Glück!

 

Wir denken, er hatte schon aufgegeben... Nach fast fünf langen Jahren im Tierheim konnte er sich ein anderes Leben vielleicht schon gar nicht mehr vorstellen. Mehr als die Hälfte seines Lebens eingesperrt hinter Zäunen... So traurig das ist, umso schöner ist es, dass Alex es endlich geschafft hat und das Tierheim und sein altes Leben für immer hinter sich lassen kann.

Er hat ein Zuhause gefunden und wir wünschen ihm von ganzem Herzen noch viele, glückliche, unbeschwerte Jahre in Geborgenheit!

 

25. November 2020

 

 

27. September 2020

 

 

12. Juli 2020

 

 

4. Juli 2020

 

 

19. April 2020

 

Einer unserer “Langzeitinsassen” ist der liebe Alex (geb. ca. Juni 2011), der mittlerweile mit seinen bald 9 Jahren bei seiner Größe (ca. 56/57 cm) auch schon zum “älteren Eisen” gehört…

 

Alex ist ruhig geworden. Er liegt die meiste Zeit des Tages in seinem Auslauf und döst. Was soll er auch sonst machen während des tristen Tierheimalltags? Wir haben mittlerweile den Eindruck, als ob Alex im Tierheim leidet. Er ist nicht mehr in einem Alter, in dem er viel spielen möchte. Auch der Trubel im Tierheim ist ihm zu viel. Alex mag es ruhiger. Bei Spaziergängen taut er allerdings richtig auf und freut sich über die Bewegung und Abwechslung. Dabei knabbert er auch gerne ein bisschen am Gras.

 

Eine Eigenschaft von Alex ist jedoch eine gewisse Sturheit. Dieser sollte man liebevoll, aber konsequent begegnen. Woher soll Alex es auch wissen, er war immer sein eigener “Herr” und hat noch nie in seinem Leben etwas vom Hunde-Einmaleins gehört…

 

Ansonsten ist er ein ganz lieber Kerl, der sich gerne kuscheln lässt. Er steht dabei allerdings eher in der zweiten Reihe, manchmal müssen wir auch auf ihn zugehen, aber dann genießt er die Zuwendung sehr.

 

Seinen Artgenossen gegenüber ist Alex recht zurückhaltend, er sucht die Ruhe und weicht ihnen eher aus.

 

Alex lebte früher auf der Straße, kam aber ins Tierheim, weil er jemanden gebissen haben soll. Wenn es so war, wissen wir nicht, ob es vielleicht einen Grund dafür gab. Uns gegenüber hat Alex sich immer freundlich gezeigt. Es sei den, man drängt ihn in die Enge oder möchte ihn medizinisch behandeln oder die Krallen schneiden, das mag er gar nicht. In solchen Situationen, die ja nicht täglich vorkommen, empfiehlt es sich, ggf. einen Maulkorb zu verwenden. Jedenfalls sollte man sich Alex langsam nähern, dass er nicht überfordert ist und sieht, dass man ihm nichts Böses möchte.

 

Da Alex nicht mehr der Jüngste ist, wünschen wir es ihm so sehr, dass er endlich entdeckt wird und seine Chance bekommt und ein endgültiges Zuhause findet. Aufgrund seiner “Geschichte” sollten keine Kinder im Haushalt sein und Menschen, die sich für ihn interessieren, sollten etwas Erfahrung mit Hunden mitbringen und definitv konsequent sein. 

 

Alex ist schon lange kastriert, gechipt und geimpft und wäre jederzeit bereit, dem Tierheim für immer den Rücken zu kehren und die lange Reise nach Deutschland anzutreten!

 

 

4. März 2020

 

 

27. Februar 2020

 

 

26. Februar 2020

 

 

25. Februar 2020

 

 

23. Februar 2020

 

 

15. September 2019

 

Fotos von Alex vor dem Kämmen...

 

Alex nach dem Kämmen...

 

 

28. Juli 2019

 

 

17. Juni 2019

 

 

6. Juni 2019

 

 

23. Mai 2019

 

Unser Alex (geb. ca. Juni 2011) lebt nun schon seit fast drei Jahren im Tierheim in Schumen. Und das nur deshalb, weil er (angeblich) jemanden auf der Straße gebissen haben soll. Wir können natürlich weder das eine noch das andere bezeugen, aber dies war der Grund warum Alex im Tierheim gelandet ist.  

Denn sobald in Bulgarien ein sogenanntes „Signal“, also eine Beschwerde gegen einen Hund vorliegt, muss dieser Hund innerhalb von 24 Stunden ins Tierheim gebracht werden. Und dies ist bei Alex geschehen… Sollte er wirklich gebissen haben, können wir uns auch vorstellen, dass er dies aus Selbstschutz getan hat, weil ihn vielleicht jemand geärgert oder ihm anderweitig wehgetan hat. Leider keine Seltenheit in Bulgarien.

 

Seitdem Alex bei uns im Tierheim lebt, hat er allerdings noch niemanden von uns oder den Mitarbeitern des Tierheims gebissen. Und die Situation im Tierheim mit über 300 Hunden ist sehr stressig für die Hunde und alles andere als entspannt. Es gibt keinerlei Ablenkung und nur sehr eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten. Aber Alex scheint sich mit seiner entspannten und ruhigen Art nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und zeigt sich bei uns absolut friedlich.

 

Sollte er zu Unrecht im Tierheim gelandet sein, hoffen wir zumindest, dass er dadurch nun eine Chance auf eine Vermittlung bekommt! Bisher hatten wir ihn aufgrund des (angeblichen) Vorfalls online noch nicht zur Vermittlung eingestellt. Da es aber in dieser Hinsicht im Tierheim keinen einzigen Vorfall gab, ist er nun endlich bereit für die Vermittlung. 

 

Und besonders Alex würden wir es so gönnen, endlich Menschen zu finden, die sich liebevoll um ihn kümmern. Denn Alex ist ein sehr lieber Rüde, der niemals aufdringlich ist, sondern immer geduldig in der zweiten Reihe wartet, bis er endlich dran ist. Wenn er dann an der Reihe ist, lässt er sich sehr gerne streicheln – etwas, was er vorher wohl noch nie erlebt hat. 

 

Alex hat eine Schulterhöhe von ca. 56 cm und hat eine muskuläre und kräftige Struktur. Dazu hat er eine schöne Fellzeichnung im Gesicht und ganz liebe Augen. 

Und Alex geht unglaublich gerne spazieren! Auch wenn die Spaziergänge außerhalb des Tierheims nur sehr selten sind, findet er das toll und läuft prima mit.

 

Auch wenn wir Alex als sehr liebevoll einschätzen, wünschen wir uns für ihn – auch aufgrund seiner Kraft – einen kinderlosen Haushalt. Die neuen Besitzer von Alex sollten ebenfalls Erfahrung mit Hunden haben und ihn liebevoll, aber konsequent führen. 

 

Alex hat in seinem Leben bisher nicht vieles kennengelernt, was er in einem „modernen Hausstand“ lernen sollte und müsste an ein Leben in einer Wohnung bzw. in einem Haus herangeführt werden. Aber so entspannt und ruhig wie er ist, wird er das mit Sicherheit schnell lernen. 

 

Alex ist mit den anderen Hündinnen und Rüden in seinem Auslauf verträglich und teilt den Auslauf friedlich mit ihnen. Als Einzelhund hätte Alex seine Menschen ganz für sich alleine und das fände er bestimmt toll. Aber er könnte auch ohne Probleme mit einem anderen Hund zusammenleben.

 

Wenn er vielleicht schon zu Unrecht „verurteilt“ wurde, sollte er nun bald das große Los ziehen - am besten ein Ausreiseticket nach Deutschland. Alex ist geimpft, gechipt und kastriert und könnte jederzeit ausreisen.

 

 

9. Mai 2019

 

 

15. Februar 2019

 

 

11. Februar 2019

 

 

12. September 2018

 


 

24. Juni 2018

 

 

3. November 2017

 

 

17. April 2016

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Avalon wartet seit mittlerweile über 2 Jahren im Tierheim. Diese Zeit hat der liebe Rüde genutzt um Vertrauen zu uns Menschen aufzubauen. Nun möchte er endlich seinen Zwinger verlassen und in seinem ersten richtigen Zuhause ankommen.

 

 

Amba hatte großes Glück und durfte schon vor einiger Zeit eine Pflegestelle in Deutschland beziehen. Sie öffnet sich dort Schritt für Schritt und erkundet ihre neue Welt. Zu gerne würde die zurückhaltende Hündin endlich richtig ankommen - dazu fehlen Amba nur noch ihre Menschen.

 

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