Jonah (männl., geb. ca. Juni 2019) - sucht jemanden, der ihn in der großen, schönen Welt an die Pfote nimmt

 

Interessenten für Jonah sollten unbedingt Hundeerfahrung mitbringen.

 

 

21. April 2021

 

 

5. März 2021

 

 

2. März 2021

 

 

27. Februar 2021

 

Jonah ist nun schon eine Weile auf seiner Pflegestelle. Der lange Transport und das „Herausgerissen-werden“ aus seiner gewohnten Umgebung hat ihm doch mehr zugesetzt als wir dachten. Inzwischen ist er aber zur Ruhe gekommen. 

 

Er achtet auf alles, was er signalisiert bekommt und ist mit Interesse dabei. Jonah braucht eine liebevolle und ruhige, souveräne Führung.

 

Jonah ist ein wunderschöner junger Hund, quicklebendig, verspielt und verschmust dazu. Er zeigt jedoch noch eine Grundunsicherheit im Verhalten und benötigt unbedingt erfahrene Menschen, die ihm Sicherheit vermitteln und denen er vertrauen kann. 

Er kam als Welpe schon in unser Tierheim, hatte dort nur Kontakt mit unseren Mitarbeitern und leider kaum Außenreize, die ihn auf unsere Welt ausreichend hätten vorbereiten können. Eine enge Bindung konnte er nicht aufbauen. Das lernt er jetzt auf der Pflegestelle endlich kennen. 

 

Seine recht gute Sozialisation mit Hunden hilft ihm, sich unter seinesgleichen zurechtzufinden, ersetzt aber nicht die fehlenden Erfahrungen mit Menschen. Dies führt dazu, dass er sich schnell und massiv verunsichert fühlt, sobald er in fremde Situationen kommt oder mit fremden Menschen konfrontiert wird. 

Der fleißige, schnell reagierende Schäferhund in ihm lässt ihn im Zweifel nach vorne gehen, d.h. angreifen - zunächst mit Zwicken. Beendet man die für ihn Angst auslösende Situation nicht, geht er durchaus nach vorne und würde dann auch beißen. 

Niemals würde er jedoch seine Bezugsperson beißen. Hier akzeptiert er durchaus eine Zurechtweisung, die ihn aus der Situation herausholt. Dann hört er sofort auf. Jonah braucht ganz klare, aber liebevolle Anweisungen und Ansagen. 

 

Der Schlüssel zu Jonah ist das Verständnis für seine Situation: erst kurz in Deutschland, neue Umgebung, neue Menschen, der Verlust seiner Hundefreunde und seines sozialen Umfeldes im Tierheim (nicht schön, aber er fühlte sich sicher in seiner kleinen, überschaubaren Welt) und dann sein Alter. Vielleicht erlebt er zeitgleich auch eine pubertäre Phase.  Wenn durch die Führungsperson eine Situation entschärft wird, wird Jonah sofort zu einem Kuschelhund und ist nur noch fröhlich. 

 

Seine Lernbereitschaft sowie Intelligenz sind hoch anzusetzen. Sobald er verstanden hat, was man von ihm will, tut er das flink und beflissen. Man braucht häufig nicht einmal "Sitz" aussprechen, dann sitzt er schon. Natürlich in der Erwartung einer leckeren Belohnung. Die Pflegemama kann ein wenig mit Jonah arbeiten, aber so viel Zeit bleibt leider nicht, um das Training zu intensivieren und hier wäre eine Regelmäßigkeit so wichtig.   

 

Ballspiele findet Jonah schnell öde. Er ist lieber anhänglich, weil er dauernd auf direkte Interaktion hofft. Bei Spaziergängen an der Schleppleine hat er ständig die Nase am Boden, sein Jagdinteresse hält sich aber in Grenzen. Er liebt weite Spaziergänge in der Natur, nicht im Wohngebiet. Das ist für ihn noch zu aufregend. Wir sehen Jonahs neuen Wirkungskreis auch besser im ländlichen Bereich. 

 

Entgegenkommende Hunde oder Fahrräder sind nur dann ein Problem, wenn sie es für die Führungsperson auch sind. Dies heißt wieder: Man zeigt Jonah, dass diese weiter nicht zu beachten sind, man selbst "alles im Griff" hat und er nichts regeln muss und schon geht er ohne Probleme an ihnen vorbei. Er nimmt dankbar alles auf, was ihm klar gezeigt wird. Im Übrigen ist er froh, dass er nicht nach vorne gehen muss. Das stresst nämlich! ;- )

 

Mit anderen Hunden versteht er sich gut. Mit einer jungen Hündin spielt und tollt er gerne; bei einer älteren Mitbewohnerin riskierte er auch schon mal eine dicke Lippe, denn er wollte unbedingt ihren Napf untersuchen. Ihr Protest ließ ihn etwas aufbrausen, aber ein lautes Räuspern brachte ihn bereits wieder auf die richtige Bahn. 

Mit einem souveränen Hund könnte er gut leben, bei unsicheren Hunden würde er eher mal gerne den Macker spielen.

 

Die größte Schwierigkeit dürfte sein, ihn davon zu überzeugen, dass er Menschen, die unsicher oder fremd sind, nicht zurechtweist. Das ist nicht SEIN Job und er hat sie auch nicht zu zwicken. 

Ressourcenverteidigung ist auch noch ein Thema. Jonah sollte nicht gestattet werden, sich auf einer Couch oder im Bett zu lümmeln und er sollte auch nicht seinen Futternapf verteidigen. Es muss klare Regeln geben und er sollte lernen, dass ihm nun niemand mehr sein Futter streitig macht und er es ganz alleine und in Ruhe fressen darf. 

 

Fremde, die zu Besuch kommen, müssen ihm aktiv vorgestellt werden, d.h. man leitet ihn an, dass sie positiv zu bewerten sind, und man weist auch diese Menschen an, freundlich zu ihm zu sprechen, ihn jedoch nicht anzufassen oder anzustarren. Während des Besuchs behält man Jonah im Auge und rügt ihn bei der kleinsten aufbrausenden Anwandlung, um sofort erneut zu zeigen, dass von dieser Person keine Gefahr ausgeht.  Wenn die aufkommende Aggression, verursacht durch seine Unsicherheit, immer wieder in diese Bahnen gelenkt wird, setzt irgendwann auch der Lerneffekt ein. Es ist ein Prozess, der selbstverständlich Zeit und Geduld und viele Wiederholungen braucht. Wir hoffen so sehr, dass es Menschen gibt, die sich nun von unserem Bericht nicht abschrecken lassen. 

 

Jonah ist ein wirklich feiner Kerl, der jedoch erfahrene Menschen braucht, die vom ersten Moment an die Führung übernehmen und ihm die nötige Sicherheit vermitteln. Er wird lernen, dass ihm keine Gefahr droht und seine Menschen alles für ihn regeln. Wir hoffen und wünschen Jonah, dass er seine Menschen findet, dass er ankommen darf und sein Zuhause nie mehr verlassen muss!

 

Jonah ist gechipt, geimpft und kastriert. Er freut sich auf Besuch, der bereit ist, die Herausforderung anzunehmen und ihn auf den richtigen Weg bringt. 

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für diesen noch recht unsicheren Rüden haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

13. Februar 2021

 

 

3. Februar 2021

 

 

14. Januar 2021

 

 

9. Januar 2021

 

 

 

 

8. Januar 2021

 

Jonah musste seine ersten eineinhalb Lebensjahre im Tierheim in Schumen verbringen. Das ist eine sehr lange Zeit und besonders für einen jungen Hund furchtbar, aber das lange Warten hat sich gelohnt, denn heute durfte er seine Vergangenheit für immer hinter sich lassen. Jetzt fängt das Leben an!

 

12. Dezember 2020

 

Jonah ist ein richtiger Schatz! Der arme Kerl verbringt schon sein ganzes Leben im Tierheim in Schumen – und das sind immerhin schon eineinhalb Jahre. Warum sich noch niemand für ihn interessiert hat, ist uns ein Rätsel…

 

Jonah wurde etwa im Juni 2019 geboren. Seit er im Tierheim ist, hat er eine tolle Entwicklung durchgemacht. Da er schon seine ersten Lebensmonate eingesperrt verbringen musste, fehlen ihm wichtige Eindrücke und Reize für seine Entwicklung. Entsprechend ängstlich verhielt er sich die ersten Male, die wir ihn an Halsband und Leine mit nach draußen nahmen. Wir konnten aber beobachten, wie er sich mit jedem Mal mehr öffnete und mutiger wurde. Er ist immer noch ein eher zurückhaltender Hund, der langsam an neue Situationen herangeführt werden sollte. 

 

Uns gegenüber verhält Jonah sich nur freundlich. Er genießt sogar inzwischen den Kontakt zum Menschen, freut sich über Aufmerksamkeit und lässt sich gern streicheln. Er ist ein ganz feiner Kerl mit einem eher ruhigen Charakter und wir können absolut nichts Negatives über ihn berichten.

 

Da Jonah in einer Hundeguppe aufgewachsen ist und immer um Artgenossen war, ist er super sozialisiert und kommt mit allen seinen Artgenossen prima aus. Anfangs spielte er noch viel, ist nun aber mit seinen 63 cm Schulterhöhe mit anderen großen, leider schon etwas älteren Hunden zusammen, die nicht mehr so sehr spielen. Aufgrund seiner ruhigen Art passt er aber gut in diese Hundegruppe.

 

Es ist möglich – und wir würden es uns für ihn sogar wünschen, dass Jonah in einem Zuhause richtig auftaut und vielleicht all das nachholen wird, auf das er bisher durch sein Eingesperrt-sein verzichten musste.

 

Jonah ist gechipt, geimpft und kastriert, seiner baldigen Ausreise steht von unserer Seite aus nichts mehr im Weg! 

 

 

27. September 2020

 

 

10. Juli 2020

 

 

8. Juli 2020

 

 

6. Juli 2020

 

 

5. Juli 2020

 

 

26. Mai 2020

 

 

4. März 2020

 

 

1. März 2020

 

 

29. Februar 2020

 

Unser Jonah, geb. ca. Juni 2019, kam schon als Welpe in unser Tierheim in Schumen. Er ist dort mit gleichaltrigen Artgenossen aufgewachsen und versteht sich sehr gut mit den anderen Hunden. Beim Spielen mit seinen Freunden ist er immer dabei, ist aufgeschlossen und lustig. Was man ihm im Tierheim jedoch nicht bieten konnte waren Außenreize. Wichtige Dinge, die jeder Hund in den ersten Monaten kennenlernen sollte: viele Menschen kennenlernen, kleine und große, Straßenverkehr, das Leben in einem Haus, unterschiedliche Umgebungen, Auto fahren und vieles andere.

Und so hat Jonah noch sehr viel nachzuholen. An der Leine laufen mag er noch nicht so gern. Damit ist er zur Zeit noch etwas überfordert. 

 

Auf uns reagierte er sehr positiv und hat sich nach kurzem Schnuppern geöffnet. Wir wurden für gut befunden. Sein Schwänzchen wedelte freudig und er hat sich gerne streicheln lassen. Bei Fremden wird er anfangs etwas zurückhaltend sein und deshalb ist Geduld gefragt. Jonah hat jedoch viel Potential und es wird nicht lange dauern, bei guter Anleitung und souveräner Führung, bis der "Knoten platzt". 

 

Jonah misst derzeit schon 56 cm und es ist noch Luft nach oben. :-)  Aber durchaus überschaubar.

 

Wir wünschen Jonah, dass er seinen ersten Geburtstag mit einer großen Hundetorte im neuen Zuhause feiern darf. Rezepte dazu liefern wir gerne mit. Er ist gechipt, geimpft, kastriert und steht schon in den Startlöchern für seine große Reise. 

 

 

27. Februar 2020

 

 

26. Februar 2020

 

 

21. November 2019

 

 

20. September 2019

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Gali berührt uns sehr. Die liebe, ältere Hündin ist unheimlich sanft und bescheiden. Ihr läuft die Zeit davon und wir wünschen uns nichts mehr, dass sie nach einem Leben voller Entbehrungen auf diesem Wege endlich einen liebevollen Altersruhesitz findet.

 

Whity verbringt schon sein ganzes Leben eingesperrt im Tierheim. Trotzalledem genießt der liebe Rüde die Streicheleinheiten und den Kontakt zu uns Menschen sehr. Wir wünschen uns, dass er nun endlich seine Menschen findet und mit ihnen die spannende Welt außerhalb der Tierheimmauern erkunden darf...

 

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