Ganya (weibl., geb. ca. Oktober 2019) - eine ehemals schüchterne, vorsichtige Straßenhündin ist richtig aufgeblüht

 

10. Mai 2026

 

Hallo Frau Becker,

 

hier wie versprochen ein kleiner Bericht aus unseren ersten Tagen. ☺️

 

Ganya (die bei uns jetzt Ella heißt) ist gut angekommen. Sie macht es uns wirklich sehr einfach sie ins Herz zu schließen. Nach den aufregenden ersten Stunden, in denen sie sofort den Garten und das Sofa großartig fand, kam sie gut zur Ruhe. Sie wählt ihre Plätze je nach Sonne, Mitnutzung -- (mal wird enges Kuscheln auf dem Sofa bevorzugt oder der Sonnenfleck auf dem Küchenboden, mal das weiche Körbchen für sich ganz alleine oder das hohe Gras im Garten) --oder Ruhebedürfnis.

 

Die Neugier und Entdeckerfreude ist, wie von der Pflegestelle beschrieben, eindeutig vorhanden - als einzige Hündin bisher hat sie sich ganz allein ins Dachgeschoss aufgemacht. Dort hinauf führt eine relativ glatte Holztreppe und sie war am ersten Tag schon direkt oben zum Entdecken, was man an den Pfoten nach oben hören konnte. Nachts schläft sie problemlos durch auf ihrem Kissen und auch die Spazierrunden, die wir momentan noch klein und unaufregend halten, absolviert sie entspannt und an recht lockerer Leine.

 

Beim Streicheln ist sie noch vorsichtig. Sie kommt zwar regelmäßig, aber zuckt dann doch noch manchmal beim ersten Kontakt. Wir lassen ihr dann immer den Raum zu entscheiden, ob sie es wirklich möchte oder lieber doch nicht. Aber immer öfter sucht sie dann auch zum Entspannen z.B. auf dem Sofa die direkte Nähe.

 

Aktuell trägt sie tagsüber noch Geschirr (mit Tracker) und eine leichte Hausleine. Das hilft beiden Seiten, um ein paar Regeln zu etablieren wie z.B. kein Betteln am Tisch oder kein Aufenthalt in der Küche beim Kochen. Das versteht sie aber nach ein paar Mal zur Seite führen auch wirklich schnell. Überhaupt hat man den Eindruck, dass sie schon viel länger als erst zwei Tage da ist, so unproblematisch ist es mit ihr. Sie ist wirklich eine ganz Liebe. 🧡

 

Anbei ein paar Bilder vom Sofa, der Sonnenflecken-Suche oder beim Spiel „Leckerchen-Suchen im Paket“.

Sie ist weiterhin gut am Ankommen und Eingewöhnen. Gestern waren wir das erste Mal eine Runde im Wald, was natürlich aufregend war, aber sie hat sich bei einer kleinen Pause an einer Bank auch abgelegt und sich alle die vorbeikamen dann in Ruhe angesehen.

 

Generell ist sie noch nicht so richtig überzeugt von der Idee dreimal am Tag spazieren zu gehen. Sie bleibt dann gerne stehen und will nicht weiter und es braucht liebevolle Überzeugungsarbeit, dass es doch eine gute Idee ist mal eine Runde zu drehen. Heute Morgen war es noch dazu kühler und der Boden noch nass, da fand sie die Idee besonders abstrus. Leider will sie mit meinem Mann und meinem Sohn gar nicht spazieren gehen, da bleibt sie dann schon 2–3 Meter nach der Tür stehen und erst wenn wir zu dritt laufen, dann läuft sie mit (bis sie dann irgendwann wieder einen ihrer Stops einlegt). Meine Tochter war letzte Woche mit ihr eine Runde, da müssen wir mal probieren, ob sich das wiederholen lässt, denn es sind fürs Spazierengehen langfristig schon alle eingeplant.

 

Am 26. Mai haben wir einen Termin mit einer Hundetrainerin, die uns noch etwas begleiten soll, um uns bei den Stops beim Spazierengehen oder auch bei dem Anknurren und Anbellen anderer Hunde an der Leine zu helfen. Da müssen wir ran, sonst wird das mit dem Zug fahren und auch mit ins Büro nehmen schwierig. Aber das wird sicherlich mit der Zeit alles, mit guter Begleitung und wenn sie wirklich angekommen ist.

 

Ganz viele liebe Grüße von Ganya/Ella

 

 

4. Mai 2026

 

Ganya wurde heute von ihrer Pflegestelle abgeholt und durfte in ihre Endstelle ziehen!

 

 

9. März 2026

 

Ganya liebt Menschen über alles!

 

 

20. Februar - 1. März 2026

 

 

1. Februar 2026

 

Ganya durfte vor ca. einer Woche dem Tierheim in Bulgarien endlich den Rücken kehren und lebt nun auf einer Pflegestelle in 63110 Rodgau. 

 

Ganya ist eine ruhige, liebe und gehorsame Hündin, die sofort alle Menschen toll findet.

 

Als wir sie nach der Abholung vom Transporter aus der Box gelassen haben, ist sie sofort auf mich und meinen Mann zutraulich zugegangen und wollte gestreichelt werden. Sie hat sich nicht versteckt und hatte auch keine Angst. Kurze Zeit später, noch am selben Abend, wollte sie bereits meinen Fernsehsessel erobern.

 

Die Zusammenführung mit den anderen zwei kleineren Hunden gestaltete sich zunächst nicht ganz so friedlich. Ganya hat spontan heftig geknurrt, was den anderen beiden Hunden Angst machte, weshalb diese dann auch knurrten. Dies ist aber ein Verhalten, was öfters vorkommt, wenn die Hunde vom Transport erschöpft und von den neuen Eindrücken sehr überfordert sind und dann erstmal ihre Ruhe haben wollen. Das Anknurren hat sich aber bereits nach kurzer Zeit gelegt. Ganya und die anderen Hunde wissen nun, dass keine Gefahr droht und so herrscht Ruhe.

 

Gestern habe ich die Hunde erstmals in der Wohnung für zwei Stunden alleine gelassen. Ich war etwas angespannt. Als ich zurückkam, lagen alle friedlich auf ihrem Platz. Es wurde nichts zerstört, kein Häufchen oder Pippi gemacht und alle haben sich vertragen.

 

Ganya liebt es in der Wohnung zu sein und freut sich, wenn sie vom Garten wieder rein kann. Spielen will sie (noch) nicht mit Franzi und Tiffy. Franzi und Tiffy sind ihr bislang egal. Es wird sich kurz beschnuppert, mehr nicht. Der Aufforderung zum Spielen (Franzi hüpfte vor Ganya hin und her und forderte sie zum Spielen auf) entgegnete sie gleichgültig, keinesfalls aggressiv, obwohl Franzi sie ständig auch mit beiden Pfoten hüpfend am Kopf anstupste. Das war lustig und ich war froh zu sehen, dass Ganya so entspannt reagierte, wie gesagt, sie ist bislang gegenüber den anderen Hunden gleichgültig.

 

Beim Gassi gehen begegnet sie anderen, ihr fremden Hunden mit Knurren. Auch dies ist ganz normal am Anfang, denn die Hunde kennen das Laufen an der Leine nicht und können bei Hundebegegnungen nicht ausweichen. Ich signalisiere, dass wir weitergehen und alles ist dann gut, so entsteht kein Stress. Ein Mensch mit einer sicheren und souveränen Führung ist für alle Hunde gut, auch für Ganya.

 

Ganya ist nicht annähernd ein Leinenrüpel, oder anders formuliert: Sie macht das richtig toll! Sie läuft ruhig und langsam nebenher und schnuppert gerne hier und da. Die Leine kann beim Gassi gehen locker gehalten werden.

 

Ein ruhiges Zuhause mit einem Menschen ganz für sich allein, die mit ihr schmusen, Gassi gehen und ihr ein warmes Plätzchen bieten, das wäre für Ganya das höchste Glück. Andere Hunde braucht sie zum aktuellen Zeitpunkt nicht unbedingt, aber das kann sich auch noch ändern. Sie ist schließlich erst eine Woche da und muss erst richtig ankommen.

 

Bislang ist sie vom draußen sein im Garten nicht so begeistert. Sie dreht dort ihre Runde, will aber schnell wieder rein. Verständlich nach einem Leben draußen in der Kälte. Vielleicht wird sie im Frühjahr gerne im Garten in der Sonne chillen.

 

Alles in allem können wir sagen, dass Ganya eine ganz bezaubernde, liebenswerte Hündin ist, die sich in der kurzen Zeit schon so gut ins neue Leben eingefunden hat!

 

 

 

1. Februar 2026

 

 

 

 

23. Januar 2026

 

Ganya durfte heute endlich das Tierheim verlassen und ausreisen. Die lange Reise muss sie noch hinter sich bringen, aber dann beginnt ein schönes, glückliches Hundeleben.

 

Sie hat eine Pflegestelle in Deutschland gefunden und wird nach der langen Reise erst einmal in Ruhe ankommen. Dann darf endlich der schöne Teil ihres Lebens beginnen!

 

8. - 15. Oktober 2025

 

 

30. Juni 2025

 

 

28. Juni 2025

 

 

24. Juni 2025

 

 

19. Juni 2025

 

 

2. April 2025

 

 

19. Februar 2025

 

 

14. Februar 2025

 

Ganya hat eine Schulterhöhe von ca. 47 cm.

 

 

12. Februar 2025

 

 

15. Oktober 2024

 

Ganya dürfte ca. 4-5 Jahre alt sein (geb. ca. Oktober 2019). Das sagen uns ihre Zähne. In Ganyas Fall ist ihr Alter schwierig zu schätzen, da die Zähne selbst zwar in einem guten Zustand sind, allerdings abgerieben. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, da einige (Straßen-)Hunde dazu neigen, auf harten Gegenständen, wie bspw. Steinen, zu kauen bzw. zu beißen. Wir gehen davon aus, dass sie auf der Straße gelebt hat – über ihre Vorgeschichte ist nichts bekannt.

 

Ganya bedeutet im israelischen „Garten Gottes“. Wir wünschen uns einen Garten für die liebe Ganya. Es muss nicht zwingend ein echter Garten sein, Garten kann auch die schöne Auslaufwiese bedeuten oder eine Wiese im Hundepark. Einfach ein schöner Auslauf – weg von der Straße, hin zum Garten. Das wünschen wir uns.

 

Die ca. 44 bis 45 cm große Hündin kam zur Kastration ins Tierheim Schumen. Ausgehend von ihrem größeren Gesäuge kann man annehmen, dass sie vorher sicher schon mal Welpen geboren hat. Sie war so abgemagert und freute sich (siehe Bilder aus September) so sehr über das viele Futter in der großen Schale, dass sie direkt dort mal Platz genommen hat.

 

Dabei ist sie ein schüchterner Hund, der noch zurückhaltend ist. Allerdings von einem sanften, lieben Wesen. Keine Aggression, sondern ein sanftes, vorsichtiges Überwinden. Daher wurde beschlossen, dass ihr die Chance auf ein Zuhause gegeben wird. Ein richtiges, mit einer großen Futterschale für sie.

 

Sie lässt sich auch schon ein wenig locken streicheln und scheint auch zu wissen, dass dies nicht schlecht ist. Auf den Videos sieht man, dass sie von mehreren Menschen erst mal überfordert ist – Wo soll ich denn jetzt hin? Was soll ich machen? So scheint ihr Gesichtchen zu sprechen. Dann, nach vorsichtigem Locken mit einem Leckerchen, scheint dann aber doch die Richtung gefallen zu sein: aus der Kamera purzeln keine Leckerchen, also lieber doch zum anderen Menschen. Dabei ist sie zurückhaltend und zeigt keinerlei Aggression.

 

Ganya teilt sich aktuell den Auslauf mit kleinen, freundlichen Hunden und kommt mit dieser Situation auch zurecht. Allerdings wäre eine Couch, ein Teppich, ein Hundekorb sicher das Nonplusultra für die schüchterne Maus.

 

An der Leine zeigt sie sich noch etwas skeptisch, unsicher schaut sie den Menschen am Ende der Leine an. Es scheint, als wenn sie an der Leine laufen schlicht nicht kennt, eben nur frei auf der Straße sein. Sie lässt sich aber streicheln und auch ohne größeren Aufwand zum Gehen bewegen – das ist doch schon mal die halbe Miete! Dass ihr Schwänzchen nicht mehr eingeklappt wird vor Unsicherheit geht sicher von alleine weg, wenn sie lernt, dass an der Leine gehen nichts Schlimmes, sondern was Schönes ist. Gemeinsame Ausflüge mit ihren Menschen werden hier sicher sehr schnell dazu führen, dass sie freudig neben einem herläuft.

 

Wir sehen Ganya eher nicht bei kleinen Kindern – sie ist so ruhig und vorsichtig. Wir suchen passend zu ihrem Naturell ein ruhiges Zuhause, wo sie langsam eine Stabilität kennen lernen kann.

 

Ganya kommt gechipt, geimpft und kastriert – hoffentlich schon bald in ein wunderschönes Zuhause zu ihren Menschen.

 

 

22. September 2024

 

 

18. September 2024

 

 

15. September 2024

 

 

14. September 2024

 

 

 

Notfelle der Woche

 

Wir suchen DRINGEND ein Plätzchen für unsere sensible und lebendige Alina In mancher Situation ist sie noch unsicher und braucht deshalb hundeerfahrene Menschen. 

 

DRINGEND! Seit über 5 Jahren wartet unser lieber Dorian  nun schon auf sein Wunder! Er ist ein feiner Rüde, anfangs vielleicht noch etwas zurückhaltend, aber wenn man ihm Zeit gibt, freut er sich mit Sicherheit über ausgiebige Spaziergänge in Wald und Flur.

 

 

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