Momo (weibl., geb. ca. März 2010) - eine vorsichtige Hündin

 

7. Januar 2020

 

Unsere liebenswerte Momo sendet viele Grüße. Sie gehört zu den Hunden, die gaaanz lange gebraucht haben, um anzukommen. Sie lebte viele Jahre auf der Straße, hat viele unangenehme Erfahrungen mitgebracht und wird diese auch nicht vergessen. Die Erinnerungen kommen immer wieder.

Momo hat eine enge Bindung und Vertrauen zu uns aufgebaut. Sie läuft ohne Leine, hört gut auf uns und genießt ihr Leben. Es gibt aber immer wieder Situationen, in denen sie sich demütig hinwirft, obwohl es gar nicht nötig ist. Da kommen die schlechten Erinnerungen hoch.

Es hat zwei Jahre gebraucht, bis sie sich traute, die Couch für sich zu entdecken. Sie war sooooo stolz. Und trotzdem zeigt sie immer noch ein devotes Verhalten. Wir bestätigen ihr aber weiterhin, dass sie das darf, wie alle anderen Hunde auch.

Momo ist ein Sonnenschein. Wenn sie auch inzwischen beim Spazierengehen manchmal eigene kurze Wege einschlägt (sie ist sicher in der Umgebung und kennt für den Notfall den Heimweg, da kommt der Straßenhund durch), ist sie doch eine treue und verlässliche Begleiterin. Nach Mäuschen buddeln ist ihre Leidenschaft.

Auch als Bürobegleithund eignet sie sich. Kunden geht sie aus dem Weg und zieht sich eher zurück. Man kann sie überall hin mitnehmen. Sie ist zu jedem freundlich. Wenn jedoch die Hundegruppe mal losbellt, lässt sie sich anstecken und macht auch mal auf "ich bin ganz stark und aggressiv" mit.

Wir sind froh, dass wir uns auf das Wagnis "ängstlicher Hund, kennt nichts" eingelassen haben. Es hat eine Weile gedauert, aber für uns und Momo hat es sich gelohnt. Für uns käme kein anderer Hund in Frage, denn gerade die fordern uns und genau das macht es aus.

Jung, frech, aktiv, hübsch, das kann jeder, aber Momos fordern uns heraus.

 

Das ist eine Liebeserklärung, denn die größte Leistung hat hier Momo erbracht. Nämlich uns nach einer Weile bedingungslos vertraut. Gibt es etwas Schöneres?

 

13. Februar 2019

 

 

11. Oktober 2018

 

Sechs Bulgaren ./. zwei Griechen. Und der Hundeflüsterer!
Nick aus Sofia, Fina, Jamie, Anni, Momo, Milli, Matti
und, last but not least - Dora, ebenfalls gebürtige Griechin.

 

02. Januar 2018

 

 

26. Dezember 2017

 

 

08. Dezember 2017

 

 

19. November 2017

 

Momo wurde Mitte September operiert und kann nun zukünftig schmerzfrei laufen. Noch wird das vierte Beinchen geschont und nur benutzt, wenn man nach Mäuschen springt oder vor Freude wegen Futter durch die Wohnung tanzt. Das geht dann plötzlich vierbeinig.  :-)  Einige Zeit werden noch gezielte Übungen nötig sein, damit sie ihr Bein wieder regelmäßig benutzt, aber da sind wir optimistisch.

 

Alle ihre mit -iose endenden Krankheiten wurden inzwischen behandelt und als letztes wurde nun die Eliminierung der Mikrofilarien angegangen. Momo ist quasi "runderneuert" und bereit für ihr neues Leben.

 

Sie hat sehr viele Fortschritte gemacht und Vertrauen aufgebaut, wenn auch einige ihrer Ängste, die sie durch schlechte Erfahrungen gemacht hat, immer bleiben werden. Sie hat inzwischen sehr viel Spaß auf den Spaziergängen mit unserem Rudel, ist viel sicherer geworden, löst sich auch draußen, markiert sogar, kommt auf Zuruf, denn für einen Snack ist sie immer zu haben, und läuft auch schon mal voran oder entfernt sich ein wenig, um besagte Mäuschen zu jagen. 

 

Im Haus ist sie mehr als angenehm. Sie macht nichts kaputt, bleibt alleine, auch wenn alle anderen ihrer vierbeinigen Freunde mal nicht da sind, was selten vorkommt. Sie ist bescheiden und sehr sanft, lieb im Umgang mit allen Hunden und mit unseren Katzen. Sie hat in all den Wochen, seit sie bei uns ist, vielleicht drei-, viermal gebellt. Sie lässt sich auch da nicht anstecken, wenn die anderen glauben, mal jemanden "vertreiben" zu müssen und bleibt lieber im Hintergrund.

 

Momo fährt ohne Probleme im Auto mit, ist zweimal pro Woche gemeinsam mit ihrer Tochter Milli Bürohund und auch da völlig unauffällig und genügsam.

 

Wir wünschen uns für Momo jedoch eine ländliche Umgebung, einfühlsame Menschen mit einem vorhandenen Hund, gerne in Momos Alter, und ausnahmsweise mit Garten. Sie liebt es, auch mal in der Sonne zu liegen. Sie liebt es ebenso, gestreichelt zu werden und zeigt das, indem sie eines der Pfötchen zaghaft entgegenstreckt.

 

Alles in allem: ein wunderbarer Hund, den man nehmen sollte, wie er eben ist. Momo hatte in ihrem Heimatland denkbar schlechte Voraussetzungen, aber sie nutzt ihre Chance, so gut sie eben kann.

 

Das ist eine Liebeserklärung an einen ganz besonderen Hund einer potentiellen “Verräterin” (weil sie Momo leider weitervermitteln muss…).

 

 

Wenn Sie Momo gerne adoptieren möchten, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

16. September 2017

 

Momo taut immer mehr auf. Sie geht schon mit den Füsschen ins Wasser, buddelt nach Mäuschen und rennt sogar schon für Leckerli!

 

 

30. August 2017

 

Miri (ehemaliger Name) heißt jetzt Momo, um eine Verwechslung mit der Tochter Milli auszuschließen, und kennt inzwischen auch den wahrscheinlich ersten Namen in ihrem Leben. Sie macht Fortschritte, ist nicht mehr so ängstlich wie zu Beginn und taut auf. Eine Bindung zum Pflegefrauchen ist auch schon vorhanden und sie wagt beim Spaziergang nun auch schon in vertrautem Gelände die ersten kleinen Bocksprünge an der Schleppleine. Wenn es Fresschen gibt kann sie vor Freude richtig tanzen.

 

Anfangs wollte Momo nicht so recht laufen und wurde daraufhin geröntgt. Sie hat Probleme mit ihrer linken Hüfte (Hüftgelenksdysplasie), verursacht durch einen Unfall oder auch einen Tritt. Eine Operation steht also noch an, die aber in Kürze durchgeführt wird. Momo bekommt bis dahin nun ein Schmerzmittel und läuft auch schon etwas besser.

 

Ein Problemchen gibt es jedoch noch. Sie kann sich auf den Spaziergängen noch nicht regelmäßig lösen, da es ihr noch etwas an Sicherheit mangelt. Im Garten klappt das jedoch prima. Also würden wir uns sehr darüber freuen, wenn die Interessenten ein Gärtlein hätten. Es wäre auch schön, damit Momo einfach mal auf weichem Gras in der Sonne liegen könnte... 

 

  

 

20. Juli 2017

 

Am 15. Juli 2017 ist Momo auf ihrer Pflegestelle in 61184 Karben angekommen, total dünn, total geschafft und durch den Wind. Jetzt wird sie ordentlich gepäppelt; das genießt sie bereits: regelmäßiges und richtig gutes Fütterchen. Und natürlich den Komfort des ersten eigenen und soooo bequemen Körbchens.

 

Sie konnte am zweiten Tag schon mit dem Schwänzchen wedeln und sich freuen. Sie hat überhaupt kein Problem mit den Hunden und den Katzen und ist zu jedermann freundlich, wenn auch noch etwas zurückhaltend.

 

Momo hat aber offensichtlich mal schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, denn (noch) duckt sie sich, wenn eine Hand unverhofft von oben kommt. Wir arbeiten an ihrem Vertrauen und vermeiden unbedachte Bewegungen. Wir sind aber optimistisch, dass sie sich in Kürze so richtig entspannt. Spaziergänge wurden auch schon unternommen; noch bewegt sie sich jedoch im sprichwörtlichen Schneckentempo.

 

Im Garten taut sie zunehmend auf und zeigt erste Ansätze zum Spielen, egal, ob mit Katze oder Hund. Es ist rührend zu beobachten, wie Momo, die sicher noch nie Zuwendung erfahren hat, sich Stück für Stück öffnet und genießt.

 

 

15. Juli 2017

 

Momo ist wohlbehalten auf ihrer Pflegestelle angekommen und wurde erst einmal geduscht und in ein kuscheliges Körbchen gepackt...

 

 

 

 

 

14. Juli 2017

 

Momo auf dem Transport nach Deutschland...

 

10. Juni 2017

 

 

09. Juni 2017

 

 

07. Juni 2017

 

 

02. Juni 2017

 

 

21. September 2016

 

 

18. September 2016

 

Momo ist die Mutter von Milli. Sie ist eine kleinere Hündin mit ganz weichem, weißen Fell und wurde ca. März 2010 geboren.

 

Da Milli so klein war, wurde sie zu den ruhigeren Hunden gesetzt. Momo ist zurückhaltend und etwas ängstlich, wenn Fremde in das Gehege kommen. Sie zieht sich zunächst in die hinterste Ecke zurück und schaut weg nach dem Motto: „Wenn ich dich nicht ansehe, dann siehst Du mich auch nicht.“

 

Über ihre Vorgeschichte wissen wir leider nichts. Wenn man mit Geduld und Einfühlungsvermögen auf Momo zugeht, wird sie sich mit der Zeit sicherlich gut entwickeln.

 

Sie ist gechipt, geimpft und kastriert.

 

 

22. April 2016

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

Unser Kater Igor (geb. ca. Mai 2014) hat eine sehr schwere Zeit hinter sich. Nachdem er von einem Auto angefahren wurde, musste der arme Kerl - schwerst Verletzt - mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Eine sehr lange und aufwendige Pflege war nötig um ihn wieder auf zu päppeln.
Der Kieferschluss ist aufgrund des Unfalls nicht perfekt, aber er kann damit gut fressen und leben.

Lesen sie mehr...
Wer gibt diesem dennoch
hübschen Kater  --mit zwei verschiedenen Augenfarben--
ein glückliches zu Hause für immer?

 

Belia (geb.ca.März 2016) hatte im Oktober 2019 riesiges Glück - nach vielen Jahren im Tierheim durfte das schüchtere Hundemädchen endlich auf eine Pflegestelle ziehen und mehr von der Welt sehen, als ihren Zwinger.

Belia öffnet sich langsam, aber stetig den vielen neuen Eindrücken und wir wünschen uns nun für sie ihre eigene Familie, bei der sie endlich richtig ankommen darf. Wer gibt dem lieben Hundemädchen diese Chance?

 

 

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