18. Juni 2026
Yuma ist ein ganz toller Hund, den wir nicht mehr hergeben.
Tatsächlich haben wir auch schon Federn gelassen, derzeit sitze ich in der Handchirurgie, weil die Leine mit Karabiner in Frankreich durch meine Hand gelaufen ist und den Daumen kaputt gemacht hat. Unaufmerksam gewesen, bekommt man die Quittung.
Trotzdem ein sehr liebenswerter Hund der lachen lässt, freundlich und sehr viel Vertrauen hat.
Katze begegnen klappt noch nicht, Yuma ist aber ruhiger mit ihr, es braucht seine Zeit. Auch Hundebegegnungen laufen immer etwas besser. Sie ist noch nicht im Freilauf, aber oft gut an der lockeren Leine. Natürlich laden die Hasen ein, aber mehr und mehr geht die Anspannung in solchen Situationen raus.
Ich war heute dann noch zu einer Tagung und bin jetzt daheim, sie hat sich so gefreut
(springt auch nicht mehr hoch), als ich wiederkam. Phasenweise arbeitet sie mit, immer mal stundenweise um nicht zu überfordern.
Hitze mag sie nicht so sehr, da ist sie schnell kaputt. Jetzt gehts mal raus.
22. Januar 2026
Die erste Woche mit Yuma war für uns alle drei sehr spannend, abenteuerlich, mit tollen neuen Eindrücken und einer gewissen Zufriedenheit.
Yumas Tracker funktioniert, es war für uns nicht einfach ihn einzurichten, letztlich lag es an unserer zu modernen Fritz Box.
Das Wochenende hatten wir für uns, sind viel gelaufen, haben gekuschelt und gespielt.
Leider braucht das Einspielen der Katze in das Hundeherz etwas mehr Zeit, Yuma läuft freudig auf die Katze zu, diese läuft weg, Yuma hinterher ... dies braucht etwas mehr Zeit.
Montag ging es für Yuma los mit der Arbeit, den ersten Tag hat sie gut überstanden, auch in den Folgetagen war es gut, wichtig ist hier eine konsequente Haltung, sie ist ein schlauer Kopf und kann jetzt Würfeln.
Morgens fährt sie mit mir Rad, das klappt auch sehr gut. Hundebegegnungen an der Leine sind unterschiedlich, hier arbeiten wir weiter.
Dienstag kommt die Hundepsychologin für Tipps.
Alles Gute aus Minden!
15. Januar 2026
Otty hat ihr Zuhause gefunden und ist heute umgezogen.
28. November 2025
Otty (nun Yuma) ist intelligent, fröhlich und ausgesprochen freundlich – sie sucht hundeerfahrene Menschen, die Freude und Zeit haben, sie auszulasten und mit ihr zu arbeiten, ihr aber auch Zeit schenken für die so wichtigen Ruhephasen mit vielen Schmuseeinheiten.
Sie hat schon so viel gelernt, seit sie in Deutschland ist, seit kurzem ist sie bei Spaziergängen sogar schon temporär im Freilauf.
Yuma benötigt weiterhin eine konsequente, liebevolle Erziehung und möchte noch sehr viel mehr lernen. Dazu gehören insbesondere Hundebegegnungen, bei denen sie manchmal aufgeregt reagiert, und das längere Alleinsein. Kinder in der Familie sollten besser standfest sein, denn Yuma kann in ihrer Lebensfreude manchmal auch etwas ungestüm sein.
Yuma besucht seit kurzem den Obedience-Basis-Kurs in einem Hundesportverein. Die Trainer erkennen bei ihr Arbeitswillen und viel Potenzial und Yuma geht sehr gerne auf den Platz. Ob durch einen Tunnel laufen oder über ein Brett balancieren, Yuma probiert alles freudig aus. Zum Slalomgehen hatte sie zunächst gar keine Lust. Dann hat sie gesehen, wie es die anderen Hunde machen und es ihnen nachgetan.
An regelmäßigem Hundesport hätte sie sicherlich große Freude.
22. September 2025
Otty (nun Yuma), geb. ca. im September 2023, ca. 50 cm, ist im April 2025 aus Bulgarien nach Deutschland gekommen. Dort hat sie sich schon toll eingelebt und einiges gelernt! Leider kann sie aber nicht bei ihrer Familie in 49536 Lienen bleiben. Deshalb suchen wir ein neues Zuhause für sie.
Hochbegabte sucht Sparringspartner
Erfahrene Hundehalter wissen: Jeder Hund ist besonders. Yuma ist „besonderer“. Das liegt vor allem an ihrer Intelligenz, zudem ist sie voller ansteckender Lebensfreude, sehr unternehmenslustig und besitzt ein offenes, freundliches Wesen. Langweilig wird es mit Yuma nicht. Auch wenn sie manchmal recht ungestüm sein kann, ist sie sehr verschmust und anhänglich bei ihren Menschen. Yuma ist nicht nur auffallend schlau, sondern auch robust. Das hat ihr geholfen, das Aufwachsen im Tierheim gut zu überstehen. Ihre anfängliche Angst nach ihrer Ankunft in Deutschland hat sie schnell überwunden und ihre Neugierde hat überwogen. Trotzdem darf man sie nicht überfordern. Auf zu viel Neues reagiert sie gestresst, bei ihr zeigt sich das in verstärktem Bellen. Auch wenn sie Bewegung und Anforderung benötigt, sollten ihre Menschen darauf achten, dass sie auch zur Ruhe kommen kann.
Yuma hat im Tierheim gelernt, gut für sich selbst zu sorgen. Für ihre Menschen stellt das natürlich auch eine Herausforderung dar. Bei einer Jobbewerbung würden wir zu ihren Kernkompetenzen schreiben: Hohe Problemlösefähigkeit und starke Zielorientierung gepaart mit einer ausgesprochenen Paws-on-Mentalität – und zwar im Wortsinn. Wenn Yuma etwas möchte, versucht sie es mit ihren Mitteln zu bekommen. Sie verliert ihr Ziel nicht aus den Augen und beobachtet genau. So hat sie innerhalb kurzer Zeit gelernt, Türen zu öffnen – leider auch die Kühlschranktür. Letzteres in Abwesenheit ihrer Menschen, denen sie bei der Rückkehr stolz demonstriert hat, wie sie es hinbekommen hatte. Sie hatte den Kühlschrank übrigens nicht wahllos geplündert, sondern gezielt einzelne Sachen genommen. Und alles tadellos vertragen, auch das Stück Schwarzwälder-Kirsch.
Es hat eine Weile gedauert, bis Yuma verstanden hat, dass ihre Fähigkeiten bei ihren Menschen nicht immer auf die gleiche Begeisterung stoßen wie bei ihr. Sie wird zukünftig aber noch stärker lernen müssen, dass ihre Menschen für sie sorgen und sie dies nicht selbst tun muss. Dafür ist weiter konsequente und liebevolle Erziehungsarbeit mit ihr notwendig. Yuma hat seit ihrer Ankunft in Deutschland aber schon sehr viel gelernt. Wenn sie verunsichert oder aufgeregt ist, reagiert sie häufig mit Bellen und Jaulen. Anfangs erkannte sie ihr Spiegelbild nicht und bellte nicht nur Glasflächen, sondern auch glänzend lackierte und reflektierende Holzmöbel an. Sie war dann nur schwer wieder zu beruhigen. Dies macht sie mittlerweile nur noch sehr selten und reagiert auch gut auf ein „Lass es“ oder „Aus“. Sie beherrscht Grundkommandos, hat sich gut an das Autofahren gewöhnt und kann auch bis zu einer Stunde alleine bleiben. Beim Joggen läuft sie begeistert mit und passt sich gut ans Tempo an. Sie muss aber noch einiges lernen. Das längere Alleinsein und Hundebegegnungen gehören dazu. Yuma möchte am liebsten mit allen Hunden spielen. Manche machen ihr auch Angst. Sie reagiert in beiden Fällen mit lautem Gebell und ist sehr aufgeregt. Dabei kann sie auch sehr ungestüm werden. Ihr Verhalten gegenüber anderen Hunden ist jedoch situations- und hundeabhängig. Es kann auch alles friedlich verlaufen. Anderen Menschen gegenüber ist sie sehr freundlich und möchte am liebsten allen „Hallo“ sagen.
Yuma sollte in ein Haus mit Garten ziehen, denn sie ist am liebsten draußen an der frischen Luft, auch bei schlechterem Wetter liegt sie gerne vor der Haustür unter dem Vordach. Der Garten sollte hoch genug eingezäunt sein, da Yuma bei Holzäunen problemlos über 1,20 Meter springt. Über Drahtzäune von gut einem Meter geht sie nicht. Yuma möchte auch nicht weg von ihren Menschen, sie ist einfach neugierig und guckt auch gerne mal nach, was außerhalb ihres Reichs so passiert. Ein weiterer Hund im Haushalt wäre sicherlich von Vorteil auch für längere Abwesenheiten ihrer Menschen und die Beschäftigung. Sollte sie alleine mit ihren Menschen leben, würde sie sich über regelmäßige Hundekontakte sehr freuen.
Yuma kannte ganz offensichtlich keine Kinder als sie nach Deutschland kam. Sie hatte große Angst bei den ersten Begegnungen auf Spaziergängen. Die wenigen Male, die sie seit dem direkten Kinderkontakt hatte, war sie freundlich. Die Kinder sollten aber schon älter und verständig sein. Yuma hat bislang keine Aggression gezeigt. Sie lässt sich problemlos ins Maul fassen und Dinge, die sie nicht fressen soll, herausziehen, sitzt brav auf dem Tisch beim Tierarzt und lässt sich tragen. Mit ihrem Spielzeug ist sie großzügig auch gegenüber anderen Hunden. Wenn sie beim Spiel zu ungestüm wird, legt sie sich hin und fährt herunter.
Wir würden uns sehr freuen, für Yuma Menschen zu finden, die ausdrücklich einen intelligenten und agilen Hund haben möchten und die Freude und Zeit haben, diesen auszulasten und zu fordern. Yuma benötigt in der nächsten Zeit Aufmerksamkeit und Erziehungsarbeit. Wer diese investieren kann und möchte, wird mit einem wirklich besonderen Hund belohnt.
20. Juli 2025
Otty heißt nun Yuma und hier geht es vorwärts, langsam aber sicher.
Das Anbellen des Spiegelbildes ist deutlich besser geworden, aber noch nicht vorbei.
Wir nehmen in kleinen Schritten die Stoffe vor den verspiegelten Flächen ab. Und Yuma fängt an zu verstehen. 😊
Am Wochenende hatten wir Besuch mit Labrador, anbei ein Video von den beiden.
15. April 2025
12. April 2025
11. April 2025
Otty hatte Glück und durfte heute dem Tierheim für immer den Rücken kehren. Sie ist heute die lange Reise nach Deutschland in ihr erstes richtiges Zuhause angetreten.
19. Februar 2025
15. Februar 2025
12. - 14. September 2024
15. Juli 2024
Otty ist ein hübsches, aufgewecktes Hundemädchen von rund 10 Monaten (geb. ca. September 2023). Im zarten Alter von wenigen Wochen wurde sie zusammen mit ihrem Freund Stanley bei einer Firma ausgesetzt. Glücklicherweise wurden die beiden von Mitarbeitern der Firma entdeckt. Es war nämlich Anfang Dezember, also stand der harte, bulgarische Winter vor der Tür und die hilflosen Welpen waren ziemlich abgemagert.
Die Mitarbeiter waren so lieb und versorgten die beiden Hunde eine Weile, verständigten dann aber das Tierheim. So kamen Otty und Stanley etwa Ende Dezember ins Tierheim, wo sie leider heute noch leben.
Die beiden haben sich wunderbar entwickelt und sind sehr offene, fröhliche Junghunde. Ein Tierheim ist für solche Energiebündel kein geeigneter Ort, sie müssten so dringend gefordert werden und ausreichend Auslastung angeboten bekommen. Otty lebt in einer gemischten Hundegruppe mit Hunden in ähnlichem Alter.
Bei unserem Besuch im Tierheim im März lernten wir die freundliche Otty persönlich kennen. Sie zeigte sich sehr offen und aufgeschlossen und ohne Scheu vor uns Menschen. Mitte März hatte sie eine Schulterhöhe von ca. 50 cm erreicht, bei unserem nächsten Besuch im Juni 52 cm. Damit hat Otty eine schöne Größe; sie könnte noch wenige Zentimeter wachsen.
Obwohl Otty noch nichts außer dem Leben im Tierheim kennt, ist sie so aufgeschlossen und an allem Neuen interessiert. Wir haben sie als aktive, bewegungsfreudige Hündin kennengelernt und könnten uns vorstellen, dass sie auch Freude an Kopfarbeit hätte.
Das Leben in einem Haus wird neu für sie sein, aber sie ist so pfiffig, dass sie sich bestimmt schnell einleben wird. Sie wird lernen müssen, was es bedeutet, stubenrein zu sein, dass sie vor dem lauten Geräusch des Staubsaugers keine Angst haben muss und es normal ist, dass im Straßenverkehr mal eine Hupe oder Fahrradklingel betätigt wird. Hier sind in jedem Fall Zeit und Geduld gefragt, denn die Hunde werden mit viel Fremdem konfrontiert und sollten Schritt für Schritt an neue Eindrücke herangeführt werden.
Otty ist gechipt, geimpft und kastriert – das bedeutet, dass sie jederzeit ausreisen könnte, sobald sie entdeckt wird! Vielleicht fühlen Sie sich von Ottys Beschreibung angesprochen? Sie werden viel Freude mit dieser lieben, lustigen Hündin haben!
8. Juni 2024
6. Juni 2024
21. März 2024
16. - 17. März 2024
7. Dezember 2023