Ricki (männl., geb. ca. August 2017) - hat eine traurige Geschichte zu erzählen

 

5. Juli 2021

 

Liebe Verena,

vielen lieben Dank für Deine Unterstützung. Cody (ehemals Ricki) ist ein bezaubernder und vor allem kluger Hund. Er lernt so schnell. Heute hat er das erste Mal richtig gespielt. Er beobachtet aufmerksam, was ich mache und taut bei allem nach kurzer Zeit auf. Sogar den Staubsauger toleriert er. Er hat noch nicht einmal in die Wohnung gemacht. Anfänglich noch schüchtern und immer wieder Deckung hinter mir suchend, jetzt vermehrt neugierig und auch mal an erster Stelle.

 

Heute ist er auch 20 Minuten alleine gewesen. Anfangs war ihm das nicht geheuer und geweint wurde auch. Aber dann hat er sich mit einen Kauknochen in sein Bettchen gelegt und brav gewartet. Sogar eine Wiener gab es zur Belohnung. Treppenlaufen oder gar ein Haus betreten schien am Samstag noch unüberwindbar, aber jetzt, wenn Frauchen vorgeht, wird die Hürde leicht überwunden.

 

Er lacht sogar schon in die Kamera

 

Liebe Grüße

Tamara

 

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Der arme Ricki hat bestimmt eine traurige Vergangenheit. Er hat auch schon einiges mitgemacht in seinem Leben. Vieles wissen wir nicht, aber sein Körper zeigt deutlich die Spuren von einigem Leid.

 

Er wurde von einer Familie in einem Dorf in der Nähe von Schumen auf dem Hof gehalten. Gekümmert haben sie sich offensichtlich nicht so gut um Ricki, was man an seinem Allgemeinzustand und seinen unbehandelten Augen erkennen kann. Diese Familie ist dann in ein Apartment in der Stadt im Viertel Trakiskia gezogen und hat Ricki vor ihrem Wohnblock auf die Straße gesetzt. 

Was nicht verwunderlich ist: Ricki wusste nicht, wie ihm geschieht und hat natürlich dauerhaft gebellt. Er hat diese Familie trotz der schlechten Behandlung vermisst.

 

Eine Anwohnerin fühlte sich bedroht und beschwerte sich bei der Stadtverwaltung. Unsere Tierheimleitung wird dann darüber informiert und muss handeln. Und so kam Ricki – zum Glück!!!! – zu uns ins Tierheim nach Schumen.

 

Wir schätzen Ricki auf etwa 3-4 Jahre (geb. ca. August 2017) und haben beobachtet, dass er sich sehr unterwürfig verhält. Dies lässt eher darauf schließen, dass er keine allzu guten Erfahrungen mit "seiner Familie" gemacht haben kann. Aber er ist noch relativ neu im Tierheim und kann durchaus auch dort lernen, dass nicht alle Menschen schlecht sind. Wenn er Zlatina sieht, die er schon kennt, blüht er förmlich auf, lässt sich streicheln und springt vor Freude. In anderen Situationen wird aber deutlich, dass er immer noch unsicher ist. Deswegen benötigt Ricki definitiv ein ruhiges Zuhause ohne Kinder, bevorzugt in einer ländlichen Gegend.

 

Mit seinen Artgenossen versteht Ricki sich gut, wobei er die meiste Zeit zurückgezogen in einer Hundehütte liegt. Im Tierheim zeigt er sich als eher ruhiger Hund. Es kann aber sein und das hoffen wir auch, dass er in einem liebevollen Zuhause, das er ja bisher nicht kennenlernen durfte, auftaut und durchaus noch etwas agiler wird.

 

Ricki misst eine Schulterhöhe von ca. 51 cm und hat geschädigte Augen. Sein linkes Auge sieht verdreht aus, als ob die Pupille nach unten zeigt. Über seinem rechten Auge liegt ein „blauer Schatten“, der seine Sehkraft beeinträchtigt. Dieser könnte aus einer alten, unbehandelten Infektion resultieren. Ganz korrigieren wird man diese Defekte nicht mehr können, aber möglicherweise kann man zumindest die Sehkraft auf seinem rechten Auge noch ein wenig verbessern. Grund zur Hoffnung e.V. würde die Kosten für eine Behandlung bei unserem Tierarzt Roger Wagner in 61118 Bad Vilbel (im Großraum Frankfurt/Main) übernehmen. 

 

Ricki ist gechipt, geimpft und kastriert. Wir würden uns sehr freuen, wenn er zukünftig von seiner Familie geliebt wird. Eine, die das nicht tat, hatte er schon. 

 

 

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"Notfelle" der Woche

 

 

Avalon wartet seit mittlerweile über 2 Jahren im Tierheim. Diese Zeit hat der liebe Rüde genutzt um Vertrauen zu uns Menschen aufzubauen. Nun möchte er endlich seinen Zwinger verlassen und in seinem ersten richtigen Zuhause ankommen.

 

 

Amba hatte großes Glück und durfte schon vor einiger Zeit eine Pflegestelle in Deutschland beziehen. Sie öffnet sich dort Schritt für Schritt und erkundet ihre neue Welt. Zu gerne würde die zurückhaltende Hündin endlich richtig ankommen - dazu fehlen Amba nur noch ihre Menschen.

 

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