Marlon (männl., geb. ca. Oktober 2019) - hat in seinem ersten Lebensjahr wohl nichts Schönes erlebt

 

24. Oktober 2020

 

Marlon ist gerade ein Jahr alt geworden (geb. ca. Oktober 2019) und hat für sein Alter schon mehr erlebt als man sich für einen lieben Junghund überhaupt vorstellen möchte!

 

Im Dorf Salmanovo in der Nähe von unserem Tierheim in Schumen haben Leute beobachtet, wie ein Minibus angehalten und vier Hunde einfach auf die Straße geworfen hat: neben Marlon waren dies noch Moonie, Mickey und ein weiterer kleiner Hund, der leider gestorben ist. Wir können uns gut vorstellen, dass Marlon und Moonie Geschwister sind, wissen es aber nicht ganz sicher, auch wenn sie sich sehr ähnlich sehen.

 

Wie Menschen auf so eine Idee kommen und diese hilflosen Junghunde einfach aus dem Minibus werfen können, werden wir wohl nie verstehen. Wir sind uns sicher, dass es sich wieder um ungewollten Nachwuchs handelte und man die Hunde möglichst schnell „entsorgen“ wollte. Ein Glück, dass dies beobachtet wurde, denn so konnten zumindest die drei Junghunde gerettet werden. Es zeigt uns auch wieder einmal, wie wichtig unsere Kastrationsprogramme vor Ort sind – denn nur so kann man ungewolltem Nachwuchs vorbeugen!

 

Im Gegensatz zu Moonie steht Marlon immer sofort am Zaun, wenn wir uns seinem Auslauf nähern. Er scheint es kaum erwarten zu können, dass man ihm etwas Aufmerksamkeit schenkt. Wenn wir dann aber den Auslauf betreten, weicht er zurück und irgendwie scheint ihn kurzfristig der Mut verlassen zu haben. Marlon hat in seinen ersten Monaten leider nicht erleben dürfen, wie sich ein behütetes Zuhause anfühlt - das wird er noch erfahren und lernen müssen. Um Marlon mit nach draußen auf einen kleinen Spaziergang zu nehmen, muss man ihn (noch) einfangen, denn von alleine würde er nicht mitlaufen. 

 

Beim Spaziergang selbst ist er noch etwas zögerlich, lässt sich aber immer wieder durch etwas Leberwurstpaste bestechen. In der richtigen Umgebung und mit etwas Übung wird Marlon sicher schnell lernen, wie schön und aufregend Spaziergänge eigentlich sein können!

 

Wir glauben, dass in dem 48 cm hohen Marlon eigentlich ein tapferer Junghund steckt, der seine Lebensfreude und seinen Wunsch nach Nähe zum Menschen noch nicht so richtig zeigen kann und im letzten Moment lieber den Rückwärtsgang einlegt. Mit einer sicheren Distanz ist er sehr aufgeweckt und auch ein bisschen frech, je näher man kommt, desto mehr scheint es ihn (noch) zu verunsichern.

 

Nach der Erfahrung, die er als junger Hund machen musste, wundert uns das auch nicht wirklich… Allerdings glauben wir auch, dass er sich mit der richtigen Führung und mit etwas Geduld zu einem selbstbewussten Hund entwickeln wird, der dann endlich zeigen kann, was alles in ihm steckt!

 

Als wir im September im Tierheim waren, hatte Marlon eine große Wunde auf der Nase, eventuell hat er sich die am Draht des Zauns aufgerissen. Leider hat sich die Wunde entzündet und auch wenn sie mittlerweile wieder verheilt ist, kann es sein, dass eine Narbe zurückbleiben wird.

 

Für den hübschen Marlon wünschen wir uns hundeerfahrene Menschen, die ihn an die Pfote nehmen und ihn im richtigen Moment fördern und mit seiner Unsicherheit umgehen können, ihn aber eben auch nicht überfordern. Eine Familie mit Kindern sehen wir bei Marlon nicht, da ihn zu viel Trubel überfordern würde.

 

Marlon ist geimpft, gechipt und kastriert und wäre jeder Zeit bereit, den kalten Betonboden gegen ein warmes Körbchen einzutauschen! 

 

Wenn Sie Interesse an diesem kleinen, noch ängstlichen Rüden haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

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"Notfelle" der Woche

 

 

Madison verbringt leider bereits den Großteil ihres Lebens im Tierheim. Trotzalledem hat sie sich in den letzten Jahren immer weiter-entwickelt und es ist an der Zeit, dass die liebe, zurückhaltende Hündin endlich ihre Chance bekommt...

 

Jonah lebt seit dem Welpenalter im Tierheim und konnte noch nicht viel von der Welt außerhalb seines Zwingers kennenlernen. Dabei hat er so viel Freude am Leben und würde lieber heute als morgen sein Köfferchen packen und den tristen Tierheimalltag hinter sich lassen. Wer gibt dem lieben Hundejungen diese Chance und nimmt ihm bei seinen ersten Schritten an die Pfote?

 

 

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