Kimara (weibl., geb. ca. Ende Dezember 2022) - braucht Menschen, an denen sie sich anlehnen und dadurch Sicherheit aufbauen kann

 

21. März 2026

 

 

7. Februar 2026

 

Liebe Frau Flückiger,

 

mit den angefügten Videos senden wir nochmal viele Grüße von Kimara. Sie erkundet ihre Umgebung sehr dezidiert, könnte stundenlang in den Gerüchen vertieft draußen unterwegs sein. Sie wird sicher bald Jagdeifer zeigen. Einer davon huschenden Amsel eilte sie schon hinterher.

 

Allmählich entdeckt sie auch das Traben für sich und bewegt sich dabei nun recht gerade. Sie mag das Autofahren gerne und krabbelt von ganz allein in ihre Box im Auto. Sie kann mittlerweile vorbeifahrende Fahrradfahrer und langsame Autos ruhig beobachten. Fremde Hunde machen ihr noch Angst, wenn sie näher kommen. Mit hinreichend Abstand kann sie auch diese gut beobachten. Geräuschen gegenüber ist sie ausgesprochen cool. Da in unserer ländlichen Gegend immer wieder Jagdschüsse zu hören sind, hilft das sehr.

 

Wir sind sehr stolz auf die tapfere Kimara. 

 

Liebe Grüße

 

 

31. Januar 2026

 

 

25. Januar 2025

 

Liebe Frau Flückiger,

wir sind so froh, dass Kimara den Weg zu uns so weit gut geschafft hat. Sie trink und frisst, nimmt auch direkt aus der Hand und ist einfach nur lieb. Aufspringen und einfach loslaufen ist von ihr natürlich noch nicht zu erwarten. Sie bekommt so viel Unterstützung, Ruhe und Zeit, wie sie braucht. Wir sind über jeden selbständigen Schritt glücklich.

Nur ganz langsam lassen wir unserer anderen Zwei ab und an etwas Kontakt aufnehmen, um Kimara nicht unnötig zu beunruhigen. Die weiteren Schritte für ihr Wohlbefinden gehen wir nach und nach an und berichten gerne wieder davon.

Wir danken Ihnen und dem ganzen GzH-Team für ihre tolle Arbeit und den so ehrlichen wie vertrauensvollen Austausch und senden herzliche Grüße. 

S. & A.

 

 

 

 

 

 

23. Januar 2026

 

Kimara hatte auch endlich Glück und durfte – als letzte der kleinen Dreier-Familie – heute dem Tierheim sowie ihrem Geburtsland für immer den Rücken kehren. Nach der langen Reise nach Deutschland muss sie erst einmal in Ruhe ankommen und wird dann auch lernen, dass das Leben auch schöne Seiten hat!

 

1. Dezember 2025

 

Kimara mit ihren langen Beinen wiegt aktuell ca. 17 kg.

 

 

5. Oktober 2025

 

 

8. August 2025

 

Kimara macht winzig kleine, aber feine Fortschritte! Die sanfte Hündin wurde etwa Ende Dezember 2022 geboren. Sie kam im März 2023 mit ihrer Schwester Kiku und Mutter Kimiko ins Tierheim in Schumen. Mama Kimiko ist bereits vermittelt, Kiku ist aktuell auf einer Pflegestelle in Deutschland. Die Töchter waren anfangs sehr ängstlich und haben länger gebraucht, sich an uns zu gewöhnen. Gute Erfahrungen haben sie mit der Frau, die die kleine Familie lieblos abgab, offenbar nicht gemacht. Sie wurden von ihr mehr oder weniger versorgt (eher weniger) und sie war froh, die jungen Hunde los zu sein. Auch die Mutterhündin wollte sie nach der Kastration nicht zurück.

 

Kimara war schon immer die schwächste in verschiedenen Hundegruppen. Sie hat ein sehr ruhiges und zurückhaltendes Wesen und ist mit vielen Situationen noch überfordert wie z.B. der dauerhaften Unruhe im Tierheim. Für sie wären eine feste Struktur und wiederkehrende Routine im Tagesablauf sehr wichtig. Dadurch kann sie Schritt für Schritt ein wenig Sicherheit gewinnen.

 

So ängstlich Kimara am Anfang auch war, zeigt sie nun doch ein wenig Entwicklung. Ende 2023 hat sie noch unter sich gemacht aus Angst, wenn die Mitarbeiter sie in ihrem Auslauf eingefangen haben. Heute läuft sie zwar immer noch vor uns davon, wenn sie merkt, dass sie gefangen werden soll, aber sie lässt sich dann auf den Arm nehmen. Wenn wir aber in den Auslauf gehen und Leckerli verteilen, traut sie sich mittlerweile sogar inmitten der wartenden Hunde vor und nimmt diese gern an! Leider ist es in einer großen Hundegruppe in einem Tierheim mit bald 300 Hunden und bei einem Mitarbeitermangel nicht möglich, mehr mit ihr zu arbeiten. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass sie nur in winzigen Schritten überhaupt die Möglichkeit hat, sich weiter zu entwickeln.

 

Kimara hat auch schon einiges mitmachen müssen. In einer Gewitternacht wurde sie an ihrem Schwanz gebissen und dieser dabei so schwer verletzt, dass er amputiert werden musste. Sie hat mit ihren langen, schlanken Beinen eine Schulterhöhe von ca. 54/55 cm erreicht, dabei aber eine schmale Statur.

 

Wenn Kimara ihre Angst erst einmal überwunden hat, schätzen wir sie als sportliche und bewegungsfreudige Hündin ein. Bisher erstarrt sie noch, wenn sie an der Leine mit vor das Tierheim in die weite, ihr fremde Welt genommen wird. 

 

Wir wünschen uns für Kimara ein ländliches Zuhause und einen ruhigen, kinderlosen Haushalt. Schön wäre ein freundlicher Ersthund, an dem Kimara sich orientieren könnte. Interessenten sollten souverän sein, um Kimara die nötige Sicherheit vorzuleben, aber auch einfühlsam und geduldig und Kimara die Zeit geben, die sie zur Eingewöhnung braucht. Wir können keine Wunder erwarten und vermuten, dass sie eine längere Zeit brauchen wird, um Vertrauen aufzubauen und „anzukommen“. Rückschritte in der Entwicklung müssen einkalkuliert werden und sollten nicht frustrieren. Es ist völlig normal, dass es mal zwei Schritte vor, aber auch wieder einen oder zwei Schritte zurück gehen kann. Etwas Erfahrung mit schüchternen Hunden sollten Interessenten mitbringen, denn Kimara ist kein Anfängerhund. Sie ist nach wie vor handscheu und es sollte mit einer Hausleine gearbeitet werden. Ein sicher eingezäunter Garten wäre wichtig, da es sicherlich eine Weile dauern wird, bis man an Spaziergänge denken kann.

 

Wir hoffen, dass Kimara bald entdeckt wird und ihr noch junges Leben sich zum Guten wendet. Ausreisebereit ist sie, denn sie ist gechipt, geimpft und auch schon kastriert.

 

 

17. - 29. Juni 2025

 

 

17. Februar 2025

 

 

14. Februar 2025

 

 

18. September 2024

 

Kimara hat eine Schulterhöhe von ca. 54/55 cm erreicht.

 

 

13. September 2024

 

 

6. - 12. Juni 2024

 

 

20. März 2024

 

 

16. März 2024

 

 

18. Dezember 2023

 

 

25. - 26. September 2023

 

 

24. September 2023

 

 

21. August 2023

 

Kimara ist eine wirklich bezaubernde, junge Hündin von einem knappen dreiviertel Jahr (geb. ca. Ende Dezember 2022). Sie kam im Frühling gemeinsam mit ihrer Schwester Kiku und ihrer Mutter Kimiko ins Tierheim in Schumen. Im Fall der kleinen Hundefamilie wissen wir sogar etwas über die Vorgeschichte, denn die drei lebten bei einer Frau, die die Hunde mehr oder weniger versorgt hat. Ursprünglich war davon die Rede, dass die Mutterhündin kastriert und zu der Frau zurückgebracht würde und die Welpen im Tierheim bleiben sollten, da sie wieder einmal unerwünschter Nachwuchs waren.

 

Dem war jedoch nicht so. Nach langem Palaver stellte sich heraus, dass nicht nur die Welpen unerwünscht waren, nein, auch Kimiko wollte die Frau nicht zurück. Sie erzählte uns, sie habe ein Gästehaus und die Gäste würden sich an der Hündin stören. Für uns unverständlich, denn Kimiko ist eine so sanfte und unaufdringliche Hündin. Wie sollte sich jemand an ihr stören? Naja, solche Geschichten hören wir häufig und letztendlich behalten wir die Hunde, zu ihrem eigenen Glück. Wir fragen uns eh, wer im Dorf Dibich Urlaub machen will. :-)

 

So fing das Leben der kleinen Kimara nicht besonders gut an, wir geben die Hoffnung aber nicht auf, dass es bald eine positive Wendung nimmt… Kimara ist Menschen gegenüber leider noch ziemlich ängstlich. Dies zeigte sich z.B. als wir sie zum ersten Mal an der Leine mit nach draußen genommen haben, sie drückte sich ganz flach auf den Boden und wäre am liebsten unsichtbar geworden. Nicht auffallen ist ihre Devise, so dass sie sich auch in ihrem Auslauf immer im Hintergrund aufhält und den anderen Hunden den Vortritt lässt.

 

Wenn man auf den Fotos in Kimaras Augen schaut, sieht man, dass diese groß und vor Angst geweitet sind. Sie war wie erstarrt. Beim zweiten Versuch war sie immer noch ängstlich und fiel wieder in eine Starre, aber sie lehnte sich eng an Luna und ließ Körperkontakt und sanftes Streicheln zu. So bekam sie etwas Zeit, die Umgebung einfach nur wahrzunehmen, mehr konnten wir wirklich noch nicht von ihr verlangen.

 

Wir stellten fest, dass sie in ihrem Auslauf fast nur in ihrer Hütte lag, vor uns weggerannt war und wir sie so gut wie nie zu Gesicht bekamen. Als wir die Dynamik in der Hundegruppe ein wenig beobachtet haben, sahen wir, dass es zwei oder drei charakterstärkere Junghunde gab, die sie immer wieder traktierten. So setzen wir die Halbstarken kurzerhand in eine andere Hundegruppe und Kimara war wie ausgetauscht. Von nun an kam sie sogar auf uns zu und ganz dicht an uns heran, wenn wir Leckerli dabei hatten. Am folgenden Tag ist sie völlig über sich hinausgewachsen und an uns sogar hoch gesprungen, da sie so gerne Leckereien wollte. Mit Futter konnten wir sie also sehr gut locken. Das wird helfen, ihr Herz Stück für Stück zu erobern, wenn sie erst einmal in einem Zuhause ankommt.

 

Kimara wird Zeit brauchen, um Vertrauen aufzubauen und sich an ein Leben in einem Haushalt zu gewöhnen. An Spaziergänge wird in der Anfangszeit wahrscheinlich noch nicht zu denken sein, weshalb ein sicher eingezäunter Garten sehr hilfreich wäre. Wir sehen die noch ängstliche Hündin in einem ruhigen Haushalt ohne kleine Kinder. Ein freundlicher, souveräner Ersthund kann gern schon im Haus leben.

 

Sie sollten sich darüber bewusst sein, dass Kimara nur ganz langsame kleine Fortschritte machen wird und es werden auch immer mal wieder Rückschritte folgen. Das ist vollkommen normal, fordert aber möglicherweise auch Ihre Geduld heraus. Umso schöner ist es, wenn wir die schüchternen Hunde auf diesem Stück Weg begleiten und an allen, wenn auch noch so kleinen Fortschritten teilhaben dürfen.

 

Kürzlich gab es nachts ein starkes Gewitter in Schumen. Irgendwie muss Kimara ihren Schwanz durch den Zaun in den Nachbarauslauf gesteckt haben und dieser wurde böse verbissen. Ihr Schwanz war gebrochen und konnte leider nicht gerettet werden. Er musste amputiert werden.

 

Die arme, junge Hündin hat schon so viel mitmachen müssen… Wir wünschen Kimara sehr, dass sie bald entdeckt wird und in ein liebevolles, geduldiges Zuhause ziehen darf, in dem sie alle Zeit bekommt sich einzufinden und an ihr neues Leben zu gewöhnen! Sie ist gechipt, geimpft und wird vor der Ausreise noch kastriert.

 

 

7. Juli 2023

 

 

5. - 6. Juli 2023

 

 

3. April 2023

 

 

24. März 2023

 

 

 

Notfelle der Woche

 

Wir suchen DRINGEND ein Plätzchen für unsere sensible und lebendige Alina In mancher Situation ist sie noch unsicher und braucht deshalb hundeerfahrene Menschen. 

 

DRINGEND! Seit über 5 Jahren wartet unser lieber Dorian nun schon auf sein Wunder! Er ist ein feiner Rüde, anfangs vielleicht noch etwas zurückhaltend, aber wenn man ihm Zeit gibt, freut er sich mit Sicherheit über ausgiebige Spaziergänge in Wald und Flur.

 

 

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