Pauli (männl., geb. ca. August 2011) - soll es in seinem Leben auch noch einmal schön haben!

 

26. Juli 2020

 

Auf den Fotos ist Pauli mit Nell...

 

19. Juli 2020

 

 

17. Juli 2020

 

Wir freuen uns unendlich! Unser lieber Pauli konnte heute auf den Transporter in sein neues Leben hüpfen. Viel zu lange musste er auf diesen Tag warten. Wir wünschen uns so sehr für den lieben Rüden, dass er noch einmal so richtig aufleben und sein neues Leben genießen kann. Leb los, lieber Pauli! Du hast so sehr dafür gekämpft!

 

 

6. Juli 2020

 

 

24. März 2020

 

Unser Pauli ist ein hübscher, schwarzer Wuschel, der mit seinen 63 cm große Ähnlichkeit mit einem kleinen Bären hat! Er hat überwiegend schwarzes Fell, nur seine Vorderpfoten sehen so aus als ob er etwas zu große, weiße Socken anhat. :- ) Das sieht ganz niedlich aus! 

 

Pauli wurde ca. im August 2011 geboren und hatte bereits zwei Mal das „Vergnügen“, im Tierheim in Schumen gelandet zu sein. Das erste Mal war er vor einiger Zeit als er dort kastriert wurde. Nach der Kastration wurde er von Menschen im Dorf Diadovo adoptiert und sollte dort als Hofhund die Familie und das Grundstück bewachen. Diese Art der Hundehaltung ist leider nach wie vor üblich in Bulgarien. Für die Hofhunde ist diese Haltung zwar besser als an der Kette zu liegen (auch das ist immer noch eine traurige Tradition in Bulgarien!), aber schön ist dieses Leben auch nicht! Denn die Hunde lernen nichts anderes kennen als den Hof, haben keinen Familienanschluss und müssen auch im Winter draußen schlafen. 

 

Pauli hat wohl ziemlich schnell gespürt, dass dieses Leben nicht das richtige für ihn ist und hat es irgendwie geschafft von dort abzuhauen… Eine gute Entscheidung wie wir finden, denn so kam er über Umwege wieder zu uns in Tierheim und soll nun dort die Chance auf eine Vermittlung bekommen! 

 

Bevor er wieder ins Tierheim kam, gab es eine Meldung, dass angeblich ein aggressiver, großer schwarzer Hund in dem Dorf unterwegs sein sollte. Wenn in Schumen eine Beschwerde über einen Hund gemacht wird (ob nun berechtigt oder nicht), muss dieser Hund eingefangen und ins Tierheim gebracht werden. 

 

Pauli zeigt sich im Tierheim alles andere als aggressiv, im Gegenteil – er ist uns gegenüber absolut lieb und zugewandt. Er lässt auch alles brav über sich ergehen, zum Beispiel auch die Filzknäuel aus dem Fell schneiden und sich kämmen. Das zeigt mal wieder, dass viele Leute willkürliche Aussagen über diese Hunde treffen, vermutlich nur, um die Straßen frei von Hunden zu haben.

 

Wir freuen uns aber über jeden Hund, der sein Leben nicht auf der Straße verbringen muss, sondern die Chance hat in ein schönes Zuhause ziehen zu dürfen! 

Und besonders bei Pauli sind wir froh, dass er sein Dasein nicht auf einem Hof fristen muss. 

 

Er ist ein liebenswürdiger Hund mit einem großen Herzen! Und genau dieses Herz macht ihm leider auch ein paar Probleme… Denn bei Pauli wurde eine Herzklappeninsuffizienz festgestellt. Wir haben es dadurch gemerkt, dass er viel gehustet hat und auch bei kurzen, moderaten Spaziergängen sehr schnell aus der Puste war. Pauli hatte eine Herzfrequenz von 120, was für einen Hund seiner Statur viel zu hoch ist. Nun bekommt Pauli zur Förderung der Herzaktivität ein Herzmedikament, welches er sein Leben lang nehmen muss. 

 

Das stört ihn aber gar nicht und wir merken bereits, dass es Wirkung zeigt. Für Pauli hat sich die Medikamenteneinnahme sogar zum größten Highlight des Tages entwickelt, denn die Tabletten werden immer in Leberwurstbällchen „eingepackt“! Man könnte die Uhr danach stellen, wann Pauli freudig wedelnd vor dem Zaun auf seine Medikamente wartet. 

 

Zudem leidet Pauli unter einem beginnenden Katarakt (grauer Star), wodurch sich im Laufe der Zeit die Linse trübt und der Hund schlechter sehen kann. Aber auch das stört Pauli zur Zeit noch gar nicht.

 

Er ist sehr gerne draußen unterwegs und genießt die Bewegung trotz seiner gesundheitlichen Einschränkung. Für Pauli wäre es wichtig, dass er anfangs nur gemächliche und kurze Spaziergänge macht, die ihn nicht überfordern. Man muss dann sehen, wie sich seine Kondition entwickelt und was man ihm zukünftig zumuten kann. Sein Herz wird nicht mehr genesen, aber wir hoffen, dass das Medikament immerhin seine Funktion stabilisieren kann und Pauli dadurch noch ein gutes Leben ermöglicht. 

 

Pauli hat sich zwar mit der Situation im Tierheim arrangiert, aber der ganze Trubel und die vielen Hunde in seinem Auslauf scheinen ihn zu stressen. Deshalb kann es auch mal vorkommen, dass er die anderen Hunde wegknurrt, wenn er sich von ihnen belästigt fühlt. Grundsätzlich ist Pauli aber verträglich, er möchte nur nicht gerne bedrängt werden. 

 

Der kleine Bär hat es so verdient, mit seinen 9 Jahren endlich richtig durchstarten zu dürfen! Damit ist kein Galopp über die Weise gemeint, sondern die Reise in ein schönes Zuhause mit einem eigenen, weichen Körbchen und Menschen, die sich liebevoll um ihn kümmern!

 

Pauli ist geimpft, gechipt und kastriert und könnte jeder Zeit ausreisen.

 

 

3. März 2020

 

 

1. März 2020

 

 

27. Februar 2020

 

 

26. Februar 2020

 

 

25. Februar 2020

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

 

Osana sieht oft aus, als würde sie lächeln, wenn man ihr Aufmerksamkeit schenkt. Sie liebt den engen Kontakt zu Menschen sehr und orientiert sich an ihren Bezugspersonen, wenn sie in neuen Situationen verunsichert ist. Osanas Schwester hat bereits ihr großes Glück gefunden und nun wünschen wir uns für die liebe Hündin, dass sich auch endlich ihr großer Wunsch erfüllt...

 

Murphey ist ein kleiner Wildfang. Der liebe Bretone ist im Tierheim absolut unterfordert und wir wünschen uns, dass er endlich seinen Menschen findet, der mit ihm die Welt erkunden möchte. Murphey ist sehr sozialverträglich und freundlich, muss allerdings ausgelastet werden. Wenn es nach ihm geht, würde er sicher lieber heute als morgen sein Köfferchen packen...

 

 

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