4 Geschwister, Holly, Hayo, Heidi und Hanni zu Hl. Abend ausgesetzt (männl. und weibl. geb ca. mitte November)

 

5. März 2020

 

 

Heidi

 

4. März 2020

 

 

Hanni

 

10. Januar 2019

 

Wir sind die H- Welpen. Wir 4 Geschwister haben alle einen Namen mit H: Hanni, Holly, Heidi und Hajo.

H steht für Heiligabend und Hoffnung.

Wir vier Winzlinge wurden nämlich im Alter von etwa 7 Wochen zu Heiligabend ausgesetzt und das ohne unsere Mama.

Eine tierliebe Frau fand uns in der Dunkelheit auf der Straße, voller Angst kauerten wir regungslos in einer Ecke.

Die Frau verstaute uns in einem Karton und fütterte uns die nächsten Tage früh und abends. Da wir aber immer noch auf der Straße waren, wendete sie sich an die Tierschützer der Stadt. Die posteten uns auf ihrer Seite als dringend und ließen uns entwurmen und sorgten für die erste Impfung.

Aber niemand wollte uns. Es gab zur gleichen Zeit noch 8 kleine Welpen auf der Straße, 6 Welpen wurden entkräftet in einer Mülltonne gefunden, von denen zwei trotz sofortiger Klinikbehandlung starben, und sechs winzige Hundebabys leben mit ihrer fast verhungerten Mama im Wald.

Wer nimmt da, wo die Not überall groß und gute Pflegeplätze rar sind, schon vier schwarze Streunerkinder? Und das zu Weihnachten, wo die Menschen mit sich zu tun haben?

 

Wir hatten aber trotzdem Glück. Unser jetziges Pflegefrauchen, also für uns ist sie unsere Menschenmama, hörte von uns. Sie sagte zu ihrer Familie, Weihnachten sei das Fest der Nächstenliebe und wenn ein böser Mensch uns zu Heiligabend aussetzt, dann kann sie das nicht zulassen. Zumal Schnee und hohe Minusgrade für die nächste Nacht angesagt waren. Und so kamen wir zu unserer jetzigen Familie ( genau wie andere mutterlose Welpen vor uns auch).

Und da unsere Menschen wegen der vielen Tiere in ihrem Hof überhaupt keinen warmen Platz mehr hatten, räumten sie ihr Bad für uns frei, den einzigen noch freien und beheizbaren Raum.

Nach unserer Ankunft war unsere Menschenmama allerdings fassungslos, weil sie noch nie so viele Flöhe auf einem Haufen gesehen hatte. Jeder von uns hatte zwischen 50 und 100 Flöhe (das dann mal vier, die reine Invasion) und unsere kleinen Körperchen waren total zerstochen. Aber das ist Geschichte.

Die Menschenmama setzte uns bis in den Hals in warmes Wasser, shamponierte und fönte uns wie ein professioneller Hundefrisör, puderte uns noch mal und sammelte die Flöhe von unseren Körperchen ab. Danach waren wir flohfrei und wunderschön. Unser Fell glänzte und wir sahen plötzlich nicht mehr wie verwahrloste Streunerkinder aus, sondern wie süße, geliebte, wertvolle Hundebabies.

Und das sind wir ja jetzt auch.

 

Wir hätten niemals das gefährliche Leben auf der Straße mit Schnee und Eiseskälte und die vielen Flöhe überlebt.

Wir hatten einmal Glück, als wir zu unserer Menschenfamilie kamen. Jetzt päppelt die Menschenmama uns auf und hofft soooo sehr, dass wir vier Winzlinge ein zweites Mal Glück haben und uns tierliebe Menschen im fernen Deutschland adoptieren wollen. Dafür steht auch

das H in unseren Namen: HOFFNUNG. Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause für uns vier kleine Weihnachtswunder.
Ach bitte, bitte, liebe Menschen, vergesst uns nicht....

 

 

"Notfelle" der Woche

 

Unser Taiki, ein Husky mit Handicap, der kein Marathon-Läufer werden wird, aber gerne etwas Kopfarbeit machen würde... Mit knapp 5 Jahren im besten Alter, sucht SEINE Familie...

 

Die süße Susette, neu im Tierheim in Schumen, noch sehr abgemagert, soll es noch einmal in ihrem Leben schön haben... Vielleicht hat sie Glück und wird auf diese Weise entdeckt? Mit geschätzten 12 Jahren gehört sie noch lange nicht zum "alten Eisen"!

 

 

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