Lupo (männl., geb. ca. Oktober 2015) - ist ein kleiner Angsthase und muss sanft an die Pfote genommen werden

 

10. April 2022

 

Lupo (geb. ca. Oktober 2015) ist ein „harter Brocken“, aber mit einem unsicheren, weichen Kern. Schön hatte er es bisher nicht in seinem Leben, aber wir hoffen und wünschen ihm sehr, dass sich das bald ändert. Er kam mit wenigen Monaten am 14. April 2016 ins Tierheim in Dobrich und lebt seitdem dort.

 

Wie kann ein Hund, der in einem so großen Tierheim aufwächst und über sechs Jahre dort nichts als den eintönigen Alltag hat, auch ein aufgeschlossener und angstfreier Hund sein? Das gelingt nur den wenigsten. Die ersten Lebensmonate sind so wichtig für Tiere wie für uns Menschen und alles, was in der Zeit verpasst oder nicht erlebt oder gelernt wird, muss später mühselig aufgeholt werden. Einen engen Kontakt zum Menschen hat er nie kennengelernt und wird diesen vermutlich auch nie mehr entwickeln, aber auch zurückhaltende Hunde wie Lupo haben das Potenzial, Vertrauen zu lernen und sich Menschen anzuschließen. Aber Lupo wird viel Zeit dafür benötigen, die man bereit sein sollte ihm einzuräumen.

 

Lupo ist extrem zurückhaltend und läuft stets vor uns davon, wenn wir uns auch nur in seine Richtung bewegen. Es gibt einen Trick, mit dem man seine Schale ein wenig weich bekommt: Leckerli!!! Wir haben im vergangenen Jahr erstmals die Erfahrung gemacht, dass er richtig auflebt, wenn er denkt, es könnte etwas Feines für ihn abfallen. Er trippelt dann aufgeregt am Zaun entlang und beobachtet uns sehr aufmerksam.

 

Wie man auf den Fotos sehen kann, bringt Lupo mit aktuell 25 kg einiges zu viel auf die Waage. „Schuld“ daran ist auch, dass er sich im Tierheim kaum bewegt. Er hat sich einen sehr kleinen Bereich ausgesucht, in dem er sich sicher fühlt. Da liegt er entweder in einer Hundehütte oder bei gutem Wetter auch gern draußen, in der Nähe von Noah und Lissa. Die drei verstehen sich sehr gut. Zu den anderen Hunden hält Lupo Abstand. In einem Zuhause sollte unbedingt ein Diätprogramm eingeführt und auf kontrollierte Futtermenge und – sobald Lupo bereit dazu ist – ausreichend Bewegung geachtet werden.

 

Lupos linkes Ohr, in dem früher wohl eine Ohrmarke war, ist komplett eingerissen. Die Wunde ist zum Glück schon lange verheilt und ihn stört das nicht.

 

Interessenten für Lupo sollten ein wenig Erfahrung mit Hunden, idealerweise mit ängstlichen, mitbringen. Wir rechnen damit, dass er wirklich eine längere Phase der Eingewöhnung brauchen wird und diese auch einige Rückschritte beinhalten kann. Lupo ist auf jeden Fall ein Hund mit Potenzial, aber er wird viel Zeit benötigen, dessen muss man sich bewusst sein. Er kennt nichts außer der sehr begrenzten Tierheimwelt, kennt keine Haushaltsgeräusche, keinen Straßenverkehr, kein Halsband oder Geschirr und Leine. Er kennt keine Fliesen, keine Treppen, er hatte noch nie engen Kontakt und hat (noch) kein Vertrauen zum Menschen. Es werden viele kleine Schritte nötig sein, aber jeder Schritt nach vorne ist eine kleine Weltreise für einen ängstlichen Hund. Und wir finden, für jeden Schritt lohnt es sich, denn jeder Schritt, und ist er noch so klein, ist etwas ganz Besonderes.

 

Wir hoffen, wir haben Sie nicht abgeschreckt, das war keinesfalls unsere Absicht. Es ist uns aber ein Anliegen, die Hunde so exakt wie möglich zu beschreiben und dabei möchten wir Sie auf das „Schlimmste“ vorbereiten. Oft läuft es viel besser als erwartet, aber man sollte sich erst einmal auf die schwierigste Situation einstellen.

 

Wenn Sie Lupo die Chance auf ein – endlich – glückliches Leben geben und aus ihm einen fröhlichen Hund machen möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Lupo ist gechipt, geimpft, kastriert und könnte die lange Reise nach Deutschland jederzeit antreten!

 

Wenn Sie Interesse an unserem lieben Lupo haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus.

 

 

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"Notfelle" der Woche

 

 

Ory ist von klein auf im Tierheim - ihr größter Wunsch zu ihrem 1. Geburtstag: ein eigenes Zuhause! Ory soll endlich aufholen dürfen, wa sie in ihren ersten Lebensmonaten verpasst hat...

 

Bruno ist kein ganz junger Hüpfer mehr und hat schon einiges mitgemacht, zu seinem Glück ist er aber im Tierheim in Schumen gelandet, wo er nun darauf wartet, entdeckt zu werden.

 

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