7. Juli 2026
Ivie wurde vermittelt und durfte heute in ihre Endstelle ziehen.
29. April 2026
Unsere kleine Ivie ist wirklich eine ganz besondere Hündin. Besonders deshalb, weil sie unglaublich sensibel ist und sehr fein auf neue Situationen reagiert.
Wie tief das geht, haben wir sehr deutlich gemerkt, als ihre beste Freundin Raia ausgezogen ist. Ivie hat richtig getrauert und wir hatten das Gefühl, dass sie ein Stück weit den Boden unter den Pfötchen verloren hat. Plötzlich war sie wieder viel unsicherer, ist etwas in alte Muster zurückgefallen, hat stärker auf neue Situationen, Geräusche sowie fremde Menschen und Hunde reagiert. Man hat einfach gemerkt, wie sehr sie Raia vermisst hat und dass ihr diese Beziehung zu ihr auch Halt gegeben hat. In dieser Zeit hat sie noch mehr Nähe gesucht, ist mir auf Schritt und Tritt gefolgt und war unglaublich verschmust. So süß, so liebevoll – einfach ein ganz besonderes Hundemädchen. Beim Menschen würde man vielleicht „hochsensibel“ sagen. Ob es das bei Hunden so gibt, weiß ich nicht – aber auf Ivie passt es irgendwie, natürlich im positiven Sinne.
Und genau das macht sie so besonders und liebenswert. Wir sind uns sicher, dass sie noch viele wunderschöne Seiten zeigen wird, wenn sie erst einmal in ihrem eigenen Zuhause angekommen ist. Wenn sie weiß, dass sie bleiben darf, dass nicht ständig neue Reize auf sie einprasseln und dass sie sich auf ihre Menschen – ob zwei- oder vierbeinig – verlassen kann.
In einer Stadt sehen wir Ivie nicht, das wäre einfach zu viel für sie. In einer ruhigeren Umgebung kann sie viel besser zur Ruhe kommen und sich entfalten. Draußen liebt sie Bewegung, ist mittlerweile richtig gut abrufbar und kommt gerne wieder zu ihren vertrauten Menschen zurück.
Wenn fremde Hunde auf sie zukommen, legt sie sich oft auf den Rücken, zappelt mit ihren kleinen Beinchen in der Luft und zeigt sich sehr devot. Damit beschwichtigt sie so charmant, dass die meisten Hunde sie direkt in Ruhe lassen. Mit ihrer Freundin Raia war das natürlich ganz anders – da wurde gekuschelt, gespielt und gemeinsam durch den Garten geflitzt, als gäbe es kein Morgen. Die beiden hatten sich wirklich gefunden. Umso schwerer war der Abschied für Ivie. Sie war ein paar Tage richtig traurig, fast schon niedergeschlagen – das ging mir sehr nahe. Deshalb könnten wir uns für sie gut einen freundlichen Ersthund vorstellen. Es ist aber kein Muss: Wenn sie ihre Menschen hat, denen sie vertraut und die ihr Sicherheit geben, reicht ihr das auch!
Im Laufe der letzten Wochen ist Ivie noch verschmuster geworden, sucht ganz bewusst Nähe, möchte gern auf den Schoß und ist insgesamt sehr anhänglich. Es ist schön zu sehen, wie sie sich öffnet. In vertrauten Situationen blüht sie richtig auf und zeigt auch ihre lustige Seite: Sie liebt es, durch den Garten zu flitzen und dann – wie ein kleiner geölter Blitz – zurückzusausen, wenn man sie ruft. Bei dem Tempo sieht man ihre kurzen Beinchen kaum noch.
Auch mit Katzen versteht sich Ivie wunderbar. Sie trabt ganz selbstverständlich neben unserem Kater her, als wäre es das Normalste der Welt.
Für eine Familie mit kleinen Kindern sehen wir Ivie nicht, das wäre ihr vermutlich zu viel Trubel. Teenager wären dagegen kein Problem.
Man merkt es wahrscheinlich schon: Ivie ist ein besonders feines, sensibles Hundemädchen, das sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich anzukommen. Ein eigenes Zuhause, ein eigenes Körbchen, ein Napf, vielleicht ein paar eigene Stofftierchen – aber vor allem Menschen, die ihre herzliche Art sehen, verstehen und genau dafür lieb haben.
Ivie kann jederzeit auf ihrer Pflegestelle bei Freiburg besucht werden.
15. April 2026
Vielen Dank für die Fotos von der Fotografin Andrea Bungert.
23. März 2026
2. Februar 2026
Die kleine Ivie lebt weiterhin bei mir auf der Pflegestelle in der Nähe von Freiburg – und man merkt jeden Tag ein bisschen mehr, wie sie immer mehr ankommt. Mit der Zeit kommt auch ihr fröhlicher, lieber Charakter immer deutlicher zum Vorschein.
Ivie ist eine eher unterwürfige Hündin. Wenn man ihr Zimmer betritt, dreht sie sich oft sofort auf den Rücken und streckt vertrauensvoll ihr Bäuchlein entgegen. Genau deshalb sehen wir sie nach wie vor nicht in einem Haushalt mit kleinen Kindern. Mit Jugendlichen hingegen hätte sie sicher kein Problem.
Sie ist eine ca. 34 cm kleine, anschmiegsame und fröhliche Hündin, die vor Freude mit dem ganzen Körper wackelt, sobald man sie begrüßt. Kennt sie eine Person gut, bindet sie sich schnell und möchte gefallen. Bei ihr fremden Personen ist sie anfangs noch etwas verhalten, öffnet sich aber schön, wenn sie Vertrauen fasst. Sie mag keine hektischen Bewegungen, ruhige, einfühlsame Menschen mag sie besonders!
Ivie hat ein sehr liebenswertes Wesen, taut immer mehr auf und zeigt zunehmend, dass in ihr auch eine neugierige, lebendige Hündin steckt, die ihre Umwelt erkunden und entdecken möchte – allerdings in einem entspannten und ruhigeren Rahmen. Für ein trubeliges Stadtleben ist sie eher nicht gemacht. Es gibt allerdings immer noch Situationen, in denen sie sich erschreckt, bei ihr fremden Geräuschen oder Gegenständen. Das muss man im Blick haben und sie langsam an diese Situationen heranführen.
An der Schleppleine läuft Ivie mittlerweile schon ganz ordentlich, auch wenn natürlich noch weiter an der Leinenführigkeit gearbeitet werden muss. Besonders schön ist der Moment, wenn wir sie aus ihrem Zimmer hinaus auf das große Grundstück holen: Dann möchte sie am liebsten sofort losrennen, so schnell es ihre kurzen Beinchen zulassen. Ihr dabei zuzusehen, wie sie voller Freude über die Wiese flitzt, ist einfach schön, im Tierheim hatte sie dafür kaum Möglichkeiten.
Mit anderen Hunden kommt Ivie sehr gut zurecht. Ihr positives Sozialverhalten ihren Artgenossen gegenüber hat sie auch schon im Tierheim gezeigt. Auch Katzen scheinen sie nicht zu interessieren. Nur beim Thema Futter versteht die kleine Ivie keinen Spaß. Vermutlich musste sie auf der Straße in Bulgarien und später im Tierheim um ihre Portion kämpfen. Dieses Verhalten ist nicht ungewöhnlich und wird sich mit Sicherheit legen, sobald sie gelernt hat, dass sie ihre feste, sichere Mahlzeit bekommt, ganz ohne Konkurrenz.
Ivie ist mehr als bereit für ihr eigenes Zuhause! Ideal wäre ein ebenerdiges Zuhause oder eines mit Aufzug, damit sie nicht täglich viele Treppen laufen muss mit ihren kurzen Beinen. Ein weiches Körbchen, streichelnde Hände und Menschen, die gerne mit ihr spazieren gehen, das wäre für Ivie genau das richtige.
Dafür bekommt man eine wundervolle kleine Begleiterin, die schon jetzt ganz viel zu bieten hat.
27. Januar 2026
7. Januar 2026
4. Januar 2026
Seit zwei Wochen lebt die kleine Ivie nun bei mir auf der Pflegestelle in der Nähe von Freiburg. Nach einem langen Transport ist die kleine Maus endlich bei uns angekommen und wir waren ehrlich gesagt sehr erleichtert darüber. In Bulgarien hat gerade der Winter begonnen und für Hunde wie Ivie, die kaum Unterfell haben, ist diese Zeit besonders hart. Umso schöner, sie nun bei uns in Sicherheit zu wissen.
Ivie macht sich hier richtig gut, auch wenn sie anfangs etwas mehr Zeit braucht als ihre Pflegestellen-Kumpeline Tanita, die ebenfalls aus dem Tierheim in Schumen stammt. Manche Situationen verunsichern sie noch ein wenig und auch das Laufen an der Leine darf gerne noch etwas Routine bekommen. Aber das ist völlig normal. Für einen Hund ist es eine riesige Umstellung, plötzlich aus dem Tierheim herausgerissen zu werden und sich in einer komplett neuen Umgebung zurechtfinden zu müssen, noch dazu, wenn man vorher nie in einem Haus gelebt hat. Ivie meistert das in ihrem Tempo richtig gut und scheint vor allem eines sehr zu genießen: ihr warmes Körbchen und die Ruhe in ihrem Zimmer.
Mit den anderen Hunden auf der Pflegestelle kommt Ivie sehr gut zurecht. Sie begegnet allen freundlich und man merkt, dass sie die Hundesprache bestens beherrscht. Insgesamt ist Ivie mit ihren etwa 4,5 Jahren eine sehr liebe, sensible Hündin. Hat sie erst Vertrauen gefasst, wird sie richtig schmusig. Dann legt sie ihr kleines Köpfchen gerne in meine Hand und genießt die Nähe ganz innig.
Mit etwa 32 cm Schulterhöhe und ihrem etwas längeren Rücken kann man auch die möglichen Dackel-Gene nicht leugnen, ein wirklich niedlicher Anblick.
Der große Garten ist für Ivie ebenfalls spannend. Neugierig erkundet sie alles, schnuppert hier, inspiziert dort und scheint jeden Tag ein kleines bisschen mutiger zu werden. Beim Rückruf im Garten kommt sie schon schön zurückgelaufen, auch wenn das natürlich noch nicht immer perfekt klappt. Nach zwei Wochen kann man das aber auch noch nicht erwarten, die Basis ist auf jeden Fall da und darauf lässt sich gut aufbauen.
All die neuen Eindrücke machen offenbar hungrig, denn Ivie hat einen guten Appetit! Dabei zeigt sie keinerlei Futterneid und hat schnell verstanden, dass für alle genug da ist. Wir sehen Ivie nicht in einer städtischen Umgebung und auch nicht in einem Haushalt mit Kindern. Das würde sie vermutlich zu sehr stressen.
Ivie ist eine zarte Seele, die Ruhe und Beständigkeit schätzt. Ich bin mir sicher, dass sie sich zu einer ganz treuen Lebensbegleiterin entwickeln wird, die ihrer Bezugsperson eng verbunden ist und nicht mehr von ihrer Seite weichen möchte.
19. Dezember 2025
Ivie durfte heute endlich das Tierheim verlassen und rechtzeitig vor dem kalten Winter ausreisen. Die lange Reise nach Deutschland muss sie noch hinter sich bringen, aber dann darf sie auf ihrer Pflegestelle erst einmal in Ruhe ankommen.
10. Oktober 2025
9. Oktober 2025
20. Juni 2025
25. Mai 2025
Im Februar 2025, mitten im kalten Winter, fand ein Mann eine Dackelmischlingshündin mit fünf Welpen in Everest, einem Bezirk von Schumen. Er brachte die kleine Familie ins Tierheim. Wir nannten die Hundemama Ivie. Leider sind ihre Welpen bis auf eines alle gestorben. Ivie nahm sich dann im Tierheim zweier fremder Welpen an und fungierte als Amme. Eines davon ist gestorben, doch das zweite überlebte dank ihrer Hilfe.
Das ist das Elend, das man hier in Deutschland nicht sieht und warum wir nicht müde werden, immer wieder von der Wichtigkeit von Kastrationen zu berichten.
Welpen sterben zu Tausenden in diesen Ländern, und genau dieses – für uns in Deutschland „unsichtbare“ – Leiden gilt es im Vorfeld zu verhindern. Wir sind auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel.
Wir schätzen, dass Ivie ungefähr im Juni 2021 geboren wurde. Sie hat eine Schulterhöhe von ca. 32 cm und brachte Mitte April 10 kg auf die Waage. Mit dieser Größe und diesem Gewicht gehört sie zu den Hunden, die von deutschen Familien gerne adoptiert werden. Hinzu kommt natürlich, dass Ivie eine sehr freundliche und offene Hündin ist. Sie scheint keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben.
Ivie kommt sehr gut mit anderen Hunden aus, zieht aber die Gesellschaft von Menschen vor und braucht nicht unbedingt andere Hunde zum Glücklichsein.
Mit Sicherheit hat sie noch nie in einem Haus gelebt, muss von daher natürlich noch viel lernen. Man sollte sie behutsam und geduldig an alles Neue heranführen. Ob sie sich lange auf der Straße durchschlagen musste oder ausgesetzt wurde, weil sie trächtig war, wissen wir nicht. Beim ersten Spaziergang vor dem Tierheim mit Halsband und Leine zeigte sie sich fröhlich und unerschrocken. Gerne hätte sie einen kurzen Sprint hingelegt. Wo ist die Familie, die ihr das regelmäßig ermöglicht, sie auslastet und ihr ein Kuschelkörbchen schenkt? Wir suchen Sie, gerne ländlich wohnend, ohne kleine Kinder.
Ivie ist gechipt, geimpft, kastriert und damit spricht nichts gegen eine flotte Ausreise.
13. Februar 2025
12. Februar 2025