Ronja (weibl., geb. ca. Juni 2014) - hat viel entbehren müssen in ihrem Leben

 

1. November 2020

 

Ronja ist nicht wiederzuerkennen. Wir sind sooooo glücklich, dass sie entdeckt wurde und ein so wundervolles Zuhause gefunden hat.

 

 

14. September 2020

 

Ronja auf ihrem ersten kurzen Waldspaziergang. Sie freut sich riesig, denn sie wedelt mit dem Schwanz! Sie sit noch etwas wacklig auf den Beinen, aber das wird sich ja noch geben, wenn die Muskeln aufgebaut sind, denn sie lag zu lange an der Kette. Wir schaffen das schon gemeinsam!

 

 

13. September 2020

 

 

12. September 2020

 

Ronja ist gut angekommen. Sie hat schon gefressen und getrunken. Pippi hat sie auch schon gemacht. Alles prima!

 

11. September 2020

 

Ronja hatte bisher kein schönes Leben. Das wird sich nun zum Glück ändern und wir freuen uns so sehr, dass sie nun das Tierheim für immer verlassen durfte und ganz neu starten kann.

 

 

20. August 2020

 

 

27. Juli 2020

 

Ronja ist eine sehr liebe und sanfte Hündin. Die Jagdhündin mit der hübschen Fellezeichnung hat eine traurige Geschichte. Eine Dame aus Schumen rief im Tierheim an, dass bei einer alten Frau ein Hund an einer sehr kurzen Kette gehalten und kaum versorgt würde. Sie wäre in einem schlechten Zustand. Das war leicht untertrieben. Ronja war vollkommen abgemagert, fast ein Skelett! Man sieht jetzt noch, wie dünn sie ist!

 

Unsere Zlatina fuhr hin und sprach mit der Frau, dass sie den Hund abgeben solle. Glücklicherweise gab sie Ronja ab – sie wäre sonst innerhalb kurzer Zeit gestorben… Bei einer näheren Untersuchung und Tests stellte sich heraus, dass Ronja Ehrlichiose positiv ist und nun im Tierheim behandelt wird. Was für ein Glück, denn unentdeckt kann diese Krankheit tödlich enden.

 

Ronja hat viel nachzuholen, da sie in ihrem vorherigen Leben auf so viel verzichten musste. Leider ist es oft so, dass es Straßenhunden besser geht als Hunden mit Besitzern. Viele Hunde werden in Bulgarien an extrem kurzen Ketten gehalten, ohne ein Dach über dem Kopf und jeder Witterung ausgesetzt: ob dem Schnee im Winter, strömendem Regen oder 40 Grad in der Sonne im Sommer. Dabei fehlt oft der Zugang zu Trinkwasser. Es ist ein trauriges Elend!

 

Ronja hat das Augenlicht ihres rechten Auges verloren (ihr Auge ist bläulich trüb), warum, wissen wir nicht. Sie findet sich aber mit dem anderen Auge sehr gut zurecht. Wir finden, die hübsche Hündin sieht stark nach einem Jagdhunnd-Mix aus und wird entsprechende Anlagen mitbringen. Es wäre schön, wenn Ronja an ihren Bedürfnissen orientiert ausgelastet würde, d.h. nicht nur viel Bewegung, sondern gerne auch Suchspielchen.

 

Menschen gegenüber ist Ronja sehr lieb und zutraulich, sie sehnt sich nach Zuwendung, die sie so lange entbehren musste… Mit ihren Artgenossen ist sie verträglich und auch ihren ersten Spaziergang an Halsband und Leine hat sie mit Bravour gemeistert.

 

Ronja wird auf etwa 6 Jahre geschätzt (geb. ca. Juni 2014), sie könnte auch ein wenig älter sein. Obwohl sie gar nicht so groß wirkt, misst sie immerhin eine Schulterhöhe von 56 cm.

 

Ronja ist kastriert, gechipt, aber aufgrund des akuten Ehrlichiose-Schubs noch nicht geimpft. Das holen wir nach, sobald sie etwas zu Kräften gekommen ist, denn alles wäre doch zu viel für die angeschlagene Hündin.

 

 

9. Juli 2020

 

 

6. Juli 2020

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

DRINGEND!

Charlotte ist ein echtes Goldstück! Die liebe Hündin hat den ersten großen Schritt in ein tolles Hundeleben bereits gemeistert und lebt nun seit einigen Monaten auf einer Pflegestelle in Deutschland. Wir wünschen uns nun aber, dass das liebe Hundemädchen endlich ihr eigenes Für-Immer-Zuhause beziehen und bei erfahrenen Menschen so richtig ankommen darf.

 

Troll weiß noch nichts von seinem Glück, aber in wenigen Tagen darf sich der liebe Rüde auf den Weg nach Deutschland machen und den kalten Zwinger des Tierheims gegen ein kuscheliges Körbchen auf einer Pflegestelle tauschen. Wir wünschen uns, dass der fröhliche Hundejunge dort nicht lange warten muss und schnell entdeckt wird...

 

 

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