Shin (männl., geb. ca. November 2018) - muss noch etwas Mut packen

 

13. Januar 2020

 

 

11. Januar 2020

 

Unser schüchterner Shin, geb. im November 2018, hatte wohl in den ersten ganz wichtigen Wochen und Monaten keinen oder zumindest keinen engen Kontakt zu Menschen, weshalb er uns gegenüber anfangs sehr skeptisch war und immer vor uns davonrannte. Dieses Verhalten beobachten wir oft bei jungen Hunden, die auf der Straße gefunden werden und dann auch noch ihre ersten Lebensmonate im Tierheim verbringen müssen. Es fehlt unseren Mitarbeitern leider auch die Zeit, sich ausgiebig mit den jungen Hunden zu beschäftigen, um sie auf ein Leben "hinter dem Zaun" vorbereiten zu können. Aber sie bemühen sich.   

 

Shin ist der Bruder von Sari, Sahara (beide schon vermittelt), Selma und Severin. Die Geschwister kamen schon als Welpen ins Tierheim in Schumen.

Als wir ihn das erste Mal aus dem Auslauf holen und an der Leine ausführen wollten, war Shin so ängstlich, dass er sich panisch von der Leine befreien wollte. Wir haben ihm dann noch etwas Zeit gegeben, weil wir ihn nicht überfordern wollten.

 

Beim letzten Gassigang, gemeinsam mit seinem Bruder Severin, war Shin dann sogar bestechlich und nahm Leckerlis. Noch ist er weit davon entfernt, entspannt kurze Spaziergänge zu meistern, aber wir üben weiter mit ihm.  

Shin sollte nur in eine ländliche Umgebung vermittelt werden, da er noch viel lernen muss, und das wird ihm dort leichter fallen als in einer Großstadt. 

 

Wir suchen eine verständige, geduldige Familie, die Erfahrung mit zurückhaltenden, etwas ängstlichen Hunden hat. Kleine Kinder würden Shin überfordern und wir glauben, umgekehrt wären auch die Eltern der kleinen Kinder überfordert. Vernünftige Kinder im Teeniealter könnten wir uns jedoch vorstellen. Wichtig ist, dass die Familie anfangs nichts von Shin erwartet und ihm Zeit gibt, sich an ein Leben in einem Haushalt zu gewöhnen und ihm step by step zeigt, wie sich ein schönes Hundeleben anfühlt. Bisher hat noch jeder Hund, den wir vermittelt haben und der ähnliche Unsicherheiten zeigte, es gelernt, Vertrauen und Bindung aufzubauen und sein Leben zu genießen. 

 

Shin ist sehr verträglich mit seinen Artgenossen und es spricht nichts gegen einen souveränen Ersthund, der ihn "an die Pfote nimmt" und ihn einweist. 

Er ist gechipt, geimpft, kastriert und könnte sofort ausreisen. Es fehlt ihm nur - die richtige Familie, die sich voll und ganz auf ihn einlässt.

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für diesen zurückhaltenden Hundejungen haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

22. November 2019

 

 

28. September 2019

 

 

3. August 2019

 

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19. Juni 2019

 

 

18. Juni 2019

 

 

17. Juni 2019

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

Unsere Olivia (geb. ca. April 2018)

ist nun leider zum Notfall geworden. Sie ist ständig in Auseinander-setzungen in ihrem Auslauf verwickelt und mittlerweile ist ihr ganzes Gesicht übersäht mit Narben. Ob Olivia diese Streitigkeiten beginnt oder einfach nur "die Unterste in der Rangfolge" ist und den Frust der anderen Hunde abbekommt, können wir derzeit nicht sagen. Sicher ist jedoch eins: Olivia liebt Menschen und fühlt sich im Tierheim mehr als unwohl. Wir haben große Sorge, dass es in absehbarer Zeit auch mal zu einer Auseinandersetzung kommt, die nicht nur ein paar Narben hinterlässt und suchen daher ganz dringend eine kompetente End- oder Pflegestelle.

 

Gabi (geb. ca. März 2017) ist eine "Vorzeige"-Jagdhündin - immer bereit für neue Abenteuer. Dadurch war ihr Leidensdruck im Tierheim besonders groß und wir sind froh, dass sie nun auf einer Pflegestelle Aufmerksamkeit und Bewegung bekommt. Eins ist dort aber schnell klar geworden: Von beidem kann die liebe Hündin kaum genug bekommen. Dabei zeigt sie sich verträglich und verspielt mit ihren Artgenossen, gibt aber auch gerne mal den Ton an. Nun fehlen zu Gabis ganz großem Glück also nur noch aktive und abenteuerlustige Menschen, die sie treu durchs Leben begleiten darf.

 

 

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