Opra (weibl., geb. ca. Dezember 2020) - im wahrsten Sinne des Wortes ein "bunter Hund"

 

27. August 2023

 

 

14. Mai 2023

 

Kleo und Maddie schicken Grüße

 

Ich bin also tatsächlich mit beiden in Urlaub gefahren. Ich war so unsicher,wie das läuft.

Maddie macht sich großartig.Ich kann es gar nicht fassen. Seit gestern Abend läuft sie am Strand sogar ganz ohne Leine und ist so dankbar dafür. Hier ist natürlich auch viel Platz.

Aber trotzdem,sie macht es für ihre Verhältnisse hervorragend.

 

Nach meinem Urlaub (ich bin mit beiden insgesamt 3 Wochen unterwegs) versuche ich mal einen Text zu schreiben,der Maddie gerecht wird.

 

Viele Grüße von uns dreien.

 

 

25. Juli 2022

 

Hallo liebe Tabea,

 

Kleo (ehemals Opra) ist nun seit gut 8 Monaten bei mir und ich wollte mal berichten, wie sie sich entwickelt hat.

 

In erster Linie ist sie inzwischen ein sehr glücklicher, aber nach wie vor auch ängstlicher Hund. Als sie im November angekommen ist, war es undenkbar mit ihr in die Nähe eines anderen Hundes zu gehen. Sobald sie einen Hund erblickte (noch viele hunderte Meter weg von uns), erstarrte sie, Rute fest an den Bauch gedrückt und weitergehen konnte sie erst, wenn sie den anderen Hund ca. 10 Minuten lang nicht mehr sah. Das hatte ich nicht erwartet und hat mich damals auch viel Energie gekostet. Autos, LKWs, Haushaltsgeräusche etc. waren hingegen kein Problem. Wann immer Kleochen schlief, hatte sie lautstarke Alpträume. Es war herzzerreißend. Irgendwann wurden die Alpträume etwas weniger, heute hat sie sie noch ca. 1x im Monat. Die Angst vor anderen Hunden wird besser, aber in kleinen Schritten. Wenn ein Hund zu schnell auf sie zukommt, schreit sie auf und rennt weg. Dadurch, dass sie schnell ist (ich werde schon immer gefragt, ob ein Windhund drin ist), geben die anderen Hunde schnell auf und sie beobachtet dann alles aus der Ferne. Sie braucht viel Zeit und viele Begegnungen, bis sie anderen Hunden Vertrauen entgegen bringen kann. Umso größer ist meine Freude, wenn sie über ihren Schatten springt und tatsächlich mal mit einem anderen Hund rennt/spielt. Dann hat sie soviel Freude und sie zeigt, was für ein freundliches Tier sie ist. Wir waren kürzlich in der Bretagne und Kleo stellte fest, dass man mit anderen Hunden am Strand spielen kann. Es war faszinierend und wunderschön zu beobachten, wie sie ihre Renngeschwindigkeit und ihre Spielweise anpasste, je nachdem welcher Hund ihr Gegenüber war. In der Hundeschule (die wir seit Januar 2x pro Woche besuchen) hat sie großen Spaß und dort traut sie sich auch mit anderen Hunden zu spielen. Sie hat dort bereits 2x andere Hunde durch Bellen zum Spielen aufgefordert. Für Kleo ein außergewöhnliches Verhalten.

 

Es zeigt sich (optisch wie verhaltenstechnisch) immer mehr, dass ein großer Anteil Jagdhund bei ihr mitgemischt hat. Eventuell ein Drahthaar o.ä. Hase, Fuchs, Reh, Hirsch wird gerne hinterhergerannt, wenn ich sie nicht vor ihr entdecke und sie dann anleine. Aufgrund unserer ländlichen Gegend sind es tägliche Begegnungen. Der Rückruf, der sonst tadellos funktioniert, ist dann völlig wirkungslos. Wie man Mäuse findet, hat ihr der Dackel meiner Eltern tadellos beigebracht. 🙈 Die ersten funf Monate hat sie kein einziges Mal gebell,. Irgendwann kam mal ein verschluckter Beller (das klang in etwa so wie "Wauahrrr") aus ihr raus und ich hatte den Eindruck, dass sie über sich selbst erschreckte ("Huch ich kann ja bellen oder so ähnlich."). Inzwischen kann sie ihr Zuhause sehr lautstark verteidigen.

 

Seit einigen Wochen zeigt sie jedoch zu Hause und tatsächlich auch in Hotels/Ferienunterkünften etwas zu starkes territoriales Verhalten. Daran arbeite ich jetzt mit ihr. Sie diskutiert Dinge aber sehr gerne aus und stellt immer wieder die Sinnfrage. Das ist manches Mal etwas mühsam. Verhaltensänderungen brauchen insofern immer etwas Zeit.

Für mich als aktiven Menschen ist sie jedoch die perfekte Begleitung. Wanderungen bis 25 Kilometer sind überhaupt kein Problem. Sie rennt und springt über alles was sie findet.

 

- "Oh, der Bach ist drei Meter breit, na gut, dann spring ich da eben drüber."

- "Hm, ein Heuballen, warum sagt Frauchen nur, ich soll wenigstens Anlauf nehmen, wenn ich da jetzt unbedingt hoch will? Ich springe selbstverständlich aus dem Stand hoch."

- "Also der Fels ist jetzt wirklich zu hoch, um direkt hochzuspringen, aber ich springe den unteren Fels einfach seitlich an, stoße mich ab und zack schon bin ich oben. Frauchen sagt, meine Vorfahren waren vermutlich Steinböcke. Keine Ahnung, was sie damit meint."

- "Was, Frauchen balanciert alleine auf einem Baumstamm? Das geht nicht, warte auf mich; ich komme schon. Schau Frauchen, ich kann das auch, ich bin schon hinter Dir."

 

Ich könnte mir keine bessere Begleitung wünschen. Sie macht alles mit, freut sich über jede Art von körperlicher Auslastung (Hauptsache schnell rennen, klettern oder springen) und hat aber auch Spaß an Suchspielen. Von Anfang an sucht sie sich aber auch ihre Ruhephasen und mag dann nur ungern gestört werden. Insofern blieb sie von Beginn an völlig unkompliziert alleine zu Hause und hat keinerlei Stress dabei. Auch mehrere Stunden sind kein Problem. Autofahren war in den ersten beiden Monaten äußerst gruselig für sie; selbst bei einem Kilometer hat sie fortwährend ins Auto gekotzt und wollte nicht einsteigen. Relativ plötzlich war das kein Thema mehr. Vielleicht hat sie verstanden, dass wir mit dem Auto tolle Dinge machen. Inzwischen ist sie ein tiefenentspannter Mitfahrer

 

Viel Text und ich könnte noch viel mehr schreiben. Am Ende bleibt wahrscheinlich eins; viel Liebe, Zeit und Geduld lässt einen an dem wunderbaren Prozess teilhaben, wie aus einem völlig desinteressierten und sehr schüchternen Hund ein aufgeweckter, neugieriger ("Oh, Frauchen arbeitet mit einer Stichsäge, toll, darf ich auch mal?" (Nase hängt schon fast im laufenden Sägeblatt)) Junghund wird, der nichts als Flausen und Unsinn im Kopf hat.

Ich bin sehr glücklich, dass Kleo bei mir ein Zuhause gefunden hat und hoffe, dass sie es irgendwann noch schafft, ihre Ängste insbesondere vor anderen Hunden, noch weiter zu reduzieren.

 

Anbei noch einige Fotos. Viele Grüße von Kleo und Frauchen.

 

 

 

 

7. Juni 2022

 

Liebe Tabea,

 

Kleo schickt Grüße von Ihrem

1. Sonnenuntergang.

Wir zwei sind für drei Wochen in der Bretagne. Sie ist glücklich.

 

Viele Grüße.

 

 

 

27. Februar 2022

 

Grüße von Kleo

 

Wo war sie da nur? In Hessen kann das nicht gewesen sein. Höchstens in der Rhön.

Schnee gab es im Flachland leider nicht.

 

 

12. Februar 2022

 

Kleo hat heute eine 13 Kilometer Wanderung durch den Spessart absolviert und durfte dabei 90% der Zeit ohne Leine laufen. Nur wenn uns Hunde entgegen kommen, leine ich sie noch an, da sie sie ihre Angst vor anderen Hunden noch nicht überwunden hat. Es wird aber besser.

Sie ist ein toller Hund. Wir können uns gar nicht mehr vorstellen ohne Kleo zu sein.

Ende nächster Woche wird sie mit uns zu ihrem ersten Urlaub in Österreich aufbrechen.

 

Viele Grüße.

 

 

26. Januar 2022

 

Grüße von Opra!

 

 

26. Dezember 2021

 

Kleo hat gestern ihre erste Wanderung über 12 Kilometer durch den Vogelsberg mit Auszeichnung und großer Freude absolviert. Heute hat sie dann bis halb zehn geschlafen. 😂

 

Viele Grüße.

 

 

10. Dezember 2021

 

Hallo Tabea,

 

ich wollte nun nach knapp vier Wochen mal wieder über Kleo (ehemals Opra) berichten. Sie ist ein wirklich so liebes Tierchen. Kleo ist ein sehr sensibles Mädchen und immer noch sehr schüchtern. Sie hat sich die ersten Wochen immer in der letzten Ecke des Hauses versteckt und kam immer nur zum Essen runter. Das tat ihr nicht gut, sie war da sehr abgeschottet, hatte mehrfach täglich Alpträume und isolierte sich immer mehr. Wir haben dann den 1. Stock zugemacht (abends nach der letzten Gassirunde machen wir immer wieder auf), so dass sie gezwungen war, sich bei uns unten aufzuhalten.

Das tut ihr nun gut. Morgens wird immer etwas geweint und dann ist alles gut und sie kommt gut zur Ruhe und sucht immer mehr unsere Nähe.

 

Das Problem mit anderen Hunden und fremden Menschen haben wir leider immer noch. Sie hat fürchterliche Angst vor allen anderen Hunden. Sobald sie irgendwo einen Hund entdeckt, gerät sie nach wie vor in Schockstarre und wenn ihr Leute zu nah kommen, geht sie auch nach vorne (danach wird schwer und lange gezittert). Lediglich mit dem Dackel meiner Eltern versteht sie sich. Wir haben wochenlang Decken, alte Kleidungsstücke etc. mit dem jeweilig anderen Geruch ausgetauscht und siehe da, keinerlei Probleme. Im Gegenteil, wenn Kleo den Dackel trifft, freut sie sich regelrecht (auf ihre ganz eigene schüchterne und sensible Art). Mal abwarten, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Ich wünsche ihr sehr, dass sie andere Hundebegegnungen ermöglicht. Es tut ihr so gut, wenn sie den Dackel meiner Eltern trifft.

 

Stubenrein war sie übrigens vom allerersten Moment an. Das hat uns sehr überrascht, freut uns aber natürlich. Ebenso leinenführig, wobei wir sie inzwischen nur noch an der Schleppleine haben, da sie so gerne durchs Gras springt und über Bäche hin und herspringt.

 

Sie ist ein wundervoller Hund mit einem tollen Charakter, auch wenn sie den so lange unterdrücken musste und er nur langsam wieder zum Vorschein kommt. Wir arbeiten weiter mit ihr und melden uns wieder.

 

Viele Grüße

 

 

14. November 2021

 

Hallo Tabea,

nur ein kurzer Zwischenbericht.

 

Sie läuft schon ganz ordentlich an den Leinen und scheint Spaziergänge sehr zu mögen. Sie mag jetzt schon weiter laufen als wir es für gut halten. Sie ist noch sehr unsicher bei allen Geräuschen außerhalb des Hauses. Im Haus selbst stört sie nichts, auch der Staubsauger nicht. Treppen waren nur ganz kurz ein Problem. Jetzt läuft sie die, als ob sie noch nie was anderes gemacht hat.

Heute hat sie 20 Minuten gebraucht, um an Hühnern vorbeizugehen, auch Kinderstimmen bringen sie zur Schockstarre. Irgendwann geht sie weiter. Dauert halt. 😉

 

Bei anderen Hunden (bislang hat sie nur Hündinnen getroffen) fängt sie an zu knurren. Ich denke, es ist der Stress. Wir beobachten es weiter.

 

Die Nacht verlief ganz okay. Ein Paar Wollsocken von meinem Freund und ein Pulli von mir und ein Buch sind ihre Opfer geworden.

 

Wir melden uns wieder.

 

 

12. November 2021

 

Opra hat es geschafft! Heute durfte sie das Tierheim in Dobrich verlassen und darf ihren ersten Geburtstag in der Wärme eines schönen Zuhauses verbringen!

 

 

24. September 2021

 

 

4. September 2021

 

 

26. August 2021

 

Achtung, hier kommt Opra (geb. ca. Dezember 2020) – eine unserer jüngsten Hündinnen, und ihre Fellzeichnung ist absolut verwegen. Von ihrem Charakter kann man das nicht unbedingt behaupten, doch wer weiß?! Im Tierheim Dobrich hat ja leider keiner die Zeit, sie so richtig kennenzulernen. Man darf also gespannt sein auf die Persönlichkeit, die sich hinter Opras Bernstein-Augen verbirgt. 

 

Sie ist bei uns im Tierheim in Dobrich zusammen mit vielen anderen jungen Hunden aufgewachsen, das heißt, sie ist gut sozialisiert und weiß, dass sogenannte „flache Hierarchien“ außerhalb von Stellengesuchen für Start-ups in Wirklichkeit nicht existieren. Andere Weisheiten über das wahre Leben kennt sie als Heimkind allerdings nicht. Und auch nicht Leine, Halsband, Führung, Futter nur für sie allein und eben jemanden, der sie richtig kennenlernt und herausfindet, ob sie so viele Facetten hat wie ihr Fell Farben. Uns gegenüber zeigte sie sich freundlich und mit einer gewissen höflichen Distanz. 

 

Und wir wünschen uns sehr, dass die mittelgroße Hündin (ca. 50 cm) ihre erste Geburtstagskerze auf dem Hundekuchen in einem richtigen Zuhause auspusten darf. Opra ist gechipt, geimpft und kastriert. Damit ist sie bereit für die Ausreise nach Deutschland und wartet nur auf ihr Eilticket!

 

 

22. August 2021

 

 

21. August 2021

 

 

20. August 2021

 

 

19. August 2021

 

 

1. Mai 2021

 

 

10. April 2021

 

 

Notfelle der Woche

 

Lego ist zu einem Notfall geworden. Alle seine Freunde, mit denen er aufgewachsen ist, haben das Tierheim verlassen. Er bleibt alleine zurück und wurde schon gebissen. Wir hoffen, dass er schnell ausreisen darf.

 

 

Milo macht tolle Fortschritte. Er ist noch schüchtern, aber ein regelmäßiger und enger Kontakt zum Menschen wäre so wichtig für seine weitere Entwicklung. Vielleicht geben Sie ihm die Möglichkeit?

 

 

 

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