Mendi (weibl., geb. ca. Oktober 2017) - harrt geduldig der Dinge, die noch kommen. Hoffentlich wird 2024 endlich ihr Glücksjahr.

 

Mendi hat eine Patin gefunden. Vielen Dank dafür!

 

7. März 2024

 

Wir wünschen uns für unsere Mendi, die, mit einer selbstgewählten Unterbrechung des Tierheimalltags, doch schon viel zu lange auf ihre erste eigene Familie wartet, dass ihr endlich auch einmal Glück zuteil wird.

 

Geboren wurde sie ungefähr im Oktober 2017. Das erste Mal kam sie ins Tierheim als Jungspund von etwa 2 Jahren im Jahr 2019. Sie wurde kastriert, sollte aber ihre Chance bekommen und vermittelt werden, weil sie ein nettes und offenes Wesen zeigte. Damit war sie offenbar nicht einverstanden, denn sie entzog sich ihrer „Festsetzung“. Die Geschichte ist kurz erklärt. Sie handelt von der Zweijährigen, die über den Zaun kletterte und verschwand. Lange Zeit ward sie nicht mehr gesehen. Bis, ja, bis sie im Mai 2022 doch wieder auftauchte.

 

Rund um einen Schumener Supermarkt lebten viele Hunde. So nach und nach gesellten sich immer neue dazu, bis man es schon ein kleines Rudel nennen konnte. Viele Menschen fühlten sich gestört, beschwerten sich bei der Stadtverwaltung und diese entschied, dass einige der Hunde ihr bevorzugtes Revier, in dem sie immerhin nicht hungerten, verlassen mussten.

 

So kam unsere stattliche Mendi (ca. 63 cm Schulterhöhe) mit ihrer Freundin Toni im Mai 2022 wieder ins Tierheim. Dieses Mal nicht über den Zaun, sondern ganz offiziell durch das große Tor. Den roten Teppich hat man ihr nicht ausgerollt, aber man war froh, dass sie wieder zurück war. Und nun wartet Mendi auch schon wieder fast zwei Jahre...

 

Mendi ist super verträglich mit allen Hunden. Obwohl sie eine der größten Hunde in ihrem Auslauf ist, gibt es keinerlei Probleme. Sie ist eine sehr entspannte Hündin, mega ausgeglichen und eher ruhig.

 

Menschen mag sie, geht aber nicht sofort auf Hinz und Kunz zu. Wenn sie die Menschen kennt, so wie uns, ist sie sehr offen und freut sich, wenn wir sie besuchen.

 

Mendi, wen wundert‘s, geht gern spazieren, läuft gut an der Leine und ist draußen absolut souverän. Sie hat lange Zeit frei auf der Straße gelebt und gelernt, sich durchzuschlagen. Ein Leben auf der Straße prägt einen Hund anders als einen gut behüteten. Diese Hunde sind selbständiger, meist sehr gewitzt und entwickeln sich zu Überlebenskünstlern, die natürlich eigene Entscheidungen treffen. Mendi hat, wie man so sagt, auch ihr eigenes Köpfchen und man sollte ihr von Beginn an liebevolle, aber auch konsequente und souveräne Führung angedeihen lassen. Das ist wichtig.

 

Ein Leben im Haus kennt sie noch nicht; als gewitzter „Straßenköter“ wird sie das jedoch sicher rasend schnell lernen und den ihr gebotenen Komfort (gutes Futter, Kuschelkörbchen, Bewegung, Abwechslung) nicht mehr missen wollen.

 

Sie ist gechipt, geimpft, kastriert und bereit dazu, das Tierheim dieses Mal auf dem offiziellen Wege zu verlassen.

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für unsere fröhliche und liebenswürdige Mendi haben, füllen Sie bitte unseren Interessenten-Fragebogen aus.

 

 

22. September 2023

 

 

13. - 17. Juli 2023

 

 

12. Juli 2023

 

 

11. Juli 2023

 

 

17. März 2023

 

 

18. Oktober 2022

 

Wer sagt denn, dass der Mensch immer bestimmen muss? Mendi jedenfalls nicht. Also nicht immer. Im Grunde ist sie eine wahnsinnig freundliche Hündin und mit ihren 63 Zentimetern macht sie auch was her. Stattlich ist sie. Und schön. Wenn sie einen mit ihren braunen Augen anschaut, möchte man unbedingt ihre flauschige, weiße Brust streicheln. Umrandet vom sonst dunklen, braun-schwarzen Fell scheint diese Stelle fast zu leuchten und lädt förmlich zur Berührung ein. Am schönsten ist es dann zu sehen, wie sehr die fünfjährige Hündin (geb. ca. Oktober 2017; vielleicht ist sie auch ein wenig älter) diese Schmuseeinheiten genießt.

 

Aber sie hat eben auch ihren eigenen Kopf. Bei ihrer Geschichte ist das auch nicht verwunderlich. Schließlich hat sie lange auf der Straße gelebt. 2019 kam sie zu ersten Mal ins Tierheim in Schumen und wurde kastriert. Damals ist sie dann über die Zäune geklettert und ausgebüxt. Weg war sie. Im Mai wurden wir informiert, dass sich an einem Supermarkt zu viele Hunde angesiedelt hätten. Da war sie wieder. Mendi war mit ihrer Freundin Toni Teil des Supermarkt-Rudels. Wir holten beide ab und seitdem leben sie zusammen mit dem Rüden Mecho in einem Auslauf. Die drei verstehen sich gut, aber auch mit anderen Hunden gibt es keinerlei Probleme. Wie die meisten unserer Hunde ist sie wirklich gut sozialisiert und mit Artgenossen jeder Couleur absolut verträglich.

 

Die Hündin mit dem weichen Fell hat ordentlich Power. Sie könnte eine gute Begleitung bei Aktivitäten in der Natur sein. Nie mehr alleine wandern gehen. Was für eine schöne Vorstellung! Die Freunde oder Freundinnen können nicht? Kein Problem, Mendi hat bestimmt Lust auf eine gemeinsame Tour. An der Leine geht sie auf jeden Fall schon ziemlich gut. Fast vorbildlich. Sie ist immer ansprechbar, auch wenn sie gerade einen interessanten Geruch in der Nase hat. 

 

Vielleicht sind sie sportlich und möchten mit ihr joggen gehen. Auch das dürfte kein Problem sein. Probieren Sie es aus. Wahrscheinlich freut sich der bezaubernde Sturkopf über ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm und legt den Eigensinn ab, wenn sie merkt, dass sie sich auf ihre neuen Menschen verlassen kann. Geduld und liebevolle Konsequenz können dabei auf keinen Fall schaden. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass sie lange auf sich alleine gestellt war und selber entscheiden musste, was gut und was gefährlich ist. Sie werden als Team zusammenwachsen und zu einer leichtgängigen Einheit werden.

 

Das Leben im Haus kennt die freundliche Hündin bisher noch nicht. Eine kleine Eingewöhnungsphase wird sie hier wahrscheinlich brauchen. Im öffentlichen Raum ist sie hingehen souverän unterwegs und schreckt vor nichts zurück. Da Mendi Menschen gegenüber aufgeschlossen ist und Zuwendung sehr genießt, wird man ihr Neues recht gut beibringen können. Kleine Diskussionen eingeschlossen. Dafür wird es dann umso schöner sein, wenn Sie mit dieser gestandenen Hundepersönlichkeit erste Erfolge erzielen. Unterstützung gibt es von Hundeschulen, die neben Einzelstunden auch die unterschiedlichsten Beschäftigungsangebote machen. Einfach mal was ausprobieren und schauen, ob Sie und Mendi eher mit Rally Obedience, Agility oder körpersprachlichem Longieren glücklich werden. Der menschenbezogene Eigensinn ist jeden Fall im besten Alter und bereit für neue Abenteuer. Gechipt, geimpft und kastriert probiert sie alles mit Ihnen aus und wickelt Sie sehr gerne mit ihrer charmanten Art um den Finger. Wer kann da schon nein sagen?

 

  

8. Oktober 2022

 

 

17. Mai 2022

 

 

13. Mai 2022

 

 

12. Mai 2022

 

 

21. September 2019

 

 

18. September 2019

 

 

Notfelle der Woche

 

Unser langbeiniger Ilay ist sehr menschenbezogen und sucht immer  unsere Nähe. Sobald wir in seinen Auslauf kommen, kommt er auf uns zu und bittet um Streicheleinheiten.

 

Larissa wartet schon viel zu lange darauf, eine Familie zu finden. Sie ist nun über ein Jahr und wirklich bereit für einen Umzug nach Deutschland.

 

SOS - Notfall für Kater Loki

 

 

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