Raia (weibl., geb. ca. Januar 2024) - sollte dringend ausreisen, denn sie fühlt sich im Tierheim gar nicht wohl...

 

19. Mai 2026

 

Schöne Grüße vom Campingplatz.

 

 

4. Mai 2026

 

Unser erster Ausflug im Biergarten hat super geklappt.

 

 

25. April 2026

 

Raia ist gut angekommen.

 

 

24. April 2026

 

Raia durfte heute in ihre Endstelle ziehen.

 

 

15. April 2026

 

Vielen Dank für die Fotos von der Fotografin Andrea Bungert.

 

 

23. März 2026

 

 

26. Februar 2026

 

Seit ein paar Wochen lebt die kleine Raia nun bei mir auf der Pflegestelle – und ich muss ehrlich sagen: Sie hat mein Herz im Sturm erobert. Raia ist eine besonders zierliche, hübsche und unglaublich süße Hündin, aber was sie wirklich besonders macht, ist ihr Wesen. Sie ist ein richtiger Menschenhund, der eine erstaunlich große Portion Liebe in seinem kleinen Körper trägt. Wenn sie jemanden in ihr Herz geschlossen hat – und das dauert wirklich nicht lange – schenkt sie einem ihr ganzes Vertrauen. Selbst fremden Menschen gegenüber öffnet sie sich überraschend schnell und sucht sofort Nähe.

 

Die ersten Tage nach ihrer Ankunft waren allerdings nicht ganz so unbeschwert. Der Transport hat Raia sehr gestresst, und anfangs war sie so aufgewühlt und durch den Wind, dass sie erst einmal ihre Ruhe brauchte. Sie wollte weder viel Kontakt noch Trubel um sich herum. Das kennen wir von sensibleren Hunden: Sie müssen erst einmal ankommen, sich ausruhen und das Erlebte verarbeiten. Genau diese Zeit hat Raia bekommen, und inzwischen merkt man deutlich, wie sie immer mehr aufblüht.

 

Mittlerweile entdeckt sie jeden Tag ein bisschen mehr von den schönen Seiten ihres neuen Lebens. Besonders unser großer, eingezäunter Garten hat es ihr angetan: Dort flitzt sie gerne herum, schnüffelt neugierig jeden Winkel ab und genießt einfach die Freiheit. Am allerbesten findet sie aber die vielen Streicheleinheiten, die sie nun bekommt. Körperkontakt ist ihr unglaublich wichtig. Auch wenn sie kein klassisches Schoßhündchen ist – dafür ist sie viel zu aktiv – würde sie am liebsten ständig ganz nah bei „ihren“ Menschen sein. Wenn man sich hinsetzt, dauert es meist nicht lange, bis Raia auf den Schoß möchte, sich eng anschmiegt und ihren kleinen Kopf anlehnt. Diese Nähe genießt sie sehr.

 

Dabei sollte man allerdings nicht vergessen, dass Raia ein junger, aktiver Hund ist. Sie ist definitiv nichts für Couch-Potatoes. Raia möchte sich bewegen, die Welt entdecken und am liebsten überall dabei sein. Spaziergänge, neue Eindrücke und gemeinsame Aktivitäten mit ihren Menschen würden ihr sicher viel Freude machen. Sie wirkt sehr klug und aufmerksam und hat bestimmt Spaß daran, noch einiges zu lernen. Auch Kopfarbeit oder kleine Trainingsaufgaben könnten ihr gut gefallen, denn sie ist pfiffig und scheint schnell zu begreifen. Natürlich braucht sie auch ihre Ruhephasen, die braucht jeder Hund und sie sind sehr wichtig.

 

Aktuell lebt sie mit zwei anderen kleinen Hündinnen zusammen und das klappt im Alltag problemlos. Andere Hunde scheint sie (Stand jetzt) jedoch nicht unbedingt zu brauchen, ihr Fokus liegt ganz klar auf den Menschen. Beim Futter hört die Freundschaft allerdings kurz auf: Da versteht Raia keinen Spaß und kann schon einmal etwas mürrisch werden. Mit einem passenden Management lässt sich das aber sehr gut regeln.

 

Im Garten läuft Raia bei mir frei, denn sie zeigt überhaupt keine Tendenz wegzulaufen. Ganz im Gegenteil, sie orientiert sich stark am Menschen und kommt immer wieder von selbst zurück. Auch an der Leine läuft sie bereits sehr schön und lässt sich sogar schon gut abrufen, was wirklich toll zu sehen ist.

 

Für Raia wünschen wir uns ein Zuhause, in dem sie eng bei ihren Menschen sein darf und genügend Auslastung bekommt. Eine eher ruhigere Wohngegend wäre vermutlich ideal für sie. Am Stadtrand können wir sie uns aber ebenfalls gut vorstellen, wenn man sie langsam und geduldig an neue Reize heranführt. In einem Haushalt mir Kindern sehen wir sie leider nicht.

 

Raia bringt so viel Potenzial mit und zeigt sich hier auf der Pflegestelle als unproblematische, anhängliche und lebensfrohe kleine Hündin. Sie ist ein echter Schatz, der endlich das Tierheim hinter sich lassen durfte und nun zeigen kann, was alles in ihr steckt. Umso mehr wünschen wir uns, dass sie bald ihre ganz eigenen Lieblingsmenschen findet. Menschen, bei denen sie für immer ankommen darf. Wer Raia kennenlernen möchte, kann sie jederzeit gerne auf ihrer Pflegestelle in der Nähe von Freiburg besuchen.

 

 

1. Februar 2026

 

Die kleine, zierliche Raia hat es endlich geschafft und durfte das eiskalte Bulgarien für immer hinter sich lassen! Nun lebt sie auf einer Pflegestelle in der Nähe von Freiburg und kann erst einmal ganz tief durchatmen. Sie muss nie wieder zurück ins Tierheim und nun kann das neue Leben beginnen!

 

Raia war nach dem langen Transport total durch den Wind und so erschöpft, dass sie die ersten zwei Tage gar nicht zur Ruhe kam. Wer kann es ihr verdenken, so ein langer Transport und ohne zu wissen wo es hingeht, das steckt nicht jede Hundeseele so einfach weg.

 

Raia war so durch den Wind, dass sie mit nichts und niemandem etwas zu tun haben wollte. Aus Angst hat sie sich zurückgezogen und versucht, die Menschen von sich fern zu halten.

 

Wie so oft legt sich dieser Stress nach ein paar Tagen und Raia kommt langsam - in kleinen Mini-Schritten - aus ihrem Schneckenhaus raus. Und sie macht das schon ganz toll! Sie hat verstanden, dass sie zu mir Vertrauen aufbauen kann und lässt sich dann gerne von mir streicheln. Die Videos zeigen es sehr schön. Raia ist eine sehr sensible Hündin, die in der Vergangenheit vielleicht nicht immer so gute Erfahrungen gemacht hat. Wenn ich Gegenstände in der Hand habe, hat sie (noch) große Angst.

 

Mehr können wir im Moment noch nicht über sie sagen, denn sie ist ja erst seit einer Woche in Deutschland und muss sich erst einmal akklimatisieren. Fest steht aber schon jetzt: Sie ist eine ganz süße, bezaubernde Hündin, die sehr anschmiegsam und zugewandt ist, wenn sie Vertrauen gefasst hat. 

 

Wir suchen für Raia ein ruhigeres Zuhause in einer ländlichen Gegend, ein Haushalt ohne Kinder und einfühlsame Menschen, die bereits Erfahrung mit Hunden haben. Optimalerweise mit Hunden, die schüchterner bzw. auch teilweise ängstlich in bestimmten Situationen sind.

 

Warten wir mal ab, wie sich die kleine Raia noch entwickeln wird! Manchmal sind wir selbst ganz überrascht, wie schnell sich die Hunde dann doch entwickeln und sich öffnen.

 

 

31. Januar 2026

 

 

 

 

 

 

23. Januar 2026

 

Raia hatte Glück, denn sie durfte nach nur wenigen Monaten das Tierheim rechtzeitig vor dem kalten Winter verlassen. Die lange Reise nach Deutschland muss sie noch hinter sich bringen, aber dann darf sie auf ihrer Pflegestelle erst einmal in Ruhe ankommen.

 

2. November 2025

 

Zur Abwechslung heute mal ein "Polizeibericht". In Schumen war was los! 

Eines Tages während unseres Aufenthalts in Schumen im Oktober 2025 ging ein Anruf im Tierheim ein. Man berichtete uns, dass sich ein Rudel Hunde im Kollektiv zusammengeschlossen hatte und äußerst aggressiv reagieren würde. Ein Kind sei schon gebissen worden und die Polizei bereits vor Ort.

 

Unsere Tierheimleiterin Zlatina fuhr sofort los, zur Verstärkung eine ehrenamtliche Tierfreundin im Schlepptau. Als die Beiden am Ort des Geschehens ankamen erkannten sie den Ernst der Lage, die zeitgleich auch sehr unübersichtlich war.

 

Ein Kind war tatsächlich gebissen worden. Die Polizisten waren anwesend, standen jedoch untätig herum, und die Menschenmenge war sehr aufgebracht.

 

Zlatina und ihre Kollegin bewahrten einen kühlen Kopf und schritten zur Tat. Es gelang ihnen, immerhin zwei aggressive Rüden und die arme Hündin, die unfreiwillige Verursacherin des Auflaufs, einzufangen.

 

Die Kollegin wurde ebenfalls noch von einem der Hunde ins Bein gebissen und musste anschließend in die Notaufnahme gebracht werden, um die Wunde versorgen zu lassen. 

 

Die Hunde traf an diesem Vorfall keine Schuld. Es handelte sich nicht um „Bestien“. Sie gaben lediglich ihrem Trieb zur Fortpflanzung nach und konkurrierten miteinander um die eine läufige Hündin am Platze, die ihr Besitzer nicht kastrieren ließ. Er saß in dem ganzen Chaos seelenruhig auf einer Bank und rauchte eine Zigarette, während sich die kleine Hündin hinter ihm zu verstecken suchte, um all den aufgeregten Rüden zu entkommen. Sein ganzer Kommentar lautete: „Das passiert immer, wenn sie läufig ist.“

 

Es liegt in der Natur der Sache, dass unkastrierte Rüden läufigen Hündinnen nachstellen. Kritisch wird es, wenn sich viele hormongesteuerte Rüden einfinden, alle mit dem gleichen Ziel, und es dadurch zu Kämpfen untereinander kommt. In der Regel friedliche Hunde können dann durchaus aggressiv reagieren, auch Menschen gegenüber. Deshalb ist es so wichtig, alle Hunde zu kastrieren. Kastrationen bedeuten nicht nur Tier-, sondern auch Menschenschutz. Dies alles hätte verhindert werden können, wäre die Hündin kastriert gewesen.

 

Die drei Hunde wurden mit ins Tierheim in Schumen genommen. Die Rüden wurden kastriert und einige Tage später wieder zurückgebracht. Das Team beschloss, die kleine Raia zu behalten. Ihr Besitzer, das ist bekannt, sucht sich sein Essen teilweise auch im Müll (schlimm genug) und hat wahrscheinlich selbst kein Zuhause. Es war uns klar, dass Raia weder regelmäßig Futter bekommen hat noch jemals einem Tierarzt vorgestellt wurde oder werden würde.

 

Wir schätzen Raia auf etwa 1,5 bis 2 Jahre, geb. ca. Januar 2024. Sie hat eine Schulterhöhe von ca. 38/39 cm.

Im Tierheim angekommen lag Raia nach all der Aufregung erst einmal ziemlich eingeschüchtert in ihrem Körbchen in der Quarantäne, baute aber sehr schnell Vertrauen zu uns auf. Dabei half uns leckeres Dosenfutter. Wenn wir damit zu ihr kamen, wedelte sie schon mit ihrem Schwänzchen. Raia ist ein zartes und anhängliches Tierchen und sie gibt auch Pfötchen. Beim ersten kurzen Spaziergang zeigte sie sich offen und suchte immer wieder den Kontakt zu Gabi, „die am anderen Ende der Leine hing“. :-))

 

Raia versuchte aus den Ausläufen zu klettern. Um zu verhindern, dass sie sich selbst in Gefahr bringt, ist sie immer noch in der Quarantäne untergebracht. Es wäre wirklich dringend, dass Raia ausreisen könnte. Sie ist gechipt, geimpft und wird in Kürze kastriert. Vor aufdringlichen Rüden braucht sie sich dann nicht mehr zu verstecken.

 

 

15. Oktober 2025

 

 

 

Notfelle der Woche

 

Wir suchen DRINGEND ein Plätzchen für unsere sensible und lebendige Alina In mancher Situation ist sie noch unsicher und braucht deshalb hundeerfahrene Menschen. 

 

DRINGEND! Seit über 5 Jahren wartet unser lieber Dorian  nun schon auf sein Wunder! Er ist ein feiner Rüde, anfangs vielleicht noch etwas zurückhaltend, aber wenn man ihm Zeit gibt, freut er sich mit Sicherheit über ausgiebige Spaziergänge in Wald und Flur.

 

 

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