Kianna (weibl., geb. ca. Dezember 2022) - wartet mit ihren beiden Schwestern auf ein Zuhause, nachdem die drei ausgesetzt wurden

 

11. Februar 2024

 

Liebe Frau Flückiger,

 

herzliche Grüße von Kianna.

 

Es geht ihr richtig gut. Sie ist so ein lieber und fröhlicher Hund, der sich so an mich gebunden hat. Das ist einfach schön.

 

Aktuell haben wir eine kleine Pause bei der Physiotherapie, doch werden wir das in Kürze fortsetzen und dann auch ins Wasserbecken gehen, um Kiannas Muskeln an den Vorderläufen weiter aufzubauen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ingrid K.

 

 

22. November 2023

 

Hallo Frau Flückiger, 

 

ich war mit Kianna zur Untersuchung bei einem Spezialisten. Es wurde der Gang beurteilt und es wurden Röntgenaufnahmen gemacht:

 

Die Diagnose für Kianna ist sehr gut: Sie hat an einem Lauf lediglich einen "Schönheitsfehler", Speiche und Elle sind nicht optimal gewachsen (das Wachstum der beiden sei ein kompliziertes Zusammenspiel), aber die "Statik" ist nicht beeinträchtigt. Es muss bei ihr nicht operiert werden bzw. erst dann, wenn sie in Zukunft stark und dauerhaft humpeln sollte. Ein Humpeln muss aber nicht eintreten. Kianna hat nur einen Vorderlauf, der etwas kürzer ist. Ein Humpeln wäre ein Hinweis darauf, dass sie Schmerzen hat.

 

Sie bekommt jetzt Physio zur Lockerung der Muskulatur / Bänder etc.

Sie benötigt auch in keiner Weise Orthesen oder ähnliches.

 

Ich freue mich sehr. Kianna hat sich sehr gut entwickelt, ist neugierig und aktiv, ein Herz und eine Seele mit meinem anderen Hund Ole und im Moment noch sehr auf mich fixiert. Fünf Minuten allein mit zwei anderen Personen beim Röntgen führten zu einer kleinen Angstpanik und großer Erleichterung, als ich wieder da war. Das war schnell wieder vergessen. Mit mir und Ole zusammen geht sie auch unerschrocken in eine gut gefüllte Tierklinik.

 

Im Hinblick auf Ihre Mobilität und Beweglichkeit kann ich keine Einschränkungen erkennen. Heute morgen war sie mit Ole im Flug über Hunderte Meter Richtung Waldrand unterwegs, im großen Bogen stöbernd, rennend, glücklich die beiden. Sie orientiert sich fest an Ole und kommt mit ihm zurück. 

 

Liebe Grüße

Ingrid K. 

 

 

Oktober 2023

 

Kianna hatte großes Glück. Sie war nicht lange im Tierheim, kam zügig auf eine Pflegestelle nach Deutschland und ist schon vermittelt!

 

 

8. Oktober 2023

 

 

3. Oktober 2023

 

Hallo Frau Zetsch, 

 

jetzt melde ich mich, damit das Team eine Rückmeldung hat.

 

Kianna und Ole, mein Zweithund, sind in den letzten Tagen sehr zusammengewachsen. Am Anfang war Ole, der 2,5-jährige Bracco-Rüde (kastriert) etwas reserviert, vielleicht auch ein wenig eifersüchtig, aber von Tag zu Tag wich diese Distanz. Mitte letzter Woche entstand ein echtes Interesse und sie begannen zusammen an Spielzeugen zu nagen, seit heute sind sie einfach nur eng, spielen sehr vertraut, liegen zusammen. Das ist großartig.

 

Kianna hat sich von Tag zu Tag weiterentwickelt. Sie ist meiner Beoachtung nach im Kern eine ganz freundliche, mutig-unerschrockene, sehr menschenbezogene Hündin. Am Anfang war sie sehr unsicher und warf sich laufend auf den Rücken, wenn ich mich ihr näherte, war sie sehr unterwürfig. Das hat sich gelegt, sie ist jetzt sehr freundlich, sehr interessiert, aber nicht mehr so unsicher. Das freut mich sehr.

 

Auffällig sind ihre schnelle Auffassungsgabe - vielleicht hat schon jemand mit ihr gearbeitet?! "Platz" hat sie quasi von Anfang an verstanden, verbunden mit einer kleinen Belohnung, begibt sie sich freudig erwartend auf "ihr Hundebett". Das war sehr einfach. Jetzt ist "Sitz" (mit Belohnung) dran. Das scheint auch nicht wirklich eine Hürde zu sein. Schwieriger wird es mit Leinenführigkeit sein. Am Anfang ein Desaster, auch wenn wir nur ein paar Schritte gegangen sind, inzwischen gar nicht mehr so chaotisch.

 

Ihre Auffassungsgabe finde ich bemerkenswert, das passt sehr gut damit zusammen, dass sie jedes neue Objekt im Raum gleich als etwas Neues identifiziert. Habe selten einen Hund erlebt, der so konsequent auf alles Neue (z.B. abgestellten Einkaufs- oder Wäschekorb, Jacke, ...) zugeht und es untersucht.

 

Ich mache mir ernsthaft Sorgen um die Beinstellung (vor allem vorne, ein Bein scheint etwas verdreht zu sein, außerdem hat sie Fellabschürfungen an den Vorderläufen. Wie kam denn das zustande? Sollte ich diese vielleicht eincremen?) 

 

Tatsächlich hat sie einen sehr guten Appetit und leert meistens noch den Napf von Ole, wenn ich nicht aufpasse. Die Hunde haben kein Problem an den Näpfen, ich möchte zwar, dass sie gut frisst, aber eben nicht, dass sie dick wird. Im Moment hat sie wohl Nachholbedarf: Obwohl sie deutlich mehr Volumen zu sich nimmt als Ole (das Futter von Ihnen sowie das Futter von Ole, beides meist mit Fleisch aus der Dose, gekochtes Wildfleisch, gekochten Fisch) und natürlich der Nahrungsergänzung, aber auch Kaustücke (Rinderkopfhaut oder Pansen) obwohl sie also einen schier unersättlichen Appetit hat, hat sie noch eine schlanke Taille. Ich hoffe so, dass sie es in ein Längenwachstum der Läufe umsetzt und sich dabei auch die Fehlstellungen auswachsen. 

 

Ich denke nicht, dass sie ein Tierarztbesuch erschrecken würde. Sie ist sehr vertrauensvoll und ich habe den Eindruck, dass sie sich sehr sicher und sehr wohl fühlt. Daher würde sie sicherlich auch vertrauensvoll beim Tierarzt sein. Heute abend saß ich auf dem Sofa und sie stürmte auf mich zu und warf sich wie in meine Arme. Räckelte sich dann genüßlich. Sie haben ja mehr Erfahrung - vielleicht könnte ein Tierarzt noch wertvolle Hinweise geben, um die Fehlstellungen möglichst umfangreich zurückzuführen.

 

Ich versuche ihr viel Ruhe zu vermitteln, viele Ruhepausen - wir sind morgens und nachmittags für etwa 10 bis max 30 Minuten draußen, wobei ich sie nur kurze Sequenzen tatsächlich rennen oder auch etwas erforschen ließ (wie z.B. einen Bach), ansonsten kämpften wir beide uns durch ein Gewirr von Leine und Sicherheitsgeschirr. Das ist auch schon viel einfacher geworden. Ich denke auch, dass sie aus einer ländlichen Umgebung kam, ggf. mit Kühen. Der Umgang mit Zäunen schien ihr bekannt zu sein, Kuhfladen wohl auch, Kühe wirkten nicht erschreckend. Nochmal zurück zur Bewegung: Ich habe den Eindruck, dass sie sicherer auf den Beinen ist - vielleicht hatte sie am Anfang weniger Muskeln - und ich denke, dass sie Bewegung auch Wachstum stimuliert, wobei ich Bewegung in kurzen Dosen zulasse.

 

Ich denke natürlich auch immer wieder darüber nach, dass sie in Pflege bei mir ist. Sicherlich würde sie sich woanders auch gut einfügen, aber vielleicht sollte man sie nicht zu schnell weitervermitteln, das würde die Kleine doch etwas erschüttern. Ich bin auch am Überlegen, ob ich sie behalten möchte. Vom Verhalten der Hunde spricht ja alles dafür. Ich muss jedoch sehen, wie ich den zwei sehr unterschiedlichen Anforderungen der Hunde für uns alle drei dauerhaft gerecht werden kann.

 

Die schwierigen Themen:

- Kianna hatte am Anfang immer wieder Pipi im Haus gemacht. Sieht aber so aus, als ob wir das jetzt weitestgehend hinter uns haben.

- Kianna und Ole heulen jammervoll, wenn sie zu Hause oder im Auto bleiben sollen (aber nicht wollen / das scheint tatsächlich von ihrer Laune abhängig zu sein - da kann ich vielleicht ansetzen)

- der hohen Lauffreudigkeit von Ole und den speziellen Anforderungen von Kianna gerecht zu werden... im Moment probieren wir unterschiedliches aus (große Runde mit Ole, anschließend kleinen gemeinsamen Weg, dann zusammen auf einem abgemähten Feld Sachen erschnüffeln... oder Ole apportiert sein Spielzeug und kommt voll auf seine Kosten... während Kianna und ich nur wenige Meter gehen, aber schön im Grünen sind... kleiner Waldspaziergang mit beiden, da gibst sooooo viel zu entdecken...

 

So viel für heute.

Bei Fragen bin ich gerne erreichbar.

 

Liebe Grüße von Kianna, Ole und mir

Ingrid K.

 

 

29. September 2023

 

Kianna hat sich schon gut eingelebt für die kurze Zeit, sie hat mit meinem Ole einen großen freundlichen Bruder. Die ersten zwei Tagen war sie recht quirlig, jetzt ist sie in unseren Rhythmus eingeschwungen. Das passt richtig schön, sie frisst gut, ist deutlich entspannter als am Anfang und scheint glücklich.

 

 

24. - 25. September 2023

 

 

23. September 2023

 

 

22. September 2023

 

Kianna hat eine Pflegestelle gefunden und durfte heute das Tierheim in Richtung Deutschland verlassen! 

 

 

19. September 2023

 

Kianna hat eine Schulterhöhe von aktuell ca. 50 cm und ist damit die größte der drei Schwestern.

 

 

28. Juli 2023

 

 

26. Juli 2023

 

Kianna, Kreta und Karolina sind drei liebenswürdige Schwestern. Woher sie kommen, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass sie in der Stadt ausgesetzt wurden, mit ziemlicher Sicherheit aufgrund ihrer massiven Rachitis. Warum sie unter derart starker Rachitis leiden, ist uns ebenfalls nicht bekannt. Möglicherweise wurden sie in einem dunklen Verschlag gehalten, hatten nicht die Möglichkeit sich ausreichend zu bewegen, haben eine genetische Disposition oder massive Mangelerscheinungen. Passanten fanden die drei jungen Hündinnen, riefen im Tierheim an und baten um Hilfe. Es war klar, dass wir hier umgehend helfen mussten. So kamen die drei am 20. Juni 2023 ins Tierheim.

 

Kreta und Karolina wiegen aktuell ca. 9 kg, Kianna ist ein bisschen größer und bringt schon 11 kg auf die Waage. Mit ihren knapp 7 Monaten befinden sie sich noch voll im Wachstum und wir hoffen sehr, dass die Deformation sich noch „verwächst“. Wir schätzen, dass sie etwa Mitte Dezember 2022 geboren wurden.

 

Kianna, Kreta und Karolina sind freundliche, noch etwas vorsichtige Hündinnen. Sie sind verträglich mit anderen Hunden und teilen den Auslauf aktuell mit weiteren jungen Hündinnen ähnlichen Alters.

 

Das Laufen an der Leine kennen sie bisher noch nicht, werden aber daran noch gewöhnt werden. Gechipt sind sie und haben ihre erste Impfung.

 

Als Jagdhunde brauchen die drei besondere Auslastung, nur Spaziergänge sind ihnen nicht genug, umso weniger als dass sie körperlich eingeschränkt sind. Gut geführte Hundeschulen bieten i.d.R. eine breite Palette an Übungen an wie z.B. Mantrailing oder andere Beschäftigungsmöglichkeiten, die über Nasen- oder Kopfarbeit gehen.

 

Wir hoffen, dass sich tierliebe Menschen finden, die diesen armen Schätzen eine Chance auf ein schönes und liebevolles Zuhause geben und sich nicht an ihrem Handicap stören. Und wir haben Grund zur Hoffnung, dass wir ihnen auch medizinisch noch helfen können und ihr Zustand sich mit der Zeit verbessert. Im Moment müssen wir leider erst einmal davon ausgehen, dass Kreta, Kianna und Karolina, sollte sich die Rachitis nicht massiv verbessern, früher als gesunde Hunde Kandidatinnen sind, die regelmäßig Schmerzmittel benötigen.

 

 

18. Juli 2023

 

 

Notfelle der Woche

 

Peer braucht noch einen „Mutmacher“ an seiner Seite. Der hübsche schokobraune junge Rüde wartet und wartet.....

 

Emili ist eine sehr offene, freundlich und liebesbedürftige Hündin, wer gibt ihr ein Zuhause?

 

 

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