Noah (männl., geb. ca. September 2018) - hat noch nichts von der großen Welt gesehen, es ist Zeit, dass er dies in kleinen Schritten nachholen kann

 

8. März 2022

 

Noah ist ein hübscher, langbeiniger Rüde mit großen Ohren, die je nach Stimmungslage aufgeregt nach oben stehen oder entspannt nach unten hängen. 

 

Es ist nicht immer ganz einfach Noah zu Gesicht zu bekommen, denn wenn wir uns ihm nähern und ihn zum Beispiel fotografieren möchten, rennt er weg und versteckt sich vor uns in der Hundehütte. Die Kamera und teilweise auch wir Menschen scheinen Noah noch sehr unheimlich zu sein. Wenn man ihn in seiner Hütte streichelt, lässt er es zu, auch wenn wir merken, dass er dabei noch nicht entspannen kann. Noah würde aber nicht beißen, auch wenn er sich in die Enge getrieben fühlt. 

 

Allerdings gibt es eine Sache, die ihn ganz freudig aufgeregt werden lässt und wo man ihn kaum wiedererkennt: Leckerli! Wenn Noah merkt, dass wir etwas Leckeres dabei haben, ist er wie ausgewechselt! Dann turnt er um uns herum (natürlich immer mit einem gewissen Sicherheitsabstand), kommt näher an uns ran und frisst uns aus der Hand. Die große Angst vor uns scheint dann für diesen Moment vergessen zu sein. Die Neugierde und der Appetit überwiegen!

 

Das zeigt uns, wie viel Potenzial in Noah steckt und dass er mit entsprechender Geduld und einer souveränen Führung ganz sicher seinen Weg zu einem selbstbewussteren Hund gehen wird! 

 

Noah ist sicherlich kein Hund für eine Stadt und auch nicht für einen trubeligen Haushalt mit Kindern. Aber es gibt ja auch genügend Menschen, die in einer ländlicheren Gegend wohnen, ein eher ruhigeres Leben führen und genau so einen Hund wie Noah suchen! Einen Hund, der sicherlich am Anfang viel Zeit braucht, bis er sich an ein Leben in einem Haushalt, an die fremden Geräusche, Menschen und Gegenstände gewöhnt. Auch das Laufen an der Leine muss Noah noch lernen. Rückschritte sollten einkalkuliert werden, denn bei schüchternen Hunden wie Noah kann es manchmal einen Schritt vor und zwei Schritte rückwärtsgehen. Aber genauso spannend wird es sein, ihn dabei zu beobachten, wie er plötzlich und unerwartet einen großen Entwicklungsschritt nach vorne macht! Das sind tolle und einzigartige Momente, die einem zeigen, dass sie sich Arbeit lohnt.

 

Wir können es Noah nicht verdenken, dass er Menschen gegenüber (noch) so scheu ist. Er kam als kleiner Welpe mit ein paar Monaten in Tierheim in Dobrich. Das war im Januar 2019, geboren wurde er ca. im September 2018. Den Mitarbeitern im Tierheim bleibt bei so vielen Hunden einfach nicht die Zeit, sich gezielt mit den schüchternen Hunden zu beschäftigen. Hätte man sich als Welpe mehr mit ihm beschäftigen können, wäre er heute mit Sicherheit viel offener. Aber es ist natürlich in keinem Fall zu spät für den lieben Kerl, das ist ganz klar!

 

Zukünftige Adoptanten sollten sich nur darüber bewusst sein, dass es gerade anfangs viel Arbeit bedeutet und auch manchmal Durchhaltevermögen erfordert. Wer dazu bereit ist, bekommt einen tollen, aktiven und eigentlich sehr neugierigen jungen Hund, der bestimmt noch über sich hinauswachsen wird!

 

Noah ist absolut sozialverträglich mit den anderen Hunden, mit denen er in seinem Auslauf zusammenlebt. Am besten befreundet ist er mit der kleinen Lissa. Die beiden liegen oft eng zusammen in einer Hundehütte und kuscheln miteinander. Die kleine Lissa scheint ihm irgendwie Halt zu geben, deshalb wäre ein souveräner Ersthund in der neuen Familie sicherlich von großem Vorteil. Dies ist aber keine Bedingung.

 

Noch ist Noah so verhalten und schüchtern, dass er sich fast ausschließlich in einem sehr kleinen, begrenzten Bereich vor dem Gebäude des Tierheims bewegt. Er läuft auch nicht durch das Tierheim und erkundet alles, so wie die anderen Hunde es tun. Die 20 qm, die er kennt, scheinen ihm Sicherheit zu geben. Wir würden uns so für den lieben Kerl freuen, wenn er von jemandem entdeckt wird, der ihm zeigt, dass das Leben weit mehr zu bieten hat als die kleine Welt von 20 qm… 

 

Noah ist geimpft, gechipt und kastriert und wäre ausreisefertig! 

 

Wenn Sie Interesse an diesem noch sehr zurückhaltenden Rüden haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

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"Notfelle" der Woche

 

 

Gisi ist eine wirklich süße Junghündin, die sich gut mit ihren Artgenossen versteht. Sie ist leider im Tierheim aufgewachsen, nun aber bereit für ein neues Abenteuer! 

 

Luny ist die letzte von fünf Geschwistern, die noch auf ihre Familie wartet. Alle anderen inklusive ihrer Mutter durften schon ausreisen. Nun wartet nur Luny noch auf ihr Glück!

 

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