Selma (weibl., geb. ca. November 2018) - muss vertrauen lernen

 

4. Februar 2020

 

 

27. November 2019

 

 

29. August 2019

 

Selma blickt aus ihrer Hütte; vorne Severin
Selma blickt aus ihrer Hütte; vorne Severin

Das erste was man von unserer Selma sieht, wenn man in den Auslauf kommt und sich ihrer Hütte nähert, sind ihre tapsigen Pfoten und ihre süße Schnauze. Denn genau diese schauen meistens aus der Hütte raus, in der sie liegt.

 

Selma scheint der ganze Trubel im Tierheim noch recht ungeheuer zu sein, denn sie zieht sich nach wie vor recht häufig in ihre Hütte zurück. Die Hütte dient ihr als sicherer Rückzugsort, vom dem aus sie erst einmal alles mit Abstand betrachten kann.

 

Selma wurde ca. im November 2018 geboren und gehört leider – wie viele andere Hunde bei uns im Tierheim – zu denjenigen, die schon als Welpe ins Tierheim in Schumen kamen. Es kommt leider nicht selten vor, dass irgendwelche Leute aus Schumen oder der Umgebung einen Karton mit Welpen vor unsere Tierheimtür stellen oder auch abgeben. Jedes Mal wieder ist es einfach nur traurig. 

Andererseits bekommen die Welpen dann zumindest die Chance vermittelt zu werden und doch noch zu erfahren, was so ein Hundeleben eigentlich so schön macht. Trotzdem ist das Tierheim mit den wenigen Abwechslungsmöglichkeiten, der räumlichen Enge und dem seltenen Kontakt zu Menschen kein Ort, wo ein Welpe aufwachsen sollte.

 

Deshalb kann man es Selma gar nicht verübeln, dass sie noch sehr zurückhaltend ist. Sie hatte bisher leider nur wenig Kontakt zu Menschen, was aber gerade jetzt so wichtig für sie wäre. Im Alter von ca. 9 Monaten kann Selma aber noch alles (er)lernen, vor allem auch eine Bindung zum Menschen aufzubauen. Genauso wichtig wäre es für sie die ganzen Außenreize kennenzulernen, die sie im „normalen“ Leben eigentlich schon längst mitbekommen hätte. Mit etwas Geduld wird Selma in ihrem neuen Zuhause sicher auftauen und an Selbstbewusstsein gewinnen. 

 

Wenn wir uns ihrer Hütte im Auslauf nähern lässt sie sich auch streicheln, auch wenn ihr das noch nicht ganz geheuer ist. Selma scheint aber auch neugierig zu sein, denn wenn wir uns länger im Auslauf aufhalten, kommt sie langsam näher und schnuppert an uns. 

 

Wir gehen davon aus, dass Selma ein mittelgroßer Hund wird, wenn sie ausgewachsen ist. Im Juni hat sie ca. 12 kg gewogen. 

 

Mit ihren vier Geschwistern, mit denen sie den Auslauf teilt und zusammen ins Tierheim gekommen ist, kommt sie sehr gut zurecht, kuschelt und spielt besonders gerne mit ihnen. 

 

Für Selma wünschen wir uns eine einfühlsame Familie, die ihr mit Zeit und Geduld all das beibringt, was sie bisher leider verpasst hat. Ein souveräner Ersthund wäre für sie sicherlich von Vorteil, denn gerade die etwas zurückhaltenden Hunde orientieren sich gerne an einem anderen, souveräneren Hund. Dies ist aber keine Bedingung. 

Ebenso wäre eine ländliche Umgebung für Selma geeigneter, in einer trubeligen Stadt wäre sie vermutlich überfordert.

 

Wir drücken der lieben Selma die Daumen, dass sie noch vor dem Winter ausreisen kann und dann schon in ihrem warmen Körbchen liegen darf! Für Selma würde der größte Wunsch in Erfüllung gehen.

 

Selma ist geimpft, gechipt und kastriert und wartet auf ihre große Chance! 

 

Wenn Sie ein schönes Zuhause für dieses liebevolle Hundemädchen haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

3. August 2019

 

 

8. Juli 2019

 

 

19. Juni 2019

 

 

18. Juni 2019

 

 

17. Juni 2019

 

 

16. Juni 2019

 

 

 

"Notfelle" der Woche

 

Unsere Olivia (geb. ca. April 2018)

ist nun leider zum Notfall geworden. Sie ist ständig in Auseinander-setzungen in ihrem Auslauf verwickelt und mittlerweile ist ihr ganzes Gesicht übersäht mit Narben. Ob Olivia diese Streitigkeiten beginnt oder einfach nur "die Unterste in der Rangfolge" ist und den Frust der anderen Hunde abbekommt, können wir derzeit nicht sagen. Sicher ist jedoch eins: Olivia liebt Menschen und fühlt sich im Tierheim mehr als unwohl. Wir haben große Sorge, dass es in absehbarer Zeit auch mal zu einer Auseinandersetzung kommt, die nicht nur ein paar Narben hinterlässt und suchen daher ganz dringend eine kompetente End- oder Pflegestelle.

 

Gabi (geb. ca. März 2017) ist eine "Vorzeige"-Jagdhündin - immer bereit für neue Abenteuer. Dadurch war ihr Leidensdruck im Tierheim besonders groß und wir sind froh, dass sie nun auf einer Pflegestelle Aufmerksamkeit und Bewegung bekommt. Eins ist dort aber schnell klar geworden: Von beidem kann die liebe Hündin kaum genug bekommen. Dabei zeigt sie sich verträglich und verspielt mit ihren Artgenossen, gibt aber auch gerne mal den Ton an. Nun fehlen zu Gabis ganz großem Glück also nur noch aktive und abenteuerlustige Menschen, die sie treu durchs Leben begleiten darf.

 

 

Spendenkonto

Grund zur Hoffnung e.V.

 

Sparkasse Oberhessen

IBAN:

DE22518500790027115152

BIC: HELADEF1FRI

 

oder per paypal

info@grund-zur-hoffnung.org

 

 

So können Sie auch helfen

 

Durch jede Bestellung in diversen Online-Shops über boost entsteht eine Spende, die Sie keinen Cent kostet.



Grund zur Hoffnung e.V.

 


 



Sind Sie auf Facebook und gefällt Ihnen unsere Arbeit? Dann klicken Sie gerne auf "Gefällt mir".