Bruno (männl., geb. ca. März 2012) - groß, schwarz, männlich, ABER sehr offen und freundlich, trotz seiner bisher widrigen Lebensumstände

 

April 2024

 

Geliebter Bruno,

 

immer wieder habe ich in der Vergangenheit Deine Seite besucht. 2020 ist Bea bei uns eingezogen, 2022 Ketemu (Milko), kurz darauf Jente (Ziko). Ketemu und Jente waren sehr dringende Ausreisekandidaten. Leider war Jente's Zeit nur auf fünf Monate begrenzt, so dass ich irgendwann wieder Dich im Visier hatte, damit auch Du endlich ein geborgenes Zuhause bekommen solltest.

 

So kamst Du hierher, sehnlich erwartet, und ich lernte Dich kennen. So imposant Deine Erscheinung war, so sanftmütig, friedlich und ruhig war Dein Gemüt. Bei all Deiner Zurückhaltung hättest Du gern auch mal etwas einfordern dürfen, aber Du hast Dich immer im Hintergrund gehalten und anderen den Vortritt gelassen. Du hast es immer so genossen, gestreichelt zu werden, aber auch beim Auskämmen Deines dichten Fells hast Du Dich immer wohl gefühlt und konntest dabei gut entspannen. Auch bei der gemeinsamen Fütterung bliebst Du immer höflich stehen (wenn auch voller Aufregung und Freude auf den bevorstehenden Gaumenschmaus) und hast gewartet, bis Dir Deine Portion zugeteilt wurde. Konntest Du etwas Leckeres erhaschen, hast Du allerdings keine Chance darauf ungenutzt gelassen, was Dich umso liebenswerter machte.

 

Wenn ich nur ein Geschirr oder eine Leine in die Hand nahm, kamst Du fröhlich, wedelnd und strahlend auf mich zu, voller Vorfreude, wohin es geht und welche Gerüche Dich wohl erwarten würden oder was es sonst zu sehen und entdecken gäbe.

 

Zu Anfang ist mir Dein Husten gar nicht so aufgefallen, es war nur dann und wann mal. Im Laufe der Zeit wurde es öfter und auch stärker, und ich machte mir schon Sorgen um Dein Wohlbefinden.

 

Am 20. September morgens war Dein Husten so schlimm, dass Du mich nicht direkt begrüßen konntest, weil Dir das zeitgleiche Aufstehen sehr schwerfiel. Und Deine Rute wedelte (wie immer, wenn ich zu Dir ging) trotz allem hin und her, und Deine klaren Augen deuteten fast eine Entschuldigung an, dass Du nicht so schnell bei mir sein konntest, wie Du es gewollt hättest. Und ich begrüßte Dich im Liegen, und es tat mir furchtbar weh, Dich so in Not zu sehen. Beim Frühstück hieltest Du Dich anschließend zurück, was mir noch mehr Sorgen machte. Nicht lange danach waren wir auf dem Weg zur Klinik. Zu dem Zeitpunkt war ich noch hoffnungsvoll, dass man Dir helfen könnte. Ich ahnte nicht, dass Du den Rückweg nicht mehr antreten würdest...

 

Die Diagnose war leider niederschmetternd.. deine Leber war stark vergrößert und der Krebs hatte schon gestreut. Die vielen Metastasen in Deiner Lunge haben den Hustenreiz ausgelöst, und ich musste die Entscheidung treffen zwischen Erlösung oder palliativer Medikation. Ich entschied mich (hoffentlich) in Deinem Sinne dafür, Deinem Leiden ein Ende zu setzen.

 

Wir sind nochmal nach draußen gegangen, ich hab Dir noch zu trinken gegeben, weil Du fast ständig durstig warst. Ich hab mich zu Dir auf den Boden gesetzt und Dich gekrault und geherzt.

 

Als wir wieder hinein gingen, hatte ich den Eindruck, dass Du Dich sehr wohl und geborgen fühltest. Voller Vertrauen bist Du mitgegangen, als wir Dich auf den Behandlungstisch hoben. Ganz ruhig hast Du den venösen Zugang, den der Arzt Dir gelegt hat, zugelassen. Du warst entspannt und fandest es schön, als wir zu viert um Dich herum standen. Mein Kopf war ganz nah an Deinem, wir streichelten Dich, sprachen trotz unserer Sprachlosigkeit leise mit Dir und über Dich, bis Du friedlich und ganz ruhig eingeschlafen bist.

 

Und trotzdem kann ich noch nicht fassen, dass Du jetzt nicht mehr bei uns bist und nie mehr zurückkommst. Wir hatten nur zwei Monate Zeit zusammen, viel zu wenig... Aber ich sage mir zum Trost, wenn ich Dich nicht geholt hätte, wärst Du auch in absehbarer Zeit gegangen, denn Du warst sehr krank. Hätte ich das irgendwann erfahren, hätte ich mich furchtbar schlecht gefühlt. Wir hatten zwei Monate und konnten uns nicht einmal richtig kennenlernen.....aber Du konntest in Würde sterben. Auch das ist Tierschutz, wenn ich auch nach dieser kurzen Zeit niemals auch nur darüber nachgedacht hätte, dass Du uns so schnell wieder verlässt.

 

Mach es gut, mein herzensguter Bruno-Backen-Bär. Ruhe jetzt friedlich ohne Weh und Leid. Ich weine auch um Dich, mein süßer, tapferer Spatz.

 

Ich bin dankbar, dass ich Dich noch kennenlernen durfte.

 

Du wirst mir unvergessen sein.

 

In Liebe,

 

Frauchen

 

6. August 2023

 

Hallo Verena,

 

Bruno ist wirklich so ruhig, lieb, zurückhaltend und bescheiden wie beschrieben. Er verhält sich in entsprechenden Situationen deeskalierend und zeigt sofort, dass von ihm kein Zoff zu erwarten ist. Anfangs wollte er ganz zart mit dem kleinen Jido spielen, aber Jido war das nicht geheuer. Wenn sich alle erstmal viel besser kennen, wird das sicher auch klappen.

 

Da Bruno so zurückhaltend ist und immer cool wirkt, habe ich erst heute gemerkt, dass er tatsächlich auch Angst vor dem Regenprasseln im Wintergarten und bei Gewitter hat. Er hechelt intensiv, läuft nervös hin und her und kann sich dann schlecht beruhigen. In diesem Moment sitze ich mit dem "größten männlichen Angsthäschen", nämlich Ketemu (ehemals Milko), im Wintergarten. Er will trotzdem immer wieder raus, als würde er sich seinen Ängsten stellen und sie aushalten wollen, der tapfere Kerl. 😉

 

Ansonsten bin ich soweit, dass ich nachts alle Hunde im Haus haben kann. Wer möchte, darf aber auch draußen bleiben. Am Dienstag war die Truppe zum ersten Mal alleine, als ich zur Arbeit musste. Da hatte ich Bruno aber im Wintergarten gelassen, weil ich etwas Angst hatte, dass Bruno vielleicht von Bea oder Myra gemobbt wird, weil er so unterwürfig ist. Und er geht auch überall hin, so dass er auch zu Bea ans Bett gehen würde. Er denkt sich natürlich nichts dabei, aber Bea sieht das Bett als ihres an, so dass ich da noch Bedenken habe.

 

Bruno hat bisher einmal im Haus Pipi gemacht, aber er trinkt auch immer extrem viel. Das muss ich weiter beobachten. Und ich hoffe, dass er nun mal ein wenig abspecken kann. 😉

 

Insgesamt haben sich alle nach einigen normalen "Anfangsholpereien" ganz gut zusammengefunden. Bruno hält sich aber immer zurück, fordert nichts ein und wenn noch ein Platz zwischen uns frei ist und ich ihn rufe, kommt er trotzdem nicht, weil sich ja noch jemand dahin legen könnte. Ganz demütig, der süße Schatz. Das wird sich hoffentlich noch ein wenig ändern, denn er hat gleiche Rechte wie alle anderen.

 

Er geht sehr gern bei normalem Tempo spazieren und manchmal wird er langsamer, dann gehe ich auch langsamer, um ihn nicht zu überfordern. Allerdings wird er dann wieder schneller, als möchte er mir andeuten, dass er durchaus in der Lage dazu ist mitzuhalten und ich wegen ihm das Tempo nicht drosseln muss. Unglaublich, der Bruno. 😊

 

Leider ist der Zaun vom anderen Grundstück noch nicht gesetzt, so dass sie zurzeit "nur" 100 (?) qm (ich kann das schlecht schätzen) zum Toben hätten, wenn sie's denn täten....bisher noch nicht.

 

Die Fütterung mache ich jetzt mit allen gemeinsam, wobei ich Myra bei der Hauptfütterung noch etwas abseits der anderen halte. Jetzt scheint es auch gut zu sein, wo sie weiß, dass genug da ist. Morgens klappt das Ritual auch super. Jeder hat seinen Platz und bekommt abwechselnd seine Portionen zugeworfen oder -gerollt.

 

Bea schnuppert oft ganz unverfroren an Bruno herum, so dass dieser dann auch mal knurrt. Ich gehe dazwischen, weil es nicht zur Konfrontation kommen soll, aber vielleicht würden sie es auch einigermaßen friedlich selbst klären? Allerdings möchte ich natürlich auch nicht, dass sich irgendjemand hier bedrängt und dadurch unwohl fühlt....

 

So sieht es erstmal bei uns aus. Ich finde dafür, dass innerhalb von zwei Wochen zwei Neuzugänge gekommen sind, klappt das schon sehr gut. 😉

 

Liebe Grüße,

Melanie

 

 

24. Juli 2023

 

 

 

 

 

 

 

21. Juli 2023

 

Bruno hat es endlich auch geschafft! Nach einem Leben auf der Straße und seit seinem Unfall im Tierheim hat Bruno sich heute auf die Reise in ein neues Leben in Deutschland gemacht!

 

9. Juli 2023

 

 

5. Juli 2023

 

 

22. Mai 2023

 

 

19. März 2023

 

 

13. - 16. März 2023

 

 

17. Januar 2023

 

 

23. Dezember 2022

 

 

18. Dezember 2022

 

Heute möchten wir unser Multitalent Bruno ins Rampenlicht rücken, denn er wurde bisher immer übersehen und das trotz seiner tollen Eigenschaften!

 

Warum Multitalent? Nun ja, Bruno vereint viele Eigenschaften in sich, die wir seit seinem (zweiten) Einzug ins Tierheim in Schumen kennenlernen durften: Hundeflüsterer, Trainer mit spezieller Ausbildung für „Hundebegegnungen“, ruhender Pol, Spielkamerad und bester Freund fürs Leben! Wenn er die Chance dazu hätte, wäre er auch Weltverbesserer, da sind wir uns bei seinem loyalen Charakter sicher. :- ) 

 

Bei einer Schulterhöhe von 57 cm und um die 30 kg ist sein Alter von ca. 10 Jahren schon beachtlich. Und genau deshalb möchten wir ihm schnellstmöglich die Chance auf ein neues Zuhause bieten! Denn sind wir ehrlich: Ihm läuft die Zeit davon und nach all dem, was er in seinem Leben schon erlebt hat, wünschen wir ihm so sehr ein erfülltes Leben in seinem eigenen Zuhause.

 

Aber nun zurück zu unserem Multitalent: Bruno darf frei im Tierheim herumlaufen und zwischendurch auch das Tierheimgelände für einen kurzen Spaziergang verlassen – dieses Privileg haben nicht viele Hunde in Schumen! Er kommt immer wieder zurück ins Tierheim und hält sich dabei vorbildlich an die Öffnungszeiten. Bruno weiß, dass man es im Tierheim gut mit ihm meint. 

 

Wenn er unterwegs ist, kommt es immer mal wieder vor, dass er dabei Hunde begleitet, die wir zum Spaziergang rausgeholt haben. Bruno ist jedem Hund gegenüber offen, geht freundlich auf ihn oder sie zu und stellt einen Kontakt her. Er ist dabei die Ruhe selbst und auf den einen oder anderen Hund scheint dies eine beruhigende Wirkung zu haben. Nach dem Motto: „Wenn Bruno so entspannt ist, kann es ja nicht so schlimm sein“. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Rüde oder eine Hündin ist, für Bruno sind alle Hunde gleich. Er läuft entspannt neben den Hunden her und zeigt, wie es geht! Damit hat er sich den Titel „Trainer für Hundebegegnungen“ erworben. Das kann nicht jeder von sich behaupten.

 

Ein ruhender Pol ist Bruno die meiste Zeit des Tages über. Er liegt entspannt in der Nähe des Büros von Zlatina und schaut dem Geschehen gemütlich zu. Kommt eine fremde Person ins Tierheim, wird sie von Bruno freudig begrüßt – so gehört sich das! Manieren hat er also auch. Besonders liebt er es in der Sonne zu liegen, deshalb wünschen wir uns für ihn einen Garten, auch wenn dieser noch so klein sein sollte. Dies ist auch der Herzenswunsch von der Tierheimleiterin Zlatina, die Bruno sehr ins Herz geschlossen hat. 

 

Was wir noch über unseren Bruno sagen müssen: Bruno hatte einen Autounfall und wurde operiert. Leider blieb der Unfall nicht ohne Folgen, denn Bruno humpelt und es besteht der Verdacht, dass er auch unter Arthrose leidet. Ob die Verletzungen, die durch den Unfall hervorgerufen wurde, nun Auslöser waren oder ob es sich um eine altersbedingte Erscheinung handelt, ist schwer zu sagen. Möglicherweise wäre Bruno ein Patient für Schmerzmittel, das müsste man genau beobachten. In jedem Fall geht Bruno gern spazieren.

 

Ein toller Spielkamerad ist Bruno trotz seines fortgeschrittenen Alters geblieben! Er spielt durchaus auch mal mit seiner Freundin Rozalia, die sich ebenfalls frei auf dem Gelände bewegt. Die Hundesprache beherrscht er aus dem Effeff. 

 

Wie Sie sehen, hat Bruno viele Eigenschaften, die ihn so wunderbar und besonders machen. Und dennoch gibt es leider auch die andere Seite der Medaille, die es für Bruno offenbar so schwer in der Vermittlung macht: er ist groß, schwarz und ein älterer Rüde... Wir hoffen aber, dass unser Update von heute und unser „Lobesgesang“ auf ihn dabei helfen, Sie vom Gegenteil zu überzeugen! 

 

Wenn Sie selbst erfahren möchten, wie es ist, ihn als besten Freund und intensiven Kuschelpartner an Ihrer Seite zu wissen, bewerben Sie sich für ihn! Wir sind absolut überzeugt davon, dass Sie das nicht bereuen werden.

 

 

4. - 8. Oktober 2022

 

 

28. - 30. September 2022

 

 

24. September 2022

 

Bruno hat die Zähne saniert bekommen. Er döst noch im Aufwachraum...

 

 

13. Juli 2022

 

 

20. Mai 2022

 

 

16. - 19. Mai 2022

 

Bruno ist unser lieber Kuschelbär mit Potenzial zum entspannten Traumhund und

Tiguaak ist unsere schüchterne Schönheit, die im neuen Zuhause sicher bald auftauen wird.

 

 

8. - 15. Mai 2022

 

 

1. - 4. März 2022

 

 

27. Februar 2022

 

 

26. Februar 2022

 

Wir kennen unseren Bruno und er kennt das Tierheim in Schumen, denn er ist nun schon zum zweiten Mal da. Auf keinen Fall wird er wieder in sein Revier zurückgebracht. Er soll nun endgültig seine Chance auf ein liebevolles Zuhause in Deutschland bekommen.

 

Das erste Mal kam Bruno im September 2020 in unser Tierheim. Er wurde von uns kastriert und auf seinen Platz zurückgebracht. Nun kam er zum zweiten Mal ins Tierheim, nachdem er von einem Taxi angefahren wurde, das aber einfach weiterfuhr. Der Fahrer kümmerte sich nicht um ihn. Aufmerksame Passanten haben das jedoch beobachtet und sich umgehend um Bruno gekümmert. Sie haben ihn zu einem Tierarzt gebracht, der am linken Hinterbein einen Bänderriss diagnostizierte und der ihn am 16. November 2021 sofort operierte. Eine Woche später zog Bruno wieder im Tierheim ein. Leider läuft Bruno auch nach der Operation immer noch "unrund". 

Es kann durchaus sein, dass eine Korrektur nicht möglich sein wird und er vielleicht immer ein wenig humpeln und sein Hinterbein entlasten wird, aber er kommt gut damit zurecht.  

 

Wir schätzen Brunos Alter auf ungefähr 10 Jahre, geboren etwa im März 2012. Er ist ein wirklich lieber, freundlicher und offener Rüde. 

Wir hoffen, dass ihm drei „Eigenschaften“, die er in sich vereint, nicht zum Nachteil werden. Bruno ist groß (57 cm Schulterhöhe), schwarz und zusätzlich noch ein Rüde. Für manch einen ist das schon allein ein Ausschlusskriterium, das wir absolut nicht nachvollziehen können. Bruno bringt ganz viele positive Eigenschaften mit.  

 

Bruno darf frei im Tierheim herumlaufen und zwischendurch auch das Tierheimgelände für einen kurzen Spaziergang verlassen. Er kommt immer wieder zurück. Natürlich muss er die Öffnungszeiten einhalten.  :-)

Seine beste Freundin ist Rozalia, mit der er gerne und ausgelassen spielt.

 

Ein Leben in einem Haushalt und mit einer Familie kennt er nicht, aber das wird er lernen. Wir drücken für ihn ganz fest all unsere Daumen, dass er entdeckt wird und bald Richtung Deutschland ausreisen darf. Bruno ist gechipt, kastriert und hat nun auch seine erste Impfung bekommen. Die zweite Impfung erfolgt in Kürze.

 

 

18. Februar 2022

 

 

Notfelle der Woche

 

Der kleine Taju wartet im Tierheim, leider nicht im Bälle-Spieleparadies, darauf, von seinen Adoptanten entdeckt und nach Deutschland geholt zu werden!

 

Mao lebt nun schon eine ganze Weile auf ihrer Pflegestelle und hat wunderbare Fortschritte gemacht. Mao ist absolut bereit, in ihre Endstelle zu ziehen!

 

SOS - Notfall für Kater Loki

 

 

Spendenkonto

Grund zur Hoffnung e.V.

 

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