Tiguaak (männl., geb. ca. Juli 2019) - war plötzlich unerwünscht und wurde einfach auf die Straße geworfen

 

6. - 8.  Mai 2022

 

 

16. März 2022

 

Tiguaak wurde schon im Januar 2021 im Tierheim in Schumen kastriert. Danach wurde er an seinen Halter in einem Dorf in der Nähe von Schumen zurückgegeben, bei dem er draußen auf dem Hof lebte. Nun ereilte ihn das gleiche Schicksal wie Hunderte andere seiner Artgenossen in Bulgarien. Warum auch immer wurde er Ende Februar von seinem Halter ausgesetzt, er hatte wohl keine Verwendung mehr für den lieben Rüden. Aufmerksame Dorfbewohner meldeten dies glücklicherweise dem Tierheim und baten, dass wir Tiguaak aufnehmen und ihm die Chance auf ein besseres Herrchen oder Frauchen geben würden.

 

Der Name Tiguaak bedeutet auf Inuit „das adoptierte Kind“ – und das ist er, indem wir ihn aufgenommen und die Verantwortung für den hübschen Kerl übernommen haben. Dieser Name soll ihm Glück bringen!

 

Wir schätzen, dass Tiguaak noch keine drei Jahre alt ist (geb. ca. Juli 2019). Er hat eine angenehme Schulterhöhe von 53 cm und, wir können es nicht leugnen, ist wirklich ein bildhübscher Rüde!

 

Als er neu im Tierheim war, lag er in seinem Auslauf in der letzten Ecke und nahm kaum teil am Leben. Er zog sich zurück und wollte auch nicht wirklich Kontakt zu uns. Als wir uns ihm aber vorsichtig näherten, schnupperte er und ließ eine vorsichtige Berührung zu. Es war klar zu spüren, dass er völlig durch den Wind und unsicher war. Wir wollten ihn aber auch nicht bedrängen und gaben ihm Zeit anzukommen und uns zu beobachten.

 

Am 4. März, nachdem er entwurmt und geimpft war, wagten wir es, ihn in einen Auslauf zu integrieren. Es war offensichtlich, dass er sich nicht wohl fühlte und wehrte jedwede Annäherung von Artgenossen umgehend ab, indem er ihnen die Zähne zeigte. Er zog sich wieder zurück und wir schauten einige Male nach ihm. Als wir am folgenden Tag ins Tierheim kamen, war Tiguaak verschwunden… Er muss nachts über den Zaun geklettert sein und das Tierheimgelände verlassen haben. Wir schauten immer mal wieder, auch an der Vorder- sowie Rückseite des Tierheims, ob wir ihn sehen würden, aber vergebens.

 

Als wir am 6. März vormittags ins Tierheim kamen, war er plötzlich wieder da! Er saß früh morgens vor dem Eingang und ein Mitarbeiter konnte ihn anleinen und wieder mit ins Tierheim nehmen! Wir waren so glücklich und erleichtert! Und siehe da, das Eis war – zumindest mit uns – gebrochen, er suchte die Nähe und zeigte mit der Pfote an, dass er sich nach dieser sehnte. Streicheleinheiten ließ er sehr gerne zu und genoss diese sogar! Wir denken trotzdem, dass er bei ihm fremden Menschen anfangs misstrauisch und vorsichtig sein wird. Es dauert nicht lange, bis er Berührung zulässt, aber die Zeit muss man ihm zugestehen.

 

Er zeigte sich uns in der kurzen Zeit als vorsichtiger Hund, der erst mal auf Abstand sein möchte, Menschen und Hunden gegenüber. Er ist nicht böse, wir würden aber im Moment aufgrund unserer Beobachtung lieber als Einzelhund vermitteln.

 

An der Leine lief er das erste Mal schon gut mit und wird auch da weiter Fortschritte machen. Da er auf einem Dorf lebte, gehen wir davon aus, dass er viel und lauten Straßenverkehr so noch nicht kennt. Das Leben in einem Haus ist ihm ebenso fremd. Wenn er seinem Menschen aber erst vertraut, wird er alles lernen!

 

Mit Tiguaak bekommen Sie einen ganz tollen Hund, der – auch aufgrund seiner traurigen Geschichte – das Herz rührt! Er ist kastriert, gechipt und hat seine erste Impfung. Im April könnte er ausreisen!

 

Wenn Sie Interesse an diesem lieben Rüden haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

6. März 2022

 

 

4. März 2022

 

 

3. März 2022

 

 

2. März 2022

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Gisi ist eine wirklich süße Junghündin, die sich gut mit ihren Artgenossen versteht. Sie ist leider im Tierheim aufgewachsen, nun aber bereit für ein neues Abenteuer! 

 

Luny ist die letzte von fünf Geschwistern, die noch auf ihre Familie wartet. Alle anderen inklusive ihrer Mutter durften schon ausreisen. Nun wartet nur Luny noch auf ihr Glück!

 

Spendenkonto

Grund zur Hoffnung e.V.

 

Sparkasse Oberhessen

IBAN:

DE22518500790027115152

BIC: HELADEF1FRI

 

oder per paypal

info@grund-zur-hoffnung.org

 





Sind Sie auf Facebook und gefällt Ihnen unsere Arbeit? Dann klicken Sie gerne auf "Gefällt mir".