Moses (männl., geb. ca. Oktober 2009) - ein Gnadenplätzchen wäre ein Traum für Moses!

 

 

Unser lieber Moses ist leider am 1. Dezember verstorben. Unsere Sorgen, dass er diesen Winter womöglich nicht mehr erleben wird, haben sich leider bewahrheitet. Er war noch nicht lange im Tierheim und hat wahrscheinlich in seinen zehn Lebensjahren zu wenig Schönes erfahren dürfen. Deshalb hatten wir so gehofft, dass er auf seine alten Tage hin noch einen Gnadenplatz finden könnte, bei Menschen, die ihm Liebe und ein Zuhause geben - und wäre es auch nur für einen begrenzten Zeitraum gewesen, weil das Schicksal es anders geplant hat. Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Lebensglück. Doch macht es uns traurig, dass Moses sich dieses vielleicht auch gewünscht hätte und dieser Wunsch bedauerlicherweise unerfüllt blieb.

 

Vielleicht bringen diese Zeilen auch einige Menschen zum Nachdenken, sich ein Herz zu fassen und gerade älteren Hunden die Chance auf ein Zuhause zu geben. Natürlich schmerzt es, wenn man nur wenig Zeit mit einem lieb gewonnenen vierbeinigen Kameraden verbringen darf. Doch wiegen diese Monate oder Jahre vieles Traurige, was diese Hunde erlebt haben, wieder auf.

 

 

1. Dezember 2019

 

Moses ist leider heute nacht gestorben. Unsere Mitarbeiter haben ihm am Morgen leblos in seinem Auslauf gefunden...

 

 

4. November 2019

 

Moses ist ca. 10 Jahre alt und blickt auf ein sehr trauriges Leben zurück. Seit einiger Zeit lebt er nun im Tierheim in Schumen und zeigt sich dort als sehr lieber und freundlicher Kerl mit allen Zwei- und Vierbeinern. Wir merken, dass er immer mehr abbaut und wir machen uns große Sorgen, dass er den kommenden Winter nicht überstehen wird. Moses ist ein sehr gemütlicher und bescheidener Rüde, der einfach nur neben seinem Frauchen/Herrchen liegen und dabei sein möchte. Das wäre sein größter und letzter Wunsch.

 

 

15. September 2019

 

Moses vor dem Kämmen...

 

 

Kämmen findet Moses doof. Es ziept und zwickt und macht keinen Spaß stillzustehen... Also wird seine Fellpflege in mehrere Etappen aufgeteilt werden müssen. Nach dem ersten "Frisieren":

 

 

24. August 2019

 

Wenn man den Blick von Moses (No. 1366) sieht, ist eigentlich schon alles klar. Er hat bisher ein Leben gelebt, welches man keinem Hund wünscht. Moses wird in diesem Jahr geschätzt 10 Jahre alt (geb. ca. Oktober 2009) und lebte den Großteil seines Lebens auf der Straße in Schumen oder vielleicht sogar an einer Kette. Jedenfalls wurde er auf der Straße aufgegriffen und zur Kastration ins Tierheim gebracht. Klar ist, dass er bisher eigentlich noch nichts Schönes kennenlernen durfte. Und es sind oft die kleinen Dinge, die ein Hundeherz zum Springen bringen: ein kuscheliges, ruhiges Plätzchen zum Ausruhen; jemand, der sich freut, wenn er einen sieht und sich kümmert, wenn es einem nicht gut geht. Mal ganz zu schweigen von einem Spaziergang durch den Wald, bei dem es so viel zu erschnüffeln gibt. 

 

Auf all das hat Moses bisher verzichten müssen. Und dabei ist er so ein lieber und freundlicher Kerl, der einfach nur neben seinem Frauchen/Herrchen liegen und dabei sein möchte. Er freut sich immer sehr, wenn wir ihn in seinem Auslauf besuchen und lässt sich sehr gerne streicheln. Und als wir ihn kürzlich zur Fellpflege nach draußen mitgenommen haben, wollte er danach immer wieder mitkommen als er uns gesehen hat. Und so eine Fellpflege kann auch mal ziepen, deshalb ist es umso berührender, dass Moses selbst dafür alles tun würde, nur um bei uns zu sein. 

 

Moses hat doch arge Ähnlichkeit mit einem Schäferhund und es könnte durchaus etwas Schäferhund-Blut in seinen Adern fließen. In Bulgarien kommt es leider immer noch oft vor, dass gerade Schäferhunde als Ketten- oder Hofhunde angeschafft und ausgesetzt werden, wenn sie plötzlich nicht mehr gewollt sind oder ihre Funktion nicht richtig erfüllen. 

 

Mit seinen 64 cm Schulterhöhe hat Moses zwar eigentlich eine stattliche Größe, aber da er sehr schlank und insgesamt eher gemütlicher unterwegs ist, dürfte es nicht allzu schwierig sein, ihn zu führen/halten.  

 

Wie gesagt, sein Blick verrät viel. Aber wir sind uns sicher, dass wir seine Augen wieder zum Strahlen bringen können! Aber nur dann, wenn er bald das Tierheim und damit seine traurige Vergangenheit in Bulgarien hinter sich lassen kann und in ein neues Zuhause ziehen darf. Viel wird er nicht brauchen, denn man merkt ihm sein Alter und seine Lebenserfahrung schon an. An den Hinterläufen hat er kaum Muskeln, deshalb kann er im Moment kaum bzw. schlecht spazieren gehen. Mit etwas Training und damit verbundenem Muskeltraining wird er aber sicherlich wieder moderate Spaziergänge machen können. Wenn auch sicherlich eher im gemütlichen Tempo. Schließlich muss ja auch noch Zeit fürs Schnuppern und Erkunden bleiben, denn darauf hat er so lange verzichtet. Vermutlich wird er regelmäßig Schmerzmittel benötigen.

 

Schön zu sehen ist, dass Moses trotz der Zeit im Tierheim nach wie vor sehr verträglich mit den anderen Rüden und Hündinnen im Auslauf ist. Das ist nicht selbstverständlich, denn der Alltag ist für die Hunde sehr anstrengend: das konstante Bellen von 300 Hunden, keine ruhigen Rückzugsmöglichkeiten und zudem jeder Wetterlage ausgesetzt zu sein. 

 

Aber den Blick auf das Negative zu richten bringt uns hier nicht weiter – wir müssen positiv nach vorne schauen und hoffen, dass wir für unseren lieben Moses ein Gnadenplätzchen finden, auf dem er noch ein paar schöne Jahre verbringen darf. 

 

Wir würden uns besonders freuen, wenn Moses nicht noch einen weiteren Winter im Tierheim bleiben müsste, denn besonders für die älteren und kranken Hunde ist das eine einzige Qual.

 

Moses ist kastriert, geimpft und gechipt und könnte jeder Zeit ausreisen. Je früher desto besser. Seine Zeit soll nun endlich kommen.

 

 

30. Juli 2019

 

 

29. Juli 2019

 

 

17. Juni 2019

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

Unsere Olivia (geb. ca. April 2018)

ist nun leider zum Notfall geworden. Sie ist ständig in Auseinander-setzungen in ihrem Auslauf verwickelt und mittlerweile ist ihr ganzes Gesicht übersäht mit Narben. Ob Olivia diese Streitigkeiten beginnt oder einfach nur "die Unterste in der Rangfolge" ist und den Frust der anderen Hunde abbekommt, können wir derzeit nicht sagen. Sicher ist jedoch eins: Olivia liebt Menschen und fühlt sich im Tierheim mehr als unwohl. Wir haben große Sorge, dass es in absehbarer Zeit auch mal zu einer Auseinandersetzung kommt, die nicht nur ein paar Narben hinterlässt und suchen daher ganz dringend eine kompetente End- oder Pflegestelle.

 

Gabi (geb. ca. März 2017) ist eine "Vorzeige"-Jagdhündin - immer bereit für neue Abenteuer. Dadurch war ihr Leidensdruck im Tierheim besonders groß und wir sind froh, dass sie nun auf einer Pflegestelle Aufmerksamkeit und Bewegung bekommt. Eins ist dort aber schnell klar geworden: Von beidem kann die liebe Hündin kaum genug bekommen. Dabei zeigt sie sich verträglich und verspielt mit ihren Artgenossen, gibt aber auch gerne mal den Ton an. Nun fehlen zu Gabis ganz großem Glück also nur noch aktive und abenteuerlustige Menschen, die sie treu durchs Leben begleiten darf.

 

 

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