Moses (männl., geb. ca. Oktober 2009) - ein Gnadenplätzchen wäre ein Traum für Moses!

 

 Moses hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

15. September 2019

 

Moses vor dem Kämmen...

 

 

Kämmen findet Moses doof. Es ziept und zwickt und macht keinen Spaß stillzustehen... Also wird seine Fellpflege in mehrere Etappen aufgeteilt werden müssen. Nach dem ersten "Frisieren":

 

 

 

24. August 2019

 

Wenn man den Blick von Moses (No. 1366) sieht, ist eigentlich schon alles klar. Er hat bisher ein Leben gelebt, welches man keinem Hund wünscht. Moses wird in diesem Jahr geschätzt 10 Jahre alt (geb. ca. Oktober 2009) und lebte den Großteil seines Lebens auf der Straße in Schumen oder vielleicht sogar an einer Kette. Jedenfalls wurde er auf der Straße aufgegriffen und zur Kastration ins Tierheim gebracht. Klar ist, dass er bisher eigentlich noch nichts Schönes kennenlernen durfte. Und es sind oft die kleinen Dinge, die ein Hundeherz zum Springen bringen: ein kuscheliges, ruhiges Plätzchen zum Ausruhen; jemand, der sich freut, wenn er einen sieht und sich kümmert, wenn es einem nicht gut geht. Mal ganz zu schweigen von einem Spaziergang durch den Wald, bei dem es so viel zu erschnüffeln gibt. 

 

Auf all das hat Moses bisher verzichten müssen. Und dabei ist er so ein lieber und freundlicher Kerl, der einfach nur neben seinem Frauchen/Herrchen liegen und dabei sein möchte. Er freut sich immer sehr, wenn wir ihn in seinem Auslauf besuchen und lässt sich sehr gerne streicheln. Und als wir ihn kürzlich zur Fellpflege nach draußen mitgenommen haben, wollte er danach immer wieder mitkommen als er uns gesehen hat. Und so eine Fellpflege kann auch mal ziepen, deshalb ist es umso berührender, dass Moses selbst dafür alles tun würde, nur um bei uns zu sein. 

 

Moses hat doch arge Ähnlichkeit mit einem Schäferhund und es könnte durchaus etwas Schäferhund-Blut in seinen Adern fließen. In Bulgarien kommt es leider immer noch oft vor, dass gerade Schäferhunde als Ketten- oder Hofhunde angeschafft und ausgesetzt werden, wenn sie plötzlich nicht mehr gewollt sind oder ihre Funktion nicht richtig erfüllen. 

 

Mit seinen 64 cm Schulterhöhe hat Moses zwar eigentlich eine stattliche Größe, aber da er sehr schlank und insgesamt eher gemütlicher unterwegs ist, dürfte es nicht allzu schwierig sein, ihn zu führen/halten.  

 

Wie gesagt, sein Blick verrät viel. Aber wir sind uns sicher, dass wir seine Augen wieder zum Strahlen bringen können! Aber nur dann, wenn er bald das Tierheim und damit seine traurige Vergangenheit in Bulgarien hinter sich lassen kann und in ein neues Zuhause ziehen darf. Viel wird er nicht brauchen, denn man merkt ihm sein Alter und seine Lebenserfahrung schon an. An den Hinterläufen hat er kaum Muskeln, deshalb kann er im Moment kaum bzw. schlecht spazieren gehen. Mit etwas Training und damit verbundenem Muskeltraining wird er aber sicherlich wieder moderate Spaziergänge machen können. Wenn auch sicherlich eher im gemütlichen Tempo. Schließlich muss ja auch noch Zeit fürs Schnuppern und Erkunden bleiben, denn darauf hat er so lange verzichtet. Vermutlich wird er regelmäßig Schmerzmittel benötigen.

 

Schön zu sehen ist, dass Moses trotz der Zeit im Tierheim nach wie vor sehr verträglich mit den anderen Rüden und Hündinnen im Auslauf ist. Das ist nicht selbstverständlich, denn der Alltag ist für die Hunde sehr anstrengend: das konstante Bellen von 300 Hunden, keine ruhigen Rückzugsmöglichkeiten und zudem jeder Wetterlage ausgesetzt zu sein. 

 

Aber den Blick auf das Negative zu richten bringt uns hier nicht weiter – wir müssen positiv nach vorne schauen und hoffen, dass wir für unseren lieben Moses ein Gnadenplätzchen finden, auf dem er noch ein paar schöne Jahre verbringen darf. 

 

Wir würden uns besonders freuen, wenn Moses nicht noch einen weiteren Winter im Tierheim bleiben müsste, denn besonders für die älteren und kranken Hunde ist das eine einzige Qual.

 

Moses ist kastriert, geimpft und gechipt und könnte jeder Zeit ausreisen. Je früher desto besser. Seine Zeit soll nun endlich kommen.

 

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30. Juli 2019

 

 

29. Juli 2019

 

 

17. Juni 2019

 

 

Hunde der Woche 

 

Pippa (geb.ca.Aug.2018) sieht man ihr freundliches Wesen, aber auch ihre Zurückhaltung schon an der Nasenspitze an. Die Hündin liebt es gestreichelt zu werden und sehnt sich so sehr nach menschlicher Zuwendung von der es im Tierheim bei so vielen Hunden leider viel zu wenig gibt. Auch mit ihren Artgenossen zeigt sich Pippa super verträglich. Nur das ungewohnte Laufen an der Leine bereitet ihr noch Angst, aber wir sind uns sicher, dass auch das mit etwas Übung und Vertrauen bald kein Problem mehr sein wird.

Die süße Hündin ist gechipt, geimpft und kastriert und wartet nur noch auf geduldige Menschen, die mir ihr Schritt für Schritt die Welt erkunden möchten.

 

Johann (geb.ca. Mai 2019) hatte großes Glück. Er durfte seine Welpenzeit auf einer Pflegstelle in Bulgarien verbringen und musste sich nicht, wie viele andere Welpen, auf der Straße durchschlagen. Er konnte dort den Umgang mit seinen Artgenossen lernen und auch schon Kinder kennenlernen. Nun drängt aber die Zeit für den unkomplizierten und lieben Hundejungen, da die Pflegefamilie das Land verlässt.

Im Oktober könnte Johann ausreisen, denn er ist gechipt und die Impfungen sind bis dahin abgeschlossen. Es wäre schön für den kleinen Kerl, wenn er sein Köfferchen zur Ausreise und nicht nur zum Umzug ins Tierheim packen dürfte.

 

 

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