Ella (weibl., geb. ca. Oktober 2015) - ein ganz süßes Hundemädchen

 

 

 

12. September 2019

 

 

Hallo liebe Frau Flückiger,

 

Es ist jetzt schon 2,5 Jahre her, dass Sie Mala mir anvertraut haben - Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht - und ich kann mich noch genau an daran erinnern, wie ich den kleinen roten, zotteligen Hund mitten in der Nacht entgegen genommen habe. Seit dem ist viel passiert und wir haben so einige Höhen und Tiefen zusammen erlebt. Ich fange am besten einfach mal am Anfang an

Leider zeigte sich nämlich schon sehr früh, dass Mala insbesondere in geschlossenen Räumen mit fremden Menschen (insbesondere Männern, teilweise unterschied sie aber auch nicht) oder ihr unbekannten Situationen teilweise extrem gestresst und überfordert war, was wiederum dazu führen konnte, dass sie zu schnappte oder Füße, die ihr zu Nahe kamen, attackierte. Sie hatte und hat teilweise immernoch vor sehr vielen Umweltreizen Angst (mit am schlimmsten sind "witzigerweise" nach wie vor diese großen Windkraftwerke... egal in welcher Entfernung, Mala sieht sie meist schon vor mir und ab diesem Moment ist dann "Schicht im Schacht" mit ihren Nerven) , steigert sich teilweise EXTREM in diese Angst hinein, ist dann im Zweifel auch länger nicht mehr ansprechbar. Sie hat nach wie vor Angst beim Auto und Zug fahren, viele Menschen an einem Ort sind unschön, laute Geräusche sind es ebenfalls und ihr unbekannte Situationen sind eher doof. Auch heute sind Orte, die sie einmal negativ besetzt hat, für längere Zeit ein Problem.

Dazu kam noch Ressourcenverteidigung ggü anderen Menschen und Tieren (Futter, Platz, mein Zimmer, teilweise auch mich) und eine ausgeprägte Dominanz Hunden gegenüber, mit denen sie längere Zeit in einem Raum ist (die Ressourcenverteidigung wird Stück für Stück besser, die Dominanz ggü Hunden wird wohl bleiben, ist aber mittlerweile gut händelbar).

 

Nachdem (oder auch schon währenddessen) sie angekommen war und wirklich ALLE ihre Baustellen ausgepackt hatte, fing für uns beide ein schwieriger Weg an, auf dem meinerseits auch ein paar Tränen flossen, wie ich zugeben muss. Oft war ich an dem Punkt, zu denken, dass ich ihr nicht gewachsen bin und sie eine deutlich hundeerfahrenere Person braucht. Ich hatte mich darauf eingestellt, dass sie viel nicht kennen wird, aber damit dass sie, wie meine Trainerin letztens meinte "so viele Baustellen mitbringt", hatte ich nicht gerechnet.

 

Nichtsdestotrotz habe ich aufgegeben und angefangen sehr viel mit ihr zu arbeiten bzw. arbeit immer noch sehr viel mit ihr. Ich habe begonnen Situationen gezielt positiv zu belegen, versuche sie aus Situationen mit direktem Kontakt zu Menschen herauszuholen, bevor es ihr unangenehm wird, sodass sie eine positive Verknüpfung aufbauen kann und achte überhaupt sehr viel auf ihre Körpersprache und versuche vorausschauend zu denken und zu handeln.

 

Es hat sich in den letzten 2,5 Jahren dann auch schon sehr viel getan und ich habe schon viel über sie und mit ihr gelernt. Sie hat gelernt anderen Menschen wieder mehr zu vertrauen und wir

haben Stück für Stück viele neue Situationen kennengelernt. Anfang des Jahres haben wir dann auch endlich noch eine super Hundetrainerin gefunden, die wirklich zu uns passt und mir schon sehr viel helfen konnte.

 

Mala ist mittlerweile draußen im Feld oder Wald die optimale Begleiterin für mich und ich kann sie dort überall frei laufen lassen! Sie achtet super auf mich und geht nicht stöbern und nicht jagen. Sie war mit mir schon Wandern in Norwegen und den Pyrenäen, in den Alpen und hat mich durch Frankreich und Spanien begleitet. Sie läuft toll am Fahrrad mit und ich kann super mit ihr joggen. Wir können mittlerweile je nach Tagesform auch schon durch die Innenstadt gehen, ohne dass sie in "ihren Stresstunnel" verfällt und auch im Café kann sie sich teilweise schon entspannt hinlegen. Menschen, denen sie vertraut, ist sie super aufgeschlossen gegenüber geworden und freut sich sehr, wenn sie sie sieht! In Situationen, in denen sie tendenzell angespannt ist, muss ich jedoch trotzdem noch stark aufpassen und aktiv lenken, damit sie sich nicht genötigt fühlt, aus Überforderung zu schnappen.

 

Es ist definitiv noch ein längerer Weg mit Mala und sie (und auch ich!) haben noch viel zu lernen. Vielleicht wird sie die ein oder andere Angst auch nie ablegen, aber ich bin trotzdem sehr zuversichtlich, dass wir es mit Unterstützung noch weiter schaffen und sie irgendwann noch entspannter wird.

 

Trotz all ihrer Baustellen ist sie jedoch mein absoluter Herzenshund und zu bemerken, wie vieles Stück für Stück immer besser wird, wie sie mehr vertraut und auch rückblickend zu sehen, wie sehr wir uns zusammen schon weiterentwickelt haben, macht viel wett (und auch ein bisschen stolz auf sie). 

Vielen Dank, dass Sie mir diesen kleinen roten Hund anvertraut haben.

Viele liebe Grüße

Henrike

 

 

27. Januar 2017

 

Foto- und Videogrüße von der überglücklichen Ella.

 

 

 

14. Januar 2017

 

Die liebe Ella hatte Glück und durfte nach nur wenigen Monaten im Tierheim dieses verlassen und gegen ein warmes Körbchen eintauschen. Sie ist gut in ihrem Zuhause in Deutschland angekommen.

 

 

14. Dezember 2016

 

 

13. November 2016

 

Ella (No. 265) ist eine knapp einjährige Hündin (geb. ca. Oktober 2015) mit drahtigem, rötlich-braunen Fell. Sie hat lange, schlanke Beine und misst etwa 50 cm.

 

Ella ist aufgeschlossen und sucht den Kontakt zum Menschen. Sie versteht sich sehr gut mit ihren Artgenossen und lebt friedlich mit ihnen zusammen im Hunderudel.

 

Über ihre Vergangenheit wissen wir leider nichts. Vermutlich kennt Ella noch nicht viel, aber sie ist noch so jung und kann alles noch lernen.

 

Wir wünschen uns für die süße Hündin, dass ihr größter Wunsch in Erfüllung geht und sie an Weihnachten schon nicht mehr im kalten Tierheim leben muss…

 

Ella ist gechipt, geimpft und kastriert.   

 

 

 

28. September 2016

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

Unser Kater Emiliano war bereits vermittelt, aber es klappt leider, auch nach vielen Bemühungen, überhaupt nicht mit dem Erstkater. Deshalb suchen wir nun dringend ein neues Zuhause oder eine Not-Pflegestelle. Emiliano hat die Ruhe weg, kuschelt gern und wenn er seine 5 Minuten bekommt, geht die Post ab. Er braucht einen Spiel-kameraden mit dem er raufen und toben kann. Auch Freigang in sicherer Umgebung wäre für ihn toll. Emiliano ist gechipt, geimpft und kastriert. Wer hat ein Körbchen frei für unser "Notfellchen"?

 

Elio (geb.ca.Mai 2013) ist aus zweierlei Gründen einer unserer Notfellchen: Zum einen wartet der sanfte Rüde nun schon seit fast 3 Jahren im Tierheim auf seine Chance und braucht dringend verantworungsvolle, geduldige Menschen, die ihm mit viel Liebe zeigen möchten, dass das Hundeleben auch schön sein kann. Zum anderen haben wir bei Elio eine alte Fraktur entdeckt und würden ihn gerne in Deutschland operieren lassen. Dazu benötigt der liebe Hundmann allerdings eine End-oder Pflegestelle. Wer möchte diesen Weg zusammen mit Elio gehen und ihm diese Chance endlich geben?

 

 

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